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Misereor-Hungertücher

Eine alte Tradition wird neu interpretiert

4. März bis 21. Mai 2017


Das Museum am Dom nimmt den diesjährigen Start der Misereor-Fastenaktion in Trier zum Anlass, eine Auswahl an Hungertüchern aus den letzten 40 Jahren auszustellen und gleichzeitig das aktuelle Hungertuch des nigerianischen Künstlers Chidi Kwubiri vorzustellen.

1976 griff Misereor die alte Tradition der mittelalterlichen Hunger- oder Fastentücher auf, die während der Fastenzeit in den Kirchen aufgehängt wurden und das Kreuz und den Altar, manchmal auch den ganzen Chorraum verhüllten.


Hungertuch Chidi Kwubiri (F: Dieter Härtl/Misereor)Ein Rückblick auf einige Misereor-Hungertücher soll zeigen, wie diese alte Tradition mit neuem Leben gefüllt wurde: zeitgenössische Künstler aus unterschiedlichen Erdteilen formulieren ihre Sicht der Bedeutung Christi für das friedliche Zusammenleben der Völker. Weltweit verbreitet stellen die Hungertücher somit Zeugnis und Anfrage an uns dar.




Zur Eröffnung der Ausstellung und
zur Begegnung mit dem Künstler des aktuellen Hungertuches, Chidi Kwubiri,
am Samstag, dem 4. März 2017, um 17.30 Uhr

sind Sie herzlich eingeladen.


Zum Künstler:


Chidi Kwubiri (F: Dieter Härtl/Misereor) Chidi Kwubiri, geboren 1966 in Umuahia, Nigeria, ist ein international bekannter und viel beachteter Künstler. Er studierte Fine Arts an der Düsseldorfer Kunstakademie unter Professor Buthe und Professor A.R. Penck und schloss das Studium der Fine Arts als Meisterschüler bei Professor A.R. Penck ab.


"Was mich inspirierte, sind die beiden längsten Flüsse in Nigeria: die Ströme Niger und Benue. Sie fließen zusammen und existieren friedlich nebeneinander, obwohl sie aus verschiedenen Quellen stammen. Wenn diese beiden Naturkräfte tatsächlich zusammenkommen können, sich gegenseitig ihren Eindruck aufprägen können, sich gegenseitig halten können, sich ansehen und sich sagen können: ‚Schau, ich bin, weil du bist‘, dann ist das genau das, was ich versuche auszudrücken." (Chidi Kwubiri)


Begleitveranstaltungen

5. April 2017, 19.00 Uhr

Verhüllen und Enthüllen – wie christliche Offenbarung ins Bild gesetzt wurde

Vortrag von Markus Groß-Morgen


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