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Glauben leben: Erwachsenen-Katechumenat

Glauben leben: Erwachsenen-Katechumenat


Die Taufe eines erwachsenen Menschen
 
Diözesanadministrator Robert Brahm lässt am 10. Februar 35 Erwachsene zur Taufe zu
Diözesanadministrator Robert Brahm lässt am 10. Februar 2008 35 Erwachsene zur Taufe zu
 
Der Weg der Einführung und Eingliederung (Initiation) einer Nichtchristin / eines Nichtchristen in die Kirche heißt weltweit Katechumenat. Die Taufe von Erwachsenen war in der jungen Kirche und ist in den Missionsländern heute noch der Normalfall. Mit der zunehmenden Zahl ungetaufter Mitbürger in unserem Land steigt auch bei uns die Zahl der Erwachsenentaufen; im Bistum Trier gibt es jährlich etwa 160 Erwachsenentaufen neben x Taufen von Kleinkindern.

Katechumenat: Ein jugendlicher oder erwachsener Mensch findet in einer konkreten Lebenssituation - vom Geist Gottes geführt - Interesse an der Lebensweise und am Lebenswissen der Christen. Sie / Er wendet sich beobachtend, fragend an Glaubende und begibt sich mit ihnen auf den Weg zum Christwerden.

Ausgangspunkt der Glaubensgespräche im Erwachsenenkatechumenat „sind die Lebenserfahrungen der Menschen, das was sie bewegt, ihre Freuden und Leiden, ihre Fragen und Hoffnungen. Menschen sind eingeladen, die eigene Lebensgeschichte immer tiefer als Glaubensgeschichte, d.h. als Leben in Beziehung zu Gott verstehen zu lernen und so in ihren ‚Lebenstexten’ die Nähe Gottes wahrzunehmen“ (ebd. 27). Dazu braucht es die Heilsbotschaft der Bibel und das „Anschauungsmaterial“ gelebten Glaubens in einer Gruppe von Glaubenden.

„Der Glaube ist eine persönliche Begegnung mit Jesus Christus, in der man zu seinem Jünger wird. Dies erfordert das beständige Bemühen, zu denken, wie er, zu urteilen wie er, zu leben, wie er gelebt hat... Diese Lebensänderung zeigt sich auf allen Daseinsebenen des Christen: in seinem Inneren durch Anbetung und Annahme des göttlichen Willens; in seiner aktiven Beteiligung an der Sendung der Kirche; in seinem Ehe- und Familienleben; im Berufsleben; im Wirken auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet“ (ADK, 54f).

Der Prozess des Christwerdens ist abhängig von der Lebens- und Glaubenssituation der Taufbewerber und kann deshalb unterschiedlich lang dauern. Wünschenswert ist es, dass die Katechumenen ein Kirchenjahr miterleben. Im Katechumenatsprozess unterscheiden wir drei große Phasen:
  • die Zeit der Erstverkündigung,
  • den eigentlichen Katechumenat
  • und die mystagogische Vertiefung.

Der Übergang von einer Phase zur nächsten wird durch liturgische Feiern markiert:
  • die Feier der Aufnahme in den Katechumenat kennzeichnet den Beginn des eigentlichen Katechumenats,
  • die Feier der Zulassung zur Taufe eröffnet eine letzte intensive Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente der Eingliederung,
  • die Feier des Christwerdens mit Taufe, Firmung und Eucharistie bildet den Höhepunkt des Katechumenatsweges.


SERVICE

Ansprechpartner: Anna Stricker




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