Webangebot der Pfarreiengemeinschaft Brohltal


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Auszüge aus den Pfarrbrief



Pfarrbrief


 

Ausgabe 09

für die Zeit vom 22.09.2020 bis 12.10.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 

Der Tisch ist gedeckt …

 

 

Bild: Norbert Staudt / In: Pfarrbriefservice.de

Liebe Schwestern und Brüder im Herren,

"Schau auf dich, schau auf mich"

Letzte Woche hatte ich Besuch von meinem Priesterfreund, der in Österreich studiert. Während unserer Gespräche erzählte er mir beiläufig von einer Werbung in Österreich, die sich auf die Coronazeit bezieht.      

"Schau auf dich, schau auf mich. So schützen wir uns", lautet die aktuelle Infokampagne für ganz Österreich. Die Bundesregierung und das Rote Kreuz informieren gemeinsam in allen Tageszeitungen, in Radio und Fernsehen, sowie online und in den sozialen Medien über Aktuelles rund um das Coronavirus.

Als er von dieser Werbung erzählte, kam mir der Gedanke in den Sinn, dass dieser Werbeslogan viel mit unserem Glauben und unserer Tradition gemein hat. Je mehr wir bei Jesus bleiben, desto mehr bleibt er in uns. Oder je mehr wir auf Jesus schauen, desto mehr schaut er auf uns. Heute bleiben wir eins mit Jesus durch die Sakramente, besonders in der Eucharistie. Aus dem Johannes Evangelium hören wir: “Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.  (Jn15:5)”

Heute versuchen viele von uns, mit dem Gottesdienst im Fernsehen oder online zufrieden zu sein. Der sehr wichtige Aspekt der Gemeinschaft und der ‘Leib Christi’ ist jedoch dort nicht gegeben. Die Heilige Messe und das Leben - sie gehören zusammen. Es ist wahr, dass es in dieser schwierigen Zeit nicht einfach ist an der Heiligen Messe teilzunehmen, aber darum ist es auch ein großes Opfer von uns. Wir verkünden jeden Tag das Leiden Christi mit unserem gelebten Glauben. Unsere Mühe am Sonntag am Gottesdienst teilzunehmen, ist ein großes Opfer von uns, um Jesus nahe zu sein.

In diesen Tagen erhalten auch unsere Kinder und Jugendlichen in unserer Pfarreiengemeinschaft die erste heilige Kommunion und die Firmung.

Der Tag der Erstkommunion ist ein besonderer Tag, in erster Linie wegen der Begegnung mit Jesus in der Heiligen Eucharistie. Es ist auch ein Tag, an dem sich Familien versammeln und feiern.

Die heilige Therese von Kind Jesus, die meine Ordenspatronin ist, beschrieb den Tag ihrer Erstkommunion folgendermaßen: „Die Zeit meiner Erstkommunion bleibt als wolkenlose Erinnerung in meinem Herz eingraviert“.

Ermutigen Sie die Erstkommunikanten, in ihrem Leben einen Tagebucheintrag über einen besonderen Tag zu schreiben. Woran erinnern sie sich? Was war ihr Gebet? Was hat sie am meisten beeindruckt?       

Ich wünsche Ihnen allen, Gesundheit, Gottes Segen und viel Freude am Glaubensleben und ein herzliches „Vergelts Gott“.                                                                  Ihr Pater Jino Mathew

Erntedank in unserer Pfarreiengemeinschaft

Erntedank in unserer Pfarreiengemeinschaft

Königsfeld:

Am Sonntag, 4. Oktober feiern wir um

11.00 Uhr eine Wort-Gottes-Feier anlässlich des Erntedankfestes. Für den Erntedankaltar bitten wir herzlich um Ihre Spende. Bitte bringen Sie Ihre Gaben ( vorzugsweise haltbare Lebensmittel ) am Samstag, 03.10.2020 bis 12.00 Uhr in die Kirche. Einige Frauen werden dann wieder einen schönen und dekorativen Erntedankaltar herrichten. Nach der Wort-Gottes-Feier werden wir die Gaben wie seit über 30 Jahren den Schwestern des Klarissenklosters in Bad Neuenahr schenken.

 

Oberzissen:

Am Sonntag, 4. Oktober  feiern wir um 9.30 Uhr eine Wort-Gottes-Feier anlässlich des Erntedankfestes. Für den Erntedankaltar bitten wir um Erntegaben. Bitte bringen Sie Ihre Spende am Freitag, 02.10. oder Samstag, 03.10.2019 bis 17.00 Uhr in die Pfarrkirche.

 

U. a. drückt Oberin Sr. Maria Johanna ihre Dankbarkeit mit folgenden Worten aus:

"Wir sind der Pfarrgemeinde dankbar, dass sie uns über so viele Jahre am Erntedankfest Lebensmittel für den täglichen Unterhalt schenkt. Denn der Klarissenorden verpflichtet sich zur strengen Armut als Lebensform. So sind wir auf die Hilfe unserer Mitmenschen angewiesen. Umgekehrt freuen wir uns, dass unser Kloster ein Ort der Begegnung für viele Menschen geworden ist, in ihren Sorgen und Nöten, aber auch in ihren Freuden und ihrer Suche nach Gott. Dafür sind wir Schwestern des Klarissenordens da - im Gebet, im Gespräch, in geistlicher Begleitung. Dankbar tragen wir alle Anliegen vor Gott.

 

 

Unsere Gottesdienste 

Unsere Gottesdienste

Unsere Gottesdienste



Dienstag  22.09.

Dienstag der 25. Woche im Jahreskreis

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  24.09.

Donnerstag der 25. Woche im Jahreskreis

Weiler

18:30

Andacht



26. Sonntag im Jahreskreis

Samstag  26.09.


Burgbrohl

17:30

hl. Messe

Annemie Lieder # Heinz Friedsam #  LuV d. Fam. Rick-Solbach # Martin Sinzig Jgd. # Hannelore Heuft, Jgd. # LuV d. Fam. Nuppeney-Klöppel



Sonntag  27.09.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

Sonderkollekte:   für die Pfarrkirche

LuV d. Fam. Bürger-Börder # Ehel. Servas u. Katharina Mauer u. Christian Hilger # zu Ehren der seligen Schwester Blandine Merten # für die armen Seelen # Horst Rings, Sohn Horst, luv Angehörige

Niederzissen

11:00

Wort-Gottes-Feier

LuV d. Fam. Jeub-Perwaß

Niederzissen

14:00

Taufe

des Kindes Lukas Schezner



Dienstag  29.09.

Michael, Gabriel und Rafael, Erzengel

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  01.10.

Hl. Remigus (Bischof von Reimes)

Niederzissen

18:00

Rosenkranz

Weiler

18:30

Rosenkranz



Freitag  02.10.

Heilige Schutzengel

Königsfeld

18:00

Eucharistische Anbetung

Wassenach

18:30

Rosenkranz

 


Samstag  03.10.

Samstag der 26. Woche im Jahreskreis

Burgbrohl

10:00

Erstkommunionfeier



27. Sonntag im Jahreskreis - Kollekte für die Bolivienpartnerschaft

Sonntag  04.10.


Niederzissen

09:00

Erstkommunionfeier

Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier zum Erntedankfest

Wassenach

09:30

hl. Messe  zur Kirmes

Franz Schlich u. Katharina Schlich # Karl u. Maria Schmidt # Stiftsmesse für Elisabeth Sessendrup

Königsfeld

11:00

Wort-Gottes-Feier zum Erntedankfest

Emmi u. Josef Gasper u. Tochter Bertraud # Herbert Ossowski u. Fam. Kurth-Ossowski # Johann Harst # Hedwig u. Pankratius Schäfer

Niederzissen

11:00

Erstkommunionfeier

Kurt Breuch

Burgbrohl

14:30

Taufe

des Kindes Pauline Rick

Schalkenbach
Kapelle Maisbüsch

15:00

Andacht zum Beginn des Rosenkranzmonats.

Bei Regen fällt die Andacht aus. Bitte denken Sie an die Mundnasenmaske.



Dienstag  06.10.

Dienstag der 27. Woche im Jahreskreis

Weiler

09:00

Rosenkranz

Oberzissen

18:00

Rosenkranz



Mittwoch  07.10.

Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz

Wehr

18:30

hl. Messe zum Ewigen Gebet mit feierlichem Te deum und eucharistischem Segen



Donnerstag  08.10.

Donnerstag der 27. Woche im Jahreskreis

Niederzissen

18:00

Rosenkranz

Weiler

18:30

Rosenkranz

Burgbrohl

18:30

hl. Messe zum Ewigen Gebet mit feierlichem Te deum und eucharistischem Segen, anschl. Betstunde



Samstag  10.10.

Samstag der 27. Woche im Jahreskreis

Burgbrohl

10:00

Erstkommunionfeier

 

 

 

 

 



28. Sonntag im Jahreskreis - Kollekte für die Aufgaben des Papstes (Peterspfennig)

Samstag  10.10.


Wehr

19:00

hl. Messe

Hans-Peter Führer # Elfriede u. Karl Doll # Heinz Bockshecker

Sonntag  11.10.


Niederzissen

11:00

hl. Messe

Kollekte:   Silb. Sonntag: für die Pfarrkirche

1. Jgd. für Therese Glees # Ehel. Wolfgang u. Lore Luxem # für die Arme-Seele-Bruderschaft # Ehel. Agnes u. Hieronymus Henk # Josef Fuchs, LuV d. Fam. Fuchs Hansen # Arnold u. Barbara Wagner u. Jüpp Adams # Klaus Groß # Karl Schick # Ehel. Ferdinand und Johanna Schröder, Ehel. Josef und Susanna Zils und Sohn Kurt, Ehel. Erwin und Alwine Weber # Stiftsmesse für Ehel. Karl u. Maria Schmitz, LuV d. Fam. Schmitz-Fuchshofen-Börder

Wassenach

11:00

Wort-Gottes-Feier zum Erntedankfest

Niederzissen

14:00

Taufe

des Kindes Ben Degen

Wehr

14:30

Taufe

des Kindes Maximilian Sturm

Niederzissen

15:00

Taufe

des Kindes Emilia Sophie Fuchs

 

Gottesdienste Maria Laachesdienste Maria Laach

Gottesdienste Abteikirche Maria Laach 

Sonn- und Feiertage:


Montag bis Samstag

 5.30 Morgenhore

 5.30 Morgenhore

 7.15 hl. Messe

 7.30 Konventamt

 9.00 Konventamt

11.45 Tageshore

11.00 hl. Messe mit Predigt

14.30 - 17.15 Beichtgelegenheit

14.30 Tageshore 

17.30 Vesper

17.30 Vesper

19.45 Komplet

19.45 Komplet

 

 

Erntedank

Erntedank

„Warum soll ich für die Ernte danken? Wir haben die Früchte und den ganzen Kram doch bezahlt!“ Die Achtjährige starrt eigensinnig auf ihren kleinen mit Früchten gefüllten Korb. Am Vortag hat sie Möhren, Äpfel und Birnen zusammen mit der Mama auf dem Wochenmarkt gekauft. Und nun soll sie, und das dann sogar noch in der Kirche, dafür Dank sagen?

 

Das punktgenaue Abrechnen von Leistung und Bezahlung, von Produkt und Bilanz entspricht unserer heutigen ökonomisch orientierten Gesellschaft. Ich habe bezahlt, also habe ich einen Anspruch auf die Ware. Ein Vertrag zwischen zwei Parteien, von denen beide profitieren und bei dem keiner dem anderen etwas schuldig bleibt.

 

Aber dann laufen Berichte über Hurrikans über den Bildschirm, und die Klimaveränderungen führen auch hier in Deutschland zu Überschwemmungen und Verwüstungen. Und plötzlich wird bewusst: Der Mensch ist, trotz allen Könnens und allem Wissen, den Naturgewalten ausgeliefert. Das Leben lässt sich nicht vollständig durchkalkulieren und berechnen.

 

„Macht euch die Erde untertan“, so fordert Gott die Menschen im Schöpfungsbericht auf. Für Christen bedeutet das zum einen:

  • auszusteigen aus einer profitorientierten Kosten-Nutzen-Kalkulation,
  • sich an den Gaben der Erde zu erfreuen, die Natur zu achten und sich ihren Regeln zu fügen,
  • die Gaben und Güter der Erde miteinander – auch weltweit –- zu teilen und für Gerechtigkeit bei Produktion und Entlohnung einzutreten.

Zum anderen bedeutet es, dem Schöpfer der Welt zu danken:

  • für die Gaben, die er in der Schöpfung der Natur Mensch und Tier zudachte und
  • für die Freiheit, die er den Menschen gab mit dem Auftrag, diese Welt mit zu gestalten. 

Im Idealfalle ist das Erntedankfest kein folkloristisches Fest ohne weitere Bedeutung für das Leben. Mit bewusstem Genuss der von Gott geschenkten Gaben, mit bewusstem Wahrnehmen der vielen dahintersteckenden Arbeit, mit bewusstem Einbeziehen weltweiter Geschwisterlichkeit kann es Mut machen für eine neue, lebenswertere und gerechtere Welt. Vielleicht sogar für eine Welt, in der für Terror, der erwächst aus Armut und Ungerechtigkeit, immer weniger Platz ist.                                   Text: www.familien234.de; In: Pfarrbriefservice.de

Rosenkranzmonat Oktober

Rosenkranzmonat Oktober

Was gibt mir Halt?

Zum Rosenkranzmonat Oktober

 

Eine todkranke Frau hält etwas fest in der Hand, als ich zu ihr komme. Sie kann nicht mehr sprechen. Doch man spürt, was sie in der Hand hält, ist ihr sehr wertvoll. Die Angehörigen berichten, dass ihre Mutter ein Leben lang mit diesem Rosenkranz gebetet hat, den sie jetzt fest in der Hand hält. Die Worte fehlen, doch die Geste wird zum Gebet.

