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Pressedienst

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Montag, 2. Dezember 2002

Bistumsleitung
Dr. Rainer Scherschel Beauftragter bei Missbrauchsbeschuldigungen
Leitlinien in Kraft gesetzt - Sexuellem Missbrauch entgegenwirken

Trier - Domkapitular Dr. Rainer Scherschel, Personalchef des Bistums Trier, ist von Bischof Dr. Reinhard Marx mit Wirkung vom 1. Dezember zum Beauftragten für die Prüfung und Voruntersuchung bei Anzeige oder Verdacht des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Geistliche oder andere Beschäftigte im Bistum Trier ernannt worden. Er wird im Bedarfsfall mit juristischen und psychologischen Experten zusammenarbeiten.

Gleichzeitig wurden die Leitlinien, die die Deutsche Bischofskonferenz Ende September zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche beschlossen hatte, mit der Veröffentlichung in der Dezember-Ausgabe des „Kirchlichen Amtsblatt“ des Bistums Trier in der Diözese in Kraft gesetzt. In den Leitlinien hatten die Bischöfe ihr Anliegen betont, „alles zu tun, um dem sexuellen Missbrauch Minderjähriger stärker entgegen zu wirken und Wiederholungstaten zu verhindern.“ „Gott sei Dank handelte es sich dabei im Bistum Trier bisher um seltene Ausnahmefälle,“ sagt Scherschel.

Mit seiner Beauftragung ist Scherschel, wie es in den Leitlinien festgehalten wird, dafür zuständig, bei Fällen den Sachverhalt zu recherchieren. Falls es erforderlich ist, ist er auch Kontaktperson für die staatlichen Strafverfolgungsbehörden. Jeder, der von sexuellem Missbrauch Kenntnis erhält, soll sich an ihn wenden. Kirchliche Mitarbeiter sind verpflichtet, Fälle, die ihnen zur Kenntnis gebracht werden, an Scherschel weiterzuleiten.



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