Webangebot der Pfarreiengemeinschaft Brohltal


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Auszüge aus den Pfarrbriefen



Pfarrbrief

 

Ausgabe 12

für die Zeit vom 08.12.2020 bis 25.01.2021

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 


Stille Nacht - einsame Nacht?

Stille Nacht - einsame Nacht?

Stille Nacht, einsame Nacht? Viele von uns haben diese Frage im Kopf, weil die Corona-Lage sehr ernst bleibt. Jeden Tag kommen neue Meldungen und Maß-nahmen. Wir wissen noch nicht, wie es möglich ist, miteinander die Christ-mette oder die gemeinsame Weihnachtsmesse feiern zu können.  Auf jeden Fall haben wir viel überlegt und versuchen, einige Gottesdienste, auch „outdoor“, anzubieten.

 

 „Der Mensch denkt und Gott lenkt“. Das wird gerne gesagt, wenn sich etwas Unvorhergesehenes ereignet. Dieser Satz passt in die jetzige Zeit und zu unserer diesjährigen Weihnacht. Vielleicht wollte Gott in diesem Jahr eine „Hausliturgie“ oder eine Weihnachtsfeier in unseren Familien halten, um unsere Beziehung zwischen den Familienmitgliedern zu vertiefen. Gott hat einen bestimmten Plan für uns alle. Wie jeder Mann hatte auch Josef zahl-reiche Gedanken und Pläne als er Maria heiratete. Aber Gott hatte einen anderen Plan für ihn – „Der Mensch denkt und Gott lenkt“.

 

Ich bin sicher, dass Josef einsam war, obwohl das Jesuskind bei ihm war. Er wusste nicht, was morgen passieren wird. Aber er glaubte an den Plan Gottes. Maria war auch in vielerlei Hinsicht einsam. Sie wunderte sich über die Pläne Gottes, aber sie hat in ihren einsamen Momenten viel gebetet. Wenn wir in das Evangelium schauen, sehen wir viele Momente in denen Jesus allein war und er betete. Einsamkeit ist eine Gelegenheit zu beten, eine Gelegenheit in der Nähe Gottes zu sein. Wegen Corona sind einige von uns unruhig und einsam. Aber diese Situation ist die große Gelegenheit zu beten und unsere Beziehung mit-einander zu vertiefen. 

 

Maria und Josef waren obdachlos in jener Nacht - wir sind es nicht. Das Kind war ihr Schicksal: Es kam in einem Stall zur Welt, starb später obdachlos und wurde in ein Grab gelegt. Bald war die Familie flüchtig auf dem Weg nach Ägypten. Milliarden von Menschen sind auf der Flucht, um ihr Leben zu retten aber wir gehören nicht dazu.  Wir sind heute viel besser dran, obwohl wir uns in einer Ausnahmesituation befinden.

Es gibt viel zu hoffen und viel zu danken. Auch zu uns spricht der Engel auf dem Feld: „Fürchtet euch nicht!“

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch, auch im Namen des Pastoralteams und der Pfarrsekretärinnen, ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest und für das Jahr 2021 alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Bleiben Sie gesund!

 

                                            Pater Jino Mathew, CST

Unsere Gottesdienste 

Unsere Gottesdienste

Unsere Gottesdienste



Dienstag  08.12.


Oberzissen

07:00

Roratemesse

Hans-Josef Felten, Eltern u. Schwiegereltern # zum Gedenken an die Verstorbenen

Weiler

09:00

Andacht



Mittwoch  09.12.

Hl. Eucharius, Erster Bischof von Trier

Niederzissen

06:00

Roratemesse

Ehel. Alois u. Thea Schopp u. Anni Krämer # Ingrid Bodem, Lotte Engels, Margarete Jeub, Barbara Schmitz, Alwine Wolf, Daniela Schaup u. Martha Jeub (v. d. kfd)

Weiler

09:00

Roratemesse



Donnerstag  10.12.

Donnerstag der 2. Adventswoche

Wehr

06:00

Roratemesse

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  11.12.

Freitag der 2. Adventswoche

Wassenach

09:00

Roratemesse



3. Adventssonntag

Samstag  12.12.


Königsfeld

17:30

hl. Messe

Kollekte:   für den barrierefreien Zugang zum Pfarrheim

Fam. Knoff-Hilger-Groß # Fam. Kreyer-Jansen # Hubert Lammerich # LuV d. Fam. Gemein-Sonntag # Klaus Peter Brenner # Karl u. Maria Gemein u. Geschwister # Fam. Otto Stegmann u. Görres # Ehel. Peter Zipp u. Kinder # Josef Daum u. Eltern # Heinz Friedsam # Maria Breuer # Anton u. Christine Zepp, Andreas u. Hermann Josef Haardt # Gabriel Schick # Marianne Langenbach # Stiftsmesse für Hildegard u. Alois Scheuer u. Jakob Fuchs # Stiftsmesse für Pfr. Bartholomäus Windtmüller u. Verwandte # Stiftsmesse für Peter Est u. Verwandte # Stiftsmesse für Matthias u. Johanna Kreyer # Stiftsmesse für Johann u. Gerda Boley

 

Weiler

19:00

hl. Messe

Reinhold Schiele u. Eltern, Karl u. Anneliese Hohl # zur immerw. Hilfe # LuV d. Ehel. Peter u. Eva Fuchs #

Jgd. für Rolf Scharrenbach # Lothar u. Renate Schmähl # Hermann Lorse, Eltern u. Geschwister u. Fam. Näkel-Scharrenbach # Theo u. Agnes Gasber u. luv Angehörige # Irene Schlich # z. hl. Geist u. z. hl. Schutzengel # LuV d. Fam. Laux-Breuer # Martha Jeub v. Jahrgang 1943/44 # zur immerw. Hilfe u. Schwester Blandine # Rolf Klein u. luv Angehörige



Sonntag  13.12.


Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

für die luv Pilger unserer Pfarrei nach St. Jost

Niederzissen

11:00

hl. Messe

1. Jgd. für Marliese Jeub # Ehel. Agnes u. Hieronymus Henk # Josef Zimmermann, Ehel. Adolf u. Philomena Schumacher u. Sohn Albert, luv Angeh. # Josef Fuchs, LuV d. Fam. Fuchs-Hansen # Paul Maus, LuV d. Fam. Maus-Ley # Alfons Jeub # Ehel. Karl u. Agnes Krahforst u. Engel Kai # Ehel. Severin u. Anna Degen # Ehel. Paul u. Käthi Loth

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier



Dienstag  15.12.

Dienstag der 3. Adventswoche

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  17.12.

Donnerstag der 3. Adventswoche

Königsfeld

07:00

Roratemesse

Weiler

18:30

Andacht

Niederzissen

19:00

Bußgottesdienst



Freitag  18.12.

Freitag der 3. Adventswoche

Wassenach

18:30

Andacht



4. Adventssonntag

Samstag  19.12.


Burgbrohl

17:30

hl. Messe

Hans-Jürgen Lung # Franz-Josef Remig # LuV d. Fam. Rick-Solbach

 

Sonntag  20.12.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

1. Jgd. für Oswald Weidenbach # LuV. d. Fam. Naumann-Hilger # Reinhold Groß # Gertrud u. Anton Breuer u. Friedhelm Vogel # LuV d. Fam. Hilger-Mauer u. Alois Hilger # Markus Kather, LuV d. Fam. Kather-Balk # Horst Rings, Sohn Horst, luv Angeh. #

Pfr. Lothar Brucker # Dieter u. Robert Schaup # Peter Maur u. Sohn Hans Peter # Maria u. Jakob Maur # Hans-Josef Felten # Gretel u. Anton Schmitt, Sohn Hans u. Christine Horn # LuV d. Fam. Heider-Korbel # LuV d. Fam. Bell-Scheuer # zu Ehren d. hl. Schutzengel

Niederzissen

11:00

Wort-Gottes-Feier

Heinz Michels, luv Angeh. (O) # Ehel. Agnes u. Eugen Weber # Ehel. Johann Weber

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier



Dienstag  22.12.

Dienstag der 4. Adventswoche

Weiler

09:00

Andacht



Hochfest der Geburt des Herrn - Am Heiligen Abend

 

Donnerstag  24.12.


Niederzissen

14:40

musikalische Einstimmung vor Beginn der Krippen

feier

Niederzissen

15:00

Krippenfeier auf dem Marktplatz

Niederzissen

15:40

musikalische Einstimmung vor Beginn der Krippenfeier

Niederzissen

16:00

Krippenfeier auf dem Marktplatz

Burgbrohl

16:00

Wortgottes-Familienfeier im Pfarrgarten

Wehr

16:00

weihnachtlicher Familien-Gottesdienst im Pfarrgarten

Wassenach

16:30

Gottesdienst für Groß u. Klein auf dem Platz Sommepy

Oberzissen

17:00

Christmette

Königsfeld

18:00

Christmette

Burgbrohl

19:00

Christmette

Niederzissen

21:00

Christmette

 

 

Hochfest der Geburt des Herrn - Am Morgen - Kollekte für das Bischöfliche Hilfswerk "ADVENIAT"

 

Freitag  25.12.


Wassenach

11:00

Festhochamt

Fam. Scharrenbach u. Stenz

Wehr

11:00

Festhochamt

1. Jgd. für Karl Josef Doll # Elfriede Doll # Anna u. Mathilde König # Alfons u. Hilde Andé



 

 

Samstag  26.12.

FEST DER HEILIGEN FAMILIE

Sonntag in der Weihnachtsoktav

Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

LuV d. Fam. Fülbier-Dietz # LuV d. Fam. Bell-Scheuer # Alfons u. Elfriede Bell # Gertrud Bell, luv Angeh.

Weiler

11:00

hl. Messe

Reinhold Schiele, Eltern u. Karl u. Anneliese Hohl # Erika u. Albert Adams # Katharina u. Angelika Bast

Königsfeld

11:00

Wortgottesdienst

Franz u. Anni Hergarten, Heinrich u. Maria Hammes # Herbert Ossowski # Ehel. Hermann u. Mathilde Breuer, luv Angeh. # Gerta u. Hermann Josef Schick # Ehel. Jakob u. Anna Schneider, Ehel. August u. Margareta Harst u. Sohn Karl-Heinz

Niederzissen

 

 

11:00

hl. Messe

Ehel. Wolfgang u. Lore Luxem # Ehel. Johann u. Elisabeth Stoll u. Sohn Bernhard # Josef Zimmermann, Ehel. Adolf u. Philomena Schumacher u. Sohn Albert, luv Angeh. # Ludwig Jeub, LuV d. Fam. Jeub-Kaul # Fam. Josef Adam # Fam. Josef Schöwer # Ehel. Vincent Schröder u. Gertrud Maas # Johannes Hoffmann, Ehel. Peter Hoffmann, Margarete u. Wilhelm Loch, Alfons u. Jürgen Loch, Ehel. Johann Zeller # Ehel. Hermann Adam # Werner u. Bernd Schäfer

 

 



Fest der Heiligen Familie - Kollekte für die Familienseelsorge

Sonntag  27.12.


Glees

09:30

hl. Messe

Oberzissen

11:00

hl. Messe

1. Jgd. für Willi Mombaur # Hans-Josef Felten, Eltern u. Schwiegereltern # Gretel u. Anton Schmitt, Sohn Hans u. Christine Horn # Ehel. Peter u. Lisbeth Gasper # Peter Maur u. Sohn Hans Peter # zur immerwährenden Hilfe # LuV d. Fam. Breuer-Groß



Dienstag  29.12.

5. Tag der Weihnachtsoktav

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  31.12.

7. Tag der Weihnachtsoktav

Brenk

10:00

hl. Messe zur Kirmes

Wassenach

17:00

hl. Messe zum Jahresabschluss

Wir wünschen allen ein gesegnetes

 und vor allem gesundes neues Jahr

2021


 

Neujahr, Oktavtag von Weihnachten - Hochfest der Gottesmutter Maria - Kollekte für das Maximilian-Kolbe-Werk

Freitag  01.01.


Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

Königsfeld

18:00

Neujahrsgottesdienst für die Pfarreiengemeinschaft

Ehel. Stefan u. Gerta Engel # Heinz Friedsam u. Maria Breuer # Hildegard Scheuer # Fam. Schick-Bockshecker



2. Sonntag nach Weihnachten

Samstag  02.01.


Wehr

19:00

hl. Messe

Sonntag  03.01.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

Kollekte:   für die Pfarrkirche

Fam. Novak-Pfautsch # Reinhold Groß # Stiftsmesse für Ehel. Michael Josef u. Ludwine Frübis

 

Niederzissen

11:00

 

 

hl. Messe

für die Arme-Seele-Bruderschaft # Josef u. Katharina Mertens # Ehel. Ferdinand u. Johanna Schröder, Ehel. Josef u. Susanna Zils, luv Angehörige



Erscheinung des Herrn

Mittwoch  06.01.




Freitag  08.01.

Freitag der Weihnachtszeit

Oberzissen

18:00

Aussendungsgottesdienst der Sternsinger



Samstag  09.01.

Samstag der Weihnachtszeit

Niederzissen

09:00

Aussendungsgottesdienst der Sternsinger



Taufe des Herrn - Afrika-Kollekte (für afrikanische Katechisten)

Samstag  09.01.


Königsfeld

17:30

hl. Messe

1. Jgd. für Hildegard Schäfer # Hubert Lammerich # LuV d. Fam. Gemein-Sonntag # Gerta Engel # Ehel. Jakob u. Anna Schneider, Ehel. August u. Margareta Harst u. Sohn Karl-Heinz # Stiftsmesse für Johann Est # Stiftsmesse für Maria Schützchen

Weiler

19:00

hl. Messe

Maria Fuchs Jgd. # Wilfried Nonn



Sonntag  10.01.


Niederzissen

11:00

hl. Messe

Josef Fuchs, LuV d. Fam. Fuchs-Hansen

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier



Freitag  15.01.

Freitag der 1. Woche im Jahreskreis

Wassenach

18:30

Andacht



2. Sonntag im Jahreskreis

Samstag  16.01.


Burgbrohl

17:30

hl. Messe

Franz-Josef Remig # LuV d. Fam. Rick-Solbach # Clemens Hoffmann, Jgd.


 

 

 

 

Sonntag  17.01.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

LuV d. Fam. Mauer-Hilger # Martha Schaup, luv Angeh. # Hans u. Hilde Krischer # Horst Rings, Sohn Horst, luv Angeh.  # LuV d. Fam. Heider-Korbel # Ehel. Gertrud u. Anton Breuer # Reinhold u. Hubert Groß # zu Ehren des hl. Antonius # LuV d. Fam. Naumann-Hilger # Lydia Hilger, luv Angehörige

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Kollekte: Silb. Sonntag: f. d. Pfarrkirche # Ludwig Jeub

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier



3. Sonntag im Jahreskreis

Samstag  23.01.


Wassenach

19:00

hl. Messe

Ehel. Agnes u. Johann Rörig u. Anna u. Ferdinand Breuch # Marie-Theres Müller

Sonntag  24.01.


Glees

09:30

hl. Messe

Hubert u. Harald Gras u. Fam. Sauer-Schaup-Blask

Niederzissen

11:00

hl. Messe

 

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Abteikirche Maria Laach 

Sonn- und Feiertage:


Montag bis Samstag

 5.30 Morgenhore

 5.30 Morgenhore

 7.15 hl. Messe

 7.30 Konventamt

 9.00 Konventamt

11.45 Tageshore

11.45 Tageshore

14.30 - 17.15 Beichtgelegenheit

17.30 Vesper

17.30 Vesper

19.45 Komplet

19.45 Komplet

 

 

 

Geänderte Öffnungszeiten in den Pfarrbüros

Geänderte Öffnungszeiten in den Pfarrbüros

Burgbrohl: Das Pfarrbüro ist am 28. und 29. Dezember nicht besetzt.

Niederzissen: Das Pfarrbüro ist am 22. Dezember nur vormittags besetzt.

Beide Pfarrbüros sind an Heiligabend, Silvester und am Donnerstag, 14.01.21 geschlossen.

Outdoor Weihnachtsgottesdienste in unserer Pfarreiengemeinschaft

Weihnachtsgottesdienste in unserer Pfarreiengemeinschaft

Niederzissen: Krippenfeiern auf dem Marktplatz

Das Kinderkirchenteam plant für Heiligabend um 15 Uhr und 16 Uhr eine Krippenfeier mit Singen von Weihnachtsliedern (20 Minuten vorher) und einem kleinen Gottesdienst mit der Weihnachtsgeschichte (mit Bildern und Texten dazu).

Dazu muss sich im Pfarrbüro Niederzissen angemeldet werden ! Die Familien versammeln sich mit Abstand zu den anderen Familien mit Schutzkonzept (Teilnahmezettel, Handdesinfektion, Mund-Nasen-Maske bis zum Stehplatz, …) um eine Pylone in „Claims“. Zugang ist nur über den Marktplatz möglich (der Zugang Horststraße von der KiTa und Mittelstraße von der Brücke ist nicht möglich!) Hoffentlich spielt das Wetter mit!

 

Wassenach: Gottesdienst auf dem Sommepy Platz

Gottesdienst für Groß und Klein um 16.30 Uhr auf dem Sommepy-Platz. In diesem Jahr ist durch Corona vieles anders. So auch unser Angebot am

Hl. Abend. Um mit möglichst vielen Menschen gemeinsam das Geheimnis der Hl. Nacht gedenken zu können, feiern wir unseren Gottesdienst im Freien.

Auch dort gilt es Regeln zu beachten: Bitte nutzen Sie den Zugang von der Hauptstraße als Eingang. Dort können Sie sich anmelden und die Hände desinfizieren. Danach bekommen Sie einen Platz zugewiesen. Familien dürfen zusammenstehen. Denken Sie bitte an den Mund-Nasen–Schutz; wir müssen die Masken beim Ankommen tragen und auch beim nach Hause gehen.

Nach dem Gottesdienst nutzen Sie bitte - unter Einhaltung der Abstandsregel - den „Ausgang“ über die Zehntgasse.

 

Burgbrohl: Wortgottes-Familienfeier im Pfarrgarten

Heilig Abend für die ganze Familie - besonderer Gottesdienst in Burgbrohl

Heilig Abend mit der Familie gemeinsam und auf Abstand Gottesdienst feiern, geht das? Eine Lösung wird in Burgbrohl im Garten unserer Pfarrkirche

St. Johannes d. Täufer als familiengerechte „Open-Air“- Wortgottesfeier um

16 Uhr angeboten. Hierzu können sich die angemeldeten Familien in Gruppen auf der Wiese oder dem Schotterweg verteilen, sodass der Abstand gewähr-leistet ist und trotzdem ein würdiger Weihnachtsgottesdienst gefeiert werden kann. Sitzgelegenheiten sind leider nur in ganz geringer Stückzahl und für Menschen mit Handikap vorhanden. Anschließend kann – wer will – noch in der Kirche die Krippe bewundern. Hierbei bitte einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Wie schon seit einiger Zeit üblich, ist es auch für diesen Gottesdienst not-wendig, sich im Pfarrbüro telefonisch unter 02636/2216 oder per E-Mail kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de anzumelden (Corona lässt grüßen).

Auf einen schönen gemeinsamen Gottesdienst mit Ihnen/Euch freut sich

das WGF-Team Ihrer Pfarrgemeinde.