Das ist keine Magie. Der Rosenkranz ist kein Talisman. Er ist eine Gebetshilfe. Ich kenne viele Menschen, junge und alte, denen hilft er zu beten. Viele finden in diesem Gebet Halt – auch in schweren Zeiten. Wenn ich Beter sehe, die den Rosenkranz in Händen halten, dann frage ich: Was gibt mir Halt?

Wir sind Menschen mit Leib und Seele. Darum glaube ich, dass uns gute Gedanken und Worte allein nicht reichen – besonders wenn in meinem Leben vieles durcheinander geworfen wird. Dann tut es gut, wenn ich mich festhalten kann. Vielleicht haben Sie bereits etwas, an dem Sie sich festhalten können. Im Rosenkranzmonat Oktober sehe ich in dieser Gebetsschnur die Frage: Was gibt Dir Halt? Woran hältst Du dich fest? Sich mit Maria an Jesus festhalten, an sein Leben, Leiden und Auferstehen, das ist das Rosenkranzgebet – schlicht, in immer gleichen Worten, damit ich sie mir einfach aneignen kann, damit sie ein Halt sind auch für den, dem die Worte fehlen.

Text: Eugen Daigeler / In: Pfarrbriefservice.de

 

  Herzliche Einladung zu unseren Rosenkranzandachten! 

Bibelgespräch in Wassenach

Bibelgespräch in Wassenach

Das Gespräch über das Sonntagsevangelium des nächsten Sonntags mit Wolfgang Henn (Pastoralreferent i. R.) findet am Montag, 05.10.2020 um 19.30 Uhr im Kath. Pfarrheim, Kirchstraße, Wassenach, statt. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl (Abstandswahrung) ist eine Anmeldung im Pfarrbüro, Tel.  02636/2216 Voraussetzung für die Teilnahme. Eingeladen sind alle an der biblischen Botschaft Interessierten. Es werden keine Vorkenntnisse erwartet. Der jeweilige Bibeltext wird als Kopie ausgehändigt. Die nächsten Termine werden mit den Teilnehmenden vereinbart. Wer Interesse hat, aber an diesem Abend verhindert ist, kann den nächsten Termin im Pfarrbüro erfragen.

 

Blutspendetermine

Blutspendetermine

Niederzissen:   Dienstag, 13.10.2020 von 16.00-20.00 Uhr, Bausenberghalle

Wassenach:      Montag, 19.10.2020 von 16.30-20.00 Uhr, Klieburghalle

 

Eine besondere Ehre

Prof. Ewerhart aus Wassenach erhält Auszeichnung von Papst Franziskus

Wassenach – Eine besondere Auszeichnung hat Prof. Dr. Rudolf Ewerhart aus Wassenach aus den Händen des Trierer Bischofs Dr. Stephan Ackermann erhalten: Der Musikwissenschaftler erhält den Orden des Heiligen Gregors des Großen; kurz Gregoriusorden. Dieser ist eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien vergibt und somit herausragende Verdienste für die katholische Kirche würdigt.

„Als der Bischof am Telefon war und mitteilte, dass ich den Orden erhalte, war ich sehr überrascht und zu Tränen gerührt“, berichtet Ewerhart von seinen Emotionen. Die Auszeichnung sieht der Kirchenmusiker auch als Lob und Dank für seine Zunft. „Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich“.

In Lebach (Saarland) 1928 geboren, wuchs er in Trier auf und sang als Jugendlicher im Chor der Trierer Domsingknaben. Nach dem Krieg studierte Ewerhart katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln, woran sich das Studium der Musikwissenschaften mit dem Abschluss der Promotion anschloss. Er war an Hunderten von Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen beteiligt – als Dirigent oder Musiker. Zudem dirigierte Ewerhart jahrzehntelang den Trierer Motettenchor und den Santini-Kammerchor Münster/Köln.

Der Experte für Musikhandschriften war Leiter des Kirchenmusikinstituts des Bistums Münster und anschließend als Professor Leiter der katholischen Kirchenmusikabteilung der Hochschule für Musik in Köln. Durch diese Tätigkeiten und als Herausgeber von Reihen zur praktischen Kirchenmusik hat er ganze Generationen von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern geprägt. Somit hat sein Wirken unmittelbare Auswirkungen auch auf viele Gemeinden im Bistum Trier, obwohl er insbesondere in der Erzdiözese Köln tätig war.

Ende der 80er Jahre hat der Kenner der Barock-Musik in der Burg Wassenach eine bedeutende Sammlung historischer Tasteninstrumente ausgestellt; darunter viele Orgeln.

Ewerhart hat bereits den Gregoriusorden im Rang eines Ritters in den 80er Jahren erhalten. „Das zeigt, dass Sie sich nicht auf dieser Auszeichnung ausgeruht, sondern weiter editiert, geforscht und gesammelt haben“, betont Bischof Ackermann. Ewerhart widme sich mit seiner Arbeit gegen das Vergessen musikalischen Kulturgutes. Nun steigt Ewerhart in den zweiten Rang als Komtur auf. Sichtbar wird das durch einen Orden, der am Hals getragen wird.

Seine sieben Kinder, Freunde sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Erzdiözese Köln waren bei diesem besonderen Augenblick ebenfalls zu Gast.

Der „Ordine Equestre Pontificio di San Gregorio Magno”, so die offizielle Bezeichnung des Ordens, wurde von Papst Gregor XVI. im Jahr 1831 gestiftet.

(jf) Bistumshomepage

 

Firmung 2020

Firmung 2020

Auch in Corona Zeiten haben sich 48 Jugendliche aus unserer Pfarreiengemeinschaft auf das Sakrament der Firmung in verschiedenen Modulen im Dekanat Remagen Brohltal vorbereitet. Durch die schwierige Situation konnte die Firmvorbereitung nicht in gewohnter Weise stattfinden, jedoch wurden einige unserer Firmlinge an einem Intensivwochenende vom 7.-9. August in Niederzissen auf das Sakrament der Firmung vorbereitet.

Das Sakrament der Firmung wurde durch Weihbischof Jörg Michael Peters am 20. September in der Pfarrkirche St. Germanus zu Niederzissen in zwei Firm Feiern um 10 Uhr und um 14 Uhr gespendet.

Die Firmung gehört zu dem Dreischritt der Aufnahme in die Kirche: Taufe - Firmung - Kommunion. Aus pädagogischen Gründen ist hierzulande die Reihenfolge vertauscht. Die Gefirmten gehören also ganz zur christlichen Gemeinde und können in ihr auch Ämter übernehmen, z.B. das Patenamt oder als Lektor/in im Gottesdienst.

 

Folgende Jungen und Mädchen wurden gefirmt:

 

Leonie Adams, Vivian Beu, Anna Cieply, Sophia Densing, Luisa Deptalla, Adrian Esch, Johann Faßbender, Jasmin Fohl, Lara Fronert, Giovanni Giliberto, Miriam Gondert, Luca Groß, Marie-Charlotte Grywna, Fenja Hedergott, Lukas Heimerl, Niklas Hentschel, Angelina Heuser, Lea Hippchen, Eva-Maria Holthaus, Leon Höper, Vincent Jeub, Elisa Kaspers, Marwin Kelter, Katharina Keuler, Max Kilian, Fabian Kohl, Johannes Konrad, Luisa Kopp, Lisa Lehmann, Jonas Massner, Linda Maus, Jenna Meurer, Lea Müller, Lukas Mund, Julian Novotny, Finn Novotny, Moritz Nuppeney, Laura Oligschläger, Alexander Porz, Jennifer Reuter, Jan Rindsfüsser, Darian Schiele, Emely Schröder, Theresa Seifer, Lisa Seul, Maresa Welker, Johanna Welter, Felix Zepp

 

Arme-Seele-Bruderschaft

Arme-Seele-Bruderschaft

In der Zeit vom 12.10. - 21.10.2020 nimmt das Pfarrbüro Niederzissen während der Öffnungszeiten Bestellungen für die Arme-Seelen-Bruderschaft entgegen.

 

Gregoriusorden für Prof. Ewerhart aus Wassenach

Bücherei in Wassenach vorerst geschlossen

Bücherei in Wassenach geschlossen

Die Bücherei in Wassenach ist leider Corona bedingt bis auf weiteres geschlossen - Die Ausleihe ist jedoch weiter telefonisch möglich. Bitte melden Sie sich bei Martha Willems (Tel. 02636/3957)

 

 

Perspektiven verändern

Perspektiven verändern

Arthur Schopenhauer hat mal gesagt: „Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.“ Richtig und gleichzeitig traurig.

 

Würden es die Menschen schaffen, sich über das zu freuen , was sie schon alles haben, wären mindestens 99% der negativen Gedanken und schlechten Gefühle sofort verschwunden. Denn genau daher kommen sie, diese negativen Gedanken.

Anstatt das zu sehen, was sie haben und was gut läuft, schauen viele Menschen auf all das, was nicht läuft oder was ihnen angeblich noch fehlt. Und nicht selten spielt der Neid eine Rolle, Neid auf das, was andere haben.

Und genau diese Perspektive ist es, die entweder massiv Energie gibt oder aber auch massiv Energie abziehen kann. Genau darin liegt auch der Grund dafür, warum ein Mönch im Tempel glücklicher sein kann als ein Milliardär im Palast. Es liegt nicht daran, wie viel ein Mensch hat, sondern daran, in welcher Art und Weise er darauf schaut.

In Momenten, wo es uns einfach nur gut geht, wo es an nichts fehlt, wo einfach nur alles toll ist, passiert etwas: Man hat die richtige Perspektive eingenommen.

Weggehen von sich selbst. Weg von „Mir fehlt dies und das, um glücklich zu sein“ hin zu: „Ich hab ja alles, was ich brauche“. Diese Veränderung der Perspektive ist ein Glücksbringer . Einfach mal zufrieden sein zu können, mit dem, was ist.

  www.blicklicht-leben.de , In: Pfarrbriefservice.de

Aufgrund der römischen Intervention vom November 2019 nach Beschwerden gegen den Erlass des Umsetzungsgesetzes (Oktober 2019) bleibt dieses weiterhin ausgesetzt.

Am 5. September sind rund 170 Frauen und Männern aus dem ganzen Bistum in Trier St. Maximin zusammengekommen, der überwiegende Teil vor Ort, teils online zugeschaltet, um die weiteren Schritte der Synodenumsetzung zu beraten.

Den aktuellen Stand der Entwicklungen der Gespräche entnehmen Sie bitte der Bistums Homepage: www.bistum-trier.de

Krise - verändere mich...

Krise - verändere mich...

Liebe Krise,

bitte verändere mich. Ich möchte nicht zurück verfallen in mein altes, früheres Leben. In Muster und Gewohnheiten. Ich möchte nicht mehr einsteigen in das Hamsterrad des Alltags. Ich möchte anders leben, wenn wir dich überstanden haben. Schritt für Schritt. Monat für Monat. Bewusster, genügsamer, zufriedener, glücklicher.

 

Zeit bewusst erleben

 

Zeit. Sie hat für mich in der Krise eine neue Bedeutung bekommen. Ich wurde heraus katapultiert aus dem Hamsterrad des Alltags. Aus meinem strikt getakteten, perfekt organisierten Leben. In dem ein Termin den nächsten jagte, die Staffel übergab. Wie in einem niemals endenden Dauerlauf. Und dann war da auf einmal Stille, Ruhe, Zeit. Zum Nachdenken, zum Reflektieren, zum neu sortieren. Was ich für wichtig hielt, wurde nichtig. Was ich für gesetzt hielt, geriet ins Wanken und zerbröselte. Ich möchte meine Zeit nach der Krise anders gestalten. Ich werde Prioritäten setzen. Mein Terminkalender wird keine offene Türe mehr haben. Sondern eine Klingel. Ich werde Termine genau prüfen, bevor sie in meinen Terminkalender spazieren und mein Leben verplanen, verstopfen. Ich werde Räume frei halten. Für mich, für die Dinge, die ich gerne mache und die mir gut tun. Räume, in denen Leben geschehen kann.

 

Kleine Dinge wertschätzen

 

Eine Tasse Kaffee, der blühende Klatschmohn mit seinen zarten, transparenten, glühend roten Blättern, ein Stück Schokolade, das auf der Zunge zerschmilzt – cremig und weich. Ein warmes Bad, duftend nach Orange und frischer Minze. Ein Lächeln – echt, natürlich, umarmend. All diese Dinge habe ich oft nicht gesehen. Weil mich die Hektik, die Hetze blind gemacht hat. Mich rennen hat lassen. Mit Scheuklappen. Weil sie die Schönheiten des Alltags abgeschirmt hat. Ich möchte jetzt mit offenen Augen durch die Welt gehen. Einen Blick haben für diese kleinen Dinge, die meinen Alltag erhellen, die ihn besonders machen. Die das Leben bunt machen. Mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Weil es kleine Wunder sind.

Persönliche Begegnungen pflegen 

Ein Videobild, das hängt und hackt. Das Gesicht, das verpixelt ist. Die Augen viereckig. Der Kopf, der schräg über dem Hals hängt. Die Stimme blechern, stockend, stotternd. Roboterartig. Ein „Hallo hörst du mich?“, „Kannst du mich sehen“, „Du musst deinen Ton einschalten“ oder „Die Verbindung ist schlecht“. So laufen sie ab, die Gespräche über Skype, Zoom, Webex, facetime. Sie haben es möglich gemacht, die Eltern zu sehen, die Freundin, die 500 km weit weg wohnt, die Oma, die in Isolation leben muss. Sie haben uns in dieser Krise sozial gerettet, aufgefangen. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig diese Technik ist. Wie sehr sie uns in dieser Pandemie unterstützt und geholfen hat. Wie sehr sie unser Leben erleichtert hat. Dafür bin ich dankbar. Und trotzdem ist mein Bedürfnis an Video-Telefonie für die nächsten Jahre gestillt. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig persönliche Begegnungen sind. Ich sehne mich nach echten Gesichtern, menschlichen Stimmen, unverzögerten Reaktionen. Wie oft bin ich nach der Arbeit zu einer Verabredung mit Freunden gehetzt. Im Kopf bereits den nächsten Termin. In Gedanken weit weg, die Ohren nicht offen, die Sätze leer, das Herz nicht dabei. Ich möchte mich von nun an bewusst mit Freunden treffen. Vielleicht seltener, dafür intensiver, länger. Möchte mir Zeit nehmen, möchte zuhören, mitdenken. Lachen, genießen, mich freuen. Ich bin dankbar dafür, dass ich so tolle Freunde habe, die immer für mich da sind, mit denen ich wunderbare Dinge erleben darf, die mich auf meinem Lebensweg begleiten.

