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Kinder- und Jugendhilfe

Leitlinien und Eckpunkte für die Kinder- und Jugendhilfe in katholischer Trägerschaft im Bistum Trier

Präambel
Vorliegende Leitlinien und Eckpunkte versuchen erstmalig eine Verständigung der Akteure der katholischen Kinder- und Jugendhilfe im Bistum Trier zu erreichen.

Damit werden drei Ziele verfolgt:

1. Dieses Papier ist ein Beitrag zur Selbstvergewisserung der Einrichtungen und Dienste der Kinder- und Jugendhilfe in katholischer Trägerschaft: Auf welchem Fundament stehen wir, was ist unser Auftrag im Kontext der Trierischen Kirche?
[vor allem Punkt 1.]

2. Es ist ein Beitrag zur Formulierung von Entscheidungskriterien für das politische Handeln der katholischen Akteure: Wofür setzen wir uns politisch ein, was ist die Richtschnur unserer jugendhilfepolitischen Aktivitäten?
[vor allem die Punkte 1. und 2.]


3. Es gibt Anregungen für die Arbeit der Einrichtungen und Dienste: Was sind Optionen, die wir konkret umsetzen wollen, was gehen wir in den nächsten Jahren an?
[vor allem die Punkte 2. und 3.]

Als Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet die katholische Kirche ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Im Sozialgesetzbuch ist die Kirche als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe anerkannt (§ 75 Abs. 3 SGB VIII). Auf dieser Grundlage verantworten die katholischen Einrichtungen und Dienste eine vielgestaltige Kinder- und Jugendhilfelandschaft, welche die Anforderungen widerspiegelt, die sich aus der hochdifferenzierten Multioptionsgesellschaft ergeben.

Den oben formulierten Zielen wollen die hier vorliegenden Leitlinien und Eckpunkte entsprechen, indem sie als ein Rahmenpapier entwickelt wurden, das in den katholischen Einrichtungen und Diensten den örtlichen Gegebenheiten entsprechend umgesetzt werden soll. Der katholische Runde Tisch Jugendhilfe (siehe Kirchliches Amtsblatt für das Bistum Trier 2008, Nr.54) dient der Abstimmung der lokalen Zielperspektiven katholischer Einrichtungen.







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Paolo Leoni
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