Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Hauptinhalt

Integration und Teilhabe - Informationen für Einsatzstellen

Hinweise zum Projekt, zum Bundesfreiwilligendienst mit Geflüchtetenbezug und Formulare

Nächste Einstiegstermine: August und September 2017

Die Einstiegstermine für den nächsten Jahrgang 2017/18 sind August und September 2017. Bitte kontaktieren Sie den Projektleiter Christoph Horteux, wenn Sie als Einsatzstelle teilnehmen wollen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der rechten Seite.

Im ersten Jahrgang leisteten insgesamt 19 Freiwillige ihren Dienst. Die Freiwilligen waren zwischen 18 und 57 Jahren alt, die Hälfte von Ihnen waren Geflüchtete, die andere Hälfte InländerInnen. Die Freiwilligen leisten ihren Dienst vor allem in Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe, vier Geflüchtete auch in Krankenhaus, Grundschule und der Jugendhilfe.

Informationen für Einsatzstellen
Das Projekt hat zum Ziel, Freiwilligendienste für Geflüchtete zu ermöglichen und Geflüchteteninitiativen bzw. Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe durch Freiwilligendienste zu unterstützen. Wir beteiligen uns mit dem Projekt an dem Sonderprogramm des Bundes für Freiwilligendienste mit Geflüchtetenbezug. Der Geflüchtetenbezug kann über den Einsatzbereich (Projekte und Initiativen in der Geflüchtetenhilfe) und/oder über die Freiwilligen (Geflüchteten) hergestellt werden. Das Sonderprogramm ist befristet bis zum 31.12.2018. Unser Projekt läuft über 2018 hinaus.Erforderlich ist die formale Anerkennung des Bundes für den Bundesfreiwilligendienst im Sonderprogramm.


Die Einsatzstelle

1. Bereits für den BFD anerkannt
Hat Ihre Einsatztelle bereits die Anerkennung als Einsatzstelle und möchte zusätzliche BFD-Plätze einrichten, stellen Sie einen formlosen Antrag an das Bundesamt über die Sozialen Lerndienste. Der Antrag muss enthalten:
  • die Einsatzstellennummer
  • die Anzahl der Plätze, die sie mit Flüchtlingsbezug einrichten wollen
  • ein Einsatzprofil mit den Tätigkeiten, die der/die Freiwillige übernehmen soll

Die Plätze werden genehmigt bis 31.12.2018.

Wird ein bereits bestehender BFD-Platz mit einem/einer Geflüchteten besetzt, so ist kein Antrag notwendig.


2. Noch keine Anerkennung für den BFD - Neuanerkennung

Sind Sie noch nicht anerkannt, müssen Sie folgende Schritte gehen:

  • Interessenbekundung bei den Sozialen Lerndiensten
  • Information und Beratung durch die Sozialen Lerndienste (Telefonisch oder Vorort)
  • Antragstellung über die Sozialen Lerndienste
  • Anerkennung durch das Bundesamt (erfolgt für das Sonderprogramm mit einer Befristung bis 31.12.2018)
  • Einsatz der/des Freiwilligen (Inländer/innen oder Geflüchtete)

siehe auch Info zur Anerkennung als Einsatzstelle für den BFD


3. Einsatzbereiche

Projekte und Einrichtungen der Geflüchtetenhilfe

Die Tätigkeiten müssen in einem Zusammenhang mit der Betreuung von Geflüchteten stehen. Dies können zum Beispiel sein:

  • Begleitdienste zu Ärzten, Behörden, Schulen, Kitas, Einkäufen...
  • Übersetzungshilfen im Alltag, Sprachcoach
  • Alltagscoach
  • Unterstützung bei der Organisation des Alltags
  • Freizeitbegleitung, Angebote für Kinder und Jugendliche
  • Unterstützung ehrenamtlicher Helfer
  • ...

Andere Einsatzstellen
Jede für den BFD anerkannte Einsatzstelle kann Geflüchtete einsetzen (siehe Abschnitt "Freiwillige" bzw. anerkannte Einsatzstelle).


Die Freiwilligen

Grundsätze

Um in dem Sonderprogramm des Bundes berücksichtigt zu werden, müssen die Freiwilligen volljährig sein. Minderjährige können nicht eingesetzt werden.

Das Projekt und das Programm sind auch offen für Freiwillige über 27 Jahre (27plus).