 

Für Familie und Freunde da sein

 

Langes Sitzen, oberflächliche Gespräche mit der Schwägerin, altbackene, gefühlt millionenfach erzählte Geschichten von „Ommi“. Wie oft ich diese Familientreffen gemieden habe. Oder die Treffen mit dieser einen Freundin, bei denen ich nach zwei Stunden meinem Mann eine Nachricht schrieb, er solle mich anrufen, damit ich endlich einen Grund hatte, das Gespräch zu beenden. Weil diese Freundin immer von ihren Kindern erzählte. Davon, wie viele Zähne im Mund stehen, welche Konsistenz der Windelinhalt hat, welchen überdurchschnittlichen IQ sie besitzen, wie viele rote Punkte bei den Windpocken explodierten. All diese Begegnungen fielen auf einmal weg. Und plötzlich fing ich an, diese Menschen zu vermissen. Zukünftig werde ich mich auf diese Treffen freuen, weil ich verstanden habe, dass sie von heute auf morgen für immer vorbei sein können. Sie sind zur Gewohnheit geworden. Ich habe verlernt sie zu schätzen. Aber sie sind etwas Besonderes, nicht selbstverständlich. Ich möchte mir bewußt werden, wie sehr ich diese Menschen schätze. Ich akzeptiere, dass alle Menschen ihre Stärken und Schwächen haben. Und dass auch ich manchmal nervtötend sein kann. Ich kann niemanden verändern, aber ich kann meine Einstellung ändern. 

Die Freiheit genießen 

Zu Hause sein, die Wohnung nur mit triftigem Grund verlassen dürfen, sich nicht frei bewegen können. Eingeschränkt sein, nicht selbst entscheiden dürfen, sich Vorschriften machen lassen müssen. Eine neue Erfahrung. Ein neues Gefühl. Beklemmend, bedrückend, eingrenzend. Plötzlich war da eine Ahnung davon, wie es ist, unfrei zu sein, gefangen, fremdbestimmt. Freiheit war für mich ein leerer Begriff, eine leere Hülle. Weil die Freiheit für mich immer gesetzt war. Weil Freiheit für mich immer da war. Ich lebe seit meiner Geburt in ihr und mit ihr. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es ist, sie nicht mehr zu haben. Ich musste nie um sie kämpfen. Sie nie aufgegeben. Jetzt habe ich zu diesem Begriff eine Beziehung aufgebaut. Ich schätze es, frei zu sein, frei zu leben, selbstbestimmt zu sein. Immer, wenn ich mich ins Auto setze, um kurz etwas zu besorgen. Bei jedem Spaziergang. Bei jedem Kurztrip. Bei jedem Urlaub.

 

Erkennen, wie wichtig die Natur ist

 

Bis zu 160 Nanometer sind sie klein. Sehen aus wie ein Kranz. Und leben als Parasiten. Coronaviren SARS-CoV-2. Ein Produkt der Natur. Winzig und doch voller Macht. Sie sind hochinfektiös. Machen krank. Töten. Sie bringen das Leben zum Stillstand, lähmen es, verändern es. Obwohl der Mensch hochentwickelt ist, die Medizin, die Technik. Obwohl der Mensch denkt, alles kontrollieren, beherrschen, bestimmen zu können. Ich fühle mich während der Coronapandemie machtlos, ohnmächtig. Ich erkenne, dass ich im Vergleich zur Natur, in der Evolution, der großen Menschheitsgeschichte klein bin. Ganz klein. Dass ich angewiesen, abhängig bin von einem guten Miteinander mit der Umwelt. Ich möchte umweltbewusster leben. Möchte mich für die Natur einsetzen. Ich möchte weniger Plastik verbrauchen, weniger Auto fahren, weniger Müll produzieren. Weniger Kurzreisen mit dem Flugzeug machen. Weniger Strom verbrauchen. Konzerne, die der Umwelt schaden, nicht unterstützen. Ich möchte Fahrrad fahren, Umweltklopapier verwenden, regional einkaufen. Nicht gegen die Natur arbeiten, sondern mit ihr als Partner. Ich möchte im Einklang mit der Umwelt leben.

 

Bewusster frische Luft einatmen

 

Masken. Ein Stück Stoff, Vlies, Papier. Sie sind scheinbar das Einzige, was die Menschen vor Corona beschützt. Weil sie das Aerosol der Menschen zurückhalten, nicht in der Luft verteilt. Darum wird es warm unter der Maske, stickig, feucht. Ich habe das Gefühl in meinem eigenen Dunst zu stehen. Mein Kohlenstoffdioxid neu einzuatmen. Das Atmen fällt mir schwer. Ich bekomme schlecht Luft. Mir wird schwindelig, übel, schlecht. Sobald es möglich ist, setze ich die Maske ab. Ringe, schnappe nach Luft. Atme tief ein, so, dass sich meine Lungenflüge aufplustern, mein Bauch sich nach außen wölbt. Mir ist bewusst geworden, wie wichtig frische, klare, reine Luft ist. Dass ich die Luft zum Atmen, das Atmen zum Leben brauche. Und dass gute Luft nicht selbstverständlich ist. Ich möchte bewusster einatmen. Nicht flach, wie ich es sonst getan habe. Sondern tief. So, dass meine Lunge gut durchlüftet wird. Ich möchte den Atem spüren. Fließen lassen. Spüren wie der Sauerstoff mein Blut anreichert, mir Kraft gibt, mich energetisiert. Und ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese Atemluft sauber bleibt. Dass sie sich nicht verwandelt in giftigen Smog, der mein Atmen schwer, krank macht. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sie nicht verpestet wird mit Abgasen, Kohlenstoffdioxid, mit Feinstaub. Ich möchte mehr Fahrrad fahren. Das Auto öfter stehen lassen.

Der Menschlichkeit bewusst sein  

Das Superfood-Müsli mit Mango, Amarant und Sojamilch drapieren und fotografieren. Am Strand einen Kussmund in die Kamera werfen und ein Selfie machen. Den Dackel filmen, wie er über eine Klorolle hopst. Bildchen, Videos verschicken. Zustimmung, Likes sammeln. Sich nach außen präsentieren, profilieren, verkaufen. Beliebt sein, sich beliebt machen. Posten, liken, kommentieren. Sich durch Pinnwände scrollen, Influencern folgen. Rund um die Uhr online sein. Auf Whatsapp, Instagram, Facebook. Die Sozialen Medien. Sie waren für mich vor der Krise so wichtig, unersetzlich. Ich war mit allen Menschen, verbunden. Permanent, dauernd. Doch ich habe in der Krise gemerkt, dass ein „Daumen hoch“ kein persönliches, ernst gemeintes Kompliment ist. Ein Grinse-Smilie kein herzhaftes Lachen. Ein Umarmen-gif von einem Teddy keine wohltuende Umarmung. Ich habe diesen Unterschied zwischen den Welten schmerzlich erfahren. Das virtuelle Leben ist kalt, maschinell, steril. Ihm fehlt, was die reale Welt ausmacht. Nähe, Berührung, Menschlichkeit. Wenn ich mich künftig mit einem Freund treffe, werde ich nicht mehr auf mein Smartphone schauen, wenn es brummt. Wenn ich mit meinem Partner essen gehe, werden wir uns unterhalten, nicht anschweigen und mit anderen chatten. Ich werde Freunde zur Begrüßung bewusst umarmen, mit ganzem Herzen. Ich werde Komplimente verteilen, die echt sind. Ich werde wieder Mensch werden und kein Digital mehr sein.

 

Das Leben feiern

 

Wie mich das nervt. Aufregt. Ärgert. Schlecht launt. Der Busfahrer, der mich anblafft, obwohl ich freundlich nach der Haltestelle frage. Die Beamtin aus dem Bürgerbüro, die im mürrischen Steno-Stil mein Anliegen bearbeitet. Der Freund, der meine Nachricht konsequent ignoriert. Der Regenschauer, der mich durchweicht. Sekunden sind das, Minuten. Bruchteile meines Alltags. Doch diesen kleinen Momente, winzigen Situationen gelingt es, sich aufzublasen, riesengroß zu werden. Ich denke über sie nach, grüble, schmeiße das Kopfkino an, spiele die Szenen immer und immer wieder. Stunden, Tage vergehen und meine Laune klettert auf der Kellertreppe tiefer und tiefer. Seit dem Lockdown frage ich mich, warum ich mir von einer Person, einer Situation meine wertvolle Lebenszeit versauen, vermiesen, zerstören lasse? Warum ich ihr solche Macht, solches Gewicht, solch eine Berechtigung gebe? Die Corona-Pandemie hat mich verändert. Für mich wiegen Erlebnisse heute anders. Wichtigkeiten, Prioritäten haben sich verschoben. Ich gebe diesen Nichtigkeiten keinen Raum mehr. Es gelingt mir das große Ganze zu sehen. Das möchte ich nach der Krise beibehalten. Ich möchte jeden Tag bewusst leben. Will all die positiven, schönen Momente sehen, die ich erlebe und die meistens überwiegen. Ich will mich daran freuen. Ich will leben. Ich will tanzen, lachen, feiern. Will leichtfüßig sein, ausgelassen und glücklich. Ich will vor Freude schreien. Barfuß durch nasses Gras rennen. Den größten Eisbecher essen. Bäume umarmen. Laut Musik hören. In einen kalten Bergsee springen. Ich will das Leben feiern.

 

Gemeinschaft schätzen

 

Sich mit Freunden zum Grillen treffen. Sich zur Begrüßung umarmen. Nebeneinander auf der Bierbank sitzen und plaudern. Mit dem eigenen Löffel das Tiramisu vom Nachbarteller probieren. Oder runde Geburtstage feiern. Dem Geburtstagskind die Hand schütteln, ihm die besten Wünsche schenken. Inbrünstig selbstgedichtete Geburtstagsständchen krakeelen. Oder am Wochenende im sticken Club tanzen. Eng an eng gedrängt. Lachen, schwitzen, Cocktails schlürfen. Sich brüllend über die laute Musik unterhalten. Ausgelassen sein. All das geht nicht mehr. Jetzt ist da der Mundschutz. Der Check mit dem Ellenbogen oder dem Fuß. Das Abstandhalten. Die Unsicherheit. Die Angst. Die Einsamkeit. Das Leben mit angezogener Handbremse. Die Schwere. Die Sorge. Das Abschirmen. Das Warten. Dieser Virus nimmt mir, was ich zum Mensch-Sein brauche:  andere Menschen, die Gemeinschaft, das Miteinander, die Beziehung. Die körperliche Nähe. Die netten Gespräche. Mir fehlt das. Schmerzlich. Ich sehne mich danach. Ich fühle mich einsam. Mir wird bewusst, wie wichtig die Gemeinschaft ist. Wie wichtig Gruppen sind, Vereine, Teams. Wie abhängig ich als Mensch von Beziehungen bin. Dass ich auf sie angewiesen bin. Dass meine Seele sie so dringend braucht, wie mein Körper die Luft zum Atmen. Dass ich ohne sie verwelke, verdorre, verkümmere. Ich überlege mir, wie Gemeinschaft in dieser Zeit trotzdem möglich ist. Ich verabrede mich mit meiner Schauspielgruppe über Skype. Treffe mich mit einer Freundin und schlecke mit ihr Eis auf Abstand. Fahre mit den Nachbarn in getrennten Autos zum Autokino. Es sind diese kleinen Tankstellen, die meine Seele, meinen Gemeinschafts-Akku wieder auffüllen. Und für die Zukunft nach Corona plane ich eine große Feier. Mit all meinen Besten. Damit ich einen Lichtblick habe. Etwas, das mir eine Perspektive gibt. Worauf ich mich freue. Etwas, das früher normal war und heute etwas Besonderes ist.  

Einander helfen 

Für Risikopatienten einkaufen. Bilder für Menschen malen, die in Altenheimen leben. Telefonieren mit Menschen, die unter häuslicher Quarantäne stehen. Freiwillig mitarbeiten im Gesundheitssystem. Klatschen für Ärzte und Pfleger. Die Corona-Welle kam und mit ihr eine Welle der Hilfsbereitschaft. Menschen unterstützen einander, helfen zusammen, setzen sich für andere ein. Der Egoismus, die Ich-Zuerst Mentalität, das Handeln zum eigenen Vorteil scheint zu bröckeln, zu zerbröseln, zu pulverisieren. Mich hat diese Nächstenliebe überwältigt. Ich bin begeistert vom gelebten Miteinander. Von der Gemeinschaft, dem Zusammenhalt, dem Teamgeist. Zwischen Jung und Alt, fit und schwach, reich und arm. Über Nationen, Gesellschaftsschichten, Berufe, Klassen, Einstellungen, Religionen, Charaktertypen hinweg. Die Corona-Pandemie hat eine unendlich große Wucht und Energie freigesetzt, entfesselt. Ich möchte sie hinüber tragen in die Zeit, die kommt. Ich habe erkannt, dass alles eine Frage der Priorität ist. Ich habe Verpflichtungen, die mich vereinnahmen. Über die restliche Zeit kann ich frei verfügen. Ich kann entscheiden, für was ich sie verwende. Einen Teil möchte ich künftig für ehrenamtliches Engagement nutzen. Ich möchte mich für andere Menschen einsetzen. Daran arbeiten, dass die Gesellschaft weiter zusammenwächst, sich gegenseitig stützt, sich ergänzt, sich trägt. Daran arbeiten, dass das Leben ein Nehmen und Geben wird.  

  Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de

Stell Dir vor du musst fliehen...!

Stell Dir vor du musst fliehen...!

... zum Beispiel, dass im größten Flüchtlingslagerkomplex der Welt

weitaus mehr Menschen leben als in Frankfurt am Main? Oder dass die ehemalige kroatische Ministerpräsidentin »ein bisschen Gewalt« bei Zurückweisungen an der Grenze »notwendig« findet? Oder dass Zypern im 1. Halbjahr 2019 in Relation zu der Einwohnerzahl beinah achtmal soviel Schutzsuchende aufgenommen hat wie Deutschland?

Bestellen Sie unsere kostenlose Info-Broschüre unter:

www.proasyl.de/material/stell-dir-vor-du-musst-_iehen

 

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

 

wir leben in turbulenten Zeiten.

2020 wird als das Jahr des Shutdowns durch die Corona-Pandemie in die Annalen gehen. Für die Menschen- und Flüchtlingsrechte unter ungewöhnlichen und schwierigen Umstanden zu kämpfen hat den Einsatz von PRO ASYL in den letzten Monaten bestimmt.

 

Kaum vorstellbar, dass der Sommer des Willkommens nun bald fünf Jahre her ist. 2015 flohen viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten nach Deutschland – aus Syrien, Afghanistan oder Irak.

 

Am 31.August 2015 sagte die Kanzlerin den historischen Satz: »Wir haben so vieles geschafft – wir schaffen das!«

 

Tausende Unterstützer*innen und Aktive, Haupt- wie Ehrenamtliche, nahmen diesen Satz ernst. Vieles nie für möglich gehaltene wurde Dank ihres Einsatzes erreicht. Auf den Sommer des Willkommens folgte eine Politik der Abschreckung und der Restriktionen. In 2019 brachte die Bundesregierung

mit dem sogenannten »Geordnete-Rückkehr«-Gesetz weitere massive

Einschränkungen für Geflüchtete auf den Weg. PRO ASYL hat sich mit vielen anderen aus der Zivilgesellschaft vergebens dagegengestemmt.

 

Auch der Blick nach Europa ist düster: Die Agais ist für Geflüchtete seit dem EU Türkei-Deal abgeschottet. In den Lagern auf den griechischen Inseln stecken Zehntausende entrechtet und im Elend fest. Und im Mittelmeer sterben Geflüchtete, während NGO-Schiffe von Rettungseinsätzen abgehalten und ihre Crews kriminalisiert werden.

 

Am 4. November 2020 wird die Europäische Menschenrechtskonvention 70 Jahre alt. Europa muss endlich dem eigenen Bild als Kontinent der Menschenrechte gerecht werden. PRO ASYL bleibt, egal was kommt, »unbequem, widerständig und kämpferisch«. Diesen Wunsch von Unterstützer*innen nehmen wir uns zu Herzen. Ohne unsere Mitglieder, Spenderinnen und Spender wäre die Menschenrechtsarbeit von PRO ASYL nicht möglich. Mit Ihrer Hilfe und Ihrem Zuspruch im Rücken setzen wir uns weiter für die Rechte geflüchteter Menschen in Deutschland und Europa ein.

Auf dass der Einzelfall weiterhin zahlt.

Auszug aus dem Tätigkeitsbericht 2019/2020 von PRO ASYL

 

Neue Öffnungszeiten in der Kleiderkammer Burgbrohl

Neue Öffnugnszeiten in der Kleiderkammer Burgbrohl

Die Kleiderkammer Burgbrohl hat ab sofort im 14tägigen Wechsel montags und mittwochs zukünftig nur noch nachmittags jeweils von 16 – 18 Uhr geöffnet.

 


Mittwoch, 23. September 2020

Montag, 28. September 2020

Mittwoch, 07. Oktober 2020

Montag, 12. Oktober 2020

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Montag, 26. Oktober 2020

Mittwoch, 04. November 2020

Montag, 09. November 2020

 

 

Mittwoch, 18. November 2020

Montag, 23. November 2020

Mittwoch, 02. Dezember 2020

Montag, 07. Dezember 2020

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Montag, 21. Dezember 2020

 

 

 


 

Wir bekommen Verstärkung

Die Personalabteilung des Generalvikariats hat uns mitgeteilt, dass ab

19.12.2020 die halbe Gemeindereferentenstelle neu besetzt wird. Wir freuen

uns, Frau Susanne Leuchs aus Wassenach bald in unserem Team begrüßen zu dürfen. Eine genaue und persönliche Vorstellung im Pfarrbrief erfolgt in Kürze.

 

Lebendiger Adventskalender 2020

Lebendiger Adventskalender 2020

Ein turbulentes Jahr liegt fast schon wieder hinter uns und Weihnachten rückt in greif- und sichtbare Nähe. Trotz vieler Einschränkungen in vielen Lebensbereichen möchten wir, gerade in diesen Zeiten, an der liebgewonnenen Aktion "Lebendiger Adventskalender" festhalten und diese wieder ins Gedächtnis der Leute rufen. Leider haben die letzten Jahre gezeigt, dass die Bereitschaft, ein Fenster zu öffnen in einigen Orten stark zurückgegangen ist. Wir möchten aber gerne an dieser schönen Tradition festhalten und hoffen, dass vielleicht doch wie zu Beginn der Aktion im Jahr 2006 wieder mehr Menschen bereit sind, ein Fenster zu öffnen, Gemeinschaft zu leben, miteinander zu beten, zu singen und sich anschließend in gemütlicher Runde zu unterhalten.

 

Natürlich müssen auch hier die Schutzmaßnahmen erfüllt werden. Bitte melden Sie sich bei dem/der Gastgeber/in an, ziehen Sie beim Singen den Mund-Nasenschutz an und bringen Sie bitte eine eigene Tasse mit.

 

Alle, die ein Fenster zum Lebendigen Adventskalender gestalten möchten, sind dazu herzlich eingeladen. Wir unterstützen Sie gerne. Wenn Sie Tipps und Ideen zur Gestaltung des Fensters benötigen, Lieder und Gebete suchen, können Sie Anregungen und Hilfe bei dem zuständigen Gemeindereferenten Rainer Schönhofen, Tel: 800904 und in den jeweiligen Pfarrbüros bekommen. Die Interessierten aus Burgbrohl, Wassenach und Weiler melden sich bitte im Pfarrbüro Burgbrohl bei Birgit Heimerl, Tel: 02636-2216.

Vielen Dank schon jetzt an Alle, die ein Fenster im Advent öffnen und mit ihren Kerzen und Lichtern die Welt ein wenig heller werden lassen.

 

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Niederzissen: mittwochs 16.00-19.00 Uhr / sonntags 10.00-12.00 Uhr

Oberzissen:    montags    17.00-19.00 Uhr

Königsfeld:      mittwochs 16.00-18.00 Uhr / sonntags 11.45-13.00 Uhr

 

Redaktionsschluss

Redaktionsschluss

Der nächste Pfarrbrief

... erscheint zum 13.10. und reicht bis zum 09.11.2020. Redaktionsschluss: Artikel und Messbestellungen für die Pfarrbriefausgabe Nr. 10/2020 müssen bis Donnerstag, 24.09.2020 in den Pfarrbüros vorliegen. Später eingegangene Artikel und Messbestellungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank!

 

 

 

 

 

Kinderseite

 

 

 

 

Kinderseite

Reste verwerten mit leckerem Rezept

 

 Hoch auf das Ehrenamt

 

Ein Hoch auf das Ehrenamt

Nur kein Ehrenamt

 


Willst du froh und glücklich leben?

Laß kein Ehrenamt dir geben!

Willst du nicht zu früh ins Grab,

lehne jedes Amt glatt ab!

So ein Amt bringt niemals Ehre,

denn der Klatschsucht scharfe Schere

schneidet boshaft Dir schnipp, schnapp,

Deine Ehre vielfach ab!

Wieviel Mühe, Sorgen, Plagen,

wie viel Ärger musst du tragen,

gibst viel Geld aus, opferst Zeit –

und der Lohn? – Undankbarkeit!

Selbst Dein Ruf geht Dir verloren,

wirst beschmutzt vor Tür und Toren,

und es macht ihn oberfaul,

jedes ungewasch´ne Maul!

Ohne Amt lebst du so friedlich

und so ruhig und gemütlich.

Du sparst Kraft und Geld und Zeit,

wirst geachtet weit und breit!

Drum, so rat ich dir im Treuen:

Willst du Frau und Mann erfreuen,

soll Dein Kopf Dir nicht mehr brummen,

laß das Amt doch anderen Dummen!


  Wilhelm Busch (zugeschrieben)

 

„Genau“ werden vielleicht einige sagen. Doch was würden wir in der Gemeinde, im Verband oder Verein sagen, wenn alle so denken würden. Dann gäbe es keine Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer, Vorbereitungsgruppe für Gottesdienste, Büchereien, Pfarrgemeinderäte, Kirchenvorstände, Chöre, …

Es gibt sie aber, die Ehrenamtlichen, die ein Amt zum Wohle anderer übernehmen. Und sie sind oftmals froh und glücklich, trotz des Ehrenamtes oder auch gerade wegen des Ehrenamtes.

 

Dieser Dienst kann gar nicht hoch genug wertgeschätzt werden.  Hoffen wir, dass es diese Menschen auch weiterhin gibt, damit ein lebendiges Gemeinde-leben überhaupt möglich ist. Fangen wir bei uns selber an: Danken Sie den ehrenamtlich Tätigen doch einmal für den gelungenen Schaukasten oder den Pfarrbrief oder die Mitarbeit bei …

 

Oder stellen Sie sich selber für ein Ehrenamt zur Verfügung. Bringen Sie Ihre Kompetenzen ein. Sie werden sehen, ein Ehrenamt ist nicht nur Last, sondern auch Freude.

Text: Michael Bogedain / In: Pfarrbriefservice.de

 

Auch wir möchten allen Ehrenamtlern, die sich in unserer Pfarreien-gemeinschaft und auch weit darüber hinaus engagieren, Danke... sagen für die Zeit, ihre Mühen, ihre Ideen, einfach für ihr Mittun für andere...

Reste verwerten mit leckerem Rezept

 

Kontakte

 

www.pfarreiengemeinschaft-brohltal.de

 

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ontakte Bild: Martin Manigatterer
In: Pfarrbriefservic

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Martin Manigatterer / In Pfarrbriefservice


Pfarrbrief


 

Ausgabe 8

für die Zeit vom 24.08.2020 bis 21.09.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

Gesund und Erholt?

 

Wenn Sie dieses Vorwort lesen, sind Sie hoffentlich gesund und erholt aus den Ferien zurück. Viele haben dieses Jahr zu Hause oder in Deutschland Urlaub gemacht und ich muss immer wieder feststellen, dass es bei uns in der Eifel auch sehr schön ist. Wichtig ist, einfach mal ausspannen, zur Ruhe kommen, die Seele baumeln lassen, Kraft tanken und es sich mal gut gehen lassen. Hoffentlich ist das Ihnen und Euch gelungen!

 

Vieles ist durch die Coronapandemie anders geworden und nicht alles ist schön und so, wie wir es gerne hätten. Aber wir haben vielleicht auch gelernt das Beste daraus zu machen, mit weniger zufrieden und trotzdem dankbar zu sein. Außerdem haben wir immer wieder neu einen Blick auf die aktuellen Infektionszahlen bzw. auf ihre Auswirkungen. Es kann sich also schnell wieder einiges ändern. Deshalb auch hier noch einmal die Bitte, sich auch in Zukunft zu den Gottesdiensten in den entsprechenden Pfarrbüros anzumelden, in der Kirche Abstand zu halten, beim Rein-und Rausgehen und zum Singen die Mundnasenmasken anzuziehen. Wir möchten in unseren Gottesdiensten nur mit der Liebe Christi anstecken. Vielen Dank an dieser Stelle für die aufwendige Arbeit der Empfangsdienste!

 

Was sich in den kommenden Wochen ändert bzw. möglich ist, können wir heute noch nicht konkret absehen. Nehmen wir zum Beispiel die Erstkommunionen. Bei einem Elternabend mit den Eltern der 3 Pfarreien Burgbrohl, Niederzissen und Wehr konnten wir Termine für dieses Jahr finden. In Wehr feiern wir am Sonntag,

13. September um 10 Uhr , in Burgbrohl an den beiden Samstagen 3. und

10. Oktober um 10 Uhr und in Niederzissen am 4. Oktober um 9 Uhr und um 11 Uhr die Erstkommunionen. So ist der aktuelle Plan.

 

Unter dem Motto „Hand in Hand mit Jesus unterwegs“ werden wir ohne Prozessionen, in abgespeckter Form und mit beschränkten Gottesdienstbesucher-zahlen ein Jesusfest feiern. Wir versuchen das Beste aus der Not zu machen und kinderfreundlich dieses schöne Fest zu gestalten. Die Namen der Kommunionkinder sind hier im Pfarrbrief nochmals aufgeführt.

 

Auch die ausgefallene Firmvorbereitung wurde nachgeholt. 38 FirmbewerberInnen aus dem ganzen Dekanat haben sich vom 7. bis 9. August bei sehr sommerlichen Temperaturen in und rund um die Pfarrkirche Niederzissen vorbereitet. Sie haben „Gottes Spuren“ exemplarisch in Niederzissen gesucht und gefunden. Von Kirche, über Friedhof und DRK Rettungswache, über Kindergarten und Feuerwehr bis zur ehemaligen Synagoge waren die jungen Menschen unterwegs und sind fündig geworden.

Weitere ausgefallene Firmmodule finden ebenfalls in den kommenden Wochen in verschiedenen Pfarreien statt. Zur Firmung in unserer Pfarrreiengemeischaft kommt am Sonntag, dem 20. September Weihbischof Jörg Michael Peters und spendet um 10 Uhr und um 14 Uhr in St. Germanus Niederzissen unseren FirmbewerberInnen das Sakrament der Firmung.

