Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Hauptinhalt

Das BFD-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Bundesfreiwilligendienst sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.
  • S
  • Sachbezugswerte

    Die Sachbezugswerte - freie Unterkunft und freie Verpflegung - werden jährlich in der Sachbezugswertetabelle aktualisiert. Diese Tabelle wird zugrunde gelegt, wenn diese Sachbezüge voll-ständig ausgezahlt werden. Möglich ist auch die Zahlung eines Zuschusses zu Unterkunft und Verpflegung, der sich unterhalb der Tabellenwerte bewegt. Dies wird vom Träger entschieden und in der Vereinbarung/dem Vertrag geregelt. Werden Sachbezugswerte als Sachleistung ge-währt, ausgezahlt oder ein Zuschuss gezahlt, gelten sie zusammen mit dem Taschengeld gemäß der Sozialversicherungsentgeltverordnung als Einkommen und müssen entsprechend bei der Sozialversicherung und Besteuerung berücksichtigt werden.

  • Schulpflicht

    Voraussetzung für einen Freiwilligendienst (FSJ und BFD) ist die Erfüllung der Vollschulzeitpflicht (JFDG §2; BFDG §2). Ein Schulabschluss ist grundsätzlich nicht erforderlich.

    Die Schulpflicht umfasst zwölf Schuljahre (SchulG §7). Darin inbegriffen sind auch berufsbildende Schulen. Befreit vom Schulbesuch sind „wer Wehrdienst, Jugendfreiwilligendienst im Sinne des Jugendfreiwilligendienstgesetzes (…) oder Bundesfreiwilligendienst (…) ableistet“ (SchulG § 60).

    Bewerber/-innen, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben, können einen Freiwilligendienst absolvieren. Ihre Schulpflicht ist damit aber nicht beendet, sondern sie sind lediglich für die Zeit des Freiwilligendienstes von dem Schulbesuch befreit.


  • Schweigepflicht

    Freiwillige haben, wie alle anderen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in einer Einrichtung, über die persönlichen Verhältnisse der Betreuten - auch über die Zeit des Einsatzes hinaus - strenges Stillschweigen gegenüber Außenstehenden zu wahren.


  • Seminare

    Der Gesetzgeber schreibt für den Bundesfreiwilligendienst die Teilnahme an Seminaren vor. Insgesamt sind während eines zwölfmonatigen Bundesfreiwilligendienstes 25 Seminartage verpflichtend. Wird ein Dienst über den Zeitraum von zwölf Monaten hinaus vereinbart oder verlängert, erhöht sich die Zahl der Seminartage um mindestens einen Tag je Monat der Verlängerung. Freiwillige, die älter als 27 Jahre sind, nehmen in angemessenem Umfang an den Seminaren teil.


  • Sozialversicherung im BFD

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst werden nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz so behandelt wie Beschäftigte oder Auszubildende, d. h., sie sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Als Berechnungsgrundlage der Beiträge dient das Taschengeld plus der Wert der Sachbezüge (Unterkunft, Verpflegung) bzw. der hierfür gezahlten Ersatzleistung. Die gesamten Beiträge, also sowohl der Arbeitgeber- als auch der Arbeitnehmeranteil, werden von der Einsatzstelle gezahlt. Weitere Informationen  liefert die Broschüre  "Freiwilligendienste und Rente" . Sie ist  über den Link im rechten Menü oder unter dem Text abrufbar.


  • Steuern

    Das gezahlte Taschengeld im Bundesfreiwilligendienst ist steuerfrei (§ 3 Nr. 5. Buchstabe f in Verbindung mit § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Buchstabe d des Einkommensteuergesetzes -ESTG-). Soweit neben dem Taschengeld noch Sachleistungen, wie Unterkunft und Verp‹egung oder entsprechende Geldersatzleistungen, gewährt werden, unterliegen diese der Besteuerung. Die Klärung der Besteuerung im Einzelfall kann nur durch das jeweils zuständige Finanzamt erfolgen.
    Qu. BAFZA A-Z

  • Studium

    Universitäten und Hochschulen können u. U. Bewerberinnen und Bewerbern bei der Aufnahme entsprechender Studiengänge die BFD-Dienstzeit als Praktikum anrechnen. Ob und in welchem Umfang eine Anerkennung möglich ist, richtet sich nach den einzelnen Bestimmungen der Ausbildungs- bzw. Studiengänge und ist bei der jeweiligen Hochschule zu erfragen.




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