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noch immer - immer noch

Eine künstlerische Auseinandersetzung mit sexualisierter Gewalt von Renate Bühn

Sonderausstellung vom 3. April bis 5. Juli 2020


In Zusammenarbeit mit der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz, Präventionsstelle des Bistums Trier zeigt das Museum am Dom Trier ab dem 3. April die Ausstellung „noch immer- immer noch“ von Renate Bühn.

Die künstlerische Arbeit von Renate Bühn ist ein persönliches und politisches Ringen um Sprache, Sichtbarkeit und Veränderung. Sie möchte deutlich machen, was viele in ihrem Alltag nicht wahrhaben wollen: Jede und jeder kennt Betroffene. Jede und jeder kennt Täter und zum Teil auch Täterinnen. Genaues Hinsehen und alltägliches Erinnern ist ihr wichtig - im kirchlichen Umfeld genauso wie im familiären und gesellschaftlichen Rahmen. Was bedeutet es für ein kleines Mädchen, einen kleinen Jungen, in einer sexuellen Gewaltsituation zu leben und zu überleben? Wie ist es möglich, beim Frühstück dem Vater (oder einer anderen nahen Bezugsperson) und Vergewaltiger gegenüber zu sitzen? Was muss an Spaltungen, Nicht-Spüren, alltäglichen Kraftanstrengungen von einem kleinen Kind aufgebracht werden, um zu essen und zu überleben?

 


R. Bühn, Schweigen ist tödlich (F: R. Bühn, VG Bild-Kunst)

Renate Bühn ist Künstlerin, Sozialpädagogin, Mitglied im Betroffenenrat beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM).

https://renatebuehn.de/




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