Wehr - weihnachtlicher Familien-Gottesdienst im Pfarrgarten

Heiliger Abend in Wehr - weihnachtlicher Familien-Gottesdienst im Pfarrgarten

Gottesdienst für die ganze Familie um 16 Uhr. Wir möchten in diesen Zeiten des „Abstand-Haltens“, den Hl. Abend zusammen in einem „Open Air Gottesdienst“ im Pfarrgarten feiern. Für jede Familie wird ein Platz markiert sein, so dass der Abstand gewahrt werden kann. Der Einlass ist über das Haupttor „Im Wingert“. Wir bitten Sie, sich ab dem 14.12.20 im Pfarrbüro Burgbrohl anzumelden, damit das Schutzkonzept eingehalten werden kann. Mund-Nasen-Schutz bitte nicht vergessen.

Wer zu Hause bleiben möchte oder muss, hat noch eine Möglichkeit sich auf Weihnachten einzustimmen:

Der KiKA zaubert für euch und eure Familien ein ganz besonderes Krippenspiel. Und warum? Weil vermutlich auch Gottesdienste und Krippenspiele in vielen Orten entweder ganz ausfallen könnten oder nur für wenige Menschen zu besuchen sind. Aber trotz allem soll jeder den besonderen Zauber der Weihnachtsnacht erleben dürfen. Das Krippenspiel heißt "Paule und das Krippenspiel".

Heiligabend (24.12.)             

KiKa : Paule und das Krippenspiel (ökum.), 15.55 – 16.35 Uhr

MDR : Paule und das Krippenspiel (ökum.), 16.15 – 17.00 Uhr

 

Zu den Gottesdiensten an Weihnachten, Silvester und Neujahr bitte anmelden

Anmeldungen zu den Gottesdiensten an  Weihnachten, Silvester und Neujahr

Aufgrund der aktuellen Corona Pandemie ist es zwingend notwendig, dass Sie sich für die Gottesdienste an Weihnachten, Silvester, Neujahr, Samstag, 02.01. und Sonntag, 03.01.2021 in der Zeit von Montag, 14.12. bis Dienstag, 22.12.20 bis 10 Uhr in den entsprechenden Pfarrbüros per Mail oder Telefon anmelden.

Das Pfarrbüro Burgbrohl nimmt Anmeldungen für Wassenach, Wehr, Weiler und Burgbrohl entgegen (Tel. 02636/2216, E-Mail: kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de )

Ihre Anmeldungen für Gottesdienste in Königsfeld, Niederzissen und Oberzissen richten Sie bitte an das Pfarrbüro Niederzissen, (Tel. 02636/6166, E-Mail: kirchengemeinde-niederzissen@t-online.de)

Bitte halten Sie sich an die oben angegebenen Anmeldezeiten – vielen Dank!

Heilig Abend 2020 -"Daheim"

Heilig Abend 2020 -"Daheim"

„In diesem Jahr ist alles anders…“ dieser Satz fällt zurzeit ganz oft:  Aber zu Weihnachten gilt für uns nach wie vor: „Alle Jahre wieder…“

 

Ja, auch in diesem Jahr feiern wir Weihnachten – Fest der Menschwerdung Gottes. Es wird Christmetten geben, Gottesdienste und verschiedene Angebote in den Gemeinden und Pfarreiengemeinschaften unseres Dekanats. Ja, vieles wird neu und ganz anders sein wie in früheren Jahren. Und vielleicht wird es auch den einen oder die andere geben die allein oder im Kreis der Familie ganz bewusst „Daheim“ bleiben will angesichts der Corona-Situation. Doch wie auch immer wir als Christinnen und Christen Weihnachten begehen gilt: niemand ist ganz allein. Gerade die Menschwerdung Jesu verbindet alle Menschen auch untereinander. Das wollen wir gerade im diesem Jahr betonen. Aus diesem Grund arbeiten wir derzeit an einem Impuls zum Heiligen Abend, der im Internet und nach Möglichkeit auch als DVD zur Verfügung stehen wird. Er kann helfen, den Heiligen Abend einzuleiten und daran zu denken, dass wir zu-sammengehören, auch wenn wir uns nicht persönlich begegnen können oder an diesem Abend allein sind. Es wird die Weihnachtsbotschaft geben traditionelle Weihnachtslieder auch zum Mitsingen und einige Gedanken zum Fest.

Dieser Impuls von maximal 25 bis 30 Minuten Dauer wird auf den schon be-kannten Streamingseiten der Pfarreien und/oder den Internetseiten abrufbar sein. Für alle, die dazu keinen Zugang haben, soll es ihn auch im Vorfeld als DVD geben.

Licht von Bethlehem in unserer Pfarreiengemeinschaft

Licht von Bethlehem in unserer Pfarreiengemeinschaft

Wir hoffen, dass wir auch in diesem besonderen Jahr das Licht von Betlehem von den Pfadfindern weiter-gereicht bekommen. Wir werden Sie informieren, wenn das Licht hoffentlich am 3. Adventswochen-

ende den Weg in unsere Pfarreiengemeinschaft findet.

 

Advents- und Weihnachtszeit

Advents-und Weihnachtszeit

Katholische und ökumenische Angebote im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

1.  Advent (29.11)    ZDF: Kath. Gottesdienst (Graz), 9.30–10.15 Uhr

2.  Advent (06.12.)  BR:    Kath. Gottesdienst (Postmünster), 10.00–10.50 Uhr
                         SWR: Kath. Gottesdienst (Tübingen), 10.15–11.00 Uhr

3.  Advent (13.12.) ZDF:  Kath. Gottesdienst (Mainz), 9.30–10.15 Uhr
                         MDR: Kath. Gottesdienst (Kirchworbis), 10.00–11.00 Uhr

4.  Advent (20.12.) SWR: Kath. Gottesdienst (Tübingen), 10.15–11.00 Uhr

Heiligabend (24.12.) RBB: Ökum. Weihnachtsandacht Berlin, 15.00–15.45 Uhr
                                         BR: Kath. Christmette (Rom), 21.25–23.10 Uhr
                                         ARD: Christmette (Nettetal), 23.35–0.35 Uhr

1.  Weihnachtstag (25.12.)

ZDF: Kath. Gottesdienst (Rein, Österreich), 10.45–12.00 Uhr
ZDF: Urbi et Orbi (Rom), ab 12.00 Uhr

 

Fest der hl. Familie (27.12.)

ZDF: Kath. Gottesdienst (Felheim), 9.30–10.15 Uhr

 

Silvester (31.12.)

ARD: Vesper zum Jahresabschluss (Jugendkirche Eli.ja Saarbrücken),16.10 – 16.55 Uhr

 

Neujahr (01.01.)                    

BR: Kath. Gottesdienst mit Angelus u. Neujahrsgrüßen (Rom), 10.00–12.30 Uhr

 

Sonntag, 03.01.

ZDF: Kath. Gottesdienst (Mainz), 9.30–10.15 Uhr

 

Fest Erscheinung d. Herrn  

BR: Kath. Gottesdienst (Nürnberg), 10.00–11.00 Uhr
(06.01.)                                   

 

Angaben ohne Gewähr! Änderungen möglich!

 

Impuls für dich von uns

Impuls für dich von uns

Vielleicht hat sich der eine oder andere bereits über die eigenartigen Wäscheleinen mit Briefen in den Kirchen in Burgbrohl und Weiler gewundert, aber wir wollten in Zeiten, in denen der persönliche Kontakt nicht ganz unproblematisch ist, die Möglichkeit einer etwas anderen Kommunikation geben. In den Briefen sind Impulse, das heißt Geschichten, Gebete, Segenswünsche.....Sie wurden ausgewählt von Mitgliedern unserer Gemeinde, denen sie etwas bedeuten, wollen ein kleines Zeichen für Gemeinschaft sein und sollen Mut machen, Kontakt auch in schwierigen Zeiten zu halten und sei es nur über diese Aktion. Nehmen Sie sich einen Impuls-Brief von der Leine und lassen sich überraschen.

Und wenn Ihnen die Idee gefällt und Sie auch etwas mitzugeben haben, dann verfahren Sie einfach so wie es auf jedem der Impulse steht.

Annika Lythje und Barbara Schade

 

Handys sammeln, Gutes tun!  

In unseren Handys sind wertvolle Erze und Metalle verbaut - Rohstoffe, die oft unter menschen-unwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden. Es sind Bodenschätze, die zu Krieg und Gewalt führen. Dörfer werden geplündert, tausende Familien begeben sich auf die Flucht.

Mit der Aktion Schutzengel "Familien in Not. Weltweit." stellt Missio die dramatische Situation dieser Familien in den Mittelpunkt und schenkt ihnen neue Hoffnung.

100 Millionen ausgediente Handys liegen schätzungsweise ungenutzt in deutschen Schubladen. Mit dem neuen Schutzengel-Aktionspaket möchte Missio diese Handys einem guten Zweck zuführen. Helfen Sie uns dabei und entnehmen Sie die weiteren Informationen der Homepage von missio.

Handys können in den Kirchen und Pfarrbüros abgegeben werden!  

 

Kleiderkammer Burgbrohl bis auf Weiteres geschlossen

Kleiderkammer Burgbrohl bis auf weiters geschlossen

Aus aktuellem Anlass bleibt die Kleiderkammer bis auf Weiteres geschlossen. Wir werden darüber informieren, wenn die Kleiderkammer ihre Tür wieder öffnet.

Pastorales und kirchliches Leben neu ausrichten und weiterentwickeln

Pastorales und kirchliches Leben neu ausrichten und weiterentwickeln

Bistum Trier: Bistumsleitung stellt veränderte Pläne zur Synodenumsetzung vor

Trier – Das Bistum Trier gliedert sich künftig in Pfarreien und Pastorale Räume. Diese Neustrukturierung dient der Neuausrichtung und Weiterentwicklung der Pastoral und des kirchlichen Lebens, wie die Diözesansynode 2013-2016 sie empfohlen hat. Das haben Bischof Dr. Stephan Ackermann, Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg und Mechthild Schabo, Direktorin für den Bereich „Pastoral und Gesellschaft“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier, am 20. November bei einer Pressekonferenz in Trier mitgeteilt.

Bischof Ackermann sagte, er werde das Gesetz zur Umsetzung der Diözesansynode vom 15. Oktober 2019 zurückziehen. Nach Protesten von Gläubigen in Rom hatte die römische Kleruskongregation Veränderungen an den Planungen der Diözese als notwendig angesehen.  Der Bischof sagte: „Mit dem ‚Umsetzungsgesetz‘ wollten wir durch Einheitlichkeit, Standardisierungen und einem straffen Zeitplan einen stabilen strukturellen Rahmen für die Synodenumsetzung auf der Ebene der Pfarreien schaffen. Dieser ‚Masterplan‘ ist gescheitert, das müssen wir unumwunden festhalten.“ Zusammen mit denen, die wesentlich in der Ausarbeitung des Bildes und der Strukturen der „Pfarrei der Zukunft“ engagiert waren, habe er unterschätzt, wie sehr die traditionellen Strukturen der Pfarrei zusammen mit dem pfarrlichen Leben mit Emotionen, Gefühlen, Erinnerungen verbunden seien. „Die Diskussionen der letzten Jahre haben aber auch gezeigt, dass die Strukturdiskussionen eben nicht nur Strukturdiskussionen sind, sondern zu inhaltlichen Fragen führen, in denen es aber unterschiedliche Auffassungen gibt: über das Kirchenbild, über das Priesterbild (insbesondere das Bild des Pfarrers), über das Bild der Getauften, über die Mitwirkungsmöglichkeiten und die Verantwortung der Gläubigen.“ Er dankte allen, die sich bisher engagiert haben und betonte: „ Auch wenn die Pfarrei der Zukunft nun nicht so kommt, wie es im Herbst des vergangenen Jahres geplant war, so bin ich doch der Überzeugung, dass die meisten Überlegungen und Vorarbeiten nicht umsonst gewesen sind, weil wir in diesem Prozess vieles gelernt und dokumentiert haben, was auch bei einem veränderten Vorgehen hilfreich ist.“

Perspektivwechsel, pastorale Impulse, Vernetzung in weiten pastoralen Räumen

Ackermann nannte die Voten der Synode, die nach wie vor gelten: die Perspektivwechsel, die pastoralen Impulse, die durch die Teilprozessgruppen aufgegriffen und konkretisiert wurden; das vernetzte Arbeiten in weiten pastoralen Räumen, die wichtigen Diskussionen um kollegiale Leitung und geteilte Verantwortung. „Und wir haben jetzt die Chance, die Pfarreienreform einzubetten in das Gesamt der synodalen Optionen.“ Er habe mit der Klerus-kongregation abgestimmt, dass es ein Rahmenkonzept zu Fusionsprozessen und zur Errichtung von Pastoralen Räumen geben werde. „Das Rahmenkonzept wird diese Grundlinien aufnehmen und eine Orientierung geben, was für alle verbindlich ist und was vor Ort in den Pastoralen Räumen und in den Pfarreien flexibel gestaltet werden kann.“ Die Pfarrer und die pfarrlichen Gremien erhalten den Auftrag, in einem Zeitraum von längstens vier Jahren auf Fusionen hinzuarbeiten; bevorzugt auf der Ebene der schon bestehenden 172 Pfarreiengemeinschaften. In den fusionierten Pfarreien bleiben der rechtliche Status des Pfarrers und der pfarrlichen Organe bestehen. „Gleichwohl streben wir auf allen Ebenen eine stärker kollegiale Leitung an.“, erklärte der Bischof.

Um eine wirksamere Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien zu gewähr-leisten, werden 35 Pastorale Räume errichtet, die nach und nach die 32 bestehenden Dekanate ersetzen. Diese Räume entsprechen in ihrem Zuschnitt den ursprünglich geplanten „Pfarreien der Zukunft“. Die Pastoralen Räume erhalten eine vom Bischof eingesetzte und beauftragte Leitung, um die pastoralen Entscheidungen der Diözesansynode sowie die Zusammenarbeit im Bereich der administrativen Aufgaben der Pfarreien voranzubringen. Sie werden als Kirchengemeindeverbände errichtet. Ackermann verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, „dass wir als Bistumsgemeinschaft auf diesem Weg nun voranschreiten, in gemeinsamer Verantwortung und im Geist der Gemeinschaft“.

Neuausrichtung der Seelsorge und des kirchlichen Lebens insgesamt

Auch Mechthild Schabo hob hervor, dass die Pfarreienreform im Zusammenhang mit einer Neuausrichtung der Seelsorge und des kirchlichen Lebens insgesamt stehe. Die Überzeugung, dass kirchliches Leben sich konkurrenzfrei in und an vielfältigen „Orten von Kirche“ zeige, habe sich bereits vielerorts durch-gesetzt; diese „Orte von Kirche“ würden von vielen ehrenamtlich Engagierten und hauptberuflich Tätigen engagiert gestaltet. Weitere Impulse für die Seelsorge und eine „veränderte Praxis kirchlichen Lebens“ sollen bis Ostern 2021 vorliegen: „Wir wollen jetzt die Ergebnisse der Teilprozessgruppen Katechese, Familie in all ihrer Vielfalt, Geistliche Zentren, Liturgie, Inklusion, Missionarische Teams und freiwilliges missionarisches Jahr exemplarisch in die Umsetzung bringen. Sie bieten wichtige Impulse für die Seelsorge.“ 

Die Pastoralen Räume

Schabo erläuterte, um die Koordination der Aufgaben zu erleichtern und so die Seelsorge im Sinne der Synode zu stärken, werde das pastorale Personal – außer die Pfarrer – künftig auf der Ebene der Pastoralen Räume angesiedelt. Gleichzeitig werden die Seelsorgerinnen und Seelsorger einen konkreten Einsatzort oder eine Einsatzstelle haben: in der Pfarrei, in einer Einrichtung oder an einem anderen Ort von Kirche. „So ist gewährleistet, dass die Pfarrei ihre Aufgaben gut erfüllen kann und alle Seelsorgerinnen und Seelsorger in unterschiedlichen Feldern an der Umsetzung der Synodenbeschlüsse mitarbeiten“, betonte sie. Und: „Die Seelsorgerinnen und Seelsorger bleiben vor Ort, sind ansprechbar für die Anliegen der Menschen und unterstützen, wo es gewünscht ist, die ehrenamtlich Engagierten.“

Zu dem wichtigen Punkt der Mitbestimmung durch Laien sagte sie, um das synodale Prinzip in den Pfarreien zu leben, werde es in jeder Pfarrei weiterhin ein Vermögensgremium geben und für die Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft ein pastorales Gremium. „Je nachdem, wie die Planungen der einzelnen Pfarreien für Fusionen sind, wird sich zeigen, welches Gremienmodell sinnvoll ist. Wir kennen bereits heute mehrere Varianten. Man wird vor Ort entscheiden, was mit Blick auf eine geplante Fusion von Pfarreien im Übergang dienlich ist.“ Gearbeitet werde auch an der Gremienstruktur auf Ebene des Pastoralen Raums und auf Bistumsebene.

 

Vorbereitungszeit im Jahr 2021 – Fusionen und Pastorale Räume ab 2022

Generalvikar von Plettenberg kündigte an, ab dem Jahr 2021 „in der Logik von Pfarreien einerseits und Pastoralen Räumen andererseits“ denken zu wollen. Dazu werde es eine Vorbereitungszeit ab Januar 2021 geben. In dieser Zeit soll unter anderem das Rahmenkonzept für den Pastoralen Raum erarbeitet werden, das die nötige Flexibilität ermöglicht, um den Situationen vor Ort gerecht zu werden. Denn für ein auf den jeweiligen Raum angepasstes „Entwicklungsprogramm“ brauche es die Kenntnis und Bewertung der spezifischen Situationen. „Deshalb werden wir mit den Akteuren vor Ort die Informationen zusammentragen, die helfen, die richtigen und auf den Raum angepassten Entscheidungen zu treffen.“ Neben den konkreten Zahlen, Daten, Fakten spielten auch die weichen Faktoren wie etwa die Bereitschaft zu Fusionen oder die bisher schon erfolgte Beschäftigung mit Synodenbeschlüssen eine Rolle. Diese Sondierung werde diözesanseitig vom Synodenbüro in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der ursprünglich geplanten Leitungsteams und seitens der Dekanate von den Steuerungsgruppen, die es bereits im Zugehen auf die „Pfarreien der Zukunft“ gab, in den ersten Wochen des neuen Jahres durchgeführt.

 

„Bis Mitte 2021 wollen wir durch die Gespräche mit den Menschen in den heutigen Pfarreien und Dekanaten eine genauere Vorstellung davon haben, welche Pfarreien zeitnah fusionsbereit sind, welche noch etwas länger brauchen werden, und welche Pastoralen Räume wir wann errichten werden“, sagte von Plettenberg. Daran schließe sich die Vorbereitung für die formale Errichtung der Pastoralen Räume und möglicher Fusionen von Pfarreien an. „Das heißt: Ab dem 1.1.2022 können die ersten Pfarreien fusionieren. In einem Zeitraum von vier Jahren erwarten wir die dazu notwendigen Prozesse und Entscheidungen vor Ort.“ Die Orientierungsgrößen seien die derzeitigen 172 Pfarreiengemeinschaften; es werde aber nicht ausgeschlossen, dass über die aktuellen Pfarreiengemeinschaften hinaus Fusionen stattfinden. „Das sind Fragen, die in der Vorbereitungszeit mit den Gremien und Gläubigen besprochen und sondiert werden sollen.“ Die genaue Planung für die Errichtung pastoraler Räume ergibt sich so aus den örtlichen Rahmenbedingungen und kann ab dem 1.1.2022 erfolgen.