 

Auch hier wird es leider Einschränkungen geben und die Teilnehmerzahl wird begrenzt sein.

 

In der Zwischenzeit ist auch in der Weltkirche viel passiert. Nach dem Ausbremsen der Bistums-Synode haben die weiteren römischen Instruktionen viel Verärgerung und Unverständnis hervorgebracht. Ich persönlich habe in verschiedenen Gemeinden Priester in Leitungsfunktion erlebt und durfte feststellen, dass die meisten davon dankbar über die konstruktive Mitarbeit der sogenannten „Laien“ waren. Ich glaube, dass Rom da sozusagen auf der „Leitung“ steht!

 

Und gerade bei uns würde die Vakanz ohne Sie, ohne Junge und Alte in Räten, Gremien oder „nur“ als GottesdienstbesucherInnen nicht funktionieren. Hier können wir immer wieder nur inständig ermuntern und bitten, sich weiterhin mit einzubringen.

 

Auch das Pfarrleben geht weiter. In manchen Filialen wurden Kirmesmessen im Freien gefeiert. Das war sehr schön und vielen Dank auch hier für die Organisation und die Empfangsdienste. Viele lieb gewonnene Wallfahrten können leider offiziell nicht stattfinden. Vielleicht machen Sie die Wallfahrt privat bzw. nehmen Sie die Anliegen und Gebete mit an einen anderen Ort.

 

Mittlerweile hat auch die Schule wieder angefangen. Wir wünschen allen SchülerInnen und besonders den SchulanfängerInnen einen guten Start und Gottes reichen Segen. Dasselbe gilt für alle, die eine Ausbildung beginnen oder einfach nach den Ferien wieder in den Alltag einsteigen.

Bleiben Sie/bleibt gesund!    Rainer Schönhofen

 

Das Fest der Kreuzerhöhung

Das Fest der Kreuzerhöhung

Am 14. September begehen Christen rund um den Globus das Fest „Kreuzerhöhung“. Daher einige Bemerkungen zu dem Zeichen des Kreuzes, das in ganz Europa auf Bergen, an Waldrändern, an Hauswänden, auf Kirchendächern und anderswo zu sehen ist. Aufmerksame Besucher z.B. aus Asien nehmen die Kreuze wahr und registrieren: Das ist das am meisten verbreitete Symbol der Europäer. Wie Buddha-Statuen den fernen Osten prägen, Hindutempel Indien, so prägt das Kreuz Europa. Es vermittelt die Botschaft: Das Wichtigste im Leben ist die Liebe zum Nächsten – wenn es sein muss, bis zum eigenen Tod. Diese Grundbotschaft hören die Europäer seit 2000 Jahren. Der Kontinent wurde teilweise davon geprägt. Das Kreuz bleibt auch heute ein Aufruf. Wenn die Europäer aber bald nicht mehr wissen, wie der Mann am Kreuz heißt, dann verliert Europa seine Identität. Europa ist dabei. Das ist die zentrale kulturelle und gesellschaftliche Herausforderung heute.

  Text: P. Eberhard v. Gemmingen SJ In: Pfarrbriefservice

Unsere Gottesdienste 




Dienstag  25.08.

Dienstag der 21. Woche im Jahreskreis

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  27.08.

Hl. Monika (387)

Weiler

18:30

Andacht



Samstag  29.08.

Enthauptung Johannes' des Täufers

Wassenach

14:00

Trauung



22. Sonntag im Jahreskreis

Samstag  29.08.


Burgbrohl

17:30

hl. Messe

in besonderem Anliegen

Wehr

19:00

hl. Messe

Hermann u. Margarete Genn # Ehel. Bruno u. Maria Gerhartz # Thekla Seiwert



Sonntag  30.08.


Oberzissen

09:30

hl. Messe zur Kirmes

Kollekte:   für die Pfarrkirche

Ehel. Josef u. Helene Krupp, luv Angeh. # Heidi Adams # Walter Henseler (v. d. Kegelfreunden) # Ehel. Servas u. Katharina Mauer u. Christian Hilger # Walter Berresheim # zu Ehren der seligen Schwester Blandine Merten # für die armen Seelen

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Kollekte:   Silb. Sonntag: für die Pfarrkirche

LuV d. Fam. Loth-Schmickler # Ehel. August Schmitz u. Angeh. # Albert Glees u. Angeh. # Alfred Michels # Klaus Groß (NB) # Heinz Michels, luv Angeh. (O) # Robert Retterath u. Ehel. Willi Berresheim

Niederzissen

15:00

Taufe

des Kindes Malou Stüber

 


Montag  31.08.

Hl. Paulinus, Bischof von Trier und Märtyrer

Schalkenbach
Kapelle Maisbüsch

11:00

hl. Messe zur Kirmes

Bei Regen fällt die hl. Messe aus.



Dienstag  01.09.

Dienstag der 22. Woche im Jahreskreis

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  03.09.

Hl. Gregor der Große, Papst, Kirchenlehrer (604)

Weiler

18:30

Andacht



Freitag  04.09.

Freitag der 22. Woche im Jahreskreis

Königsfeld

18:00

Eucharistische Anbetung

Wassenach

18:30

Herz-Jesu-Andacht



23. Sonntag im Jahreskreis

Samstag  05.09.


Burgbrohl

17:30

Wort-Gottes-Feier

Königsfeld

17:30

hl. Messe

Kollekte:   für den barrierefreien Zugang zum Pfarrheim

1. Jgd. für Erwin Roth # 1. Jgd. für Josef Schneider # Maria Breuer # Hubert Lammerich # LuV d. Fam. Gemein-Sonntag # Klaus Peter Brenner # Karl u. Maria Gemein u. Geschwister # Fam. Knoff-Hilger-Groß # Ehel. Peter Zipp u. Kinder # Fam. Otto Stegmann u. Görres # Johann u. Therese Michels # Franz u. Anni Hergarten u. Heinrich u. Maria Hammes # Heinz Friedsam

Wassenach

19:00

hl. Messe

Ehel. Anna u. Ferdinand Breuch # Ehel. Agnes u. Johann Rörig # Stiftsmesse für Ehel. Franz u. Margarete Schoutz



Sonntag  06.09.


Oberzissen

09:30

Wort-Gottes-Feier

zur immerwährenden Hilfe in den Anliegen der Pfarrei # für die LuV der Filialgemeinde Schelborn

Niederzissen

11:00

hl. Messe

Kollekte:   Silb. Sonntag: für die Pfarrkirche

1. Jgd. für Johannes Hoffmann # Ehel. Wolfgang u. Lore Luxem # Josef Fuchs, LuV d. Fam. Fuchs-Hansen # Ehel. Jean u. Katharina Schneider u. Enkelin Karin Ritzdorf # Paul Maus

Schelborn

15:00

Taufe der Kinder

Emma Nohles und Matteo Nohles



Dienstag  08.09.

Mariä Geburt

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  10.09.

Donnerstag der 23. Woche im Jahreskreis

Weiler

18:30

Andacht



Samstag  12.09.

Samstag der 23. Woche im Jahreskreis

Oberzissen

13:30

Trauung

Jennifer Müller und Daniel Rüber

Königsfeld

14:00

Trauung

Melanie Zott und Florian Schüller



24. Sonntag im Jahreskreis - Kollekte zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel (Medien)

Sonntag  13.09.


Oberzissen

09:30

hl. Messe

Heinz Mauer, Eltern u. Fam. Korene # Lisbeth Gasper # Ehel. Peter u. Maria Schaup u. verst. Angeh. # LuV d. Fam. Naumann-Hilger # Hans u. Hilde Krischer # Hans-Josef Felten # Anton u. Gretel Schmitt, Sohn Hans u. Christine Horn # Clemens Bantes u. verst. Angeh. # Walter Henseler (v. d. Kegelfreunden) # Reinhold Groß # Herbert Scheuer u. Hermann Krupp # Stiftsmesse für Michael Josef u. Ludwine Frübis

Wehr

10:00

Erstkommunionfeier

Niederzissen

11:00

hl. Messe zur Kirmes

German u. Franziska Jeub, luv Angeh. # Ehel. Johann u. Elisabeth Stoll, luv Angeh. # Ludwig Jeub, LuV d. Fam. Jeub-Kaul



Dienstag  15.09.

Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Weiler

09:00

Andacht



Donnerstag  17.09.

Donnerstag der 24. Woche im Jahreskreis

Niederzissen

18:30

hl. Messe zum Ewigen Gebet mit feierlichem

Te deum und eucharistischem Segen

Weiler

18:30

Andacht

 



Freitag  18.09.

Freitag der 24. Woche im Jahreskreis

Wassenach

18:30

Andacht



25. Sonntag im Jahreskreis - Caritaskollekte

Samstag  19.09.


Glees

17:30

hl. Messe zur Kirmes

Weiler

19:00

hl. Messe

Fam. Seibertz, Daub u. Schwarz # Zur immerw. Hilfe # Reinhold Schiele u. Eltern u. Karl u. Anneliese Hohl # Ehel. Marianne u. Josef Reiferscheid # Zur Immer-währenden Hilfe und Schwester Blandine # Ehel. Lubens u. Gerda Meurer



Sonntag  20.09.


Niederzissen

10:00

Bischofsmesse mit Spendung des Sakraments der Firmung

Königsfeld

11:00

hl. Messe zur Eröffnung des Ewigen Gebetes

1. Jgd. für Richard Michels # 1. Jgd. für Paul Marx # Bernhard u. Katharina Fleischer # Emmi u. Josef Gasper u. Tochter Bertraud # Josef Daum # Marianne Harst # Stiftsmesse für Anna Stadtfeld # Stiftsmesse für August u. Margarete Harst u. Sohn Karl Heinz

Niederzissen

14:00

Bischofsmesse mit Spendung des Sakraments der Firmung

Galenberg

15:30

Taufe

des Kindes Jule Bell

Königsfeld

16:30

Betstunde für alle, anschl. stille Anbetung

Königsfeld

17:30

Andacht zum Abschluss des Ewigen Gebetes mit eucharistischem Segen



Montag  21.09.

Hl. Matthäus, Apostel und Evangelist

Oberdürenbach
Königsseehalle

11:00

hl. Messe  zur Kirmes

Ehel. Maria u. Johann Friedsam # LuV der Fam. Kleber – Schröder # zum hl. Cornelius u. für die Gefallenen u. Vermissten von Oberdürenbach / Büschhöfe # für die LuV der Filialgemeinde Oberdürenbach/Büschhöfe # Fam. Scheuer-Schlich

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Maria Laach

Gottesdienste Abteikirche Maria Laach 

Sonn- und Feiertage:


Montag bis Samstag

 5.30 Morgenhore

 5.30 Morgenhore

 7.15 hl. Messe

 7.30 Konventamt

 9.00 Konventamt

11.45 Tageshore

11.00 hl. Messe mit Predigt

14.30 - 17.15 Beichtgelegenheit

14.30 Tageshore 

17.30 Vesper

17.30 Vesper

19.45 Komplet

19.45 Komplet

 

Treffen aller Firmbewerber in der Kirche St. Germanus Niederzissen am Dienstag, 01.09.20 um 19.00 Uhr, die in Niederzissen gefirmt werden wollen

Treffen aller Firmbewerber in der Kirche Niederzissen am Dienstag, 01.09.20 um 19.00 Uhr,  die in Niederzissen gefirmt werden wollen

An diesem Abend werden auch die Uhrzeiten (10.00 oder 14.00 Uhr) verteilt. Deshalb wäre es schön, wenn auch ein Elternteil an diesem Abend anwesend sein könnte. Entsprechend des aktuellen Schutzkonzeptes können wir erst dann mitteilen, wie viele Gäste jeder Firmbewerber zur Firmung mitbringen darf.

 

Gottesdienstteilnahme an den Erstkommunionen und der Firmung

Gottesdienstteilnahme an den Erstkommunionen und der Firmung

Da auch in diesen Gottesdienstfeiern die Corona-Schutzverordnung eingehalten werden muss, dürfen anlässlich der Erstkommunionen und Firmung nur die nächsten Angehörigen (hier wird eine Absprache erfolgen) teilnehmen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Erstkommunion in unserer Pfarreiengemeinschaft

Erstkommunion in unserer Pfarreiengemeinschaft

In den kommenden Wochen gehen 62 Jungen und Mädchen aus Burgbrohl, Wehr und Niederzissen zur Heiligen Kommunion. Ein schönes Fest für die Kinder und ihre Familien - aber auch für die ganze Pfarrgemeinde.

Feiern wir mit und beten wir für diese jungen Christen, dass ihre Freundschaft zu Jesus weiterwachse und sie ein Leben lang begleitet und trägt.

 

 

 

 

Unsere Kommunionkinder 2020

Unsere Kommunionkinder 2020

Seit einigen Monaten bereiten sich insgesamt 62  Kinder unserer Pfarreien-gemeinschaft gemeinsam mit ihren KatechetInnen auf das Fest der Erstkommunion vor, die wir Ihnen hier namentlich vorstellen möchten. Auf Wunsch einiger Eltern sind einige Adressen nicht genannt.

