Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Dankeschön für Heldentaten

Freiwillige aus dem Saarland für ihr Engagement geehrt
Foto:  Motiv: Ehrung Saarland 2017

Neunkirchen– Knapp 200 Jugendliche, die ein Jahr lang in kirchlichen Einrichtungen im Saarland als FSJ’ler oder „Bufdis“ tätig waren, sind jetzt von der Landesregierung für ihr Engagement geehrt worden.

„Ihr seid eine wichtige und unverzichtbare Unterstützung in den sozialen Einrichtungen“, lobte Christoph Groß, Referatsleiter im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, die Freiwilligen bei der Ehrung in der Aula des Gymnasiums am Steinwald in Neunkirchen am 13. Juni. „Auf euer Engagement dürft ihr stolz sein! Im Namen der Landesregierung und des Ministeriums möchte ich mich bei euch für euren Dienst bedanken.“

„Ihr habt den Freiwilligendienst für die Gesellschaft gemacht, für andere, aber auch für euch selbst“, sagte Peter Nilles, Leiter der Sozialen Lerndienste des Bistums Trier. Mehr als 60 der Freiwilligen haben ihr Dienst im Saarland über die Sozialen Lerndienste gemacht. „Ihr habt bei eurem Freiwilligendienst hinter die Kulissen geschaut, habt Erfahrungen gemacht und euch auf das Unbekannte eingelassen. Damit habt ihr gelernt, Ängste zu überwinden und das ist in der heutigen Zeit sehr wichtig“, so Nilles. Anfang August werden erneut über 600 Jugendliche im ganzen Bistum ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in einer kirchlichen Einrichtung machen.

Patricia Hirtz und Niklas Lentes nahmen die Ehrungsurkunde stellvertretend für die anderen Freiwilligen der Sozialen Lerndienste entgegen. Patricia hat ihren Freiwilligendienst im Grünen Haus in Völklingen gemacht. Das Grüne Haus ist ein Schülerzentrum, in dem unter anderem Nachmittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler angeboten wird. Patricia ist eine von vier jungen Erwachsenen, die im Grünen Haus einen Freiwilligendienst leisten. Niklas ist in der Kirche der Jugend eli.ja in Saarbrücken tätig. Andere Freiwillige im Saarland arbeiten in der Alten- oder Behindertenhilfe, in Ganztagsschulen, in Hospizen, der Krankenpflege oder wie Patricia und Niklas in der Kinder- und Jugendarbeit.

„Für viele dient das FSJ als Orientierung für den späteren Beruf oder als Vorbereitung auf ein Studium“, sagte Hans-Josef Börsch, Leiter der Freiwilligendienste der Marienhaus Unternehmensgruppe, die der größte Anbieter von Freiwilligendiensten in kirchlichen Einrichtungen im Saarland neben den Sozialen Lerndiensten des Bistums Trier sind. „Ihr schenkt den Menschen eine bestimmte Zeit eures Lebens ohne großes Aufheben zu machen. Dieser Tag kann nur ein kleines Dankeschön sein für die vielen kleinen Heldentaten, die ihr im Alltag vollbringt.“


(dh)


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