Freiwillige mit Geflüchtetenstatus

Geflüchtete (Asylberechtige, bzw. Asylbewerber/innen) können einen Freiwilligendienst leisten, wenn sie mindestens drei Monate in Deutschland sind und von der Ausländerbehörde die Erlaubnis zur Erwerbstätigkeit haben. Ein Antragsformular finden Sie unten.

Ausgeschlossen für die Aufnahme als Freiwillige sind Asylbewerber/innen, die aus einem sicheren Herkunftsland kommen und Geflüchtete, die nur geduldet sind (siehe Merkblatt zum Sonderprogramm).


Besonderheit
Freiwillige, die auf einem Platz im Rahmen des Sonderprogramms eingesetzt werden, können als unter 27-jährige einen Freiwilligendienst unterhalb der Vollzeittätigkeit leisten, mindestens 20,1 Std/pro Woche (diese Möglichkeit gibt es im Regelprogramm nur für Freiwillige über 27 Jahre).

Weitere Infos

Hier haben wir Ihnen weitere wichtige Informationen zur Teilnahme an dem Projekt "Integration und Teilhabe" zusammengestellt:


Kostenrahmen
Der Kostenrahmen entspricht dem des regulären BFD. Der Bund zahlt für die Freiwilligen einen Zuschuss zum Taschengeld und zur Sozialversicherung in Höhe von 250,- €, bzw. 350,- € bei den über 25-jährigen Freiwilligen.

Ergänzung der Vereinbarung
Zusätzlich zur normalen BFD-Vereinbarung muss die Ergänzung der Vereinbarung für den BFD ausgefüllt werden. Einige Hinweise:
zu A 2: Entweder Asylberechtige/r [...] oder Asylbewerber/in [...] ankreuzen.

Asylberechtigt ist eine Person, der auf Basis des Grundgesetzes (Art. 16a) Asyl gewährt wurde. Die sogenannte Qualifikationsrichtlinie (2011/95/EU) setzt auf EU-Ebene die Genfer Flüchtlingskonvention um. Sie regelt die Schutzstatus "internationaler Schutz" (Flüchtlingsschutz) und "subsidiärer Schutz". Gemein ist allen, dass die Personen eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten, die in der Regel eine Beschäftigungserlaubnis umfasst.

Ein/e Asylbewerber/in ist eine Person, die einen Asylantag gestellt hat. Dieser Person ist der Aufenthalt in Deutschland gestattet (-> Aufenthaltsgestattung als Ausweisdokument). Das Kriterium "mit zu erwartendem rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalt" schließt alle jene Asylbewerber/innen aus, die aus einem sogenannten sicheren Herkunftsstaat kommen. Nach drei Monaten können Asylbewerber/innen eine Beschäftigungsserlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragen.

Sind Sie bei der Ausfüllung des Ergänzung unsicher, so lassen Sie sich am besten das Aufenthaltsdokument der betreffenden Person zeigen.

zu B2, Entsendung: Freiwillige können von ihrer anerkannten Einsatzstelle in eine andere – auch nicht anerkannte – gemeinwohlorientierte und zuverlässige Einrichtung mit Flüchtlingsbezug entsendet werden. Eine Entsendung zu Einrichtungen ohne Gemeinwohlorientierung, z. B. bei Wach-, Catering- oder Reinigungsdiensten ist nicht zulässig.Voraussetzung für die Entsendung ist die vorherige umfassende Aufklärung der Freiwilligen und deren Zustimmung. Die Pflichten der Einsatzstelle gegenüber den Freiwilligen gelten unverändert fort.
Formulare
Vereinbarung
Das Formular entspricht der regulären Vereinbarung für den BFD
Vereinbarung, englisch
Die Vereinbarung in englischer Sprache ist zur Information der Freiwilligen gedacht. Bitte senden Sie uns nur die deutsche Vereinbarung zu.
Ausfüllhilfe für die Vereinbarung
Informationen des Bundesamts zum korrekten Ausfüllen der Vereinbarung.
Ergänzung der Vereinbarung
für Freiwillige mit Geflüchtetenbezug
Ergänzung der Vereinbarung, englisch
Zur Information der Freiwilligen, bitte senden Sie uns nur die deutsche Version zu.
Antrag auf Beschäftigungserlaubnis
Zur Beantragung einer Beschäftigungserlaubnis bei der zuständigen Ausländerbehörde. Das .pdf-Formular auf dem Computer speichern und ausfüllen. Ggf. müssen die Formularfelder über "vorhandene Felder markieren" angezeigt werden.

Stand: 20.02.2017


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