 

Zielbild für Struktur, Inhalt, Prozess zur Verwirklichung der Vision der Synode

Von Plettenberg erklärte: „Es wird in der Tat so sein, dass wir in den kommenden Jahren zwar auf das vom Bischof klar beschriebene Zielbild von pastoralen Räumen und fusionierten Pfarreien hin arbeiten, aber einen örtlich spezifischen Entwicklungsweg gehen und daher eine bis zu vierjährige Zeit des Übergangs haben.“ „Klar ist aber auch, dass wir uns in diesen Jahren nicht in Strukturdebatten verlieren wollen, sondern deutlich die inhaltlich-pastorale Entwicklung auf der Grundlage der Synodenergebnisse vorantreiben wollen.“ Der Generalvikar sagte, mit diesem Vorgehen wolle die Bistumsleitung sowohl den Sorgen und Nöten vieler Gläubigen als auch den Bedenken der römischen Behörden angesichts der tiefgreifenden Veränderungen angemessen begegnen. Und: „Mit diesem Zielbild für Struktur, Inhalte und Prozess soll die herausforderungsvolle Vision der Synode verwirklicht werden.“

Alle Informationen gibt es unter www.herausgerufen.bistum-trier.de

 

Gott ist keiner von oben herab!

Gott ist keiner von oben herab!

Gott wurde Mensch. Das feiern Christen an Weihnachten. Was für eine ungeheuerliche Aussage! Gottes Sohn, Jesus Christus, wird einer von uns. Warum hat er das gemacht? Darauf gibt es nur eine Antwort: wir Menschen liegen Gott am Herzen. Spätestens seit der Geburt Jesu kann man nicht mehr sagen, Gott wäre weltfremd. Er hat ja am eigenen Leib erfahren, wie es ist, eine Familie zu haben, Freunde, aber auch Feinde. Er erfuhr Freude, Liebe und Zuneigung, aber auch Nöte, Ängste und Schmerz. Gott ist keiner von oben herab, sondern einer mitten unter uns.

  Bischof Ulrich Neymeyr, Erfurt, in: Pfarrbriefservice.de

 

 

Bußgottesdienst vor Weihnachten

Bußgottesdienst vor Weihnachten

Am Donnerstag, 17.12.2020 laden wir herzlich zu einem Bußgottesdienst vor Weihnachten um 19.00 Uhr in die Pfarrkirche nach Niederzissen ein.

Zeit haben oder sich Zeit nehmen

Zeit haben oder sich Zeit nehmen

„Ich habe keine Zeit“ – wie oft haben Sie diesen Satz schon gesagt? Jemand möchte, dass Sie etwas für ihn erledigen oder möchte sich mit Ihnen verabreden. „Ich habe keine Zeit“ – so lautet oft die Antwort. Und Sie haben recht. Sie haben keine Zeit. Denn Zeit kann man nicht besitzen.

 

Zeit ist kein materielles Gut , das ein Mensch besitzen kann. Zeit gibt es nicht zu kaufen, sie wird nicht an der Börse gehandelt. Sie ist einfach da oder besser, der Mensch hat sie definiert um sein Leben besser organisieren zu können. Zeit vergeht immer gleich schnell. Früher ging alles langsamer und die heutige Zeit ist so schnelllebig. Gerade war noch Sommer schon ist wieder Weihnachten. Wo ist sie nur hin, die liebe Zeit?


Eine Stunde ist heute noch genauso lang, wie vor 100 oder 1.000 Jahren. Was sie für uns kürzer erscheinen lässt, ist die Fülle von Inhalten , mit der wir diese eine Stunde zu füllen versuchen. Immer mehr wollen wir erledigen, in immer weniger Zeit. Rationalisierung nennt man das. Arbeit wird immer effizienter, Maschinen nehmen uns schwere Arbeiten ab. Der technische Fortschritt lässt uns innerhalb von Sekundenbruchteilen Nachrichten austauschen. Für eine Strecke, für die Menschen noch vor einhundert Jahren einen Tag brauchten, benötigen wir nur noch Stunden.

 

Eigentlich müssten wir unendlich viel Zeit zur Verfügung haben. Doch gefühlt wird sie immer knapper. Wir haben keine Zeit, um uns mit Freunden zu treffen. Wir haben keine Zeit, um ins Theater oder ins Kino zu gehen. Wir haben keine Zeit für uns, für unsere Gesundheit. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem unser Körper sagt: „So, jetzt will ich nicht mehr“ und wir krank werden. Dann müssen wir uns Zeit nehmen. Müssen? Nein, nicht einmal mehr das müssen wir. Ein paar Tabletten einwerfen und weiter geht es mit Höchstgeschwindigkeit durch die Zeit.

 

Wir haben keine Zeit. Aber wir können sie uns nehmen. Sie ist frei zugänglich und kostenlos . Sich Zeit nehmen für Freunde, Kultur, Spaß, Nichtstun kostet nichts. Aber es bringt viel – Freude, Entspannung, Erkenntnis, Erholung.

  Mirko Seidel, www.blicklicht-leben.de , In: Pfarrbriefservice.de

Sternsinger Aktion

Sternsinger Aktion

Die Sternsingeraktion 2021 steht unter keinem guten Stern!

Zurzeit können wir nicht absehen, wie eine Sternsingeraktion 2021 sicher durchzuführen ist. Auch die aktuellen Landesregelungen für Januar sind uns noch nicht bekannt. In den Schulen werden die aktuellen Videos „Kindern Halt geben * in der Ukraine und weltweit“ von Willi Weitzel schon mal angeschaut. Aber große Übe-Treffen im Dezember halten wir für nicht umsetzbar.

 

Aber anders herum gefragt : Gibt es Familiengruppen, Sternsingergruppen aus zwei Haushalten oder kleinere Gruppen (nur 2 Könige!), die mit Hygiene-konzept in ihren Dörfern einige Häuser besuchen wollen? Gibt es dazu einen Erwachsenen, der die Kinder begleitet? Wenn ja, bitte an die Ansprechpartner vor Ort oder an Gemeindereferent Rainer Schönhofen wenden. Unter Sternsingeraktion 2021 oder Kindermissionswerk Aachen gibt es weitere Informationen.

 

Natürlich ist klar, dass nicht alle Häuser besucht werden können. Deshalb planen wir eine Videobotschaft mit Segnung der Kreide/Segensaufkleber. In den Kirchen werden die Aufkleber mit Segensheftchen ausliegen. Dort darf auch gespendet werden bzw. nutzen Sie die Möglichkeit der Überweisung.

 

  Alle, die bei der Sternsingeraktion mitmachen möchten, sind zu einem ersten Treffen am Freitag, 18.12.20 um 18 Uhr nach Niederzissen in die Pfarrkirche eingeladen. Meldet Euch bitte per Mail bei Rainer Schönhofen an.

Die E-Mail-Adresse lautet: rainer.schoenhofen@bgv-trier.de - DANKE!

 

Für die Sternsingergruppen bieten wir zwei Aussendungsgottesdienste an: Freitag, 08.01.2021 um 18 Uhr in Oberzissen oder Samstag, 09.01.2021 um

9 Uhr in Niederzissen.

 

Botschaft des Advents: Kopf hoch

Botschaft des Advents: Kopf hoch

Dafür braucht es Menschen, die zeigen, dass Gott da ist

 „Kopf hoch!“, „Halt‘ die Ohren steif!“, das hören Menschen, die es wagen,

auf Nachfrage zu erzählen, wie es ihnen wirklich geht. So ernst hatte es der Andere mit seinem „Na, wie geht es dir?“ ja gar nicht gemeint. „Kopf hoch!“, damit ist man schnell mit einem Menschen fertig. Doch man überlässt ihn auch sich selber. Niemand sagt ihm, wie er das machen soll: Kopf hoch.

 

Mit Hoffnung weiterleben  

Die Botschaft des Advents lautet auch ‚Kopf hoch!‘ und geht doch ganz anders weiter: Wir sollen einander nicht nur sagen, sondern vor allem zeigen, dass Gott bei uns ist. Darin besteht im Letzten auch der Wert einer Gemeinde: Wir erinnern einander daran, dass Gott uns nicht vergessen hat. In jedem Gottesdienst sagen wir uns das gegenseitig neu zu, in jedem Treffen einer Gruppierung können wir diese Nähe Gottes durch das Miteinander erfahren. Weil dem so ist, können wir den Kopf heben – brauchen nicht in Krankheit und Leid unterzugehen, in Traurigkeit zu versinken, können auch in Zeiten von Krisen aufatmen und mit Hoffnung weiterleben.

Advent ist die Zeit derer, die noch etwas vom Leben erwarten. Advent ist die Zeit derer, die sich von Gott noch etwas erwarten. Die mit ihrem Leben noch nicht abgeschlossen haben, die noch Hoffnung haben für sich, ihr eigenes Leben und diese Welt.

 

„Kündet allen in der Not …“

 Ein wunderschönes Adventslied sagt es so: „Kündet allen in der Not: Fasset Mut und habt Vertrauen. (…) Allen Menschen wird zuteil Gottes Heil.“ Jede Not ist angesprochen und mitbedacht: die Not einer Trauernden. Die Not eines Kranken, eines Depressiven, einer Einsamen, eines alten Menschen. Die Not von euch Kindern, wenn ihr allein spielen müsst, die Not der Jugendlichen, wenn sie Liebeskummer haben oder Angst davor, die Ausbildung nicht zu schaffen. Jede Not, die Sie und euch im Herzen bewegt, ist damit gemeint.

Dabei ist es wichtig zu sehen, dass das Lied gerade nicht meint: Kopf hoch, wird schon wieder! Streng dich an und alles kommt in Ordnung. Gemeint ist: Speist die Menschen in der Not nicht mit einem „Kopf hoch“ ab, sondern erzählt ihnen von dem Gott, der sich zu ihnen auf den Weg macht: „Fasset Mut und habt Vertrauen.“ Gott hat noch etwas vor mit dir, gleich, was dir wie auf der Seele liegt. Er hat dich noch nicht vergessen.

Weil Gott auf uns zukommt, müssen wir nicht bleiben, wie wir sind. Wir können anders werden, wir dürfen uns ändern, etwas Neues in unseren Kreisen und in der Gemeinde wagen. So kann innerer Friede wachsen und der Zusammenhalt gewahrt bleiben. Botschaft des Advents…

 

Pastor Ulrich Kern / Quelle: GeistReich, Pfarrzeitschrift der katholischen Kirchengemeinde Heilig Geist Ratingen, Ausgabe 03/2018, In : Pfarrbriefservice.de

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Niederzissen: mittwochs 16.00-19.00 Uhr / sonntags 10.00-12.00 Uhr

Die Bücherei bleibt von Sonntag, 20.12.20 bis einschl. Sonntag, 10.01.2021 geschlossen. Die letzte Ausleihe vor den Ferien ist am Mittwoch,16.12.20,

die erste Ausleihe im neuen Jahr findet am Mittwoch, 13.01.21 statt.   

Oberzissen:   montags 17.00-19.00 Uhr

Wassenach:   Die Bücherei in Wassenach ist leider Corona bedingt bis auf Weiteres geschlossen. Die Ausleihe ist jedoch weiterhin telefonisch möglich.

Bitte melden Sie sich bei Martha Willems, Tel. 02636/3957.

Königsfeld:     mittwochs 16.00-18.00 Uhr / sonntags 11.45-13.00 Uhr

 

Haushaltspläne 2021 der Kirchgemeinden Königsfeld und Burgbrohl

Haushaltsplan 2021 der Kirchgemeinde Königsfeld

In der Zeit vom 07.-21.12.2020 kann der Haushaltsplan Königsfeld im Pfarr-büro Niederzissen zu den Öffnungszeiten eingesehen werden. Der Haushalts-plan von Burgbrohl liegt im selben Zeitraum im Pfarrbüro Burgbrohl zur Ein-sicht aus.

Blutspendetermine

Blutspendetermine

Wassenach:  Montag, 21.12.20 von 16.30-20.00 Uhr in der Klieburghalle

Niederzissen:  Dienstag, 22.12.20 von 16.00-20.00 Uhr in der Bausenberghalle                  

 

Segenslichter

Segenslichter

In den Pfarrkirchen sind ab 28.11.2020 Segenslichter zum Preis von 1 €/St. erhältlich. Zur Segnung der Lichter und Adventskränze wird es ein Video geben, was auf der Homepage mit einem entsprechenden Link veröffentlicht wird.

 

Redaktionsschluss

Redaktionsschluss

Der nächste Pfarrbrief

... erscheint zum 25.01.21 und reicht bis zum 02.03.2021.

 

Redaktionsschluss: Artikel und Messbestellungen für die Pfarrbriefausgabe

Nr. 1/2021 müssen bis Donnerstag, 07.01.2021in den Pfarrbüros vorliegen.

 

Später eingegangene Artikel und Messbestellungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank!

 

Das Licht und die Finsternis

Das Licht und die Finsternis


Jedes Jahr an Weihnachten,
jedes Jahr voller Licht.
Wir schmücken die Straßen
und Häuser mit Lichtern.
In der Dunkelheit des Winters
wird alles ein wenig heller,
ein wenig wärmer.
Das Licht strahlt in die Finsternis,
erhellt die Abende,
macht alles wärmer.
Wir haben den Ursprung
vielleicht vergessen:
Es ist das Kind in der Krippe,
das dieses Licht
in die Welt gebracht hat.
Und immer wieder bringt.
Auch wenn wir es oft nicht sehen,
nicht sehen wollen oder können.
Gott ist das Licht,
das die Finsternis verdrängt
und alles heller macht.
Auch unsere Herzen.


Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

Jahreswechsel

Jahreswechsel


365 Tage fügen sich zusammen

zu einem Kranz von Erinnerungen,

einem bunten Bild

mit hellen und dunklen Farben,

einer Melodie

mit lauten und leisen Tönen.

 

365 Tage voller Geschichten,

voller Hoffnungen, Enttäuschungen.

 

Ich denke an Worte,

die gesagt wurden oder ausblieben,

Zeichen und Gesten,

deren Bedeutung ich nur ahnen konnte,

Wünsche und Träume, von denen

genug noch auf Erfüllung warten.

 

365 Tage geschenkte Lebenszeit.

Soviel Grund zur Dankbarkeit!

 

Vor mir liegt der Rest meines Lebens.

Fortsetzung? Neubeginn?

Wird es mir gelingen,

zu ergänzen, was unfertig ist,

zu füllen, was leer blieb,

zu sagen, was ausgesprochen

werden muss?

 

Ich bin voll Zuversicht.

Weiß ich doch meine Zeit in

Gottes Hand!


 

                                                                                 Gisela Baltes, www.impulstexte.de, In: Pfarrbriefservice.de

ntakte

Kontakte

 

Pfarrbrief


 

Ausgabe 11

für die Zeit vom 10.11.2020 bis 07.12.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 


 Liebe Mitchristen,


 

ich gehe davon aus, dass Ihnen/Euch das Titelbild mit der Pfarrkirche

St. Potentinus und dem Pfarrgarten unter dem Regenbogen gefällt.

Mir nämlich auch!

In diesen schwierigen Zeiten habe ich mir vorgenommen, möglichst viele positive Worte und Gedanken in diesem Vorwort zu verwenden. In der Corona-Pandemie ist vielerorts der Regenbogen als Hoffnungszeichen zu finden. Wir kennen den Regenbogen aus der Geschichte von Noah und der Sintflut. Am Ende stellt Gott den Regenbogen als Zeichen der Liebe zwischen ihm und uns in den Himmel. Auch als Zeichen, dass alles gut wird! Und darauf vertrauen wir!

 

Momentan habe ich in meinem Status wieder ein Bild mit einem Regenbogen und dem bekannten Text:   Nicht alles ist abgesagt!

 

Sonne ist nicht abgesagt. Herbst ist nicht abgesagt
Beziehungen sind nicht abgesagt. Liebe ist nicht abgesagt.
Lesen ist nicht abgesagt. Zuwendung ist nicht abgesagt.

Musik ist nicht abgesagt. Phantasie ist nicht abgesagt.
Freundlichkeit ist nicht abgesagt. Gespräche sind nicht abgesagt.
Hoffnung ist nicht abgesagt. Beten ist nicht abgesagt.

 

Ja, es ist richtig, dass momentan viele liebgewonnene Dinge so nicht stattfinden können wie wir es gewohnt sind, aber „es ist nicht alles abgesagt!“. Nach einer Fasten- und Osterzeit ohne öffentliche Gottesdienste sind wir dankbar, wieder regelmäßig Gemeindegottesdienste in den entsprechenden Kirchen (mit Anmeldung und Schutzkonzept) feiern zu dürfen. Auch bei Beerdigungen darf nicht mehr nur der engste Familienkreis den Verstorbenen auf seinem letzten Weg begleiten (bei Sterbeämtern bitten wir aufgrund des Schutzkonzeptes den Termin nicht zu veröffentlichen).

Wir konnten 5 schöne Erstkommunionen und 2 Firmungen in unserer Pfarreiengemeinschaft feiern. Für die Umsetzung eines Schutzkonzeptes haben wir viele Stunden geredet, geplant und auch schlecht geschlafen. Gott sei Dank gab es kein Infektionsszenario. Es sei denn, dass mit der Liebe Gottes angesteckt wurde.

 

Die Infektionszahlen schnellen momentan in die Höhe und bereiten vielen Menschen Sorgen. Auch die Pfarreiengemeinschaft muss sich verantwortlich verhalten und bei Gottesdiensten einen bestmöglichen Schutz für Gottesdienst-besucher und Angehörige gewähren. Dabei brauchen wir Ihre/Eure Mithilfe.

Die „Coronamüdigkeit“ macht sich bei vielen breit. Deshalb gilt auch weiterhin nicht nur in und um die Kirche herum: A bstand halten, H ygieneregeln befolgen und A lltagsmasken benutzen.

 

Natürlich haben wir am Wochenende um Allerheiligen auch die Gräber auf den Friedhöfen gesegnet. Die Gräbersegnungen wurden nicht abgesagt! Die von uns geplanten öffentlichen Gottesdienste mit Gräbersegnungen auf den Friedhöfen konnten wir aber leider nicht verantworten und fanden in unserer Pfarreiengemeinschaft nicht statt. Aber alle Angehörigen durften gerne zu ihren Verstorbenen ans Grab gehen und für sie beten.

 

Kurz vor Druckvergabe des Pfarrbriefes Nr. 10 kam am 26.10. eine neue Allgemeinverfügung des Kreises Ahrweiler heraus. Es wurden leider weitere Einschränkungen verfügt. Diese gilt es einzuhalten und zu unterstützen. Bitte stets die aktuelle Pandemielage verfolgen und auf entsprechende Verordnungen achten!

 

Auch das Fest des Heiligen Martin fällt nicht aus. Jeder ist eingeladen in der Martinswoche sein Fenster mit beleuchteten Laternen zu schmücken. Es wird auch kleine Veranstaltungen für Kindergartenkinder und Schulkinder geben. Es wird nur anders und ohne großen Martinsumzug.

 

Auch am Nikolausabend wird in einigen Pfarreien gerne der Nikolaus die Familien besuchen. Das wird aber leider nur draußen vor der Tür, im Carport oder im Vorgarten möglich sein. Vielleicht gibt es auch für die Kindergärten und Grundschulen Ideen, wie der Heilige Nikolaus gefeiert werden kann.

 

Überall ist Kreativität und Flexibilität in Planung und Durchführung gefragt. Das gilt auch für den lebendigen Adventskalender. Ganz bewusst möchten wir diese Aktion „vor den Häusern“ auch in diesen „besonderen“ Zeiten im engsten Kreis anregen. Gerade hier muss aber die Teilnehmerzahl und das Schutzkonzept im Blick gehalten werden.

 

Es ist also nicht alles abgesagt!

