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Pressedienst

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Donnerstag, 2. Mai 2013

Aktion Arbeit
30 Jahre „Aktion Arbeit“ im Bistum Trier
Feier eines „Jubiläums in Anführungsstrichen“ im Robert-Schuman-Haus – Bischof Ackermann kündigt Erweiterung des Fokus beim Thema Arbeit an – Gründung einer Stiftung
Trier – Mit einer Feierstunde im Robert-Schuman-Haus hat das Bistum Trier das 30-jährige Bestehen der „Aktion Arbeit“ gefeiert, die am 1. Mai 1983 vom damaligen Bischof Hermann Josef Spital ins Leben gerufen wurde. Die Festredner sprachen von einem „Jubiläum in Anführungsstrichen“, da ursprünglich nicht geplant war, die Aktion über nunmehr 30 Jahre zu führen. Da die Arbeitslosigkeit immer noch eines der drängendsten Probleme in Deutschland sei, habe sich die Aktion bedauerlicherweise noch nicht überflüssig gemacht, so der Tenor der Reden. Andererseits habe die „Aktion Arbeit“ viel Segensreiches bewirkt und in den vergangenen Jahrzehnten zahllosen Arbeitslosen in einer schwierigen Lebenssituation geholfen.

Auf Grundlage des christlichen Menschenbildes und der katholischen Soziallehre verfolgt die „Aktion Arbeit“ seit 30 Jahren das Ziel, Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen beim Einstieg in eine Erwerbstätigkeit zu helfen, über Ursachen und Folgen von Arbeitslosigkeit aufzuklären und sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zu beteiligen.

Bischof Dr. Stephan Ackermann kündigte an, dass sich die „Aktion Arbeit“ künftig breiter aufstellen und verstärkt die Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen in den Blick nehmen werde. „Die Fokussierung auf die Langzeitarbeitslosigkeit reicht nicht mehr aus“, der Aktionsradius der „Aktion Arbeit“ werde auf den Bereich atypischer prekärer Beschäftigung ausgedehnt. Um hier einen genauen Überblick zu erhalten und die Auswirkungen auf die Beschäftigten zu ermitteln, wird derzeit ein Forschungsbericht erstellt als Grundlage für eine differenzierte Bewertung der verschiedenen Formen prekärer Beschäftigung. Ermöglicht wird dies mit einer personellen Verstärkung der „Aktion Arbeit“ durch Dr. Günter Gehl. [Die Rede des Bischofs im Wortlaut hier.]

Ein weiterer Schwerpunkt des Bistums Trier beim Thema Arbeit wird künftig in der neu aufgestellten Katholischen Erwachsenenbildung liegen. Neben dem Themenschwerpunkt Schöpfung geht es hier um einen Dialog darüber, was „gute Arbeit“ ist. Dieser Dialog mit Unternehmern und Akteuren der Wirtschafts- und Sozialpolitik soll dazu beitragen, die Kompetenz der Teilnehmer am Dialogprozess für die Wahrnehmung und Deutung aller Aspekte des Themas Arbeit zu schärfen.

Ackermann kündigte schließlich die Gründung einer Stiftung „Arbeit“ an, die Träger eines Netzwerks zum Thema Arbeit werden soll. Ziele der Stiftung sollen sein: Schärfung des Bewusstseins für die Bedeutung von guter Arbeit, Einforderung der Achtung vor der Würde des arbeitenden Menschen und Eintreten für eine gerechte Ausgestaltung der Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Sozialordnung.



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