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Mo, 14.10.2019

Pfarrei der Zukunft Simmern wird zum 01.01.2021 errichtet

Schreiben des Generalvikars


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

bevor Bischof Dr. Stephan Ackermann am 15. Oktober das „Gesetz zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016“ erlässt, möchten wir Sie darüber informieren, dass Bischof und Bistumsleitung entschieden haben, die weiteren 20 Pfarreien der Zukunft zum 1. Januar 2021 zu errichten .

 

Vor der Entscheidung haben wir die Steuerungsgruppen in den entsprechenden Pfarreien um ihre Einschätzung gebeten, ebenso die diözesanen Gremien. Sie wissen, dass als zweite Option die Errichtung im Jahr 2022 zur Debatte stand. Eine klare Mehrheit hat sich für den früheren Termin ausgesprochen. Dieses Votum hat sich mit der Wahrnehmung der Bistumsleitung gedeckt. Mit dem Umsetzungsgesetz sind die Rahmenbedingungen für alle zukünftigen Pfarreien geschaffen. Wir spüren vielerorts den Wunsch, jetzt alle Energie und Kraft in die Seelsorge und die Entwicklung hin zu einer missionarischen und diakonischen Kirche zu investieren. Die Veränderungen im Verwaltungsbereich und die Schnittstellen zwischen der Bistumsverwaltung und den neuen Kirchengemeinden sind vorbereitet und ab Januar 2020 im Einsatz. Wir wissen, dass wir damit nur eine kurze Phase haben werden, in der wir lernen und nachjustieren können. Die Hinweise und Bedenken derer, die sich für einen Start 2022 ausgesprochen haben, werden wir in die weiteren Planungen einfließen lassen. Aber die ersten 15 Pfarreien sollen ja bewusst keine „Modell-Projekte“ sein: Der eingeschlagene Weg ist verbindlich für alle. So werden Sie es auch in meinem Vorwort für die Zeitung „EinBlicke 3“ lesen.

 

Wir werden diese Entscheidung nämlich auch mit der Zeitung „EinBlicke 3“ bekannt machen. Die Zeitung sollte am kommenden Montag in die Pfarreien ausgeliefert werden. Leider hat die Druckerei ohne unser Wissen und entgegen der Beauftragung die Auslieferung bereits in dieser Woche vorgenommen. So haben einige von Ihnen die Zeitung bereits gestern oder heute erhalten und auf diese Weise - und nicht wie von uns geplant durch eine entsprechende Meldung - von der Entscheidung erfahren. Ich bedauere dies außerordentlich und bitte um Nachsicht. Wir bemühen uns, transparent und umfassend zu informieren. Dass dann in der Verteilung durch einen Dienstleister eine solche Panne passiert, ist mehr als ärgerlich und hat unseren Kommunikationsplan obsolet gemacht.

 

Ich wünsche mir, dass wir trotzdem weiter auf unserem gemeinsamen Weg bleiben und bin in herzlicher Verbundenheit

Ihr

Dr. Ulrich Graf von Plettenberg