... und ist Mensch geworden. Weihnachtliches aus Trierer Sammlungen

Sonderausstellung vom 23.11.2015 bis 24.01.2016


Nicole Ahland, exspectare # 15

Anhand von Bildern, Skulpturen sowie Krippen erzählt die diesjährige Weihnachtsausstellung im Museum am Dom die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Johannes des Täufers bis zur Flucht nach Ägypten. Die Exponate zeichnen den Weg von Josef und Maria von Bethlehem nach Nazareth und schließlich bis Ägypten nach.

 

Dabei wird deutlich, wie das in den Evangelien berichtete Weihnachtsgeschehen durch Legenden bereichert und ausgedeutet wurde. Die Künstler nahmen diese Legenden gerne auf und nahmen sie in ihre Weihnachtdarstellungen mit auf.

Neben Werke alter christlicher Kunst treten Darstellungen der Ikonenmalerei sowie zeitgenössischer Kunst. Gemeinsam ist ihnen die Suche nach einem geglückten und erfüllten Mensch-Werden und Mensch-Sein in einer sich nach Friede sehnenden Welt.

 

Einen kleinen Schwerpunkt innerhalb der Ausstellung bildet eine neuerworbene Skulptur eines stehenden Jesuskindes. Sie dürfte in Süditalien im 18. oder frühen 19. Jahrhundert entstanden sein und zeichnet sich durch die eingesetzten Glasaugen und eine prächtige Lockenperücke aus. Mit anderen Zeugnissen der Jesuskindverehrung belegen sie die jahrhundertelange Verehrung der Jesuskindfiguren.

 

Führungen durch die Ausstellung

unter Tel. 0651/7105425 oder museumspaedagogik@bistum-trier.de

 

 

Die Tourist-Information Trier bietet einen besinnlichen Gang durch die weihnachtliche Innenstadt mit Besuch der Weihnachtsausstellung im Museum am Dom an.


Jesuskind, Süditalien, 18. Jahrhundert

Verkündigung an Maria