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Mo, 16.09.2019

Begegnung mit Weihbischof Jörg Michael Peters

Messdiener der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen machen Ausflug nach Trier

Interessiert lauschten die Rheinböllner Ministranten den Ausführungen des Weihbischofes

Interessiert lauschten die Rheinböllner Ministranten den Ausführungen des Weihbischofes
Trier  Alle zwei Jahre organisieren die Verantwortlichen Messdienerleiter der Pfarreiengemeinschaft Rheinböllen einen Ausflug mit ihren Ministranten. Nach Köln und Frankfurt ging es in diesem Jahr in die Bistumsstadt nach Trier. Dort erlebten sie in diesem Jahr viele Highlights und es warteten auch einige Überraschungen in der ältesten Stadt Deutschlands.

Die erste wartete am Domstein vor der Kathedrale in Trier. Dort wurden sie von dem Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters empfangen. Nach der Begrüßung jedes einzelnen Messdieners mit Handschlag führte der Weihbischof die jungen Gäste an ungewohnte Orte, wo man normalerweise nicht so einfach hinkommt. Assistiert wurde Peters von Diakon Ulli Weinand und dem Küster des Trierer Doms Bruder Martin.

So ging es erstmal hoch hinaus in den Glockenturm der Trierer Kathedrale. Dort zeigte der Weihbischof Modelle die beeindruckende Stahlkonstruktion des Daches, die dafür sorgt, dass die Wände des Gotteshauses zusammengehalten werden und auch die Glocken der Bistumskirche, die just auch in dem Moment schlugen, als die Rheinböllner Messdiener ganz in ihrer Nähe waren. Aber auch Modellbauten, die im Dachboden lagerten und das alte Uhrwerk wurden den interessierten Kindern gezeigt. Dabei wurden auch zahlreiche Fragen der jungen Gäste beantwortet. Bevor sich der Weihbischof mit dem Segen für die Kinder und Jugendlichen verabschiedete lobte er die Messdiener: „Es hat Spaß mit euch gemacht.“ Oberministrantin Isabell Pira bedankte sich für die gemeinsame Zeit mit dem Weihbischof mit einer Kerze: „Die wird einen Ehrenplatz in meiner Wohnung haben“, zeigte sich Peters dankbar.

Die Führung wurde fortgesetzt durch Diakon Uli Weinand und dem Küster Bruder Martin, die den Kindern und Jugendlichen die Heilig-Rock-Kapelle und die Ein-Stock-Werk tiefer im Chorraum gelegene Athanasius-Kapelle zeigten. Insbesondere die Athanasius-Kapelle ist normalerweise für den Trierer Dom-Besucher nicht zugänglich und wurde eigens für die Orthodoxen Mitchristen anlässlich der Heilig-Rock-Wallfahrt 2012 eingerichtet. Hier erfuhren die Messdiener was eine Ikoniastase (eine Wand mit Ikonen die das Kirchenschiff von dem Altarraum trennt) und das sich die koptischen Christen in ihren Gottesdiensten die Schuhe ausziehen.

Nach der Dombesichtigung beteiligten sich die Kinder und Jugendlichen an einer Stadtralley, bei der sie noch vieles in Trier kennenlernen konnten. Einige fuhren auch mit dem City-Skyliner, dem höchsten mobilen Aussichtsturm 70 Meter in die Höhe wo man bei herrlichem Wetter einen unvergleichlichen Blick über die Bistumsstadt hatte.

Ein spendiertes Eis für jeden Messdiener rundete den Tag in Trier ab, bevor es dann mit dem Bus zur Abschlussandacht in die Pfarrkirche von Osann ging. Hier wirkte Pastor Schneider in früheren Jahren als Pfarrer von acht Gemeinden. Mit der Heimreise ging ein unvergesslicher Tag zu Ende.

Mehr Informationen zur Messdienerarbeit gibt es unter www.pfarreiengemeinschaft-rheinboellen.de oder bei Markus Koch (Telefon: 0151/56 89 60 25).