 

Und wenn wir schon im Advent sind, denken wir natürlich auch direkt an Weihnachten. Wie kann dieses schöne Fest auch kirchlich „verantwortlich“ gefeiert werden. Neben der Sorge um die Platzfrage kommt hier natürlich noch erschwerend die Heizproblematik hinzu. Laut Vorgaben der bischöflichen Behörde dürfen während der Gottesdienste die Umluftheizungen nicht laufen. Also bitte sehr warm anziehen. In diesem Zusammenhang sind verschiedene Gruppierungen auch in der Planung, an Heilig Abend andere Gottes-dienstformen anzubieten. Wer also Ideen für weitere besinnliche Alternativ-Angebote, zusätzlich zu den Gottesdiensten in den Kirchen hat, bitte melden. Vielleicht gibt es z.B. in Zusammenarbeit von Orts- und Kirchengemeinden ein oder mehrere liturgische Familienangebote auf dem Marktplatz. Auch hier müssen wir den entsprechenden aktuellen Regelungen Rechnung tragen. Eine Krippenfeier mit 450 Personen in der Kirche inklusive Singen von Weihnachts-liedern ist leider momentan undenkbar. Anschließend können alle Familien natürlich zu den Krippen in den Kirchen gehen und sind dadurch auf Weihnachten einstimmen.

 

Die Weihnachtsmessen sind in Planung aber noch nicht veröffentlicht, weil wir uns entsprechend der dann geltenden Regelungen etwas Flexibilität behalten möchten. Wenn wir die aktuellen Zahlen beobachten kann es sein, dass auch geplante Gottesdienste nicht oder ganz anders stattfinden können. Also bitte die aktuelle Lage im Blick halten.

 

An dieser Stelle möchte ich Sie/Euch nochmals ermuntern, nach den Menschen im Umfeld zu schauen und ihnen nach Möglichkeit zu helfen bzw. zu unter-stützen. Auch das religiöse Leben zu Hause zu gestalten, kann in diesen Zeiten eine gute Hilfe sein. Falls der Wunsch nach einem Besuch durch einen Seelsorger (mit oder ohne Krankenkommunion) besteht, bitte in den Pfarrbüros melden.

 

Auch die Sternsingeraktion steht zurzeit unter einem schwierigen „Stern“, aber auch das Kindermissionswerk ist fleißig am Planen und Überlegen.

 

Schließen möchte ich mit der ersten und siebten Strophe eines Liedes, von Alois Albrecht, aus meiner Jugendzeit: „ Unsere Hoffnung bezwingt die schwarze Angst!“

 

1) Unsere Hoffnung bezwingt die schwarze Angst. Wir sehen schon den Regenbogen des Bundes.
Wir träumen die Zukunft, die menschlich wird mit dir, weil du unser Gott bist.

 

7) Unsere Hoffnung gewinnt das neue Land. Es leuchtet schon im Regenbogen alle Welt. Wir träumen die Schöpfung, die vollendet wird in dir, weil du unser Gott bist. Weil du unser Gott bist, können wir hoffen und vertrauen, dass alles gut wird. Auch wenn es noch etwas dauert!

 

So verbleibe ich mit den besten Segenswünschen auch aus dem Pastoralteam!

 

 Ihr/Euer Rainer Schönhofen

Roratemessen in unserer Pfarrei

Roratemessen in unserer Pfarrei

Oberzissen:      Dienstag, 08.12.2020 um 7.00 Uhr

Niederzissen:   Mittwoch, 09.12.2020 um 6.00 Uhr

Weiler:             Mittwoch, 09.12.2020 um 9.00 Uhr

Wehr:               Donnerstag, 10.12.2020 um 6.00 Uhr

Wassenach:      Freitag, 11.12.2020 um 9.00 Uhr

Königsfeld:       Donnerstag 17.12.2020 um 7.00 Uhr

 

Aufgrund der Corona-Pandemie kann nach den hl. Messen leider kein Frühstück stattfinden.

Bitte beachten:

Hygienemaßnahmen während der heiligen Messen

Aufgrund der steigenden Corona Zahlen möchten wir unbedingt noch einmal auf die Hygiene-vorschriften während der hl. Messe hinweisen.

 

Gemäß der aktuellen Infektionsmaßnahmen ist während des gesamten Gottesdienstes die Mund-Nasen-Maske zu tragen . Bitte achten Sie mit darauf, dass Sie genügend Abstand zu Ihrem Sitznachbarn halten und desinfizieren Sie sich bitte bei Betreten und Verlassen der Kirche die Hände mit dem bereitgestellten Desinfektionsmittel.

 

Bitte halten Sie sich unbedingt an die nötigen Hygiene- und Infektions-schutzmaßnahmen. Nur wenn alle Verantwortung übernehmen, können wir einen Beitrag zur Verminderung von Übertragungskrankheiten leisten. Wir können nur hoffen, dass wir die Gottesdienste auch weiterhin feiern können.

 

Unsere Gottesdienste 

Unsere Gottesdienste

Unsere Gottesdienste



Dienstag  10.11.

Hl. Leo der Große, Papst, Kirchenlehrer (461)

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  12.11.

Hl. Josaphat, Bischof, Märtyrer (1623)

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  13.11.

Freitag der 32. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz



Samstag  14.11.

Samstag der 32. Woche im Jahreskreis

Wehr

13:00

Trauung

Nathalie Degen und Patrick Pöhn



33. Sonntag im Jahreskreis - Kollekte für das Bonifatiuswerk (Diasporasonntag)

Samstag  14.11.


Wassenach

19:00

hl. Messe

Susanna Wilbert # Ehel. Alfons u. Klara Biermann u. Elisabeth Biermann # Elisabeth Geisbüsch u. Anton Geisbüsch # Marie-Theres Müller # Katharina Kohns u. Fam. Münz-Hauschild # Stiftsmesse f. Erna u. Josef Seimetz

 

Sonntag  15.11.


Glees

09:30

hl. Messe

LuV d. Fam. Brenk-Ackermann # Fam. Densing-Nuppeney # Walter Retterath

Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

zur Immerwährenden Hilfe

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Albert Schumacher u. Eltern, Josef Zimmermann, luv Angeh. # Josef Fuchs, LuV d. Fam. Fuchs-Hansen # Paul Maus, LuV d. Fam. Maus-Ley # Heiner Degen u. Fam. Korene-Assenmacher # Marianne Langenbach # Elfriede Bell # Alfons Bell # LuV d. Fam. Bell-Oligschläger



Montag  16.11.

Montag der 33. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz



Dienstag  17.11.

Dienstag der 33. Woche im Jahreskreis

Weiler

09:00

Andacht



Mittwoch  18.11.

Mittwoch der 33. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz

Weiler

18:30

hl. Messe zum Ewigen Gebet mit Te deum u. eucharistischem Segen



Donnerstag  19.11.

Hl. Elisabeth von Thüringen, Landgräfin (1231)

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  20.11.

Freitag der 33. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz

Wassenach

18:30

Andacht



Samstag  21.11.

Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem

Oberzissen

17:00

allgemeine Betstunde, anschl. stille Anbetung



Christkönigssonntag

Samstag  21.11.


Oberzissen

18:00

hl. Messe zum Ewigen Gebet mit Te deum u. eucharistischem Segen

1. Jgd. für Silvia Scheuer # Clemens Bantes u. verst. Angeh. # LuV d. Kirchenchores St. Cäcilia Oberzissen # Hugo Ritzdorf u. Sohn Michael # Klaus Leuthen # Geschwister Agnes, Alois u. Albert Schmitz # Martha Schaup u. verst. Angeh. # Manfred Friedsam (v. Schuljahrgang 1936) # zur immerwährenden Hilfe # Herbert u. Maria Schönborn # Elisabeth u. Johann Schütz # LuV d. Fam. Hilger-Mauer # Markus Kather # Horst Rings, Sohn Horst, luv Angeh.

Burgbrohl

17:30

hl. Messe

Anneliese u. Clemens Hoffmann # Josef Walsdorf # Franz-Josef Remig # Christian Paul

Wehr

19:00

hl. Messe

1. Jgd. für Bruno Gerhartz # LuV d. Kirchenchores

St. Potentinus Wehr



Sonntag  22.11.


Königsfeld

11:00

Wort-Gottes-Feier

Johann Harst # Hans Josef Arenz u. Rolf Neiß # LuV d. Fam. Breuer-Schneider # Marianne Harst # Anna u. Heinrich Schick u. Kinder

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Kollekte:   Silb. Sonntag: für die Pfarrkirche

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier



Montag  23.11.

Montag der 34. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz



Dienstag  24.11.

Hl. Andreas Dung-Lac, Priester, und Gefährten, Märtyrer

Weiler

09:00

Andacht



Mittwoch  25.11.

Mittwoch der 34. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz



 

 

Donnerstag  26.11.

Donnerstag der 34. Woche im Jahreskreis

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  27.11.

Freitag der 34. Woche im Jahreskreis

Wehr

18:00

Rosenkranz

 

 



1. Adventssonntag

Samstag  28.11.


Burgbrohl

17:30

Wort-Gottes-Feier

Königsfeld

17:30

hl. Messe

Kollekte:   für den barrierefreien Zugang zum Pfarrheim

Gertrud u. Toni Schick # Hubert Lammerich # LuV d. Fam. Gemein-Sonntag # Klaus Peter Brenner # Karl u. Maria Gemein u. Geschwister # Ehel. Peter Zipp u. Kinder # Fam. Otto Stegmann u. Görres # Anton u. Gertrud Daum u. Sohn Josef # Johann u. Gerda Boley # Helmut Weiler # Philipp Caspari, Eltern u. Geschwister, Maria, Michel, Werner u. Josef Kröll # Johann Harst # Getrud Eller u. Fam. Arenz-Schäfer # Gabriel Schick # Annegret Rübenach # Stiftsmesse für Gebr. Matthias u. Josef Grohs # Stiftsmesse für Johann u. Christine Junker # Stiftsmesse für Maria Elisabeth u. Willi Faßbender

Wassenach

19:00

hl. Messe

Willi Geisbüsch # Elisabeth Sessendrup # Elmar Ritzdorf (Jgd.) u. luv d. Fam. Ritzdorf-Marquardt # Stiftsmesse für Josef Seimetz # Stiftsmesse für Ehel. Josef u. Anna Stommel u. Kinder



Sonntag  29.11.


Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

Sonderkollekte: für die Pfarrkirche

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Walter Felkel # Ehel. Peter u. Maria Glees u. Ehel. Berta u. Günther Felkel # Ludwig Jeub, LuV d. Fam. Jeub-Kaul # Andreas u. Johannes Frische, luv Angeh. # Ehel. Karl u. Rosa Kempenich # Ferdinand u. Julia Maur u. Söhne Heinz u. Günter

 

Niederzissen

14:30

Taufe

des Kindes Aurel Leonidas Kloke

Wehr

15:30

Taufe

des Kindes Marie Höper



Montag  30.11.

Hl. Andreas, Apostel

Wehr

18:00

Rosenkranz

Dienstag  01.12.

Dienstag der 1. Adventswoche

Weiler

09:00

Andacht

 

 

 



Donnerstag  03.12.

Hl. Franz Xaver, Ordenspriester, Glaubensbote (1552)

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  04.12.

Freitag der 1. Adventswoche

Königsfeld

18:00

Eucharistische Anbetung

Wassenach

18:30

Herz-Jesu-Andacht



2. Adventssonntag

Samstag  05.12.


Wehr

19:00

hl. Messe

2. Jgd. f. Werner Schumacher, Ehel. Gertrud u. Hubert Bläser u. Ehel. Johanna u. Wilhelm Seiffert



Sonntag  06.12.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

Sonderkollekte:   für die Pfarrkirche

Maria u. Jakob Maur u. Reinhold Groß # Hugo Ritzdorf u. Sohn Michael # Ehel. Luise u. Herbert Schütz # Fam. Daum-Schmittgen # Ehel. Josef u. Barbara Lenz # Franz Josef Naumann # zu Ehren der hl. Barbara, LuV v. d. Filiale Oberdürenbach # Bianca Auster, Herbert u. Getrud Esten, Erwin Dedenbach, luv Angeh. # Klara u. Walter Friedsam # Ehel. Alois u. Maria Laux, Sohn Erwin, Enkelin Sabine u. Ottilia Lemke # Stiftsmesse für Michael Josef u. Ludwine Frübis

 

Königsfeld

11:00

hl. Messe anl. des Patronatsfestes

1. Jgd. für Hubert Löbler # Fam. Zipp-Stegmann # Willi Kasper # Ehel. Hermann u. Maria Beißel # Marianne Harst # Fam. Hubert u. Christel Stockhausen u. Angeh. # für alle Kinder u. den Frieden in der Welt # Gerta Schick # Elisabeth Schick u. Gabriel Schick

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Ehel. Wolfgang u. Lore Luxem # Josef, Erna u.

Dr. Monika Fuchshofen # Alfons u. Elfriede Bell # Johannes Hemgenberg # Werner Kleusch # Klaus u. Anita Oligschläger # Johann u. Juliane Pütz # Ehel. Walter u. Anna Arnold u. verst. Angeh. # Ehel. Christine u. Johannes Meier

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier gestaltet als Familiengottesdienst

Wehr

14:30

Taufe

des Kindes Carl Steffes

Wehr

15:30

Taufe

des Kindes Lucy Schopp

 

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Abteikirche Maria Laach 

Sonn- und Feiertage:


Montag bis Samstag

 5.30 Morgenhore

 5.30 Morgenhore

 7.15 hl. Messe

 7.30 Konventamt

 9.00 Konventamt

11.45 Tageshore

11.45 Tageshore

14.30 - 17.15 Beichtgelegenheit

17.30 Vesper

17.30 Vesper

19.45 Komplet

19.45 Komplet

 

 

Dankeschön

Dankeschön

Der Kirchengemeinderat Oberzissen bedankt sich bei allen Spendern, die zum Erntedankfest am 04.10.20 so viele Gaben für den Erntedankaltar gebracht haben. Die Schwestern des Klarissenordens in Bad Neuenahr haben sich sehr darüber gefreut und uns allen ihr Gebet zugesagt.

Auch den Spendern aus den anderen Pfarreien sagen wir ein herzliches Vergelt´s Gott.

 

Durch die Straßen…

… gehe ich in diesen Tagen, mit Beklemmung oft und ganz viel Fragen, sehe Angst in alten Augen, höre nur gedämpftes Lachen, blicke in verstummte Kinderaugen.

Es ist Maskenzeit.

Vor einem Kreuz dort an der Straßenecke bleibe ich dann stehen, schaue in die Augen deines Sohnes, Gott, und bitte: schicke uns den Heiligen Geist, schicke uns den Geist der Liebe und der Hoffnung, nimm die Gottvergessenheit und Angst, schick uns Weisheit, schick uns Gottvertrauen, komm du Geist, du Heiliger.   Nicht nur an Pfingsten.

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

Einheitlicher Bußtag seit 1934

Auch wenn bereits 1852 von der Eisenacher Konferenz ein einheitlicher Buß- und Bettag vorgeschlagen wurde, führte erst 1934 die Evangelische Kirche in Deutschland einen allgemeinen Buß- und Bettag ein. 1939 wurde er auf Drängen der Nationalsozialisten auf einen Sonntag verlegt und damit faktisch abgeschafft. Nach 1945 wurde er aber wieder eingeführt, außer in Bayern war er überall gesetzlicher Feiertag. Dort bestimmte man 1952 den Tag auch als Feiertag, jedoch zunächst nur in Regionen mit überwiegend evangelischer Bevölkerung. Von 1981 an wurde der Buß- und Bettag auch in überwiegend katholisch bevölkerten Regionen Bayerns arbeitsfreier Feiertag und seitdem in der gesamten Bundesrepublik einheitlich begangen. Nach der Wieder-vereinigung wurde der Buß- und Bettag in allen Bundesländern übernommen und war somit ab 1990 ein deutschlandweiter Feiertag. Seit 1995 ist er nur noch in Sachsen gesetzlicher Feiertag.

Buße meint Sinnesänderung

Der deutsche Begriff „Buße“ führt in der Zielsetzung des Feiertages oft in die Irre. Denn „Buße“ meint an diesem Feiertag keine Wiedergutmachung für begangenes Unrecht, kein Ableisten einer Strafe, sondern vielmehr das Einüben einer Haltung, das Vergewissern einer ständigen inneren Bereitschaft zu Veränderung und Umkehr. In den Gottesdiensten, die nun häufig in den Abendstunden und an vielen Orten auch ökumenisch gefeiert werden, geht es daher um Umkehr und Sinnesänderung: Buße ist anhaltende Selbstbesinnung. An vielen Orten nutzen die evangelischen Kirchen den Buß- und Bettag dazu, auf soziale Missstände hinzuweisen. Materialien und weitere Hinweise, unter anderem auch der Entwurf für einen ökumenischen Gottesdienst zum Buß- und Bettag, finden sich unter www.busstag.de. 

Marc Witzenbacher / In: Pfarrbriefservice.de

 

 

Weihnachtsbäume für Oberzissen gesucht

Weihnachtsbäume für Oberzissen gesucht

Für die Krippe in der Pfarrkirche in Oberzissen suchen wir Weihnachtsbäume. Wenn Sie einen Baum abgeben können, melden Sie sich bitte bei unserer Küsterin Frau Basche.

Blutspendetermine

Blutspendetermine

Wassenach:  Montag, 21.12. von 16.30 - 20.00 Uhr in der Klieburghalle

Niederzissen:  Dienstag, 22.12. von 16.00 - 20.00 Uhr in der Bausenberghalle

 

Bibelgespräch in Wassenach

Bibelgespräch in Wassenach

Das Gespräch über das Sonntagsevangelium des nächsten Sonntags mit Wolfgang Henn (Pastoralreferent i. R.) findet am Montag, 16.11.2020 um 19.30 Uhr im Kath. Pfarrheim, Kirchstraße, Wassenach, statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl (Abstandswahrung) ist eine Anmeldung im Pfarrbüro, Tel. 02636/2216, Voraussetzung für die Teilnahme. Eingeladen sind alle an der biblischen Botschaft Interessierten. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet. Der jeweilige Bibeltext wird als Kopie ausgehändigt. Die nächsten Termine werden mit den Teilnehmenden vereinbart. Wer Interesse hat, aber an diesem Abend verhindert ist, kann den nächsten Termin im Pfarrbüro erfragen.

 

Die Kleiderkammer Burgbrohl bittet weiterhin um warme Kinderkleidung

Die Kleiderkammer Burgbrohl bittet um Kinderkleidung

Die Kleiderkammer in Burgbrohl such dringend Herbst- und Winterkleidung für Mädchen und Jungen in den Größen 104-176. Gesucht werden vor allem warme Jacken, Pullover, Hosen. Die Kleidung können Sie im Pfarrbüro unter den bekannten Öffnungszeiten abgeben oder direkt in der Kleiderkammer. Die Öffnungszeiten wurden im Pfarrbrief Nummer 8 bekannt gegeben.

Des Weiteren benötigen wir noch Hilfe in der Kleiderkammer. Wer also einmal in der Woche für ca. 2 Stunden Zeit hat, kann uns gerne unterstützen. Wir freuen uns über jede helfende Hand. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro in Burgbrohl, Tel: 02636-2216!         Vielen Dank!

 

ACHTUNG!

Aus gegebenem Anlass möchten wir darauf hinweisen, dass die Kleiderkammer in Burgbrohl KEINE Abladefläche für Sperrmüll (alte Bilder, Bücher, Hanteln, verschmutzte Rucksäcke etc.) ist. Die Kleiderkammer nimmt nach vorheriger Absprache nur KINDERBEKLEIDUNG und gut erhaltene Spielsachen entgegen.

