Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Das BFD-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Bundesfreiwilligendienst sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.
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  • A
  • Arbeitsmarktneutralität

    Der Bundesfreiwilligendienst wird arbeitsmarktneutral ausgestaltet. Die Freiwilligen verrichten unterstützende, zusätzliche Tätigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen Kräfte.Die Arbeitsmarktneutralität ist immer dann gegeben, wenn durch den Einsatz von Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst die Einstellung von neuen Beschäftigten nicht verhindert wird und keine Kündigung von Beschäftigten erfolgt.

    Die Arbeitsmarktneutralität wird vor Anerkennung jedes einzelnen Einsatzplatzes sichergestellt und ständig von den Regionalbetreuerinnen und Regionalbetreuern des Bundesamtes vor Ort kontrolliert.


  • Arbeitsmedizinische Untersuchung

    Die Einsatzstelle verpflichtet sich, die ggf. notwendigen ärztlichen Untersuchungen nach den Richtlinien der für die Einrichtung zuständigen Berufsgenossenschaft zu veranlassen. Dazu gehören auch ggf. notwendige Vorsorgemaßnahmen (z. B. Hepatitis-Immunisierung). Die Kosten hierfür übernimmt die Einsatzstelle. Das Ergebnis der ärztlichen Untersuchungen muss vor dem ersten Arbeitstag vorliegen. Jugendliche unter 18 Jahren müssen sich nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ärztlich untersuchen lassen (dies kann durch den Hausarzt  geschehen) und die Bescheinigung vor Beginn des BFD vorzulegen. Des weiteren gelten die jeweiligen Bestimmungen der Vereinbarung/des Vertrags.

    siehe: Impfungen

  • Arbeitsschutz

    Obwohl das Verhältnis zwischen den Freiwilligen und der Einsatzstelle kein Arbeitsverhältnis ist, wird der freiwillige Dienst hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften weitgehend einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend gelten die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen, wie zum Beispiel das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, das Jugendarbeitsschutzgesetz, das Mutterschutzgesetz und das Schwerbehindertengesetz.


  • Arbeitsunfähigkeit

    Bei Arbeitsunfähigkeit ist der/ die Freiwillige verpflichtet, umgehend die Einsatzstelle zu informieren. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage/ Karenztage, hat der/ die Freiwillige eine ärztliche Bescheinigung/ Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über das Bestehen der Krankheit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden allgemeinen Arbeitstag der Dienststelle oder des Betriebs vorzulegen. Die Einsatzstelle ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.

    Grundlage: § 5 Absatz 1 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz)

  • Auflösung des Dienstes

    Grundsätzlich besteht die Möglichkeit die Vereinbarung zum Bundesfreiwilligendienst in beiderseitigem Einvernehmen aufzulösen. Dieser Weg empfiehlt sich, wenn beide Seiten mit der Beendigung des Dienstes einverstanden sind. Die Einsatzstelle und der Freiwillige stellen gemeinsam einen Antrag auf Auflösung an das Bundesamt. Von dort erhalten  der/die Freiwillige und die Einsatzstelle eine schriftliche Bestätigung.
    siehe: Kündigung

  • Ausländische Freiwillige

    Auch Ausländerinnen und Ausländer können am Bundesfreiwilligendienst teilnehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie über einen Aufenthaltstitel verfügen, der sie zur Erwerbstätigkeit berechtigt. Ein Aufenthaltstitel (auch ein Visum ist ein Aufenthaltstitel) darf in der Regel nur erteilt werden, wenn der Lebensunterhalt gesichert ist, § 5 Abs. 1 Nr. 1 Aufenthaltsgesetz. Nach § 2 Abs. 3 Aufenthaltsgesetz ist dies der Fall, wenn eine Ausländerin oder ein Ausländer den Lebensunterhalt ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel (wie z. B. Wohngeld) bestreiten kann. Die Bezuschussung des Bundesfreiwilligendienstes durch den Bund ist kein Hinderungsgrund für die Erteilung eines Aufenthaltstitels. Freiwilligen aus dem Ausland kann grundsätzlich auch speziell für die Teilnahme am Bundesfreiwilligendienst eine Aufenthaltserlaubnis nach § 18 des Aufenthaltsgesetzes erteilt werden.Drittstaatsangehörige, die einen Bundesfreiwilligendienst leisten wollen, müssen von ihrem Heimatland aus einen Visumantrag für die Durchführung des Freiwilligendienstes stellen, da ihnen die für den Aufenthalt erforderliche Aufenthaltserlaubnis in Deutschland nur dann erteilt werden kann, wenn sie mit dem zweckentsprechenden Visum eingereist sind. Kein Visum benötigen neben den Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union die Staatsangehörigen von Australien, Israel, Japan, Kanada, der Republik Korea, von Neuseeland und der Vereinigten Staaten von Amerika.
    Qu.: BAFZA

  • Auslandseinsatz

    Ein Freiwilligendienst im Ausland ist über den Bundesfreiwilligendienst nicht möglich. Interessenten können sie auf unsere Internetseite verweisen oder auf  www.sofia-trier.de   Unser Partner SoFiA e.V. (Sozialer Friedensdienst im Ausland) bietet Auslandeinsätze an.

    Kurzzeitige dienstliche Auslandsaufenthalte von Freiwilligen sind ausnahmsweise unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

    Die Freiwilligen müssen mit ihrem Auslandsaufenthalt einverstanden sein. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

    Auslandseinsätze dürfen eine Dauer von insgesamt sechs Wochen während der Dienstzeit nicht überschreiten. Der einzelneAuslandseinsatz darf nicht länger als drei Wochen dauern.

    Die Tätigkeiten der Freiwilligen während des Auslandseinsatzes müssen im Rahmen ihrer sonstigen Tätigkeiten in der Einsatzstelle liegen.

    Die Einsatzstelle muss die Freiwilligen versicherungs- und haftungsrechtlich so absichern, dass diesen keine Kosten entstehen (z. B. Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, Krankenrücktransportversicherung).

    Die Einsatzstelle verpfl‹ichtet sich -unabhängig von der endgültigen Kostenübernahme- für alle während eines dienstlichen Auslands-aufenthaltes entstehenden Kosten in Vorleistung zu treten.

    Qu.: BAFZA

  • Ausweis

    Das Bundesamt stellt Freiwilligen einen Ausweis aus. Er wird unaufgefordert zugesandt.


  • B
  • Berufsgenossenschaft

    Die Freiwilligen werden von der Einsatzstelle bei der jeweiligen Berufsgenossenschaft gemeldet.

  • Bewerbung

    Wer sich für den Bundesfreiwilligendienst bewerben möchte, wendet sich an eine anerkannte Einsatzstelle oder die Sozialen Lerndienste im Bistum Trier. Diese informieren über die verschiedenen Einsatzbereiche und sind insgesamt für die Bewerbungsprozess zuständig. Adressen von Einsatzstellen finden sich über die Internetseiten: Button Einsatzstellen.


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