Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Das FSJ-ABC

Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema Freiwilliges Soziales Jahr sowie nützliche Erläuterungen und Informationen dazu.
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  • A
  • Arbeitsschutzvorschriften

    Obwohl das Verhältnis zwischen den Freiwilligen und dem Träger bzw. der Einsatzstelle kein Arbeitsverhältnis ist, wird das FSJ hinsichtlich der öffentlich-rechtlichen Schutzvorschriften vom Gesetzgeber einem Arbeitsverhältnis gleichgestellt. Entsprechend gelten die einschlägigen Arbeitsschutzbestimmungen: wie z. B. das Arbeitsschutzgesetz, die Arbeitsstättenverordnung, das Jugendarbeitsschutzgesetz, das Mutterschutzgesetz und das Schwerbehindertengesetz.

  • Arbeitsunfähigkeit

    Bei Arbeitsunfähigkeit ist der/ die Freiwillige verpflichtet, umgehend die Einsatzstelle zu informieren. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage/ Karenztage, hat der/ die Freiwillige eine ärztliche Bescheinigung/ Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über das Bestehen der Krankheit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden allgemeinen Arbeitstag der Dienststelle oder des Betriebs vorzulegen. Die Einsatzstelle ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.

    Grundlage: § 5 Absatz 1 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz)

  • Arbeitsunfall

    Ein Arbeitsunfall ist unverzüglich der Berufsgenossenschaft zu melden. Ein Unfall auf dem Arbeitsweg und während der Seminare gilt ebenfalls als Arbeitsunfall.

  • Arbeitszeit

    Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt i.d.R. 39 Stunden. Bei einzelnen Trägern richtet sich die wöchentliche Arbeitszeit nach den Tarifverträgen der jeweiligen Einsatzstelle. Es gelten die jeweiligen Bestimmungen der Vereinbarung / des Vertrags. Bei Minderjährigen gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz.

  • Aufsichtspflicht

    Grundsätzlich treffen die für die jeweilige Einsatzstelle geltenden Regelungen zu.

  • Ausländer/-innen im FSJ

    Ausländer/-innen können ein FSJ leisten. Das FSJ ist arbeitserlaubnisfrei, allerdings benötigen sie eine Aufenthaltsgenehmigung und müssen sich bei der Einwohnermeldebehörde registrieren lassen. Die mit der Religionsausübung verbundenen kulturellen Eigenheiten, auch Essgewohnheiten, sollten erfragt und beachtet werden.

  • Ausweis

    Mit Antritt des Freiwilligen Sozialen Jahres erhalten die Freiwilligen vom FSJ-Träger einen FSJ-Ausweis. Vergünstigungen werden in der Regel im öffentlichen Personennahverkehr und beim Besuch von Einrichtungen des Bundes gewährt. In manchen Bundesländern gibt es Landesregelungen.

  • B
  • Berufsgenossenschaft

    Die Freiwilligen im FSJ sind bei der Berufsgenossenschaft zu versichern. In der Regel ist es die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (bgw). Die Zuständigkeit ist abhängig von der Art der abgeschlossenen FSJ-Vereinbarung: Ist eine Vereinbarung nach §11 Abs. 2 JFDG abgeschlossen, ist die Einsatzstelle zuständig für die Anmeldung, sonst der Träger (siehe: Sozialversicherung).

  • Berufsschulpflicht

    Die Berufsschulpflicht ist in den einzelnen Bundesländern geregelt. Das Schulpflichtgesetz in den jeweiligen Bundesländern muss beachtet werden.

  • Bescheinigung

    Die Bescheinigung über das FSJ wird vom FSJ-Träger zu Beginn und nach Abschluss des FSJ ausgestellt. Sie enthält die Bezeichnung des Trägers und der Einsatzstelle, die Erklärung, dass die Bestimmungen des Gesetzes während der Durchführung des Jugendfreiwilligendienstes eingehalten werden und die gesetzliche Zulassung des Trägers. Einsatzstellen können keine Bescheinigung über die Teilnahme an einem FSJ ausstellen.

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