Bücherei in Wassenach weiterhin geschlossen

Bücherei in Wassenach geschlossen

Die Bücherei in Wassenach ist leider Corona bedingt bis auf weiteres geschlossen - Die Ausleihe ist jedoch weiter telefonisch möglich. Bitte melden Sie sich bei Martha Willems (Tel. 02636/3957)

Bestellservice der KÖB Königsfeld

Bestellservice der KÖB Königsfeld

Leider kann die geplante Buchausstellung zu Weihnachten wegen Corona nicht stattfinden. Sie können aber gerne auf das vorhandene Medienangebot der einschlägigen Verlage (Borromedien, Weltbild, Jokers, Vivat, etc.) über die KÖB zugreifen. Die KÖB nimmt Ihre Bestellungen gerne entgegen, das gilt auch für Heimat- und Eifeljahrbücher. Kataloge liegen im Glockenturm der Pfarrkirche aus. Ihre Bestellungen können Sie zu den Öffnungszeiten in der Bücherei abgeben oder in den Briefkasten am Pfarrheim einwerfen. Weiterhin können Sie auch folgende Möglichkeiten der Bestellung nutzen: Telefon 02646/742, E-Mail: martha-lenz@web.de, WhatsApp 0163/7236301 oder FB Messenger Martha Lenz. Die Ware kann in der Regel 2 Wochen nach Bestellung in der Bücherei abgeholt werden. Gerne liefern wir die Bücher auch aus.

 

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Niederzissen: mittwochs 16.00-19.00 Uhr / sonntags 10.00-12.00 Uhr

An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Marlene Vogel für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfarrbücherei ganz herzlich bedanken. Aus privaten Gründen hat sie ihre Tätigkeit jetzt beendet.

Oberzissen:    montags    17.00-19.00 Uhr

Wassenach:    zurzeit geschlossen

Königsfeld:      mittwochs   16.00-18.00 Uhr / sonntags 11.45-13.00 Uhr

 

Gottesdienstbesuche in der kalten Jahreszeit

Gottesdienstbesuche in der kalten Jahreszeit

Mittlerweile ist der Sommer vorbei und die Temperaturen sinken wieder, daher werden auch die Heizungen u.a. auch in den Kirchen wieder eingeschaltet.

Aber in Corona Zeiten stellt auch dies leider ein Problem dar. Raumluftheizungen, die mit einem hohen Umluftanteil betrieben werden, stellen unter bestimmten Bedingungen eine Gefahr dar.

In den meisten Kirchen ist es nicht möglich die Warmluftheizung mit geeigneten Filtern zu versehen um die Aerosole herauszufiltern.

Daher ist der Betrieb der Warmluftheizung nicht zulässig, während sich Personen in der Kirche aufhalten.

Die Küster sind angehalten die Kirche VOR der hl. Messe aufzuheizen und beim Betreten der Gottesdienstbesucher wieder abzuschalten, d.h. während der hl. Messe kann die Heizung nicht betrieben werden.

Daher möchten wir Sie bitten, bei kalten Außentemperaturen warme Kleidung anzuziehen da zu erwarten ist, dass die Kirche während des Gottesdienstes deutlich auskühlt. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Kein Lebendiger Adventskalender

Auch der Advent ist nicht abgesagt!

Leider werden wir den Lebendigen Adventskalender in unserer Pfarreiengemeinschaft nicht durchführen. Die Vorgaben und der Aufruf der Kontaktreduzierung haben uns zu diesem Entschluss gebracht. Das heißt jedoch nicht, dass die Familien sich nicht bei Glühwein und Gebäck versammeln, besinnliche Texte hören und singen dürfen. Es geht momentan nur im kleinen privaten Rahmen.

Gerade die Adventszeit bietet in der Familie viele Möglichkeiten sich auf das Weihnachtsfest vorzubereiten. Da einige Termine für die Eltern ausfallen werden, gibt es bestimmt Freiräume um mit der ganzen Familie zu Basteln, zu Singen oder zu Spielen. Nutzen Sie die bestehenden Möglichkeiten!

Auf den Bistumsseiten oder im Internet gibt es eine Fülle von Ideen und Anregungen. Es lohnt sich diesbezüglich im Internet zu surfen.

 

Schwere Tage

 

Es gibt Zeiten, da wir uns schwach und elend fühlen,

da das Leben uns sinnlos und als Last erscheint,

weil wir nichts mehr können und leiden müssen.

 

Barmherziger Gott,

wir wollen dankbar sein für die guten Tage in unserem Leben,

sei Du bei uns auch an den schweren Tagen,

damit wir nicht resignieren oder bitter werden,

dass wir danken können für die kleinen Geschenke,

für einen aufmunternden Blick, ein tröstendes Wort,

für einen Sonnenstrahl oder den Klang einer Melodie.

Hilf uns, in Würde die Bürden des Lebens zu tragen,

die Sorgen und Krankheiten,

die Schwächen und das Altwerden.

Wir wollen nicht ständig klagen und jammern,

denn Du bist ja bei uns mit Deinem Wort und Sakrament .

 

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Warum eine "weihnachts-mannfreie Zone" Sinn macht.  

Jedes Jahr wünsche ich mir aufs Neue, dass der Advent wieder zu einer Zeit wird, in der wir uns auf Weihnachten vorbereiten. Advent heißt ja bekanntlich Ankunft: Die Geburt des Gotteskindes wird vorbereitet. Deshalb ist diese Zeit geprägt von wunderbaren Ritualen, die unseren Kindern und unserer Seele guttun.

 

 

Die uralten Adventstraditionen gehören zu unserer Kultur und zu unserem Glauben.

 

Mit Spekulatius und Jingle Bells im August beschädigen wir langfristig nicht nur den Rhythmus im Kirchenjahr, sondern wir zerstören auch die heilsamen Rhythmen in unserem Leben. Wenn alles gleichzeitig und immer greifbar ist, dann gibt es nichts Besonderes mehr, kein Warten, keine Zeit wirklicher Feste und Feiern, dann ist alles gleichgültig.

Die Aktion "weihnachtsmannfreie Zone" des Bonifatiuswerkes möchte Mut machen, hinter dem Weihnachtsmann der Konsumindustrie wieder mehr den wahren Bischof Nikolaus zu entdecken. Es liegt an uns, ob das im lauten Weihnachtsrummel gelingen kann! Die "weihnachtsmannfreie Zone" macht darauf aufmerksam, dass der am Konsum orientierte Weihnachtsmann der Geschenke-lndustrie nur noch wenig mit dem heiligen Bischof gemein hat. Nikolaus half selbstlos Menschen in Not und war ein Freund der Kinder! Äußeres Zeichen seines Bischofsamtes ist die Mitra und nicht - wie bei der erfundenen Reklame-Figur - eine rote Mütze mit weißem Bommel.

 

Die Unterscheidung zwischen Nikolaus und Weihnachtsmann fällt jungen wie alten Menschen heutzutage zunehmend schwer. Deshalb finde ich es hervorragend, dass sich das Bonifatiuswerk diese wichtige Aufklärungsarbeit auf die Fahnen geschrieben hat.

Uneigennützigkeit, Nächstenliebe, Solidarität, Schenken und Teilen - das sind Werte, die ich mit Sankt Nikolaus verbinde. Nikolaus räumt den Weg zu Gott frei. Auch heute noch kann er uns lehren: Schenken macht nicht ärmer, sondern reicher! Und: Eine gute Tat bewegt auch andere zu guten Taten.

Die Ware Weihnacht, wie sie heute angeboten wird, ist nicht die wahre Weihnacht. Und der Weihnachtsmann ist nicht der Nikolaus! Was könnte unsere Zeit mehr gebrauchen als eine Leitfigur, die sich jeder Form von Käuflichkeit widersetzt?

  Text: Peter Hahne / Quelle: www.weihnachtsmannfreie-zone.de

 

 

Der Nikolaus kommt...

Der Nikolaus kommt  ...

Natürlich kann auch in diesem Jahr der Nikolaus die Familien besuchen. Aufgrund der Corona-Pandemie kann der Besuch leider nur "vor der Haustür" (outdoor) oder im Carport/Vorgarten angeboten werden.

 

Königsfeld:   Am Abend des 5. Dezember möchte St. Nikolaus zusammen mit seinem Begleiter wieder die Kleinen zu Hause besuchen. Wenn Sie als Eltern einen solchen Besuch von St. Nikolaus wünschen, dann setzen Sie sich bitte mit Herrn Karl-Heinz Kurth (Tel. 02646/881) in Verbindung. Alle Spenden, die

St. Nikolaus und sein Begleiter erhalten, werden sie wie in den Vorjahren für die Missionsarbeit in Bolivien im Sinne unseres verstorbenen Pfarrers Helmut Reichelstein zur Verfügung stellen.

 

Niederzissen: Traditionsgemäß besucht St. Nikolaus am Abend des

5. Dezember wieder die Niederzissener Familien. Wenn Sie einen solchen Besuch des Nikolauses wünschen, teilen Sie dies bitte schriftlich mit Angabe des Namens, der Vornamen und dem Alter Ihrer Kinder sowie Ihrer genauen Anschrift und Telefonnummer im Pfarrbüro Niederzissen mit. Anmeldeschluss ist Montag, 30.11.2020. Der Erlös aus dieser Aktion kommt auch in diesem Jahr wieder einem sozialen Zweck zugute.

 

Mit Bräuchen das Warten gestalten

MitBräuchen das Warten gestalten

 

Der Adventskranz

Der Adventskranz zählt zu den jungen Bräuchen der Vorweihnachtszeit und hat seinen Ursprung in der evangelischen Kirche. Der Hamburger Pfarrer Johann Hinrich Wichern stellte ihn 1850 erstmals in der von ihm gegründeten Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher auf, im "Rauhen Haus".

 

Der Kranz hatte damals noch 24 Kerzen. Vorbild waren die runden Deckenleuchter romanischer Kirchen, die das Reich Gottes symbolisieren.

Heute finden sich auf dem Adventskranz noch vier Kerzen.

 

Sie werden nacheinander an den Adventssonntagen entzündet, um auf das näher rückende Weihnachtsfest hinzuweisen, auf das Kommen Christi, das "Licht der Welt". Die Zweige immergrüner Tannen symbolisieren die Hoffnung auf das ewige Leben.

 

 

Barbarazweige

 

Am Fest der heiligen Barbara, dem 4. Dezember, stellen die Menschen vielerorts Kirschzweige ins Wasser und an einen warmen Ort. Die Barbara-Zweige sollen zu Weihnachten blühen.

Das vermeintliche Wunder blühender Zweige verdeutlicht das Wunder der heiligen Nacht: In Jesus wird Gott Mensch und gibt so der Schöpfung eine neue Würde.

 

Die heilige Barbara lebte vor rund 1.600 Jahren in Nikomedien, dem heutigen Izmid in der Türkei. Sie zählt zu den vierzehn Nothelfern, und wie bei fast allen Nothelfern ist ihr Leben von Legenden überdeckt. Diese berichten, dass das Mädchen wegen seiner außergewöhnlichen Schönheit und seines scharfen Verstandes hoch angesehen war. Die reichsten Jünglinge warben um Barbara. Sie wies aber jeden zurück. Immer wieder begab sie sich zu einer kleinen Gruppe Christen, die damals in ständiger Angst vor den kaiserlichen Christenverfolgern im Verborgenen lebten. In langen Gesprächen versuchte das junge Mädchen, den Glauben dieser Menschen zu verstehen.

 

Barbaras Vater, ein Christenhasser, schleppte seine Tochter jedoch vor den Statthalter. Der ließ Barbara geißeln und mit Keulen schlagen. Von ihrem Glauben rückte sie dennoch nicht ab. Auf dem Weg ins Gefängnis soll sich ein Kirschzweig im Kleid der Heiligen verfangen haben. Als Barbara hingerichtet wurde, stand der Zweig in voller Blüte. Folgende Worte der Glaubenszeugin sind überliefert: "Du schienst wie tot. Aber du bist aufgeblüht zu schönerem Leben. So wird es auch mit meinem Tod sein. Ich werde zu neuem, ewigem Leben aufblühen!".

 

Barbara gilt als Patronin der Bergleute. Dieses Patronat geht auf die Legende zurück, dass ein sich öffnender Felsen Barbara auf der Flucht vor ihrem Vater zunächst Schutz geboten habe.

Text: www.kathweb.de In: Pfarrbriefservice.de

 

nt sagen wir


 

Diaspora Sonntag

Diaspora Sonntag

Diaspora-Aktion 2020: „Werde Hoffnungsträger!“

 

Im November macht das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken mit der Diaspora-Aktion auf die Herausforderungen katholischer Christen aufmerksam, die als Minderheit in der Gesellschaft ihren Glauben leben. Es lädt dazu ein, sich mit der Glaubenssituation in der eigenen Lebensumgebung auseinanderzusetzen, und regt dazu an, sich für die Anliegen der Katholiken in der Diaspora aktiv einzusetzen. Höhepunkt der deutschlandweiten Aktion bildet der „Diaspora-Sonntag“ am 15. November. Dieser große Tag der Solidarität wird traditionell am dritten Wochenende im November begangen. Dann sammeln katholische Christen in den Gottesdiensten für die Belange ihrer Glaubensgeschwister in der Diaspora. Die feierliche Eröffnung ist weiterhin für den 8. November in Würzburg geplant. Trotz der momentanen Einschränkung an Gottesdiensten teilzunehmen, haben Sie die Möglichkeit das Bonifatiuswerk zu unterstützen: einfach und schnell mit einer Online-Spende.

 

Das Leitwort 2020

Das Leitwort der bundesweiten Diaspora-Aktion 2020 lautet „Werde Hoffnungsträger“.  „Als wir uns vor zwei Jahren für dieses Leitwort entschieden haben, konnten wir nicht ahnen, wie prophetisch es sich in Anbetracht der Corona- Krise erweisen würde. Wir möchten zum Ausdruck bringen, wie wichtig gerade in diesen belastenden Zeiten Hoffnung und auch Solidarität untereinander sind. Wir wollen andere und auch uns selbst dazu ermutigen, zu Hoffnungsträgern für unsere Mitmenschen zu werden. Dazu muss die Hoffnung in Menschen verkörpert sein, die andere inspirieren, motivieren und mitreißen, so wie Jesus Christus, der für uns Christen die personifizierte Hoffnung ist“, sagte der Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen.

Text: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken / In: Pfarrbriefservice.de

 

Adventswunsch

Adventswunsch


Adventswunsch für dich

Zünd die Kerzen an,
schalt die Stille ein.
Gib deiner Sehnsucht Raum,
du bist nicht allein.

Hör auf die Stille,
gib dich ihr hin.
Was die Sehnsucht erfüllt
ist schon tief in dir drin.

Nimm wahr Gottes Nähe
im Jetzt und im Hier
auf dem Grund deines Herzens.
Das wünsche ich dir!


 

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

 

Redaktionsschluss

Redaktionsschluss

Der nächste Pfarrbrief

 

... erscheint zum 08.12. und reicht bis zum 25.01.2021.

 

Redaktionsschluss: Artikel und Messbestellungen für die Pfarrbriefausgabe Nr. 12/2020 müssen bis Donnerstag, 07.01.2020 in den Pfarrbüros vorliegen. Später eingegangene Artikel und Messbestellungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank!

 

Kontakte

Kontakte

Kontakte

 

Pfarrbüro Burgbrohl

Birgit Heimerl

Pfarrsekretärin

www.pfarreiengemeinschaft-brohltal.de

 

Kirchstr. 18, 56659 Burgbrohl

Tel: 02636/2216 - Fax: 02636/3423

@kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de

Bürozeiten: Mo-Di 8.30-11.30 Uhr u. 13.00-16.30 Uhr

Do-Fr 8.30-11.30 Uhr / mittwochs ist das Büro nicht besetzt .

Pfarrbüro Niederzissen

Edith Reuter

Pfarrsekretärin

 

Wolfgang Doll

Horststraße 35, 56651 Niederzissen

Tel: 02636/6166 - Fax: 02636/6060

@: Kirchengemeinde-niederzissen@t-online.de

Bürozeiten: Mo-Do 8.30 - 11.30 / Di 13.00-16.30 Uhr 

 

Freitags ist das Pfarrbüro nicht besetzt.

Pater Jino Mathew CST

Kooperator / Pfarrverwalter

Horststraße 35, 56651 Niederzissen

Tel: 02636/80518 - Fax: 02636/6060

@: ayiramcst@gmail.com

 Werner Steines

Diakon mit Zivilberuf

 Im Wingert 10 - 56653 Wehr

Tel: 02636/5399323 - @: werner.steines@googlemail.com

 

Sebastian Zinken

Diakon mit Zivilberuf

 Dreifaltigkeitsweg 20 - 53489 Sinzig

Tel: 0179/9076452 - @: sebastian.zinken@bistum-trier.de

 

Rainer Schönhofen

Gemeindereferent

Pastoraler Koordinator

Horststraße 35 - 56651 Niederzissen

Tel: 02636/800904 - Fax: 02636/6060

@: rainer.schoenhofen@bistum-trier.de

Hans-Peter Müssenich

Pfr. i. R.

 Lerchenweg 20 - 56651 Niederzissen

Tel: 02636/9698434 - @: hp.mue@t-online.de

 

Wilma Basche

Sekretärin für Oberzissen

Bürozeiten im Pfarrsaal an der Kirche Oberzissen:

Di, 9.00 - 10.00 h und Fr, 16.00 - 17.00 h

 

Dekanat Remagen-Brohltal, An der Kirchmauer 2, 53498 Waldorf

Tel: 02636/80977-0, @: dekanat-remagen-brohltal@bistum-trier.de /www.dekanat-remagen-brohltal.de

 

 
Impressum: „Mit Christus in einem Boot“ – Pfarrbrief der kath. Pfarreiengemeinschaft Brohltal Herausgeber: Kath. Pfarrämter der Pfarreiengemeinschaft
Redaktion: Seelsorgeteam: Jino Mathew CST, Rainer Schönhofen, Birgit Heimerl, Edith Reuter
Anschrift der Redaktion: Pfarrbüros (siehe Seite „Kontakte“)
Druck: Gemeindebrief Druckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen;  Farblogo: Beate Heinen, Wassenach

Erscheinungsweise: ca. 12 x im Jahr. — Einzelpreis 0,40 €; Hauszustellung in Burgbrohl u. Wassenach: 6,50 €/Jahr. Zustellung per E-Mail: kostenlos — Für unverlangt eingesandte Beiträge übernehmen wir keine Gewähr.

 

 

Pfarrbrief


 

Ausgabe 10

für die Zeit vom 13.10.2020 bis 09.11.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 

Den Verstorbenen gedenken…

Vereint in der Sorge um die Frohe Botschaft

Verieint in der Sorge um die Frohe Botschaft

Vereint in der Sorge um die Frohe Botschaft

Bischof Ackermann schreibt an die Gremien in Pfarreien und Dekanaten

 

Bischof Dr. Stephan Ackermann hat sich Mitte September mit einem Brief an die Gremien in den Pfarreien und Dekanaten im Bistum Trier gewandt und sie über den aktuellen Stand der Synodenumsetzung informiert.

