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Pressedienst

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Dienstag, 7. Mai 2013

Vermischtes
Beitrag zur liturgischen Bildung
Langjähriger „Gottesdienst“-Schriftleiter am Liturgischen Institut verabschiedet

Bischof Dr. Stephan Ackermann und Dr. Eduard Nagel
Trier – Mit einem Festakt am 6. Mai ist der langjährige Schriftleiter der Zeitschriften „Gottesdienst“ und „praxis gottesdienst“ am Deutschen Liturgischen Institut (DLI), Dr. Eduard Nagel, in Trier verabschiedet worden. Bischof Dr. Stephan Ackermann, der Vorsitzender des Trägervereins des DLI ist, sagte, die Zeitschrift „Gottesdienst“  sei für ihn „unlöslich mit Ihren Namen verbunden“. Ackermann begrüßte aktuelle und frühere Mitarbeitende und Weggefährten Nagels, und hieß alle willkommen „die ihm verbunden sind“. Verbunden mit dem Dank an Nagel für seine langjährige Arbeit – Nagel ist seit 1978 beim Liturgischen Institut tätig gewesen – richtete der Bischof den Blick in die Zukunft und erklärte, er sei erfreut, dass Nagel in der Vorbereitungskommission der Bistumssynode mitarbeiten. „Ich freue mich auf das, was noch vor uns liegt“, gab er Nagel mit auf den Weg.

Prof. Dr. Martin Klöckener (Fribourg/Schweiz) würdigte die Arbeit Nagels, die dieser „aus tiefster Überzeugung heraus“ gemacht habe. Was 1984 als „hausinterne, vorläufige Lösung“ gedacht war, als Nagel Schriftleiter der Publikation wurde, habe fast 30 Jahre angedauert. Die Zeitschrift „Gottesdienst“ sei „fast drei Jahrzehnte lang sein Kind, um das er sich in Treue und Zuversicht gekümmert hat“, gewesen. Die Zeitschrift habe unter Nagel „eigentlich nur gute Zeiten erlebt“, sagte Klöckener und nannte Nagels Arbeit „bodenständig, zuverlässig und pünktlich“. Mit der Zeitschrift habe Nagel zur liturgischen Bildung beigetragen und sich um einen sachgerechten Ausgleich bemüht. Auch kritischen Lesern sei er stets mit Respekt begegnet. So sei die „Gottesdienst“ immer ein „verlässliches Organ theologischer und kirchlicher Information und Meinungsbildung“ gewesen. Nun gehe eine Epoche zu Ende, sagte Klöckener, und dankte Nagel für seine „enorme Schaffenskraft, seine Inspiration, seine Geduld, seine geistliche Prägekraft und für ein gutes menschliches Miteinander“.

Nagel selbst nannte seine Aufgabe beim DLI einen „Traumberuf“: „Ich konnte das weitergeben, was mir selbst wichtig ist.“ Die Liturgie gebe den Menschen eine Sprache - Worte, in denen sie sich mit ihren Freuden und Nöten vor Gott wiederfänden. „Die Liturgie macht den Menschen groß, lässt ihn aufrecht vor Gott stehen“, sagte Nagel. Er sei dankbar für die großartigen Möglichkeiten und Chancen, die ihm geschenkt worden seien, und für „alles Vertrauen, den Austausch und die Unterstützung“.
Der Vorarlberger Eduard Nagel (Jahrgang 1942) kam nach dem Studium der Theologie in Innsbruck und der Promotion bei Hans Bernhard Meyer SJ 1978 an das Liturgische Institut in Trier. Als Wissenschaftlicher Rat war er tätig als Referent für liturgische Sachfragen und von 1979 bis 1984 Hauptschriftleiter des Liturgischen Jahrbuchs. Fast drei Jahrzehnte, seit dem 1. Mai 1984, war Nagel verantwortlich für die Zeitschrift „Gottesdienst“, die nach Angaben der Herausgeber Anregungen zu einer liturgischen Feierkultur gibt und vertiefende Beiträge zu den theologischen, historischen und spirituellen Grundlagen der Liturgie bietet. Die Zeitschrift „Gottesdienst“ erscheint inzwischen im 47. Jahr. Mehr Informationen gibt es unter www.liturgie.de




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