Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Das FSJ-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.

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  • A
  • Alter

    Am FSJ können junge Menschen teilnehmen, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt haben (je nach Bundesland mit 16 Jahren, manchmal auch schon mit 15 Jahren) aber noch nicht das 27. Lebensjahr vollendet haben. Siehe: § 2 Absatz 1 Nr. 4 JFDG.

  • Anfangszeit

    Der Beginn eines FSJ-Jahres wird von den jeweiligen FSJ-Trägern festgelegt. Die Anfangszeiten liegen in der Regel zwischen August und Oktober eines jeden Jahres. Einige Träger beginnen zusätzlich im Februar. Begonnen wird in der Regel am Ersten eines Monats.

  • Anleitung

    Das Gesetz schreibt vor, dass die an Lernzielen orientierte fachliche Anleitung der Freiwilligen im FSJ durch die Einsatzstelle Teil der pädagogischen Begleitung ist. Die FSJ-Träger haben dafür Sorge zu tragen, dass die fachliche Anleitung durch die Einrichtung gewährleistet wird. Die Einsatzstelle benennt eine Fachkraft für die Anleitung und Begleitung der FSJ-Freiwilligen. Näheres regelt die Vereinbarung/der Vertrag.

  • Anleitungstreffen

    siehe: Einsatzstellenkonferenzen

  • Arbeitsbereiche

    Die Arbeitsbereiche ergeben sich aus dem Jugendfreiwilligendienstegesetz. Sie umfassen überwiegend praktische Hilfstätigkeiten, die an Lernzielen orientiert sind, in gemeinwohlorientierten Einrichtungen, insbesondere in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, einschließlich der Einrichtungen für außerschulische Jugendbildung und Einrichtungen für Jugendarbeit, in Einrichtungen der Gesundheitspflege, in Einrichtungen der Kultur und Denkmalpflege oder in Einrichtungen des Sports. Für den Einsatz der Freiwilligen im FSJ ist eine Tätigkeitsbeschreibung notwendig.

  • Arbeitskleidung

    siehe: Schutzkleidung

  • Arbeitslosenversicherung

    Für die FSJ-Freiwilligen sind Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abzuführen. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil sind von der Einsatzstelle zu tragen. Näheres regelt die Vereinbarung/der Vertrag. Bei Freiwilligen, die vorher sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, gibt es Sonderregelungen (siehe: Vorherige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung).

  • Arbeitsmarktneutralität

    Der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität besagt, dass jeder Missbrauch des freiwilligen Einsatzes der FSJ-Freiwilligen als Arbeitskräfte untersagt ist. Die Einrichtung stellt sicher, dass die FSJ-Freiwilligen zusätzlich zu den hauptberuflichen Mitarbeiter/-innen eingesetzt werden. Sie stellt sicher, dass Der Grundsatz der Arbeitsmarktneutralität besagt, dass jeder Missbrauch des freiwilligen Einsatzes der FSJ-Freiwilligen als Arbeitskräfte untersagt ist. Die Einrichtung stellt sicher, dass die FSJ-Freiwilligen zusätzlich zu den hauptberuflichen Mitarbeiter/-innen eingesetzt werden. Sie stellt sicher, dass bisherige Arbeitsplätze nicht ersetzt oder die Neueinrichtung von Arbeitsplätzen nicht verhindert wird.

  • Arbeitsmedizinische Untersuchung

    Die Einsatzstelle verpflichtet sich, die ggf. notwendigen ärztlichen Untersuchungen nach den Richtlinien der für die Einrichtung zuständigen Berufsgenossenschaft zu veranlassen. Dazu gehören auch ggf. notwendige Vorsorgemaßnahmen (z. B. Hepatitis-Immunisierung). Die Kosten hierfür übernimmt die Einsatzstelle. Das Ergebnis der ärztlichen Untersuchungen muss vor dem ersten Arbeitstag vorliegen. Der FSJ-Träger benötigt das Original bzw. eine Kopie der Bescheinigung über die arbeitsmedizinische Untersuchung. Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ärztlich untersuchen lassen (dies kann durch den Hausarzt  geschehen) und die Bescheinigung vor Beginn des FSJ vorlegen. Des weiteren gelten die jeweiligen Bestimmungen der Vereinbarung/des Vertrags.


  • Arbeitspapiere

    Lohnsteuerkarte, Sozialversicherungsausweis und die Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse werden benötigt, damit das Taschengeld und ggf. Geldersatzleistungen für Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung ausgezahlt werden und die Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden können. Die Vereinbarung/der Vertrag regeln, ob die Arbeitspapiere bei der Einsatzstelle oder beim Träger abgegeben werden müssen. (siehe: Vereinbarung /Vertrag)


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