 

Innerkirchlich gehe es derzeit „turbulent“ zu, schreibt der Bischof. Alle Bistümer in Deutschland stünden in Veränderungsprozessen. „Das Ziel dabei ist immer, die Kirche als Ort gelebten Glaubens und als verlässliche Institution für die Menschen in ihren Lebenssituationen weiterzuentwickeln – eine Kirche, die für die Menschen da ist.“

 

Ackermann bekräftigt, dass auch nach der römischen Intervention die inhaltliche Grundausrichtung der Synode bleibe und es nun darum gehe, den weiteren Weg zu entwickeln. „Nach fast vier Jahren der Planung der künftigen Gestalt der Pfarreien höre ich von vielen Menschen den Wunsch nach Klarheit. Die Schwebesituation, in der wir uns aktuell befinden, lähmt so manches ehrenamtliche Engagement, gerade auch wenn es um den Mut zu Neuem geht“, schreibt der Bischof und betont: „Wir werden den Weg in die Zukunft aber nicht gehen können ohne Sie, das heißt ohne die Bereitschaft und die Vor-Ort-Kenntnis der gewählten Ratsmitglieder.“ Diese seien ihm „wichtig und kostbar“. Ackermann sichert den Gremienmitgliedern zu, dass er die ausgesprochenen „Übergangsmandate“, die längstens bis 31. Dezember 2021 gelten, auf keinen Fall verlängern würde. Er bitte die Ratsmitglieder aber herzlich, das Übergangsmandat wie beschrieben bis Ende 2021 wahrzunehmen. „Denn mit der Einrichtung dieses Mandates war beabsichtigt, die Arbeitsfähigkeit der Gremien ohne Neuwahlen bis zur Klärung der pfarrlichen Strukturen sicherzustellen.“

Auch sei die Gültigkeit der Verwaltungsratswahlen (Ende 2019/Anfang 2020) nicht infrage gestellt. Diese beiden Klarstellungen seien ihm wichtig: „Denn nach der Veröffentlichung der römischen Instruktion ‚Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche‘ war vielerorts eine deutliche Verunsicherung darüber zu spüren, ob die Gremien ‚noch gebraucht werden‘ und ihre Mitverantwortung noch erwünscht ist.“

Ackermann dankt den Frauen und Männern ausdrücklich, „dass Sie in diesen krisenhaften Zeiten Mitverantwortung übernommen haben. Die Corona-Krise mit ihrem zeitweiligen Versammlungsverbot hat das Handeln der Räte zusätzlich erschwert.“ Er versichert, dass „wir die Formen der Mitverant-wortung und die Legitimation der Mandatsträger und Mandatsträgerinnen für die Zukunft deutlich im Blick haben“. Er danke für das Engagement, für die Ausdauer und Geduld, und dafür, „dass Sie die Unsicherheit aushalten, die mit der aktuellen Situation verbunden ist“.

 

Er wisse sich mit den Gremienmitgliedern in einer gemeinsamen Verantwortung aufgehoben. „Uns eint die tiefe Sorge um unsere Glaubensgemeinschaft und die Relevanz der frohen Botschaft. Die Sorgen jener, die um die Umsetzung der Synode fürchten (und vielfach sehr enttäuscht, zum Teil sogar verletzt oder auch einfach ermüdet sind), und die Sorgen jener, die befürchten, dass Kirche vor Ort in den vertrauten Formen verlorengeht – beide „Richtungen“ verbinden sich in der einen Sorge um die Zukunft und die Lebendigkeit der Kirche vor Ort.“ Der Brief ist im Wortlaut unter https://t1p.de/Brief-Raete-September2020 zu finden.

 

Dem Satz unseres Bischofs Dr. Stephan Ackermann „Wir werden den Weg in die Zukunft aber nicht gehen können ohne Sie, das heißt ohne die Bereitschaft und die Vor-Ort-Kenntnis der gewählten Ratsmitglieder.“ Können wir uns nur anschließen. Ohne Ehrenamtliche vor Ort können wir die Pfarreien und Filialen schließen. Nach den Herbstferien werden sich Pastoralteam und die Mitglieder der Räte in einer gemeinsamen Sitzung mit den Vorlagen beschließen. Bis es einen konkreten Termin gibt, brauchen wir aber entsprechende Vorlagen aus Trier.

Wir wünschen einen goldenen Oktober und bleiben Sie gesund!

 

Bischof Stephan Ackermann besucht exemplarisch das Dekanat Remagen-Brohltal

Bischof Stephan Ackermann besucht die Räte im Dekanat Remagen-Brohltal

In den Herbstferien besucht unser Bischof Dr. Stephan Ackermann einige Dekanate bzw. zukünftige pastorale Räume um vertiefende Gespräche mit Ehren- und Hauptamtlichen zu führen. Er wird verschiedene Termine mit Dekanatskonferenz und Dekanatsrat und Vorsitzenden der Pfarreienräten und Verbandsvertretungen vereinbaren um Einschätzungen von Expertinnen und Experten aus der pastoralen Praxis gewinnen.

 

J Na, Julia, was hat dir im Gottesdienst denn am besten gefallen? fragt Frau Grünewälder die kleine Julia – Julia überlegt kurz und sagt: „Als die Leute gesungen haben: "Hallo Julia".



 

Empfangsdienste während Corona

Zunächst noch einmal ein „Vergelt´s Gott!“ und ein großes Lob für alle Männer und Frauen, die seit Monaten den Empfangsdienst vor und während der Gottesdienste übernommen haben. In der Regel hat alles gut geklappt und die meisten Kirchenbesucher waren angemeldet, mit Mund-Nasen-Maske versehen und haben sich auf die markierten Plätze gesetzt. Wir werden auch weiterhin die Anmeldung in den Pfarrbüros beibehalten.

Wie sich jeder denken kann, ist das auch für die Pfarrsekretärinnen ein erheblicher Mehraufwand. Auch hierfür einmal ein großes Dankeschön!

 

Damit der Empfangsdienst auch in Zukunft gewährleistet werden kann, benötigen wir zusätzliche MitarbeiterInnen. Wer in dieser schwierigen Zeit die Empfangsdienste unterstützen möchte und kann, bitte in den Pfarrbüros melden.

 

Unsere neue Gemeindereferentin stellt sich vor

Unsere neue Gemeindereferentin stellt sich vor

Liebe Gemeinde,      

ab dem 19. Dezember 2020 werde ich in der Pfarreiengemeinschaft Brohltal mit einer halben Stelle als Gemeindereferentin tätig sein. Gerne möchte ich mich Ihnen vorab kurz vorstellen.

Bild: privat

Mein Name ist Susanne Leuchs, ich bin 30 Jahre alt und bin gebürtig aus Koblenz. Vor ca. einem Jahr haben mein Mann und ich beschlossen, dass es für unser Kind schöner ist, in einer ländlichen Umgebung aufzuwachsen als in der Stadt. Daher sind wir im Dezember 2019 nach Wassenach gezogen.

Mit dem Studium der Praktischen Theologie an der Katholischen Hochschule Mainz, das ich im Sommer 2015 beendet habe, schuf ich die Grundlagen für meinen weiteren Ausbildungsweg. Das folgende berufspraktische Jahr habe ich als Gemeindeprakti­kantin in der Pfarreiengemeinschaft Metternich in Koblenz absolviert. Im Rahmen der Berufs­ein­führung war ich danach für 2 Jahre in der Pfarreiengemeinschaft Grafschaft als Gemeindeassistentin eingesetzt. Dort war ich vor allem im Bereich der Jugendarbeit tätig. Die Erfahrungen, die ich bisher machen durfte, und die Begegnungen mit den Menschen vor Ort habe ich als sehr bereichernd für meine Ausbildung erlebt. Nach Abschluss der Assistenzzeit wurde ich am 1. September 2018 von Bischof Stephan Ackermann im Hohen Dom zu Trier als Gemeindereferentin beauftragt, um dann meine erste Stelle in der Pfarreiengemeinschaft Andernach anzutreten. Dort konnte ich leider auf Grund meiner Schwangerschaft nicht lange arbeiten und bin seit der Geburt meines Sohnes in Elternzeit.

Für mich und meine Familie hat hier in Wassenach ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Daher freue ich mich umso mehr, hier in der Pfarreiengemeinschaft auch beruflich tätig sein zu können. Leider war/ist durch die aktuelle Situation ein Einleben und Kennenlernen nicht ganz so einfach, ich bin mir aber sicher, dass es mir durch meine Tätigkeiten gelingen wird, meine neue Heimat und die Pfarreiengemeinschaft gut und schnell kennenzulernen!

Daher freue ich mich ganz besonders auf viele neue Eindrücke und die Begegnungen mit Ihnen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen!

Susanne Leuchs

J Sein letzter Wille

Karl ist gestorben, und der Notar verliest den letzten Willen des Familienober-hauptes: „Meiner geliebten Frau Elisa hinterlasse ich die Hälfte meines Vermögens. Mein Sohn Heinz und meine Tochter Nelli sollen zu gleichen Teilen die andere Hälfte meines Vermögens bekommen. Und mein Schwager, dem ich versprochen habe, ihn in meinem Testament zu erwähnen – hallo, Gustav, ich grüße dich!“   


Pfarrbrief


 

Ausgabe 09

für die Zeit vom 22.09.2020 bis 12.10.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 

Der Tisch ist gedeckt …

 

 

Bild: Norbert Staudt / In: Pfarrbriefservice.de

Liebe Schwestern und Brüder im Herren,

"Schau auf dich, schau auf mich"

Letzte Woche hatte ich Besuch von meinem Priesterfreund, der in Österreich studiert. Während unserer Gespräche erzählte er mir beiläufig von einer Werbung in Österreich, die sich auf die Coronazeit bezieht.      

"Schau auf dich, schau auf mich. So schützen wir uns", lautet die aktuelle Infokampagne für ganz Österreich. Die Bundesregierung und das Rote Kreuz informieren gemeinsam in allen Tageszeitungen, in Radio und Fernsehen, sowie online und in den sozialen Medien über Aktuelles rund um das Coronavirus.

Als er von dieser Werbung erzählte, kam mir der Gedanke in den Sinn, dass dieser Werbeslogan viel mit unserem Glauben und unserer Tradition gemein hat. Je mehr wir bei Jesus bleiben, desto mehr bleibt er in uns. Oder je mehr wir auf Jesus schauen, desto mehr schaut er auf uns. Heute bleiben wir eins mit Jesus durch die Sakramente, besonders in der Eucharistie. Aus dem Johannes Evangelium hören wir: “Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.  (Jn15:5)”

Heute versuchen viele von uns, mit dem Gottesdienst im Fernsehen oder online zufrieden zu sein. Der sehr wichtige Aspekt der Gemeinschaft und der ‘Leib Christi’ ist jedoch dort nicht gegeben. Die Heilige Messe und das Leben - sie gehören zusammen. Es ist wahr, dass es in dieser schwierigen Zeit nicht einfach ist an der Heiligen Messe teilzunehmen, aber darum ist es auch ein großes Opfer von uns. Wir verkünden jeden Tag das Leiden Christi mit unserem gelebten Glauben. Unsere Mühe am Sonntag am Gottesdienst teilzunehmen, ist ein großes Opfer von uns, um Jesus nahe zu sein.

In diesen Tagen erhalten auch unsere Kinder und Jugendlichen in unserer Pfarreiengemeinschaft die erste heilige Kommunion und die Firmung.

Der Tag der Erstkommunion ist ein besonderer Tag, in erster Linie wegen der Begegnung mit Jesus in der Heiligen Eucharistie. Es ist auch ein Tag, an dem sich Familien versammeln und feiern.

Die heilige Therese von Kind Jesus, die meine Ordenspatronin ist, beschrieb den Tag ihrer Erstkommunion folgendermaßen: „Die Zeit meiner Erstkommunion bleibt als wolkenlose Erinnerung in meinem Herz eingraviert“.

Ermutigen Sie die Erstkommunikanten, in ihrem Leben einen Tagebucheintrag über einen besonderen Tag zu schreiben. Woran erinnern sie sich? Was war ihr Gebet? Was hat sie am meisten beeindruckt?       

Ich wünsche Ihnen allen, Gesundheit, Gottes Segen und viel Freude am Glaubensleben und ein herzliches „Vergelts Gott“.                                                                  Ihr Pater Jino Mathew

Erntedank in unserer Pfarreiengemeinschaft

Erntedank in unserer Pfarreiengemeinschaft

Königsfeld:

Am Sonntag, 4. Oktober feiern wir um

11.00 Uhr eine Wort-Gottes-Feier anlässlich des Erntedankfestes. Für den Erntedankaltar bitten wir herzlich um Ihre Spende. Bitte bringen Sie Ihre Gaben ( vorzugsweise haltbare Lebensmittel ) am Samstag, 03.10.2020 bis 12.00 Uhr in die Kirche. Einige Frauen werden dann wieder einen schönen und dekorativen Erntedankaltar herrichten. Nach der Wort-Gottes-Feier werden wir die Gaben wie seit über 30 Jahren den Schwestern des Klarissenklosters in Bad Neuenahr schenken.

 

Oberzissen:

Am Sonntag, 4. Oktober  feiern wir um 9.30 Uhr eine Wort-Gottes-Feier anlässlich des Erntedankfestes. Für den Erntedankaltar bitten wir um Erntegaben. Bitte bringen Sie Ihre Spende am Freitag, 02.10. oder Samstag, 03.10.2019 bis 17.00 Uhr in die Pfarrkirche.

 

U. a. drückt Oberin Sr. Maria Johanna ihre Dankbarkeit mit folgenden Worten aus:

"Wir sind der Pfarrgemeinde dankbar, dass sie uns über so viele Jahre am Erntedankfest Lebensmittel für den täglichen Unterhalt schenkt. Denn der Klarissenorden verpflichtet sich zur strengen Armut als Lebensform. So sind wir auf die Hilfe unserer Mitmenschen angewiesen. Umgekehrt freuen wir uns, dass unser Kloster ein Ort der Begegnung für viele Menschen geworden ist, in ihren Sorgen und Nöten, aber auch in ihren Freuden und ihrer Suche nach Gott. Dafür sind wir Schwestern des Klarissenordens da - im Gebet, im Gespräch, in geistlicher Begleitung. Dankbar tragen wir alle Anliegen vor Gott.

 

 


Perspektiven verändern

Arthur Schopenhauer hat mal gesagt: „Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“ Richtig und gleichzeitig traurig.

 

Würden es die Menschen schaffen, sich über das zu freuen , was sie schon alles haben, wären mindestens 99% der negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden. Denn genau daher kommen sie, diese negativen Gedanken.

Anstatt das zu sehen, was sie haben und was gut läuft, schauen viele Menschen auf all das, was nicht läuft oder was ihnen angeblich noch fehlt. Und nicht selten spielt der Neid eine Rolle, Neid auf das, was andere haben.

Und genau diese Perspektive ist es, die entweder massiv Energie gibt oder aber auch massiv Energie abziehen kann. Genau darin liegt auch der Grund dafür, warum ein Mönch im Tempel glücklicher sein kann als ein Milliardär im Palast. Es liegt nicht daran, wie viel ein Mensch hat, sondern daran, in welcher Art und Weise er darauf schaut.

In Momenten, wo es uns einfach nur gut geht, wo es an nichts fehlt, wo einfach nur alles toll ist, passiert etwas: Man hat die richtige Perspektive eingenommen.

Weggehen von sich selbst. Weg von „Mir fehlt dies und das, um glücklich zu sein“ hin zu: „Ich hab ja alles, was ich brauche“. Diese Veränderung der Perspektive ist ein Glücksbringer . Einfach mal zufrieden sein zu können, mit dem, was ist.

  www.blicklicht-leben.de , In: Pfarrbriefservice.de

Aufgrund der römischen Intervention vom November 2019 nach Beschwerden gegen den Erlass des Umsetzungsgesetzes (Oktober 2019) bleibt dieses weiterhin ausgesetzt.

Am 5. September sind rund 170 Frauen und Männern aus dem ganzen Bistum in Trier St. Maximin zusammengekommen, der überwiegende Teil vor Ort, teils online zugeschaltet, um die weiteren Schritte der Synodenumsetzung zu beraten.

Den aktuellen Stand der Entwicklungen der Gespräche entnehmen Sie bitte der Bistums Homepage: www.bistum-trier.de

Krise - verändere mich...

Krise - verändere mich...

Liebe Krise,

bitte verändere mich. Ich möchte nicht zurück verfallen in mein altes, früheres Leben. In Muster und Gewohnheiten. Ich möchte nicht mehr einsteigen in das Hamsterrad des Alltags. Ich möchte anders leben, wenn wir dich überstanden haben. Schritt für Schritt. Monat für Monat. Bewusster, genügsamer, zufriedener, glücklicher.

 

Zeit bewusst erleben

 

Zeit. Sie hat für mich in der Krise eine neue Bedeutung bekommen. Ich wurde heraus katapultiert aus dem Hamsterrad des Alltags. Aus meinem strikt getakteten, perfekt organisierten Leben. In dem ein Termin den nächsten jagte, die Staffel übergab. Wie in einem niemals endenden Dauerlauf. Und dann war da auf einmal Stille, Ruhe, Zeit. Zum Nachdenken, zum Reflektieren, zum neu sortieren. Was ich für wichtig hielt, wurde nichtig. Was ich für gesetzt hielt, geriet ins Wanken und zerbröselte. Ich möchte meine Zeit nach der Krise anders gestalten. Ich werde Prioritäten setzen. Mein Terminkalender wird keine offene Türe mehr haben. Sondern eine Klingel. Ich werde Termine genau prüfen, bevor sie in meinen Terminkalender spazieren und mein Leben verplanen, verstopfen. Ich werde Räume frei halten. Für mich, für die Dinge, die ich gerne mache und die mir gut tun. Räume, in denen Leben geschehen kann.

 

Kleine Dinge wertschätzen

 

Eine Tasse Kaffee, der blühende Klatschmohn mit seinen zarten, transparenten, glühend roten Blättern, ein Stück Schokolade, das auf der Zunge zerschmilzt – cremig und weich. Ein warmes Bad, duftend nach Orange und frischer Minze. Ein Lächeln – echt, natürlich, umarmend. All diese Dinge habe ich oft nicht gesehen. Weil mich die Hektik, die Hetze blind gemacht hat. Mich rennen hat lassen. Mit Scheuklappen. Weil sie die Schönheiten des Alltags abgeschirmt hat. Ich möchte jetzt mit offenen Augen durch die Welt gehen. Einen Blick haben für diese kleinen Dinge, die meinen Alltag erhellen, die ihn besonders machen. Die das Leben bunt machen. Mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Weil es kleine Wunder sind.

Persönliche Begegnungen pflegen 

Ein Videobild, das hängt und hackt. Das Gesicht, das verpixelt ist. Die Augen viereckig. Der Kopf, der schräg über dem Hals hängt. Die Stimme blechern, stockend, stotternd. Roboterartig. Ein „Hallo hörst du mich?“, „Kannst du mich sehen“, „Du musst deinen Ton einschalten“ oder „Die Verbindung ist schlecht“. So laufen sie ab, die Gespräche über Skype, Zoom, Webex, facetime. Sie haben es möglich gemacht, die Eltern zu sehen, die Freundin, die 500 km weit weg wohnt, die Oma, die in Isolation leben muss. Sie haben uns in dieser Krise sozial gerettet, aufgefangen. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig diese Technik ist. Wie sehr sie uns in dieser Pandemie unterstützt und geholfen hat. Wie sehr sie unser Leben erleichtert hat. Dafür bin ich dankbar. Und trotzdem ist mein Bedürfnis an Video-Telefonie für die nächsten Jahre gestillt. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig persönliche Begegnungen sind. Ich sehne mich nach echten Gesichtern, menschlichen Stimmen, unverzögerten Reaktionen. Wie oft bin ich nach der Arbeit zu einer Verabredung mit Freunden gehetzt. Im Kopf bereits den nächsten Termin. In Gedanken weit weg, die Ohren nicht offen, die Sätze leer, das Herz nicht dabei. Ich möchte mich von nun an bewusst mit Freunden treffen. Vielleicht seltener, dafür intensiver, länger. Möchte mir Zeit nehmen, möchte zuhören, mitdenken. Lachen, genießen, mich freuen. Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Freunde habe, die immer für mich da sind, mit denen ich wunderbare Dinge erleben darf, die mich auf meinem Lebensweg begleiten.