 

St. Potentinus Wehr am Sonnta g, 13.09.2020

Henry Artzdorf, Geringweg 1, Wehr

Sophie Daub, In der Hohl 16, Glees

Jule Durben, Am Mühlbach 19, Wehr

Marisa Eulenbruch, Wehr

Toni Fingerhut, Im Wingert 7, Wehr

Lea-Sophie Mühlenkamp, Mittelstr. 21, Wehr

Lennert Paulissen, Im Paradies 1a, Wehr

Lisa Scharrenbach, Galenberger Weg 13, Wehr

Mary-Jane Weber, Glees

 

St. Johannes d. Täufer Burgbrohl am Samstag, 03. und 10.10.2020

Jonas Braun, Brohltalstr. 149, Burgbrohl

Luis Braun, Brohltalstr. 149, Burgbrohl

Elias Cizewski, Haupstr. 1, Burgbrohl-Weiler

Mary Ebhomien

Prince Ebhomien

Katja Esser, Burgbrohl

Jeremy Eßmann, Lindenstr. 13, Burgbrohl

Eva Friedgen, Burgbrohl-Weiler

Jannik Grefrath, Jahnstr. 3, Burgbrohl-Weiler

Ole Hansen, Burgbrohl-Weiler

Isabella Haubrichs, Vitusweg 18, Burgbrohl-Weiler 

Igbinosa Izekor, Brohltalstr. 49, Burgbrohl

Oghogho Izekor, Brohltalstr. 49, Burgbrohl

Owen Izekor, Brohltalstr. 49, Burgbrohl

Noel Juhász, Dürenbacher Str. 8, Niederdürenbach

Toni Luis Kebben, Burgbrohl-Weiler

Emma Kellner, Erlenstr. 84a, Burgbrohl

Jan Krämer

Noah Krause

Emelie Maas, Schulstr. 2, Burgbrohl-Lützingen

Gino Sandro Mannstaedt, Im Wingert 40, Burgbrohl-Lützingen   

Gloria Önol, Burgbrohl

Viktoria Önol, Burgbrohl

Jonas Petkovski, Ringstr. 20, Burgbrohl-Weiler

Kristina Porz, Buchholzer Weg 25, Burgbrohl-Weiler

Anna Puertas Alvarez, Burgbrohl

Anna Roßmann, Burgbrohl-Weiler

Colleen Rübenach, Auf der Dau 18, Burgbrohl

Ronja Schmidt, Brohltalstr. 76, Burgbrohl

Arina Schuchart, Burgbrohl-Weiler

Lukas Stommel, Vitumhof 40, Burgbrohl

Valentino Vosen, Auf dem Morgen 17, Burgbrohl-Weiler

 

St. Germanus Niederzissen am Sonntag, 04.10.2020

Antonia Bersheim, Niederzissen

Anton Breuch, Finkenweg 5, Niederzissen

Heidi Bröker, Am Bowenberg 5, Niederzissen

Lina De Crescenzo, Bächelsberg 96a, Niederzissen

Mia Dott, Oberdorfstr. 65, Niederzissen

Hannes Falckenberg, Auf Brohl 20, Niederzissen

Lara Fuhrmann, Zehnthofstr. 3, Niederzissen

Max Hünermann, Finkenweg 15, Niederzissen

Jan Eric Lehmann, Geisbergstraße 42, Niederzissen

René Linden, Horststr. 47, Niederzissen

Fiona Loth, Niederzissen

Mona Odenthal, Klosterstraße 9, Niederzissen

Tobias Rausch, Hinter der Hardt 20, Niederzissen

Finn Schumacher, Friedhofstraße 13, Niederzissen

Louis Simon, Am Bowenberg 12a, Niederzissen

Lina Steinfink, Heubachtal 11, Niederzissen

Bo Maria Steinmetzler, Hauptstr. 119, Niederzissen-Rodder

Svea Weber, Mittelstr. 31, Niederzissen

Raphael Weiler, Bächelsberg 77, Niederzissen

 

Kommunionkinder 2021

Kommunionkinder 2021

Pünktlich zum Schulbeginn werden die "neuen" Kommunionkinder angeschrieben, d.h. die getauften Kinder der dritten und vierten Schuljahre aus Wehr, Wassenach, Königsfeld und Oberzissen. Die Vorbereitung "unserer" Kinder auf den Empfang der Eucharistie und das Bußsakrament ist eine wichtige und schöne Zeit, bei der Glaubensfindung und dem Kontakt zur Pfarrgemeinde.

Genießen wir diese Zeit und unterstützen wir die zukünftigen Kommunion-kinder auf ihrem Weg. Falls Sie keine Post bekommen haben, melden Sie sich bitte bei Gemeindereferent Rainer Schönhofen, Tel: 02636/800904.

Der erste Elternabend für ALLE Kommunionkindereltern unserer Pfarreien-gemeinschaft ist am Dienstag, dem 15.09.2020 um 20.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Germanus zu Niederzissen. Herzliche Einladung!

Spenden für die Menschen in Beirut

MISEREOR bittet um Hilfe

 

Krankenhäuser wurden zerstört, haben keinen Strom mehr. Verletzte können nicht ausreichend versorgt werden. Der Hafen in der libanesischen Hauptstadt Beirut ist komplett zerstört. Und damit ein wichtiger Infrastrukturknotenpunkt, um das Land zu versorgen. Denn es ist stark von Importen abhängig. Rund 85 Prozent aller Güter werden eingeführt. Auch Nahrungsmittel und Medikamente. „Wir sind geschockt von den Bildern und Berichten von über hundert Toten und Tausenden Verletzten, die uns aus Beirut erreichen“, erklärt MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon.

 

Projekte im Libanon von MISEREOR und Pontifical Mission

„Die Wucht der Explosionen war so groß, dass man sie sogar auf Zypern und in Griechenland spüren konnte“, berichtet Michel Constantin, Regionaldirektor von Pontifical Mission im Libanon. Die libanesische Hauptstadt Beirut sei in unvorstellbarem Maße zerstört. Pontifical Mission ist eine MISEREOR-Partnerorganisationen. Auch Projekte von Pontifical Mission sind betroffen, die MISEREOR finanziert. Schulen und Sozialzentren sind massiv beschädigt. „Wir brauchen jetzt dringend Hilfe, damit wir die Arbeit für Flüchtlinge und für besonders benachteiligte Menschen schnell wieder aufnehmen können“, so Michel Constantin. Schon vor der Katastrophe sei es bei der Arbeit von Pontifical Mission immer stärker darum gegangen, die Grundbedürfnisse der Menschen zu decken. Sie mit Nahrungsmitteln, mit Hygieneartikeln, mit Medikamenten zu unterstützen. Damit Flüchtlinge in der wirtschaftlichen Krise des Libanons überleben.

 

Hintergrund – Der Libanon, ein zerrüttetes Land

Der Libanon ist das Land, das pro Kopf die meisten Flüchtlinge weltweit aufgenommen hat und eine Schlüsselrolle im zerbrechlichen Gefüge des Nahen Osten spielt. „Der Libanon hat in den letzten Jahren große Solidarität gezeigt. Jetzt ist es an uns und der internationalen Gemeinschaft, Solidarität mit dem Libanon zu zeigen und bei der Versorgung der betroffenen Menschen in Beirut zu helfen“, so MISEREOR Geschäftsführer Bröckelmann-Simon. 

 

Seit Monaten befindet sich der Libanon in einer bedrohlichen Wirtschafts- und Finanzkrise. Im März hat er sich als zahlungsunfähig erklärt. Beinahe zeitgleich legten die strikten Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus die Wirtschaft fast vollkommen lahm.

Immer mehr Libanesen drohen in Armut abzurutschen. Rund 45 Prozent leben laut UN-Schätzungen bereits unterhalb der Armutsgrenze. „Die verheerenden Explosionen im Hafen von Beirut treffen ein Land, das schon vorher am Rande des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kollaps und vor einer der größten Versorgungskrisen seit Ende des Bürgerkriegs gestanden hat“, erklärt Martin Bröckelmann-Simon.

Spenden für die Menschen in Beirut

„Wir haben unseren Partnerorganisationen unsere volle Solidarität und Unterstützung für den Wiederaufbau und die Versorgung der Menschen in Beirut zugesagt“, so Martin Bröckelmann-Simon. Gemeinsam mit Syrien war der Libanon das Beispielland der diesjährigen MISEREOR-Fastenaktion.

 

Spendenkonto:

Stichwort: Libanon
IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10
BIC: GENODED1PAX

 

Online spenden unter https://www.misereor.de/spenden/spendenformular
Weitere Informationen unter www.misereor.de

MISEREOR / Ronja Goj, In: Pfarrbriefservice.de

Unser Kirchenmusiker Ulrich Glaßl geht nach 15 Jahren in den Ruhestand

Unser Kirchenmusiker Ulrich Glaßl geht nach 15 Jahren in den Ruhestand

Seit dem 01.06.2005 ist Ulrich Glaßl in den Pfarreien Nieder-, Oberzissen und Wehr als Kirchenmusiker im Dienst. In den vergangenen Jahren hat er durch sein Orgelspiel vielen Gottesdiensten einen würdigen Rahmen gegeben. Hervorzuheben sind dabei seine kreativen Vorspiele an Orgel und Clavinova. Durch Wegfall von einigen Messen und Chören hat er bereitwillig andere Dienste um Kirchen und Pfarrheimen übernommen. Die Vergrößerung der Pfarreiengemeinschaft brachte weitere Vertretungen und Aufgaben in den anderen Pfarreien mit sich. Diese Dienste hat er gewissenhaft und zuverlässig ausgefüllt. Dafür sind wir ihm von Herzen dankbar. Es freut uns, dass er uns auch zukünftig weiterhin für Vertretungen zur Verfügung steht. Dabei liegt ihm das 100jährige Jubiläum des Kirchenchores Oberzissen besonders am Herzen. Bei seiner letzten Messe als hauptamtlicher Kirchenmusiker werden wir ihn mit einem kleinen Sektempfang verabschieden.

Für seine kommende Lebensphase wünschen wir ihm alles Gute und Gottes reichen Segen.

 

Eheaufgebote

Eheaufgebote

Aus unserer Pfarreiengemeinschaft wollen sich das Sakrament der Ehe spenden:

Regina Schild und Stefan Ramisch, Weiler

Laura Nachtsheim u. Philipp Reiswich

 

Dankeschön

Dankeschön

Herr Alfons Dietz hat 10 Jahre, immer am 3. Dienstag im Monat, den kranken und alten Gemeindemitgliedern in Oberzissen die Krankenkommunion gebracht. Nun hat er diese Aufgabe beendet. Wir danken Herrn Dietz für sein ehrenamtliches Engagement und sein Mittun über einen so langen Zeitraum und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen. 

Nachruf

Nachruf

 

Anton Weidenbach

 

* 25.02.1940 + 30.07.2020

 

 

Im Alter von 80 Jahren ist Herr Anton Weidenbach von seinem Schöpfer heimgerufen worden.

Er arbeitete 11 Jahre lang, gemeinsam mit seinem im Oktober letzten Jahres verstorbenen Bruder Peter, ehrenamtlich als Küster in der Kapelle Mariä Geburt in Dedenbach.

 

Wir danken ihm von ganzem Herzen für seine Mühe und sein Engagement zum Wohle unserer Pfarrgemeinde.

 

Christus, der Herr der Kirche, spreche auch zu ihm: „Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. … Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“ (Mt 25,21).

 

 

Angebot für Leib und Seele

Angebot für Leib und Seele

Wer sich für einige Zeit zurückziehen möchte oder einen geistlichen Impuls für sein Leben sucht, trifft in deutschen Klöstern auf offene Türen. Gäste können am Gebet der Ordensleute teilnehmen, Exerzitien absolvieren oder etwas aus den Kursprogrammen wählen. Das umfangreiche Angebot reicht von Ikonenmalerei über spirituellen Tanz zur Zen-Meditation. Abseits allen weltlichen Trubels in einer abgeschiedenen Abtei oder mitten in der Stadt in einem Einkehrhaus, von Klöstern zum Mitleben über Exerzitienhäuser oder Zentren für Erwachsenenbildung bis hin zu Wellnessklöstern findet sich eine breite Auswahl.

Neben Nahrung für die Seele bieten Ordensgemeinschaften seit jeher auch Nahrung für den Leib. Sie brauen Bier, brennen Schnaps und Likör und vertreiben Mineralwasser. Bio-Gemüse und frischer Schinken, Kräutertee, Käse und Honig, all das findet sich in den Hofläden und Gaststätten der Klöster. Auch Kosmetika wie Weihrauchsalbe, Beinwellcreme oder Mundwasser können dort gekauft werden.

Über eigene Buch- und Kunstverlage vertreiben die Orden Kunstkarten, geistliche Bücher und Devotionalien. In den Buch- und Kunstläden verkaufen Mönche und Nonnen selbstverzierte Kerzen und handgefertigte Paramente. Sie nähen Steppdecken und bauen Tischkicker. Vieles kann mittlerweile über das Internet bestellt werden.

Weitere Informationen unter www.orden.de oder unter www.klosterportal.org .

  Quelle: www.orden.de. In: Pfarrbriefservice.de

Schwere Tage

Schwere Tage


Es gibt Zeiten, da wir uns schwach und elend fühlen,

da das Leben uns sinnlos und als Last erscheint,

weil wir nichts mehr können und leiden müssen.

Barmherziger Gott,

wir wollen dankbar sein für die guten Tage in unserem Leben,

sei Du bei uns auch an den schweren Tagen,

damit wir nicht resignieren oder bitter werden,

dass wir danken können für die kleinen Geschenke,

für einen aufmunternden Blick, ein tröstendes Wort,

für einen Sonnenstrahl oder den Klang einer Melodie.

Hilf uns, in Würde die Bürden des Lebens zu tragen,

die Sorgen und Krankheiten,

die Schwächen und das Altwerden.

Wir wollen nicht ständig klagen und jammern,

denn Du bist ja bei uns mit Deinem Wort und Sakrament.


  Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Ausleihzeiten der Katholischen öffentlichen Büchereien

Niederzissen: mittwochs 16.00 - 19.00 Uhr / sonntags 10.00-12.00 Uhr

Oberzissen:   montags     17.00 - 19.00 Uhr

Wassenach.   dienstags

  15.00 - 16.00 Uhr 

Königsfeld:    mittwochs   16.00 - 18.00 Uhr / sonntags 11.45-13.00 Uhr

Schritte der Sehnsucht

Schritte der Sehnsucht


Schritte der Sehnsucht

kannst du wagen,

wenn du dich einlässt

auf die Führung Gottes.

 

Spuren der Sehnsucht

kannst du entdecken,

wenn du tief und weit genug

gehst auf deinem persönlichen Weg.

 

Bilder der Sehnsucht

kannst du finden,

wenn du lernst

mit den Augen des

Herzens zu sehen.

Stimmen der Sehnsucht

kannst du hören,

wenn du dich

den Fragen des Lebens stellst.

