Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Hauptinhalt

Das FSJ-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.
  • F
  • Fachhoschschulreife

    In Rheinland-Pfalz und Saarland ist das Freiwillige Soziale Jahr als Praktikum für das Erreichen der Fachhochschulreife  anerkannt (12 Monate Dauer) Grundlage: Landesverordnung RLP über den Erwerb der Fachhochschulreife nach § 65 Abs. 3 des Hochschulgesetzes Vom 26. Mai 2011 , §5 (fachpraktische Vorbildung nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 2 Nr. 2 )

  • Fahrlässigkeit

    Fügt jemand einem Dritten rechtswidrig und schuldhaft einen Schaden zu, so haftet er hierfür. Schuldhaftes Handeln gibt es in zwei Formen, nämlich in Gestalt von Vorsatz und Fahrlässigkeit. Vorsatz bedeutet, bewusstes und gewolltes Handeln. Fahrlässig handelt, wer die erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (objektiver Maßstab). Fahrlässig verursachte Schäden werden vielfach über eine Haftpflichtversicherung reguliert.
    Ein Handeln kann zugleich den Tatbestand eines Strafgesetzes erfüllen (z. B. fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, unterlassene Hilfeleistung). Strafbar macht sich, wer einen Straftatbestand rechtswidrig und schuldhaft erfüllt. Schuldhaft bedeutet, Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Vorsatz heißt: Wissen und Wollen der Straftat. Fahrlässig handelt, wer die Sorgfalt außer Acht lässt, zu der er nach den Umständen und seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet und fähig ist, und deshalb nicht erkennt, dass er eine Straftat vermeiden kann (sog. subjektiver Maßstab).

    Fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters kann arbeitsrechtlich relevant sein, insbesondere für den Rückgriff des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer.


  • Fahrtkosten

    Im öffentlichen Personennahverkehr erhalten FSJ-Freiwillige in der Regel dieselben Ermäßigungen wie Schülerinnen und Schüler, Studierende und Auszubildende. Beim Erwerb von Zeitfahrausweisen (wie der Monatskarte) muss eine entsprechende Bescheinigung des FSJ-Trägers vorgelegt werden. Diese Bescheinigung erhält der/die Freiwillige über die Sozialen Lerndienste.

    Bei Erwerb der Fahrkarte ist  zu weilen hilfreich auf den Rechtshintergrund hinzuweisen. Die oben genannte Regelung bezieht sich auf die Personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften (vom 2. August 1977, geändert am 23.03.2015)

    Die Fahrtkosten werden von der Einsatzstelle erstattet.
    Donwload: Rechtsgrundlage

  • Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

    Im Freiwilligen Ökologischen Jahr engagieren sich junge Menschen in Einrichtungen, die im Bereich des Natur- und Umweltschutzes einschließlich der Bildung zur Nachhaltigkeit tätig sind.

  • Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland

    Das FSJ kann auch im Ausland geleistet werden, wenn der Träger seinen Sitz im Inland hat und von der zuständigen Landesbehörde die Zulassung erhalten hat. Für den freiwilligen Dienst im Ausland gelten hinsichtlich der Dauer, der Seminare und der Zulassung der Träger besondere Vorschriften. (siehe §§ 6, 10 Abs. 3 JFDG)

  • Freizeitausgleich

    Nach dem JFDG ist eine Vergütung des Freizeitausgleichanspruches in Geld nicht möglich. (siehe: Zuschläge)

  • FSJ-Sprecher/-innen

    FSJ-Sprecher/-innen werden in den Seminargruppen von den FSJ-Freiwilligen gewählt, vertreten die Interessen der FSJ-Freiwilligen und unterstützen mit ihren Rückmeldungen die kontinuierliche Weiterentwicklung des Freiwilligen Sozialen Jahres. FSJ-Sprecher/-innen gibt es nicht bei allen FSJ-Trägern.

  • FSJ-Träger

    Nach dem JFDG sind folgende Träger zugelassen:
    • die Verbände, die in der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege zu-sammengeschlossen sind und ihre Untergliederungen,
    • Religionsgemeinschaften mit dem Status einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft und
    • die Gebietskörperschaften sowie
    • nach näherer Bestimmung der Länder sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts.
    Die zuständige Landesbehörde kann weitere Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres im Inland im Sinne dieses Gesetzes zulassen, wenn sie für eine den Bestimmungen der §§ 2,3 und 45 JFDG entsprechende Durchführung Gewähr bieten.

  • Führungszeugnis:

    Die Einrichtung hat das Recht, von Freiwilligen ein (erweitertes) Führungszeugnis zu verlangen. Es kann wichtig sein, dass dies schon vor Dienstantritt vorliegt, d.h. eine rechtzeitige Beantragung sollte bedacht sein.



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