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Fr, 14.09.2018

Diozesaner Fachtag der Kirchen der Jugend und der Jugendkirche crossport to heaven

zu einem Fachtag kamen die Vertreter der Jugendkirchen im Bistum Trier zusammen

zu einem Fachtag kamen die Vertreter der Jugendkirchen im Bistum Trier zusammen
Vertreter der Kirchen der Jugend aus dem Bistum Trier waren auf dem Hunsrück zu Gast. Sie lernten live bei einer Veranstaltung die Jugendkirche auf dem Hunsrück kennen. Clemens Fey, verantwortlich für crossport to heaven auf dem Flughafen Hahn, freute sich über die Gäste der langjährig arbeitenden Kirchen der Jugend.
Unter dem Thema „Wendet Euch an die Jugend. Sie weiß alles! Kamen die Vertreter zusammen. Jugendlichen eine Stimme geben, sei einfacher gesagt als getan. Gemeinsam gingen sie der Frage nach: „Warum sollen wir überhaupt  junge Menschen beteiligen und was soll das bewirken?“

Unterhaltsam, kritisch hinterfragend und den Finger auf die Wunden legend, unterhielt (Leitung: Stephan  Glaremin, Leiter des Amtes für Kinder, Jugend und Familien der Stadt Köln die Hauptamtlichen einen Tag lang. Kirchlich verwurzelt brachte er seine Erfahrungswerte aus der kommunalen Sichtweise ein. Sind doch die Jugendämter vielfach Partner oder Auftraggeber für kirchliche Verbände und Organisationen.

Großstädtische Erfahrungen sind nicht eins zu eins auf ländliche Strukturen übertragbar, bieten sie doch eine größere Vielfalt an Jugendkulturen, Lebenswelten und Sozialräumen.
„Die Beispiele, die der Referent in seinem Vortrag gebracht hat, haben mir gut gefallen, nur hier im eher ländlichen Raum sind diese schwer umsetzbar.“, so Verena Sprengnöder vom Jugendrat crossport to heaven. Doch die Voraussetzungen für gelingende Beteiligung lassen sich übertragen:
Eine Frage der Haltung und der Teilung von Macht. Kinder und Jugendliche sollten nur beteiligt werden, wenn sie wirklich ernstgemeint, ergebnisoffen und transparent.

Die Hunsrücker Jugendkirche hätte ohne partizipative Strukturen überhaupt kein Personal. Sind doch alle Akteure Ehrenamtliche, die sich freiwillig und bewusst für das Projekt entschieden haben und immer wieder neu entscheiden. Verena Sprengnöder war nach der Veranstaltung stolz auf crossport to heaven: „Es hat sich gezeigt, dass wir in der Jugendkirche schon sehr gut partizipativ arbeiten und es auch super funktioniert.“ Sie hofft, dass die anderen Teilnehmer für ihre Einrichtungen und ihre Arbeit etwas mitnehmen konnten, damit Partizipation mehr gelingt.  

Organisiert hatte diese Zusammenführung Martin Laskewicz, Jugendpfarrer in Koblenz. Ihm ist durch verschiedene Jugendgottesdienste die Atmosphäre und Arbeitsweise von crossport to heaven vertraut. Sein Standort ist die Kirche der Jugend X-Ground in Koblenz.