Das Museum am Dom zeigt in Zusammenarbeit mit Krüger Contemporary Art and Projects, Koblenz eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Jiři Keuthen (1951-2007).

Die Ausstellung ist ein Beitrag des Museums zu den diesjährigen Heilig-Rock-Tagen des Bistums Trier vom 27. April bis 4. Mai 2014.


Einen Bericht über die Ausstellungseröffnung finden Sie hier .



Blick in die Ausstellung mit Triptychon Ein dreiteiliges Werk aus dem Jahr 1999 gab der Ausstellung ihren Titel: „Der Mensch braucht Haltung“ (vgl. nebenstehendes Foto). Es zeigt Menschen in unterschiedlichen Haltungen und stellt den Betrachter vor die Frage: Was gibt uns Haltung? Wem geben wir Haltung? Welche Konsequenzen hat eine klare Haltung?


Haltung zeigen und Position beziehen w aren für Jiři Keuthen zeit seines Lebens zentrale Anliegen, um die sein ganzes Werk k reiste. Er f orderte Haltung von sich und anderen. Kunst hatte für ihn eine gesellschaftliche Funktion und sollte etwas zur Veränderung, ja zur Verbesserung der Verhältnisse beitragen.


Für die Ausstellung in Trier wurden Bilder ausgewählt, die diesen Gedanken in mehrfacher Hinsicht beleuchten: Haltung als eigene Meinung und Position, die man vertreten muss, Haltung aber auch im Sinne von anderen Menschen Halt geben und nicht zuletzt Haltung als Lebensauffassung.

Die Ausstellung im Museum am Dom möchte einladen, einen Einblick in das Schaffen des noch wenig bekannten Künstlers zu gewinnen, sein Werk und die spezifischen künstlerischen Qualitäten Jiři Keuthens zu entdecken und es im Kontext der traditionellen christlichen Kunst neu zu sehen. Die Ausstellung ist deshalb teilweise in die ständige Museumssammlung integriert und lädt zum Dialog über die Jahrhunderte hinweg ein. Porträt J. Keuthen (F: Enno Hurlin)


Zur Biografie des Künstlers:


Jiři Keuthen (1951 Goch – 2007 Neustadt)

Nach dem Studium an der Sozialakademie Arnheim und der Werkschule in Kleve unterhielt er Ateliers in Krefeld, Köln und New York, später in Koblenz, Macken (Mosel) und schließlich in Neustadt (Holstein). 1991/92 erhielt er eine Gastprofessur für Malerei an der Kunstakademie in Krakau. Ab 2004 arbeitete er bis zu seinem Tod als Kunstpädagoge am Psychatrium Heiligenhafen/Ostsee.

Eine erste Retrospektive fand im Jahr 2000 im Museum Schloss Moyland statt. Zuletzt zeigte das Berliner Kleisthaus 2013 Werke aus den Jahren zwischen 1982 und 2007.



Verweise:

Webseite Jiři Keuthen

Jiři Keuthen auf Wikipedia

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