 

Gestalten der Sehnsucht

kannst du begegnen,

wenn du dich anfreundest

mit Frauen und Männern der Bibel.

 

Boten der Sehnsucht

kannst du antreffen,

wenn du die täglichen

Engel um dich

aufmerksam wahrnimmst.


  Paul Weismantel in Pfarrbriefservice

Pfarri das neue Maskottchen für die Kinderseite

Pfarri das neue Maskottchen für die Kinderseite

Hey du!

Kennst du mich schon? Ich bin der Pfarri. Faultier. Zehn Jahre alt. Kinderreporter. Und ich bin total lässig drauf und entspannt. Aber ich bin auch super neugierig. Ja, ich weiß, damit unterscheide ich mich ziemlich von meinen anderen Faultierfreunden. Die schlafen immer nur. Die ganze Zeit. Aber hey, das ist mir echt zu langweilig. Ich häng viel lieber im Büro von Pfarrbriefservice.de ab, zusammen mit dem Team. Ich bin nämlich freiberuflicher Kinderreporter. Reporter sein, das war schon immer mein großer Traum. Und wenn ich groß bin, möchte ich fest im Team von Pfarrbriefservice.de mitmachen. Dann krieg ich meinen eigenen Schreibtisch und sogar einen Computer. Mega cool. Aber momentan hab ich auch schon einen sehr wichtigen Job. Unverzichtbar! Spezialist, Manager, Fachkraft: Für die Kinderseiten im Pfarrbrief. Dafür bin ich zuständig und da check ich voll durch.

Darum Äugchen auf: Denn, wenn du künftig im Pfarrbrief dieses umwerfende Passbild von mir entdeckst, dann weißt du sofort: Das ist die Kinderseite! Und manchmal, da wird es auch Geschichten und Rätsel mit mir geben. Lass dich überraschen!

Bis bald! Häng ab!

Euer Pfarri

Nachhaltigkeit - Was ist das?

Nachhaltigkeit - Was ist das?

Sehr oft hören und lesen wir etwas über den Begriff der „Nachhaltigkeit“. Aber was ist eigentlich damit gemeint?

Stell dir einmal vor, du besitzt einen Wald. In diesem Wald stehen 100 Bäume. Jedes Jahr wachsen diese Bäume ein Stück in die Höhe und in die Breite. Hast du schon einmal einen gefällten Baum an der Schnittfläche betrachtet? Du erkennst Jahresringe, die sich wie Kreise um einen Kern ziehen. Das sind die Zuwächse des Baumes Jahr für Jahr. In guten Jahren, wenn die Witterung ideal ist, sind diese Ringe etwas breiter, in manchen Jahren etwas schmäler. Jedes Jahr wächst der Holzanteil deiner Bäume. Wenn du nun jedes Jahr nur genau so viel Holz aus dem Wald holst, wie genau in diesem Jahr nachwächst, dann handelst du nachhaltig.

 

Verbrauche nur so viel, wie auch nachwächst!

 

Was hat das nun mit Umweltschutz zu tun? Überlege einmal: Wir holen von unserer Erde Jahr für Jahr mehr Rohstoffe, als nachwachsen können. Pflanzen und Tiere sterben aus. Trinkwasser wird knapp und fruchtbare Flächen werden kleiner. Würdest du das bei deinem Wald machen, so würden am Ende alle Bäume weg sein und es könnte nichts mehr nachwachsen. Zudem produzieren wir Abfall, der von der Natur nicht aufgenommen und verwertet werden kann.

 

Ist Mülltrennung eine Lösung?

Gibt es noch weitere Möglichkeiten, nachhaltig zu handeln?

Sprich mit Erwachsenen darüber. Frage in der Schule deine Lehrerin oder deinen Lehrer!

Text: Katholische Kinderzeitschrift Regenbogen In: Pfarrbriefservice.de

3 Anregungen für Upcycling

3 Anregungen für Upcycling

Auch wenn du kein geschickter Tüftler oder keine begabte Bastlerin bist, hier sind für dich drei Ideen, wie du alte Dinge upcyclen kannst:

1.  Zu kleine oder alte Gummistiefel werden zu bunten und lustigen Blumentöpfen.

2.  Gereinigte Metalldosen sind robuste Behälter für Stifte und Kleinkram. Man kann sie bemalen, wenn man will.

3.  Alte Getränkeflaschen verwandeln sich in nette Vasen. Vorher Flasche säubern und Etikett ablösen. Fertig!

Bild: Anna Zeis-Ziegler In: Pfarrbriefservice.de

  Text: Katholische Kinderzeitschrift Regenbogen In: Pfarrbriefservice.de

 

Geänderte Öffnungszeiten im Pfarrbüro Niederzissen

Geänderte Öffnungszeiten im Pfarrbüro Niederzissen

In der Zeit vom 14.-29.09.20 ist das Pfarrbüro Niederzissen montags, mittwochs und freitags von 9.00-12.00 Uhr und dienstags von 13.00-16.00 Uhr geöffnet.

 

Redaktionsschluss

Redaktionsschluss

Der nächste Pfarrbrief

 

... erscheint zum 22.09. und reicht bis zum 12.10.2020. Redaktionsschluss: Artikel und Messbestellungen für die Pfarrbriefausgabe Nr. 09/2020 müssen bis Donnerstag, 03.09.2020 in den Pfarrbüros vorliegen.

 

Später eingegangene Artikel und Messbestellungen können leider nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank!

 

Gebetsmeinung des Papstes und des Bischofs für 2020

 

September

·        Universal – Respekt für die Rohstoffe unseres Planeten: Wir beten dafür, dass kein Raubbau an den Rohstoffen unseres Planeten betrieben wird, sondern dass sie gerecht und nachhaltig verteilt werden.

 

·        Für die Beschäftigten und Ehrenamtlichen in den Caritasverbänden, die sich für benachteiligte und bedürftige Menschen einsetzen.

 

·        Für alle, die ein Mandat in Orts- und Stadträten innehaben und für das Wohl der Menschen in den Städten und Gemeinden unseres Bistums arbeiten.

 

 

Maskenzeit

 


Durch die Straßen…

… gehe ich in diesen Tagen,

mit Beklemmung oft und ganz viel Fragen,

sehe Angst in alten Augen,

höre nur gedämpftes Lachen,

blicke in verstummte Kinderaugen.

 

Es ist Maskenzeit.

 

Vor einem Kreuz dort an der Straßenecke

bleibe ich dann stehen,

schaue in die Augen deines Sohnes, Gott,

und bitte: schicke uns den Heiligen Geist,

schicke uns den Geist der Liebe und der Hoffnung,

nimm die Gottvergessenheit und Angst,

schick uns Weisheit, schick uns Gottvertrauen,

komm du Geist, du Heiliger.

Nicht nur an Pfingsten.


 

Theresia Bongarth, In: Pfarrbriefservice.de

 

J Von der Schönheit der Schöpfung

Der wanderfreudige Kaplan geht mit den großen Ministranten auf Klettertour. Nach großer Anstrengung haben doch alle heil den Gipfel erklommen. Der Kaplan preist die schöne Sicht: „Der blaue See inmitten gelber Rapsfelder und dunkelgrünem Wald. Weiter hinten das Dorf Schmalbach mit dem kleinen Blasius-Kirchlein …“ Da wird Norbert wütend: „Warum haben Sie uns denn hier heraufgescheucht, wenn es unten so schön ist?“

Text: St. Benno-Verlag, Leipzig In: Pfarrbriefservice.de

 

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Kontakte

Kontakte

 


www.pfarreiengemeinschaft-brohltal.de

 

 

Pfarrbüro Burgbrohl

Birgit Heimerl

Pfarrsekretärin

Kirchstraße 18, 56656 Burgbrohl

Tel: 02636/2216 - Fax: 02636/3423

@kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de

Bürozeiten: Mo u. Di 8.30 - 16.30 h / Do und Fr

8.30 - 11.30 h, mittwochs geschlossen

Pfarrbüro Niederzissen

Edith Reuter

Pfarrsekretärin

 

Wolfgang Doll

Horststraße 35, 56651 Niederzissen

Tel: 02636/6166 - Fax: 02636/6060

@: Kirchengemeinde-niederzissen@t-online.de

Bürozeiten: Mo u. Mi 8.30 - 11.30 /Di u. Do

9.00 - 16.30 h, freitags geschlossen

Pater Jino Mathew CST

Kooperator / Pfarrverwalter

Horststraße 35, 56651 Niederzissen

Tel: 02636/80518 - Fax: 02636/6060

@: ayiramcst@gmail.com

Werner Steines

Diakon mit Zivilberuf

 Im Wingert 10 - 56653 Wehr

Tel: 02636/5399323 - @: werner.steines@googlemail.com

 

Sebastian Zinken

Diakon mit Zivilberuf

 Dreifaltigkeitsweg 20 - 53489 Sinzig

Tel: 0179/9076452 - @: sebastian.zinken@bistum-trier.de

 

Rainer Schönhofen

Gemeindereferent

PastoralerKoordinator

 Horststraße 35 - 56651 Niederzissen

Tel: 02636/800904 - Fax: 02636/6060

@: rainer.schoenhofen@bistum-trier.de

Hans-Peter Müssenich

Pfr. i. R.

 Lerchenweg 20 - 56651 Niederzissen

Tel: 02636/9698434 - @: hp.mue@t-online.de

 

Wilma Basche

Sekretärin für Oberzissen

 Bürozeiten im Pfarrsaal an der Kirche Oberzissen:

Di, 9.00 - 10.00 h und Fr, 16.00 - 17.00 h

 

Dekanat Remagen-Brohltal, An der Kirchmauer 2, 53498 Waldorf

Tel: 02636/80977-0, @: dekanat.remagen-brohltal@bistum-trier.de

 

Impressum: „Mit Christus in einem Boot“ – Pfarrbrief der kath. Pfarreiengemeinschaft Brohltal  Herausgeber:
Kath. Pfarrämter der Pfarreiengemeinschaft
Redaktion: Seelsorgeteam: Jino Mathew CST, Rainer Schönhofen; Birgit Heimerl, Edith Reuter
Anschrift der Redaktion: Pfarrbüros (siehe Seite „Kontakte“) Druck: Gemeindebrief Druckerei,
Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen; Farblogo: Beate Heinen, Wassenach / Erscheinungsweise:
ca. 12 x im Jahr. — Einzelpreis 0,40 €; Hauszustellung in Burgbrohl u. Wassenach: 6,50 €/Jahr.
Zustellung per E-Mail: kostenlos — Für unverlangt eingesandte Beiträge übernehmen wir keine Gewähr.

 



Deutschland braucht seine „Gutmenschen“

Caritas-Kampagne 2020 „Sei gut, Mensch!“ fordert Wertschätzung und bessere Bedingungen für Engagement und Ehrenamt

 

„Wer Anderen Gutes tut und sein Handeln auf das Gemeinwohl ausrichtet, darf nicht verunglimpft werden“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher zum Start der Caritas-Kampagne 2020 „Sei gut, Mensch!“.

 

Es gibt in Deutschland, wie auch in Europa und weltweit, immer lauter werdende, menschenverachtende und intolerante Gruppen und Organisationen. Es darf nicht sein, dass helfen und solidarisch sein zum Vorwurf wird. „Wir wollen und dürfen die Deutungshoheit darüber, was ‚gut‘ ist und was ‚gute Menschen‘ sind, nicht denen überlassen, die den Begriff lächerlich und verächtlich machen“, so Neher.

 

Anerkennen und ermutigen

 

Solidarisch handelnde Menschen werden immer wieder mit Stalking und Beschimpfungen bedroht und die Zahl rechtsextremer Gewalttaten nimmt zu. „Deshalb müssen wir Menschen, die bereit sind Gutes zu tun, ermutigen und ihnen verstärkt unsere Anerkennung aussprechen“, so Neher. Für den Zusammenhalt in der Gesellschaft brauche es dringend „Gutmenschen“, die Verantwortung für die Nächsten und die Gemeinschaft übernehmen und sich entschieden gegen die Herabsetzung und Diffamierung guten Handelns wehren.

 

Mehr tun für Menschen, die Verantwortung übernehmen

 

Die Kampagne lädt auch ein, aktiv zu werden und Menschen beizustehen, die Hilfe brauchen. Dazu fordert der Deutsche Caritasverband von der Politik bessere Rahmenbedingungen für Engagement, Ehrenamt und die Menschen, die soziale Verantwortung übernehmen.

 

Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit

 

Die Plakate und Anzeigenmotive zur Kampagne zeigen Menschen, die Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen, die sich für den Zusammenhalt einsetzen und die sich haupt- und ehrenamtlich in Caritas-Einrichtungen und -Diensten engagieren. Mehr über diese Menschen und ihre Erfahrungen finden sich auf der Kampagnen-Webseite: www.SeiGutMensch.de

 

Eine Spezial-Ausgabe des Magazins „Sozialcourage“ informiert über Projekte, Fakten und Informationen zum Thema „Sei gut, Mensch!“ www.sozialcourage.de

 

Quelle: Pressemitteilung Deutscher Caritas-Verband vom 16.1.2020

 

 

 

Bild: Deutscher Caritasverband e. V. / Sebastian Pfütze In: Pfarrbriefservice.de


Pfarrbrief


 

Ausgabe 7

für die Zeit vom 30.06.2020 bis 24.08.2020

 

Kirchliche Mitteilung der

Pfarreiengemeinschaft Brohltal

 

Pfarrbüro Burgbrohl, Tel. 02636-2216

Pfarrbüro Niederzissen, Tel. 02636-6166

 

Brenk   Dedenbach   Galenberg   Glees   Hain   Niederdürenbach   Oberdürenbach   Rodder   Schalkenbach   Schelborn   Weiler   Wollscheid

 


 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

 

nach Pfingsten kommen wir nun in den Jahreskreis des Kirchenjahres zurück. Wir machen uns wieder auf den Weg, beschenkt mit dem Heiligen Geist, Gottes belebender Kraft. Und das trifft sich gut mitten in einer so langen Zeit der Ungewissheit und Unsicherheit. Hier fällt mir ein Wort Jesu ein: (Mk 4,35).

