Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Hauptinhalt

Das BFD-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Bundesfreiwilligendienst sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.

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  • A
  • A-Z im BFD

    Die Regelungen des Freiwilligendienstes sind ein kleines Labyrinth. Zur Orientierung gibt es unser BFD ABC online.

    Informationen zu wichtigen Fragen im BFD liefert auch die Broschüre des Bundesamtes. Hier kann man sie ansehen und  runterladen.

  • Abkürzungen

    Abkürzungen sind manchmal der längere Weg, vorallem dann, wenn man sie nicht entschlüsseln kann. Um mit den wichtigsten im BFD klar zu kommen, hier der Schlüssel:
    • BFD         Bundesfreiwilligendienst
    • BFDG      Bundesfreiwilligendienstgesetz
    • BAFzA     Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
    • BDSG      Bundesdatenschutzgesetz
    • BMFSFJ   Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    • DV           Datenverarbeitung
    • EST         Einsatzstelle
    • FÖJ         Freiwilliges Ökologisches Jahr
    • FSJ          Freiwilliges Soziales Jahr
    • RB           Regionalbetreuer
    • RL           Richtlinien für die Durchführung übertragener Aufgaben
    • ÜA           Übertragung von Aufgaben
    • ZST         Zentralstelle

  • ALG II

    ALG II - Empfänger können grundsätzlich am Bundesfreiwilligendienst teilnehmen, da der Bezug der Grundsicherung für Arbeitssuchende - sog. Arbeitslosengeld II - dies nicht grundsätzlich ausschließt. Entsprechend der Handhabung beim bereits bestehenden Jugendfreiwilligendienst (FSJ/FÖJ) soll vom Taschengeld, das ein Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst erhält, ein Betrag in Höhe von 200-€ (Jan. 2013) nicht als zu berücksichtigende Einnahme gelten. Dieser Betrag soll somit nicht auf das Arbeitslosengeld II angerechnet werden.

    Außerdem kann ein volljähriger Hilfebedürftiger vom Einkommen in der Regel nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 SGB II i.V.m. § 6 der ALG II-V einen Betrag in Höhe von 30 Euro monatlich für die Beiträge zu privaten Versicherungen sowie ggf. Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung absetzen.
    Wegen dieser vom Gesetz vorgesehenen Gleichbehandlung beider Freiwilligendienste ist zudem die Teilnahme an einem Bundesfreiwilligendienst wie beim Jugendfreiwilligendienst als wichtiger persönlicher Grund anzusehen, der der Ausübung einer Arbeit entgegensteht (vgl. § 10 Absatz 1 Nummer 5 SGB II), sodass ein Bezieher von Arbeitslosengeld II, der am Bundesfreiwilligendienst teilnimmt, in dieser Zeit nicht verpflichtet ist, eine Arbeit aufzunehmen.


  • Altersgrenze

    Am Bundesfreiwilligendienst können Frauen und Männer unabhängig von ihrem Schulabschluss teilnehmen, sofern sie die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben (je nach Bundesland mit 16, manchmal auch schon mit 15 Jahren). Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.


  • Altersteilzeit

    Für versicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Altersteilzeit nach dem Altersteilzeitgesetz sowie für Beamtinnen und Beamte im Bundesdienst, die sich in Altersteilzeit befinden, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst zu leisten. Vor Abschluss einer Vereinbarung über die Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes ist die Zustimmung des Arbeitgebers bzw. des Dienstherrn einzuholen.
    Qu.: Newsletter Nr !7, 02.05.2012, BMFSFJ


  • Anerkennung von Einsatzstellen und -plätzen

    Der Antrag auf Anerkennung von Einsatzstellen und -plätzen im Bundesfreiwilligendienst ist über die Sozialen Lerndienste beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliches Engagement zu stellen. Alle anerkannten Beschäftigungsstellen und Dienstplätze des Zivildienstes gelten als anerkannte Einsatzstellen und -plätze des Bundesfreiwilligendienstes. Diese bisherigen Zivildienststellen müssen daher zunächst nichts unternehmen, sie sind automatisch für den Bundesfreiwilligendienst anerkannt. Die kirchliche-caritaiven Einrichtungen sind dem Deutschen Caritasverband und dem BDKJ (Bund der Deutschen katholischen Jugend) als Zentrale Träger zugeordnet.


  • Anleitung

    Die Einsatzstelle ist verpflichtet, eine Fachkraft für die fachliche Anleitung der Freiwilligen zu benennen. Sie sichert die Unterstützung und Beratung der Freiwilligen, vermittelt ihnen Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen für den Arbeitsalltag und den Ausbildungs- und Berufsweg. Wichtig für die Beteiligung der Freiwilligen in der Einsatzstelle sind zudem regelmäßige Gespräche und die Integration in Teamberatungen.


  • Arbeitskleidung

    Siehe unter L wie Leistungen

  • Arbeitskleidung

    Siehe unter L wie Leistungen.

  • Arbeitslosengeld

    Wer zwölf Monate einen Bundesfreiwilligendienst leistet, hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Während des Bundesfreiwilligendienstes zahlt die Einsatzstelle mit den Sozialabgaben auch in die Arbeitslosenversicherung ein. Für Bezieher von Arbeitslosengeld II gilt grundsätzlich, dass ein Betrag in Höhe von 200,00 € des Taschengeldes, eine allgemeine Versorgungspauschale in Höhe von 30 € sowie notwendige Ausgaben wie z.B. Fahrtkosten mit Quittungsvorlage von der Anrechnung ausgenommen sind.

    siehe: ALG II


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