 

Für Familie und Freunde da sein

 

Langes Sitzen, oberflächliche Gespräche mit der Schwägerin, altbackene, gefühlt millionenfach erzählte Geschichten von „Ommi“. Wie oft ich diese Familientreffen gemieden habe. Oder die Treffen mit dieser einen Freundin, bei denen ich nach zwei Stunden meinem Mann eine Nachricht schrieb, er solle mich anrufen, damit ich endlich einen Grund hatte, das Gespräch zu beenden. Weil diese Freundin immer von ihren Kindern erzählte. Davon, wie viele Zähne im Mund stehen, welche Konsistenz der Windelinhalt hat, welchen überdurchschnittlichen IQ sie besitzen, wie viele rote Punkte bei den Windpocken explodierten. All diese Begegnungen fielen auf einmal weg. Und plötzlich fing ich an, diese Menschen zu vermissen. Zukünftig werde ich mich auf diese Treffen freuen, weil ich verstanden habe, dass sie von heute auf morgen für immer vorbei sein können. Sie sind zur Gewohnheit geworden. Ich habe verlernt sie zu schätzen. Aber sie sind etwas Besonderes, nicht selbstverständlich. Ich möchte mir bewußt werden, wie sehr ich diese Menschen schätze. Ich akzeptiere, dass alle Menschen ihre Stärken und Schwächen haben. Und dass auch ich manchmal nervtötend sein kann. Ich kann niemanden verändern, aber ich kann meine Einstellung ändern. 

Die Freiheit genießen 

Zu Hause sein, die Wohnung nur mit triftigem Grund verlassen dürfen, sich nicht frei bewegen können. Eingeschränkt sein, nicht selbst entscheiden dürfen, sich Vorschriften machen lassen müssen. Eine neue Erfahrung. Ein neues Gefühl. Beklemmend, bedrückend, eingrenzend. Plötzlich war da eine Ahnung davon, wie es ist, unfrei zu sein, gefangen, fremdbestimmt. Freiheit war für mich ein leerer Begriff, eine leere Hülle. Weil die Freiheit für mich immer gesetzt war. Weil Freiheit für mich immer da war. Ich lebe seit meiner Geburt in ihr und mit ihr. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es ist, sie nicht mehr zu haben. Ich musste nie um sie kämpfen. Sie nie aufgegeben. Jetzt habe ich zu diesem Begriff eine Beziehung aufgebaut. Ich schätze es, frei zu sein, frei zu leben, selbstbestimmt zu sein. Immer, wenn ich mich ins Auto setze, um kurz etwas zu besorgen. Bei jedem Spaziergang. Bei jedem Kurztrip. Bei jedem Urlaub.

 

Erkennen, wie wichtig die Natur ist

 

Bis zu 160 Nanometer sind sie klein. Sehen aus wie ein Kranz. Und leben als Parasiten. Coronaviren SARS-CoV-2. Ein Produkt der Natur. Winzig und doch voller Macht. Sie sind hochinfektiös. Machen krank. Töten. Sie bringen das Leben zum Stillstand, lähmen es, verändern es. Obwohl der Mensch hochentwickelt ist, die Medizin, die Technik. Obwohl der Mensch denkt, alles kontrollieren, beherrschen, bestimmen zu können. Ich fühle mich während der Coronapandemie machtlos, ohnmächtig. Ich erkenne, dass ich im Vergleich zur Natur, in der Evolution, der großen Menschheitsgeschichte klein bin. Ganz klein. Dass ich angewiesen, abhängig bin von einem guten Miteinander mit der Umwelt. Ich möchte umweltbewusster leben. Möchte mich für die Natur einsetzen. Ich möchte weniger Plastik verbrauchen, weniger Auto fahren, weniger Müll produzieren. Weniger Kurzreisen mit dem Flugzeug machen. Weniger Strom verbrauchen. Konzerne, die der Umwelt schaden, nicht unterstützen. Ich möchte Fahrrad fahren, Umweltklopapier verwenden, regional einkaufen. Nicht gegen die Natur arbeiten, sondern mit ihr als Partner. Ich möchte im Einklang mit der Umwelt leben.

 

Bewusster frische Luft einatmen

 

Masken. Ein Stück Stoff, Vlies, Papier. Sie sind scheinbar das Einzige, was die Menschen vor Corona beschützt. Weil sie das Aerosol der Menschen zurückhalten, nicht in der Luft verteilt. Darum wird es warm unter der Maske, stickig, feucht. Ich habe das Gefühl in meinem eigenen Dunst zu stehen. Mein Kohlenstoffdioxid neu einzuatmen. Das Atmen fällt mir schwer. Ich bekomme schlecht Luft. Mir wird schwindelig, übel, schlecht. Sobald es möglich ist, setze ich die Maske ab. Ringe, schnappe nach Luft. Atme tief ein, so, dass sich meine Lungenflüge aufplustern, mein Bauch sich nach außen wölbt. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig frische, klare, reine Luft ist. Dass ich die Luft zum Atmen, das Atmen zum Leben brauche. Und dass gute Luft nicht selbstverständlich ist. Ich möchte bewusster einatmen. Nicht flach, wie ich es sonst getan habe. Sondern tief. So, dass meine Lunge gut durchlüftet wird. Ich möchte den Atem spüren. Fließen lassen. Spüren wie der Sauerstoff mein Blut anreichert, mir Kraft gibt, mich energetisiert. Und ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Atemluft sauber bleibt. Dass sie sich nicht verwandelt in giftigen Smog, der mein Atmen schwer, krank macht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sie nicht verpestet wird mit Abgasen, Kohlenstoffdioxid, mit Feinstaub. Ich möchte mehr Fahrrad fahren. Das Auto öfter stehen lassen.

Der Menschlichkeit bewusst sein  

Das Superfood-Müsli mit Mango, Amarant und Sojamilch drapieren und fotografieren. Am Strand einen Kussmund in die Kamera werfen und ein Selfie machen. Den Dackel filmen, wie er über eine Klorolle hopst. Bildchen, Videos verschicken. Zustimmung, Likes sammeln. Sich nach außen präsentieren, profilieren, verkaufen. Beliebt sein, sich beliebt machen. Posten, liken, kommentieren. Sich durch Pinnwände scrollen, Influencern folgen. Rund um die Uhr online sein. Auf Whatsapp, Instagram, Facebook. Die Sozialen Medien. Sie waren für mich vor der Krise so wichtig, unersetzlich. Ich war mit allen Menschen, verbunden. Permanent, dauernd. Doch ich habe in der Krise gemerkt, dass ein „Daumen hoch“ kein persönliches, ernst gemeintes Kompliment ist. Ein Grinse-Smilie kein herzhaftes Lachen. Ein Umarmen-gif von einem Teddy keine wohltuende Umarmung. Ich habe diesen Unterschied zwischen den Welten schmerzlich erfahren. Das virtuelle Leben ist kalt, maschinell, steril. Ihm fehlt, was die reale Welt ausmacht. Nähe, Berührung, Menschlichkeit. Wenn ich mich künftig mit einem Freund treffe, werde ich nicht mehr auf mein Smartphone schauen, wenn es brummt. Wenn ich mit meinem Partner essen gehe, werden wir uns unterhalten, nicht anschweigen und mit anderen chatten. Ich werde Freunde zur Begrüßung bewusst umarmen, mit ganzem Herzen. Ich werde Komplimente verteilen, die echt sind. Ich werde wieder Mensch werden und kein Digital mehr sein.

 

Das Leben feiern

 

Wie mich das nervt. Aufregt. Ärgert. Schlecht launt. Der Busfahrer, der mich anblafft, obwohl ich freundlich nach der Haltestelle frage. Die Beamtin aus dem Bürgerbüro, die im mürrischen Steno-Stil mein Anliegen bearbeitet. Der Freund, der meine Nachricht konsequent ignoriert. Der Regenschauer, der mich durchweicht. Sekunden sind das, Minuten. Bruchteile meines Alltags. Doch diesen kleinen Momente, winzigen Situationen gelingt es, sich aufzublasen, riesengroß zu werden. Ich denke über sie nach, grüble, schmeiße das Kopfkino an, spiele die Szenen immer und immer wieder. Stunden, Tage vergehen und meine Laune klettert auf der Kellertreppe tiefer und tiefer. Seit dem Lockdown frage ich mich, warum ich mir von einer Person, einer Situation meine wertvolle Lebenszeit versauen, vermiesen, zerstören lasse? Warum ich ihr solche Macht, solches Gewicht, solch eine Berechtigung gebe? Die Corona-Pandemie hat mich verändert. Für mich wiegen Erlebnisse heute anders. Wichtigkeiten, Prioritäten haben sich verschoben. Ich gebe diesen Nichtigkeiten keinen Raum mehr. Es gelingt mir das große Ganze zu sehen. Das möchte ich nach der Krise beibehalten. Ich möchte jeden Tag bewusst leben. Will all die positiven, schönen Momente sehen, die ich erlebe und die meistens überwiegen. Ich will mich daran freuen. Ich will leben. Ich will tanzen, lachen, feiern. Will leichtfüßig sein, ausgelassen und glücklich. Ich will vor Freude schreien. Barfuß durch nasses Gras rennen. Den größten Eisbecher essen. Bäume umarmen. Laut Musik hören. In einen kalten Bergsee springen. Ich will das Leben feiern.

 

Gemeinschaft schätzen

 

Sich mit Freunden zum Grillen treffen. Sich zur Begrüßung umarmen. Nebeneinander auf der Bierbank sitzen und plaudern. Mit dem eigenen Löffel das Tiramisu vom Nachbarteller probieren. Oder runde Geburtstage feiern. Dem Geburtstagskind die Hand schütteln, ihm die besten Wünsche schenken. Inbrünstig selbstgedichtete Geburtstagsständchen krakeelen. Oder am Wochenende im sticken Club tanzen. Eng an eng gedrängt. Lachen, schwitzen, Cocktails schlürfen. Sich brüllend über die laute Musik unterhalten. Ausgelassen sein. All das geht nicht mehr. Jetzt ist da der Mundschutz. Der Check mit dem Ellenbogen oder dem Fuß. Das Abstandhalten. Die Unsicherheit. Die Angst. Die Einsamkeit. Das Leben mit angezogener Handbremse. Die Schwere. Die Sorge. Das Abschirmen. Das Warten. Dieser Virus nimmt mir, was ich zum Mensch-Sein brauche:  andere Menschen, die Gemeinschaft, das Miteinander, die Beziehung. Die körperliche Nähe. Die netten Gespräche. Mir fehlt das. Schmerzlich. Ich sehne mich danach. Ich fühle mich einsam. Mir wird bewusst, wie wichtig die Gemeinschaft ist. Wie wichtig Gruppen sind, Vereine, Teams. Wie abhängig ich als Mensch von Beziehungen bin. Dass ich auf sie angewiesen bin. Dass meine Seele sie so dringend braucht, wie mein Körper die Luft zum Atmen. Dass ich ohne sie verwelke, verdorre, verkümmere. Ich überlege mir, wie Gemeinschaft in dieser Zeit trotzdem möglich ist. Ich verabrede mich mit meiner Schauspielgruppe über Skype. Treffe mich mit einer Freundin und schlecke mit ihr Eis auf Abstand. Fahre mit den Nachbarn in getrennten Autos zum Autokino. Es sind diese kleinen Tankstellen, die meine Seele, meinen Gemeinschafts-Akku wieder auffüllen. Und für die Zukunft nach Corona plane ich eine große Feier. Mit all meinen Besten. Damit ich einen Lichtblick habe. Etwas, das mir eine Perspektive gibt. Worauf ich mich freue. Etwas, das früher normal war und heute etwas Besonderes ist.  

Einander helfen 

Für Risikopatienten einkaufen. Bilder für Menschen malen, die in Altenheimen leben. Telefonieren mit Menschen, die unter häuslicher Quarantäne stehen. Freiwillig mitarbeiten im Gesundheitssystem. Klatschen für Ärzte und Pfleger. Die Corona-Welle kam und mit ihr eine Welle der Hilfsbereitschaft. Menschen unterstützen einander, helfen zusammen, setzen sich für andere ein. Der Egoismus, die Ich-Zuerst Mentalität, das Handeln zum eigenen Vorteil scheint zu bröckeln, zu zerbröseln, zu pulverisieren. Mich hat diese Nächstenliebe überwältigt. Ich bin begeistert vom gelebten Miteinander. Von der Gemeinschaft, dem Zusammenhalt, dem Teamgeist. Zwischen Jung und Alt, fit und schwach, reich und arm. Über Nationen, Gesellschaftsschichten, Berufe, Klassen, Einstellungen, Religionen, Charaktertypen hinweg. Die Corona-Pandemie hat eine unendlich große Wucht und Energie freigesetzt, entfesselt. Ich möchte sie hinüber tragen in die Zeit, die kommt. Ich habe erkannt, dass alles eine Frage der Priorität ist. Ich habe Verpflichtungen, die mich vereinnahmen. Über die restliche Zeit kann ich frei verfügen. Ich kann entscheiden, für was ich sie verwende. Einen Teil möchte ich künftig für ehrenamtliches Engagement nutzen. Ich möchte mich für andere Menschen einsetzen. Daran arbeiten, dass die Gesellschaft weiter zusammenwächst, sich gegenseitig stützt, sich ergänzt, sich trägt. Daran arbeiten, dass das Leben ein Nehmen und Geben wird.  

  Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de

Stell Dir vor du musst fliehen...!

Stell Dir vor du musst fliehen...!

... zum Beispiel, dass im größten Flüchtlingslagerkomplex der Welt

weitaus mehr Menschen leben als in Frankfurt am Main? Oder dass die ehemalige kroatische Ministerpräsidentin »ein bisschen Gewalt« bei Zurückweisungen an der Grenze »notwendig« findet? Oder dass Zypern im 1. Halbjahr 2019 in Relation zu der Einwohnerzahl beinah achtmal soviel Schutzsuchende aufgenommen hat wie Deutschland?

Bestellen Sie unsere kostenlose Info-Broschüre unter:

www.proasyl.de/material/stell-dir-vor-du-musst-_iehen

 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

 

wir leben in turbulenten Zeiten.

2020 wird als das Jahr des Shutdowns durch die Corona-Pandemie in die Annalen gehen. Für die Menschen- und Flüchtlingsrechte unter ungewöhnlichen und schwierigen Umstanden zu kämpfen hat den Einsatz von PRO ASYL in den letzten Monaten bestimmt.

 

Kaum vorstellbar, dass der Sommer des Willkommens nun bald fünf Jahre her ist. 2015 flohen viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland – aus Syrien, Afghanistan oder Irak.

 

Am 31.August 2015 sagte die Kanzlerin den historischen Satz: »Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!«

 

Tausende Unterstützer*innen und Aktive, Haupt- wie Ehrenamtliche, nahmen diesen Satz ernst. Vieles nie für möglich gehaltene wurde Dank ihres Einsatzes erreicht. Auf den Sommer des Willkommens folgte eine Politik der Abschreckung und der Restriktionen. In 2019 brachte die Bundesregierung

mit dem sogenannten »Geordnete-Rückkehr«-Gesetz weitere massive

Einschränkungen für Geflüchtete auf den Weg. PRO ASYL hat sich mit vielen anderen aus der Zivilgesellschaft vergebens dagegengestemmt.

 

Auch der Blick nach Europa ist düster: Die Agais ist für Geflüchtete seit dem EU Türkei-Deal abgeschottet. In den Lagern auf den griechischen Inseln stecken Zehntausende entrechtet und im Elend fest. Und im Mittelmeer sterben Geflüchtete, während NGO-Schiffe von Rettungseinsätzen abgehalten und ihre Crews kriminalisiert werden.

 

Am 4. November 2020 wird die Europäische Menschenrechtskonvention 70 Jahre alt. Europa muss endlich dem eigenen Bild als Kontinent der Menschenrechte gerecht werden. PRO ASYL bleibt, egal was kommt, »unbequem, widerständig und kämpferisch«. Diesen Wunsch von Unterstützer*innen nehmen wir uns zu Herzen. Ohne unsere Mitglieder, Spenderinnen und Spender wäre die Menschenrechtsarbeit von PRO ASYL nicht möglich. Mit Ihrer Hilfe und Ihrem Zuspruch im Rücken setzen wir uns weiter für die Rechte geflüchteter Menschen in Deutschland und Europa ein.

Auf dass der Einzelfall weiterhin zahlt.

Auszug aus dem Tätigkeitsbericht 2019/2020 von PRO ASYL

 

Neue Öffnungszeiten in der Kleiderkammer Burgbrohl

Neue Öffnugnszeiten in der Kleiderkammer Burgbrohl

Die Kleiderkammer Burgbrohl hat ab sofort im 14tägigen Wechsel montags und mittwochs zukünftig nur noch nachmittags jeweils von 16 – 18 Uhr geöffnet.

 


Mittwoch, 23. September 2020

Montag, 28. September 2020

Mittwoch, 07. Oktober 2020

Montag, 12. Oktober 2020

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Montag, 26. Oktober 2020

Mittwoch, 04. November 2020

Montag, 09. November 2020

 

 

Mittwoch, 18. November 2020

Montag, 23. November 2020

Mittwoch, 02. Dezember 2020

Montag, 07. Dezember 2020

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Montag, 21. Dezember 2020

 

 

 


 

Wir bekommen Verstärkung

Die Personalabteilung des Generalvikariats hat uns mitgeteilt, dass ab

19.12.2020 die halbe Gemeindereferentenstelle neu besetzt wird. Wir freuen

uns, Frau Susanne Leuchs aus Wassenach bald in unserem Team begrüßen zu dürfen. Eine genaue und persönliche Vorstellung im Pfarrbrief erfolgt in Kürze.

 


 


 

 

 

 

 

Kinderseite

 

 

 

 

Kinderseite

Reste verwerten mit leckerem Rezept

 

 Hoch auf das Ehrenamt

 

Ein Hoch auf das Ehrenamt

Nur kein Ehrenamt

 


Willst du froh und glücklich leben?

Laß kein Ehrenamt dir geben!

Willst du nicht zu früh ins Grab,

lehne jedes Amt glatt ab!

So ein Amt bringt niemals Ehre,

denn der Klatschsucht scharfe Schere

schneidet boshaft Dir schnipp, schnapp,

Deine Ehre vielfach ab!

Wieviel Mühe, Sorgen, Plagen,

wie viel Ärger musst du tragen,

gibst viel Geld aus, opferst Zeit –

und der Lohn? – Undankbarkeit!

Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,

wirst beschmutzt vor Tür und Toren,

und es macht ihn oberfaul,

jedes ungewasch´ne Maul!

Ohne Amt lebst du so friedlich

und so ruhig und gemütlich.

Du sparst Kraft und Geld und Zeit,

wirst geachtet weit und breit!

Drum, so rat ich dir im Treuen:

Willst du Frau und Mann erfreuen,

soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,

laß das Amt doch anderen Dummen!


