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Do, 05.07.2018

Rheinböllner auf Wallfahrt zum Jakobsberg


Unter dem Leitwort “ Wir sind alle berufen“ starteten am 21. Juni Bewohner und Betreuer des Puricelli Stiftes und Gläubige der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen zu einem spirituellen Tag ins Kloster Jakobsberg nach Ockenheim bei Bingen am Rhein.

Die Teilnehmer aus der Altenhilfe und der Wiedereingliederungshilfe waren in Begleitung von Bruder Johannes Maria, Franziskanerbruder vom Heiligen Kreuz und Seelsorger, Petra Herrmann von der sozialen Betreuung, Luise Sitzenstuhl, Praktikantin der Eingliederung und Matthias Knöll, Auszubildender zum Heilerziehungspfleger in der Eingliederung.

Bereits um 9 Uhr starteten zwei Reisebusse am Puricelli Stift und in Schnorbach, Argenthal, Liebshausen und Kisselbach stiegen Mitreisende der Pfarreien dazu. Nach etwa einstündiger Fahrt begann um 11 Uhr der gemeinsame Tag mit einem Wallfahrtsgottesdienst. Vorbereitet und gestaltet war er von Bruder Johannes Maria, der während der Messe von Pater Benedikt von den ansässigen Missionsbenediktinern von St. Ottilien unterstützt wurde. Es wurde im Besonderen des „Heiligen des Tages“ gedacht. Es war Aloisius, ein italienischer Jesuit, der im 16. Jahrhundert wirkte und bereits im Alter von 23 Jahren verstarb. Seine Heiligsprechung erfolgte 1726 und 1729 wurde er zum Schutzheiligen der katholischen und studierenden Jugend. In der Predigt bezog sich Bruder Johannes Maria auf das Leitwort: „Wir sind alle berufen“. Er führte aus, dass nicht nur Priester und Ordensleute sich berufen fühlen sollten, sondern dass alle aufgefordert sind, sich täglich einzubringen.

Nach der Heiligen Messe und gemeinsamen Mittagessen bestand die Möglichkeit, die schöne Umgebung zu erkunden und bei einer Führung das Kloster Jakobsberg näher kennenzulernen. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen hielt Bruder Johannes Maria noch eine Abschlussandacht mit einer Lesung und Fürbitten. Ein Geigensolo von Uschi Feiten aus der Pfarrei Rheinböllen sorgte für einen stimmungsvollen Abschluss.