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Di, 25.09.2018

Treffen der Miterkunder

Wir machen uns auf den Weg...


„… und warum sind Sie wiedergekommen?“, eröffnen Renate Schmitt und Johannes Stein die Vorstellungsrunde beim Folgetreffen zu den Rendez-vous-Veranstaltungen in Kastellaun und Büchenbeuren. Mehr als 20 Interessierte sind ins Paul-Schneider Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Simmern gekommen. „Ich möchte gerne aktiv bei der Gestaltung der Kirche der Zukunft mitwirken“ – „Ich möchte wissen, wie das kirchliche Leben vor Ort weitergehen kann“. Die Erwartungen sind unterschiedlich, aber schon in der Eröffnungsrunde zeigt sich, dass es ein verbindendes Interesse gibt. Allen liegt die Kirche am Herzen. Die Versammlung an diesem Abend bildet eine große Vielfalt von Gesellschaft ab: ehrenamtlich Aktive in Gruppen und Gremien, Vertreter sozialer Einrichtungen und Dienststellen des Caritasverbandes, Erzieherinnen aus Kindertagesstätten und hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger. Bei der Frage, welche Themen für die Erkundung wichtig werden könnten, werden viele Ideen zusammengetragen.

Renate Schmitt und Johannes Stein geben Hinweise dazu, wie eine Erkundung aussehen könnte. Dabei wird deutlich, dass im Mittelpunkt nicht eine systematische und flächendeckende Erfassung von Daten und Aktivitäten stehen soll, sondern die Einübung in die Perspektivwechsel, welche die Bistumssynode hervorgehoben hat. Es solle um eine sensible Wahrnehmung der Lebensbedingungen, der Freuden und Hoffnungen, Sorgen und Ängste der Menschen gehen, nicht aber um einen Aktionsplan. Wichtig sei, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Im letzten Teil der Veranstaltung laden die Vertreter des Erkundungsteams dazu ein, für konkrete Erkundungsideen zu werben und Miterkunderinnen und -erkunder zu gewinnen. Auf diese Weise entstehen fünf konkrete Erkundungsvorhaben.

1. Erwartungen und Lebensalltag junger Familien erfragen; Wie erleben junge Familien Kirche und Seelsorge? Was wünschen oder brauchen sie? Wo bringen sie ihre Kräfte ein?

2. Hausbefragungen im (eigenen) Dorf. Was bewegt die Menschen?

3. Mit Menschen in der Fußgängerzone ins Gespräch kommen: Wir stellen in der Fußgängerzone einen Tisch auf und laden die Menschen ein, mit uns Brot zu teilen.

4. Behinderteneinrichtungen besuchen: Was beflügelt und was fehlt?

5. Erarbeiten eine Umfrage für die Beigabe im „Dorfblättchen“. Was bewegt die Menschen bei uns? - im Blick auf das eigene Leben/ – im Blick auf die Ortsgemeinde/ - im Blick auf Glaube und Kirche?

Für diese fünf Ideen finden sich an diesem Abend Personen, die sich jetzt auf den Weg machen wollen. Der besondere Reiz der Erkundungsphase besteht darin, dass es viele Möglichkeiten der Beteiligung gibt. Manche Erkundungen können an einem Tag vorgenommen werden, andere gehen über einen längeren Zeitraum. Das Erkundungsteam wirbt dafür, Erfahrungen zu sammeln und zusammenzuführen. Dazu gehört auch zukunftsweisende Initiativen zu sammeln, die im Raum der Pfarrei der Zukunft schon bestehen.

Am 15. November findet das nächste Erkundungstreffen statt. Dann können erste Wahrnehmungen mitgeteilt werden und neue Erkundungsideen entstehen. Ein Einstieg in die Erkundungsphase ist jederzeit möglich, auch wenn man die ersten Veranstaltungen nicht miterlebt hat.

Wer sich für die Mitarbeit bei einem der Erkundungsprojekte interessiert oder beim Treffen am 15. November teilnehmen möchte, kann sich mit einer Mail an das Erkundungsteam anmelden:   erkundung.kastellaun-simmern(at)bistum-trier.de