Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Foto: Foto: SL kb
Die Neuen aus Bolivien und Mexiko

So wie Hermann Hesse in seinem Gedicht „Stufen“ die verschiedenen Etappen des Lebensweges beschreibt, könnte man sicherlich auch die Gefühle und Erfahrungen während eines Freiwilligendienstes zusammen fassen. Die Bereitschaft zum Aufbruch und die Tapferkeit neue Bindungen einzugehen gehören schließlich zu den grundlegenden Schritten, die jeder Freiwillige während seines Dienstes geht. Wie nahe Abschied und Neubeginn dabei liegen können, haben wir in den letzten Wochen wieder erlebt.

 

Für fünf Freiwillige aus Bolivien und eine Freiwillig e aus Ruanda ging Anfang Januar der Freiwilligendienst in Deutschland zu Ende und nach 12 Monaten in ihrer Einsatzstelle hieß es für sie nun wieder Abschied nehmen. In einer Abschiedsfeier von SoFiA in Trier trafen sich am 11. Januar alle Freiwillige mit ihren Gastfamilien und Partnergruppen, um noch einmal gemeinsam einen Blick auf das vergangene Jahr zu werfen, Erfa hrungen auszutauschen und zu reflektieren. Dabei wurde deutlich, dass egal ob im Kindergarten, im Altenheim oder in der Arbeit mit Jugendlichen, der Freiwilligendienst für alle eine prägende Zeit war. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Allen, Elizabeth, Edwin, Sergio, Samuel und Mauricio für ihr Engagement bedanken und wünsche ihnen alles Gute für das, was sie jetzt wieder in der Heimat erwarten wird.

Eine Woche später empfingen wir sechs neue Freiwillige aus Bolivien und Mexiko. Sie werden nun in den ersten vier Wochen bei Gastfamilien in Trier wohnen, bevor sie zu ihren Einsatzorten fahren. Während dieser Einführungsphase besuchen sie vormittags einen Sprachkurs und nehmen nachmittags verschiedenen anderen Aktivitäten teil, um Trier und die Umgebung kennen zu ler nen und sich auf die Arbeit in den verschiedenen Einsatzstellen vorzubereiten. Zum Ende der Einführungsphase findet dann am 15.02. um 16:00 Uhr die Entsendefeier der neuen Reverse-Freiwilligen statt, zu der auch alle Partnergruppen und Einsatzstellen herzlich eingeladen sind.

Alle Neuen beim Besuch der Weltkirche
Alle Neuen beim Besuch der Weltkirche

 

Zwölf Monate voll neuer Eindrücke und neuen Erfahrungen liegen nun vor den Freiwilligen. Eine Zeit, die geprägt sein wird von Höhen und Tiefen, von freudigen Tagen sowie auch von einsamen Stunden, aber letztendlich eine Zeit, die man nie vergessen wird.

„Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“(Hermann Hesse)

SL Kerstin Becker



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