  Wilhelm Busch (zugeschrieben)

 

„Genau“ werden vielleicht einige sagen. Doch was würden wir in der Gemeinde, im Verband oder Verein sagen, wenn alle so denken würden. Dann gäbe es keine Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer, Vorbereitungsgruppe für Gottesdienste, Büchereien, Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände, Chöre, …

Es gibt sie aber, die Ehrenamtlichen, die ein Amt zum Wohle anderer übernehmen. Und sie sind oftmals froh und glücklich, trotz des Ehrenamtes oder auch gerade wegen des Ehrenamtes.

 

Dieser Dienst kann gar nicht hoch genug wertgeschätzt werden.  Hoffen wir, dass es diese Menschen auch weiterhin gibt, damit ein lebendiges Gemeinde-leben überhaupt möglich ist. Fangen wir bei uns selber an: Danken Sie den ehrenamtlich Tätigen doch einmal für den gelungenen Schaukasten oder den Pfarrbrief oder die Mitarbeit bei …

 

Oder stellen Sie sich selber für ein Ehrenamt zur Verfügung. Bringen Sie Ihre Kompetenzen ein. Sie werden sehen, ein Ehrenamt ist nicht nur Last, sondern auch Freude.

Text: Michael Bogedain / In: Pfarrbriefservice.de

 

Auch wir möchten allen Ehrenamtlern, die sich in unserer Pfarreien-gemeinschaft und auch weit darüber hinaus engagieren, Danke... sagen für die Zeit, ihre Mühen, ihre Ideen, einfach für ihr Mittun für andere...

Reste verwerten mit leckerem Rezept

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Martin Manigatterer / In Pfarrbriefservice


Pfarrbrief


 

Ausgabe 8

für die Zeit vom 24.08.2020 bis 21.09.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

Gesund und Erholt?

 

Wenn Sie dieses Vorwort lesen, sind Sie hoffentlich gesund und erholt aus den Ferien zurück. Viele haben dieses Jahr zu Hause oder in Deutschland Urlaub gemacht und ich muss immer wieder feststellen, dass es bei uns in der Eifel auch sehr schön ist. Wichtig ist, einfach mal ausspannen, zur Ruhe kommen, die Seele baumeln lassen, Kraft tanken und es sich mal gut gehen lassen. Hoffentlich ist das Ihnen und Euch gelungen!

 

Vieles ist durch die Coronapandemie anders geworden und nicht alles ist schön und so, wie wir es gerne hätten. Aber wir haben vielleicht auch gelernt das Beste daraus zu machen, mit weniger zufrieden und trotzdem dankbar zu sein. Außerdem haben wir immer wieder neu einen Blick auf die aktuellen Infektionszahlen bzw. auf ihre Auswirkungen. Es kann sich also schnell wieder einiges ändern. Deshalb auch hier noch einmal die Bitte, sich auch in Zukunft zu den Gottesdiensten in den entsprechenden Pfarrbüros anzumelden, in der Kirche Abstand zu halten, beim Rein-und Rausgehen und zum Singen die Mundnasenmasken anzuziehen. Wir möchten in unseren Gottesdiensten nur mit der Liebe Christi anstecken. Vielen Dank an dieser Stelle für die aufwendige Arbeit der Empfangsdienste!

 

Was sich in den kommenden Wochen ändert bzw. möglich ist, können wir heute noch nicht konkret absehen. Nehmen wir zum Beispiel die Erstkommunionen. Bei einem Elternabend mit den Eltern der 3 Pfarreien Burgbrohl, Niederzissen und Wehr konnten wir Termine für dieses Jahr finden. In Wehr feiern wir am Sonntag,

13. September um 10 Uhr , in Burgbrohl an den beiden Samstagen 3. und

10. Oktober um 10 Uhr und in Niederzissen am 4. Oktober um 9 Uhr und um 11 Uhr die Erstkommunionen. So ist der aktuelle Plan.

 

Unter dem Motto „Hand in Hand mit Jesus unterwegs“ werden wir ohne Prozessionen, in abgespeckter Form und mit beschränkten Gottesdienstbesucher-zahlen ein Jesusfest feiern. Wir versuchen das Beste aus der Not zu machen und kinderfreundlich dieses schöne Fest zu gestalten. Die Namen der Kommunionkinder sind hier im Pfarrbrief nochmals aufgeführt.

 

Auch die ausgefallene Firmvorbereitung wurde nachgeholt. 38 FirmbewerberInnen aus dem ganzen Dekanat haben sich vom 7. bis 9. August bei sehr sommerlichen Temperaturen in und rund um die Pfarrkirche Niederzissen vorbereitet. Sie haben „Gottes Spuren“ exemplarisch in Niederzissen gesucht und gefunden. Von Kirche, über Friedhof und DRK Rettungswache, über Kindergarten und Feuerwehr bis zur ehemaligen Synagoge waren die jungen Menschen unterwegs und sind fündig geworden.

Weitere ausgefallene Firmmodule finden ebenfalls in den kommenden Wochen in verschiedenen Pfarreien statt. Zur Firmung in unserer Pfarrreiengemeischaft kommt am Sonntag, dem 20. September Weihbischof Jörg Michael Peters und spendet um 10 Uhr und um 14 Uhr in St. Germanus Niederzissen unseren FirmbewerberInnen das Sakrament der Firmung.

 

Auch hier wird es leider Einschränkungen geben und die Teilnehmerzahl wird begrenzt sein.

 

In der Zwischenzeit ist auch in der Weltkirche viel passiert. Nach dem Ausbremsen der Bistums-Synode haben die weiteren römischen Instruktionen viel Verärgerung und Unverständnis hervorgebracht. Ich persönlich habe in verschiedenen Gemeinden Priester in Leitungsfunktion erlebt und durfte feststellen, dass die meisten davon dankbar über die konstruktive Mitarbeit der sogenannten „Laien“ waren. Ich glaube, dass Rom da sozusagen auf der „Leitung“ steht!

 

Und gerade bei uns würde die Vakanz ohne Sie, ohne Junge und Alte in Räten, Gremien oder „nur“ als GottesdienstbesucherInnen nicht funktionieren. Hier können wir immer wieder nur inständig ermuntern und bitten, sich weiterhin mit einzubringen.

 

Auch das Pfarrleben geht weiter. In manchen Filialen wurden Kirmesmessen im Freien gefeiert. Das war sehr schön und vielen Dank auch hier für die Organisation und die Empfangsdienste. Viele lieb gewonnene Wallfahrten können leider offiziell nicht stattfinden. Vielleicht machen Sie die Wallfahrt privat bzw. nehmen Sie die Anliegen und Gebete mit an einen anderen Ort.

 

Mittlerweile hat auch die Schule wieder angefangen. Wir wünschen allen SchülerInnen und besonders den SchulanfängerInnen einen guten Start und Gottes reichen Segen. Dasselbe gilt für alle, die eine Ausbildung beginnen oder einfach nach den Ferien wieder in den Alltag einsteigen.

Bleiben Sie/bleibt gesund!    Rainer Schönhofen

 

Das Fest der Kreuzerhöhung

Das Fest der Kreuzerhöhung

Am 14. September begehen Christen rund um den Globus das Fest „Kreuzerhöhung“. Daher einige Bemerkungen zu dem Zeichen des Kreuzes, das in ganz Europa auf Bergen, an Waldrändern, an Hauswänden, auf Kirchendächern und anderswo zu sehen ist. Aufmerksame Besucher z.B. aus Asien nehmen die Kreuze wahr und registrieren: Das ist das am meisten verbreitete Symbol der Europäer. Wie Buddha-Statuen den fernen Osten prägen, Hindutempel Indien, so prägt das Kreuz Europa. Es vermittelt die Botschaft: Das Wichtigste im Leben ist die Liebe zum Nächsten – wenn es sein muss, bis zum eigenen Tod. Diese Grundbotschaft hören die Europäer seit 2000 Jahren. Der Kontinent wurde teilweise davon geprägt. Das Kreuz bleibt auch heute ein Aufruf. Wenn die Europäer aber bald nicht mehr wissen, wie der Mann am Kreuz heißt, dann verliert Europa seine Identität. Europa ist dabei. Das ist die zentrale kulturelle und gesellschaftliche Herausforderung heute.

  Text: P. Eberhard v. Gemmingen SJ In: Pfarrbriefservice


Pfarrbrief


 

Ausgabe 7

für die Zeit vom 30.06.2020 bis 24.08.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 


 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

nach Pfingsten kommen wir nun in den Jahreskreis des Kirchenjahres zurück. Wir machen uns wieder auf den Weg, beschenkt mit dem Heiligen Geist, Gottes belebender Kraft. Und das trifft sich gut mitten in einer so langen Zeit der Ungewissheit und Unsicherheit. Hier fällt mir ein Wort Jesu ein: (Mk 4,35).

 

„Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren“

„Jetzt ist Sommer! Egal, ob man schwitzt oder friert:

Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.

Es ist Sommer! Ich hab das klar gemacht:

Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“

 

In diesem Lied beschrieben die Wise Guys vor einigen Jahren den Sommer so wie er ist: Mal als sehr heiß, dann wieder als kühl und regnerisch, sodass Flüsse über die Ufer treten können. Gutes Wetter können wir nicht planen, es stellt uns unsere Ohnmacht vor Augen. Zugleich nehmen wir zurzeit auch wahr, dass wir mehr und mehr vor Veränderungen stehen.

 

Viele Menschen nutzen die Sommerzeit für Urlaub und Erholung, um Zeit mit der Familie oder mit Freunden zu verbringen und um Neues zu entdecken oder Ruhe zu genießen. Wie gut, dass der Schöpfer eine so abwechslungsreiche Natur erschaffen hat, sodass für alle Sehnsüchte ein Ort zu finden ist: Berge, Städte, Meer laden zu Abenteuer, Kultur und Erholung ein, egal ob direkt vor der Haustür oder weit weg.

 

Denn: „Glücklich sein“ kann man „zum Glück“ überall, nämlich dann, wenn man Frieden in sich trägt. Nimmt man seine Unzufriedenheit mit in den Urlaub, ist es schwer Entspannung und Urlaubsfreude zu finden.

Mir persönlich hilft es, Gott mit einzuladen auf die Reise, damit ich die Schönheiten nicht übersehe und die fröhlichen Augenblicke nicht so schnell vergesse, um dann dankbar und bereichert nach Hause zurückzukehren.

 

„Manchmal schenkt mir ein Tag eine Rose.

Dann zerpflücke ich die duftenden Glücksmomente

  • tausendmal –

und sauge ihren belebenden Duft tief in meine Erinnerung

als Schatz für dürre, farblose Tage.“

 

(Katharina Wagner, Pfarrbriefservice.de)

Egal ob Sie verreisen oder die Ferientage Zuhause verbringen – wir, das Pastoralteam und die MitarbeiterInnen in unseren Pfarrbüros wünschen Ihnen und Euch schöne und erlebnisreiche Urlaubs- und Ferientage mit vielen guten Erfahrungen und glücklichen Momenten, aus denen Sie dann Kraft für den Alltag mit all seinen Verpflichtungen schöpfen können. Bleiben Sie gesund!

Ihr Pater Jino

Informationen zum Corona Schutzkonzept

Informationen zum Corona Schutzkonzept

In vielen Europäischen Ländern ist die Corona Krise weitestgehenst überstanden und erste Lockerungen werden deutlich.

 

Ab Juli wird das Coronaläuten um 19.30 Uhr in unserer Pfarreiengemeinschaft ausgesetzt, gerne können Sie jedoch weiterhin für die Kranken und Verstorbenen der Pandemie beim Angelusläuten gedenken. Zum Angelus Gebet wird täglich um 18.30 Uhr (in manchen Kirchen/Kapellen um 18 Uhr) geläutet.

 

Das Schutzkonzept sieht vor, dass Sie sich weiterhin für die Gottesdienste in Burgbrohl, Wassenach, Wehr und Weiler im Pfarrbüro Burgbrohl (Tel. 02636/2216 oder per E-Mail kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de ) und für Königsfeld, Niederzissen und Oberzissen im Pfarrbüro Niederzissen (Tel. 02636/6166 oder per E-Mail kirchengemeinde-niederzissen@t-online.de ) anmelden. Die Anmeldungen zu den Gottesdiensten können von Montag bis Freitag (freitags bis 10.00 Uhr) für die am Wochenende stattfindenden Messen erfolgen.

 

Zurzeit ist die Schutzmaske nur noch beim Betreten und Verlassen der Kirche und während des Singens zu tragen, während der hl. Messe kann der Mundschutz abgelegt werden. Auf den Bänken sind Punkte angebracht, die von einer Person oder Ehepaar besetzt werden können. Des Weiteren müssen wir eine Anwesenheitsliste führen, weshalb wir darum bitten, sich anzumelden. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Gotteslob mit. Wir können nicht garantieren, dass nichtangemeldete Personen in den Gottesdiensten einen Platz bekommen.

 

Da wir aufgrund der Erleichterungen der Schutzmaßnahmen zukünftig mit mehr Gottesdienstbesuchern rechnen und dadurch in manchen Kirchen ein Platzproblem entstehen kann, möchten wir Sie bitten, sich auch auf nicht so beliebte Plätze zu setzen damit der Abstand gemäß des Schutzkonzeptes eingehalten werden kann.

 

Aufgrund der täglich neuen Entwicklungen in Bezug der Pandemie werden evtl. weitere Lockerungen vor oder in der hl. Messe bekannt gegeben. Außerdem bitten wir um Verständnis, wenn die Anmeldeliste voll ist und sie leider nicht am Gottesdienst teilnehmen können.




 

Hauskommunion

Leider kann zurzeit nicht in allen Pfarreien die Hauskommunion zu Ihnen gebracht werden, da einige Kommunionspender zur Risikogruppe gehören und ihren Dienst nicht versehen dürfen. Wenn Sie die hl. Kommunion aber empfangen möchten, melden Sie sich bitte in den Pfarrbüros Burgbrohl und Niederzissen. Vielen Dank!

Geänderte Öffnungszeiten in den Pfarrbüros im Juli / August

Das Pfarrbüro in Burgbrohl ist in der Zeit vom

20.07.-05.08.2020 nicht besetzt. Bitte wenden Sie sich in dieser Zeit an das Pfarrbüro in Niederzissen.

Interkulturelle Woche findet statt

Interkulturelle Woche findet statt

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt
Videofilme, Tipps und Materialien ermuntern dazu, das Engagement für mehr Begegnung gerade in diesem Jahr zu verstärken

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt – trotz der veränderten und noch unklaren Rahmenbedingungen im Zuge der Corona-Pandemie, teilen die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung mit. Eine eigene Rubrik informiert fortlaufend über aktuelle Entwicklungen, beantwortet Fragen und gibt Tipps für Veranstaltende: https://www.interkulturellewoche.de/ikw-vor-ort .

 

Begegnung ermöglichen

 

Im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) organisieren Haupt- und Ehrenamtliche jedes Jahr im September im gesamten Bundesgebiet rund 5000 Veranstaltungen in über 500 Städten, Gemeinden und Landkreisen zu Themen wie Flucht, Migration, Integration, Teilhabe, Interreligiösität oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Es sollen Räume für Begegnungen entstehen, in denen sich Menschen kennenlernen und im direkten Kontakt Vorurteile abbauen können. Die IKW ist eine bundesweite Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

 

Materialien und neue Videofilme

 

Zusätzlich zu den Materialien (z.B. Plakate, Social-Media-Motive, Materialheft https://www.interkulturellewoche.de/downloads ), die man herunterladen oder bestellen kann, stehen den Veranstaltenden neu zwei Videofilme zur Verfügung. Ein Animationsfilm ( https://vimeo.com/398767003 ) erklärt die Geschichte und Ziele der IKW. Er wendet sich vor allem an Menschen, die die Aktionswoche nicht kennen. Der zweite Film ( https://vimeo.com/398776220 ) zeigt, was in einer Stadt möglich ist, wenn Organisierende, Verwaltung und Schulen an einem Strang ziehen. Er ist Start einer kleinen Reihe mit dem Titel „IKW vor Ort“, die im Lauf des Jahres fortgesetzt werden soll.

 

Gemeinsames Wort der Kirchen

 

Das Gemeinsame Wort der Kirchen zur IKW 2020 gibt es unter http://www.interkulturellewoche.de/gemeinsames_wort/2020 . Darin weisen die Vorsitzenden Bischof Georg Bätzing, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos darauf hin, „wie lebensnotwendig eine solidarische Grundhaltung in unserer Gesellschaft ist“, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

  Text: Pressemitteilung IKW / Pfarrbriefservice.de

 

Werde, der du bist

Werde, der du bist

Mariä Himmelfahrt: Ein Fest für Körper und Seele

Wellness-Wochenende, Fitness-Center-Arrangements, Erholung für Körper und Geist … Die Sorge um Körper und Geist ist ein Thema, das überall präsent ist!

Da liegt die katholische Kirche mit ihrem Fest der ‚Aufnahme Mariens in den Himmel’ eigentlich voll im Trend. Wieso, wollen Sie wissen?

Bei diesem Fest geht es um den Köper und die Seele. Es ist ein sehr leibliches Fest, denn es besagt, dass Maria, die Mutter Jesu, am Ende ihres irdischen Lebens mit Leib (!) und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist. Ein Zustand, den viele Menschen heute mit aller Anstrengung zu erhalten suchen: fit, jung und schön bis ins hohe Alter. Um dann doch überrascht zu sein, dass das Leben irgendwann zu Ende ist!
Das Fest ‚Mariä Himmelfahrt’ fordert auf, sich mit dem eigenen Leib und der eigenen Seele zu befassen. Aber nicht, um jung, schön und unsterblich zu werden, sondern um immer mehr zu dem Menschen zu werden, an den Gott bei seinem Ruf ins Leben gedacht hat. ‚Werde, der du bist’, so sagt es ein alter Sinnspruch. Schönheit ist in jedem Menschen angelegt. Nur ist es oft nicht die Art von Schönheit, die gerade durch menschlich gemachte Idealbilder, Schablonen von Kosmetik- und Fitnessindustrie oder andere Instanzen einer Leistungsgesellschaft, vorgegeben wird.


Mit dem Fest der Himmelfahrt Mariens, der „wunderschön prächtigen Frau“, wie es in einem alten Marienlied heißt, wird den Christen in bildhafter Sprache verdeutlicht, wozu Mensch und Welt durch Gottes Willen berufen sind: zu einem guten, gerechten und ewigen Leben, zum Leben im Reich Gottes, normalerweise ‚Himmel’ genannt. Und dieser Himmel, dieses Reich Gottes, hat bereits hier auf Erden begonnen. An diesem Himmel dürfen die Menschen mit bauen, bis er einmal ganz da sein wird. Schönheit entsteht auch durch das, was ein Mensch tut und dadurch ausstrahlt. Marias Himmelfahrts-Fest fordert die Christen auf, sich mit ganzem Leib für diese Welt, dieses ‚angefangene Reich Gottes’, einzusetzen. Und es im Geiste Jesu und mit voller ‚Seele’ mit zu gestalten.
Noch ein Wort zu den Heilpflanzen:
Wenn Sie Kinder haben, dann haben Sie das sicher selber schon erfahren: Neben der Medizin helfen Zuwendung und Zuspruch beim Gesundwerden. Mamas oder Papas gutes Wort und die liebevoll zubereitete Wärmflasche sind ‚heilsam’. Ähnlich dachten in vergangenen Jahrhunderten die Menschen beim Ernten der Mitte August in Reife stehenden Heilkräuter. Und so verbanden sie die Anwendung der Heilkräuter mit der Bitte an die Gottesmutter Maria, sich bei Gott für die Heilung der Kranken einzusetzen.

 Text: www.familien234.de / In: Pfarrbriefservice.de