 

„Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren“

„Jetzt ist Sommer! Egal, ob man schwitzt oder friert:

Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.

Es ist Sommer! Ich hab das klar gemacht:

Sommer ist, wenn man trotzdem lacht.“

 

In diesem Lied beschrieben die Wise Guys vor einigen Jahren den Sommer so wie er ist: Mal als sehr heiß, dann wieder als kühl und regnerisch, sodass Flüsse über die Ufer treten können. Gutes Wetter können wir nicht planen, es stellt uns unsere Ohnmacht vor Augen. Zugleich nehmen wir zurzeit auch wahr, dass wir mehr und mehr vor Veränderungen stehen.

 

Viele Menschen nutzen die Sommerzeit für Urlaub und Erholung, um Zeit mit der Familie oder mit Freunden zu verbringen und um Neues zu entdecken oder Ruhe zu genießen. Wie gut, dass der Schöpfer eine so abwechslungsreiche Natur erschaffen hat, sodass für alle Sehnsüchte ein Ort zu finden ist: Berge, Städte, Meer laden zu Abenteuer, Kultur und Erholung ein, egal ob direkt vor der Haustür oder weit weg.

 

Denn: „Glücklich sein“ kann man „zum Glück“ überall, nämlich dann, wenn man Frieden in sich trägt. Nimmt man seine Unzufriedenheit mit in den Urlaub, ist es schwer Entspannung und Urlaubsfreude zu finden.

Mir persönlich hilft es, Gott mit einzuladen auf die Reise, damit ich die Schönheiten nicht übersehe und die fröhlichen Augenblicke nicht so schnell vergesse, um dann dankbar und bereichert nach Hause zurückzukehren.

 

„Manchmal schenkt mir ein Tag eine Rose.

Dann zerpflücke ich die duftenden Glücksmomente

  • tausendmal –

und sauge ihren belebenden Duft tief in meine Erinnerung

als Schatz für dürre, farblose Tage.“

 

(Katharina Wagner, Pfarrbriefservice.de)

Egal ob Sie verreisen oder die Ferientage Zuhause verbringen – wir, das Pastoralteam und die MitarbeiterInnen in unseren Pfarrbüros wünschen Ihnen und Euch schöne und erlebnisreiche Urlaubs- und Ferientage mit vielen guten Erfahrungen und glücklichen Momenten, aus denen Sie dann Kraft für den Alltag mit all seinen Verpflichtungen schöpfen können. Bleiben Sie gesund!

Ihr Pater Jino

Informationen zum Corona Schutzkonzept

Informationen zum Corona Schutzkonzept

In vielen Europäischen Ländern ist die Corona Krise weitestgehenst überstanden und erste Lockerungen werden deutlich.

 

Ab Juli wird das Coronaläuten um 19.30 Uhr in unserer Pfarreiengemeinschaft ausgesetzt, gerne können Sie jedoch weiterhin für die Kranken und Verstorbenen der Pandemie beim Angelusläuten gedenken. Zum Angelus Gebet wird täglich um 18.30 Uhr (in manchen Kirchen/Kapellen um 18 Uhr) geläutet.

 

Das Schutzkonzept sieht vor, dass Sie sich weiterhin für die Gottesdienste in Burgbrohl, Wassenach, Wehr und Weiler im Pfarrbüro Burgbrohl (Tel. 02636/2216 oder per E-Mail kath.pfarramt.burgbrohl@t-online.de ) und für Königsfeld, Niederzissen und Oberzissen im Pfarrbüro Niederzissen (Tel. 02636/6166 oder per E-Mail kirchengemeinde-niederzissen@t-online.de ) anmelden. Die Anmeldungen zu den Gottesdiensten können von Montag bis Freitag (freitags bis 10.00 Uhr) für die am Wochenende stattfindenden Messen erfolgen.

 

Zurzeit ist die Schutzmaske nur noch beim Betreten und Verlassen der Kirche und während des Singens zu tragen, während der hl. Messe kann der Mundschutz abgelegt werden. Auf den Bänken sind Punkte angebracht, die von einer Person oder Ehepaar besetzt werden können. Des Weiteren müssen wir eine Anwesenheitsliste führen, weshalb wir darum bitten, sich anzumelden. Bitte bringen Sie nach Möglichkeit ein eigenes Gotteslob mit. Wir können nicht garantieren, dass nichtangemeldete Personen in den Gottesdiensten einen Platz bekommen.

 

Da wir aufgrund der Erleichterungen der Schutzmaßnahmen zukünftig mit mehr Gottesdienstbesuchern rechnen und dadurch in manchen Kirchen ein Platzproblem entstehen kann, möchten wir Sie bitten, sich auch auf nicht so beliebte Plätze zu setzen damit der Abstand gemäß des Schutzkonzeptes eingehalten werden kann.

 

Aufgrund der täglich neuen Entwicklungen in Bezug der Pandemie werden evtl. weitere Lockerungen vor oder in der hl. Messe bekannt gegeben. Außerdem bitten wir um Verständnis, wenn die Anmeldeliste voll ist und sie leider nicht am Gottesdienst teilnehmen können.




 

Hauskommunion

Leider kann zurzeit nicht in allen Pfarreien die Hauskommunion zu Ihnen gebracht werden, da einige Kommunionspender zur Risikogruppe gehören und ihren Dienst nicht versehen dürfen. Wenn Sie die hl. Kommunion aber empfangen möchten, melden Sie sich bitte in den Pfarrbüros Burgbrohl und Niederzissen. Vielen Dank!

Geänderte Öffnungszeiten in den Pfarrbüros im Juli / August

Das Pfarrbüro in Burgbrohl ist in der Zeit vom

20.07.-05.08.2020 nicht besetzt. Bitte wenden Sie sich in dieser Zeit an das Pfarrbüro in Niederzissen.

Interkulturelle Woche findet statt

Interkulturelle Woche findet statt

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt
Videofilme, Tipps und Materialien ermuntern dazu, das Engagement für mehr Begegnung gerade in diesem Jahr zu verstärken

Die Interkulturelle Woche 2020 findet statt – trotz der veränderten und noch unklaren Rahmenbedingungen im Zuge der Corona-Pandemie, teilen die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung mit. Eine eigene Rubrik informiert fortlaufend über aktuelle Entwicklungen, beantwortet Fragen und gibt Tipps für Veranstaltende: https://www.interkulturellewoche.de/ikw-vor-ort .

 

Begegnung ermöglichen

 

Im Rahmen der Interkulturellen Woche (IKW) organisieren Haupt- und Ehrenamtliche jedes Jahr im September im gesamten Bundesgebiet rund 5000 Veranstaltungen in über 500 Städten, Gemeinden und Landkreisen zu Themen wie Flucht, Migration, Integration, Teilhabe, Interreligiösität oder gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Es sollen Räume für Begegnungen entstehen, in denen sich Menschen kennenlernen und im direkten Kontakt Vorurteile abbauen können. Die IKW ist eine bundesweite Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.

 

Materialien und neue Videofilme

 

Zusätzlich zu den Materialien (z.B. Plakate, Social-Media-Motive, Materialheft https://www.interkulturellewoche.de/downloads ), die man herunterladen oder bestellen kann, stehen den Veranstaltenden neu zwei Videofilme zur Verfügung. Ein Animationsfilm ( https://vimeo.com/398767003 ) erklärt die Geschichte und Ziele der IKW. Er wendet sich vor allem an Menschen, die die Aktionswoche nicht kennen. Der zweite Film ( https://vimeo.com/398776220 ) zeigt, was in einer Stadt möglich ist, wenn Organisierende, Verwaltung und Schulen an einem Strang ziehen. Er ist Start einer kleinen Reihe mit dem Titel „IKW vor Ort“, die im Lauf des Jahres fortgesetzt werden soll.

 

Gemeinsames Wort der Kirchen

 

Das Gemeinsame Wort der Kirchen zur IKW 2020 gibt es unter http://www.interkulturellewoche.de/gemeinsames_wort/2020 . Darin weisen die Vorsitzenden Bischof Georg Bätzing, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos darauf hin, „wie lebensnotwendig eine solidarische Grundhaltung in unserer Gesellschaft ist“, gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

  Text: Pressemitteilung IKW / Pfarrbriefservice.de

 

Werde, der du bist

Werde, der du bist

Mariä Himmelfahrt: Ein Fest für Körper und Seele

Wellness-Wochenende, Fitness-Center-Arrangements, Erholung für Körper und Geist … Die Sorge um Körper und Geist ist ein Thema, das überall präsent ist!

Da liegt die katholische Kirche mit ihrem Fest der ‚Aufnahme Mariens in den Himmel’ eigentlich voll im Trend. Wieso, wollen Sie wissen?

Bei diesem Fest geht es um den Köper und die Seele. Es ist ein sehr leibliches Fest, denn es besagt, dass Maria, die Mutter Jesu, am Ende ihres irdischen Lebens mit Leib (!) und Seele in den Himmel aufgenommen worden ist. Ein Zustand, den viele Menschen heute mit aller Anstrengung zu erhalten suchen: fit, jung und schön bis ins hohe Alter. Um dann doch überrascht zu sein, dass das Leben irgendwann zu Ende ist!
Das Fest ‚Mariä Himmelfahrt’ fordert auf, sich mit dem eigenen Leib und der eigenen Seele zu befassen. Aber nicht, um jung, schön und unsterblich zu werden, sondern um immer mehr zu dem Menschen zu werden, an den Gott bei seinem Ruf ins Leben gedacht hat. ‚Werde, der du bist’, so sagt es ein alter Sinnspruch. Schönheit ist in jedem Menschen angelegt. Nur ist es oft nicht die Art von Schönheit, die gerade durch menschlich gemachte Idealbilder, Schablonen von Kosmetik- und Fitnessindustrie oder andere Instanzen einer Leistungsgesellschaft, vorgegeben wird.


Mit dem Fest der Himmelfahrt Mariens, der „wunderschön prächtigen Frau“, wie es in einem alten Marienlied heißt, wird den Christen in bildhafter Sprache verdeutlicht, wozu Mensch und Welt durch Gottes Willen berufen sind: zu einem guten, gerechten und ewigen Leben, zum Leben im Reich Gottes, normalerweise ‚Himmel’ genannt. Und dieser Himmel, dieses Reich Gottes, hat bereits hier auf Erden begonnen. An diesem Himmel dürfen die Menschen mit bauen, bis er einmal ganz da sein wird. Schönheit entsteht auch durch das, was ein Mensch tut und dadurch ausstrahlt. Marias Himmelfahrts-Fest fordert die Christen auf, sich mit ganzem Leib für diese Welt, dieses ‚angefangene Reich Gottes’, einzusetzen. Und es im Geiste Jesu und mit voller ‚Seele’ mit zu gestalten.
Noch ein Wort zu den Heilpflanzen:
Wenn Sie Kinder haben, dann haben Sie das sicher selber schon erfahren: Neben der Medizin helfen Zuwendung und Zuspruch beim Gesundwerden. Mamas oder Papas gutes Wort und die liebevoll zubereitete Wärmflasche sind ‚heilsam’. Ähnlich dachten in vergangenen Jahrhunderten die Menschen beim Ernten der Mitte August in Reife stehenden Heilkräuter. Und so verbanden sie die Anwendung der Heilkräuter mit der Bitte an die Gottesmutter Maria, sich bei Gott für die Heilung der Kranken einzusetzen.

 Text: www.familien234.de / In: Pfarrbriefservice.de

Schöne Ferien

Schöne Ferien


So viele Schutzengel wie du brauchst,
sollen dich begleiten und behüten!

So viele Begegnungen wie dir gut tun,
sollen dein Herz erfreuen und bereichern!
So viele neue Eindrücke wie du aufnehmen kannst,
sollen deinen Horizont erweitern und dich begeistern!

So viele unbekannte Orte wie du aufsuchst,
sollen dir von der Schönheit der Schöpfung erzählen!
So viele aufbauende Kräfte wie dir zuwachsen,
sollen dich daran erinnern, wie kostbar Ferien sind!

Paul Weismantel


                                               Aus: Marcus C. Leitschuh: Ferien! Impulse zum Auftanken. Verlag Neue Stadt, 2004

Endlich Ferien. Reisezeit. Kofferpacken, das alljährliche überlegen, was notwendig auf der Reise begleiten wird und was zurückbleiben kann. So ein Koffer will für alle Eventualitäten gerüstet sein. Und dann sind wir auch
noch gerne gegen alles versichert. An was man alles denken muss vor der Reise! Ein schöner Moment, wenn die Reise wirklich losgeht, wenn ich nur noch hoffen kann, dass es schön wird. Wenn ich nicht mehr verantwortlich bin.
Meine ehemalige Klassenlehrerin hat mir eine rostige Blechabbildung des
Heiligen Christopherus geschenkt. Sie zeigt einen Mann mit Stab, der ein
Kind auf den Schultern durch einen Fluss trägt. Eine Bierdeckelgroße
Medaille, deren Löcher darauf hindeuten, dass sie offenbar einmal irgendwo
befestigt war. Vielleicht an einem alten Koffer oder in einem Auto? Seit
jeher ist Christopherus ein Heiliger für alle Menschen auf der Reise. Ein
Gebet wird nun nicht dafür sorgen, dass ich nicht die Zahnbürste vergesse,
wohl aber einen Hinweis geben, dass mein Reiseweg nicht nur von mir abhängen wird. Ich werde vielen Menschen begegnen, die mir helfen werden.
Flugkapitän. Koch im Hotel. Von Polizisten bis zu den Ärzten am Urlaubsort.
Menschen die mir einen schönen, gesunden und erholsamen Urlaub bereiten
wollen. Die dafür sorgen, dass ich mich entspannen kann und mir in Not
helfen, so wie Christopherus das Kind übers gefährliche Wasser trägt.

Deshalb finde ich es schön, vor einer Reise einen Reisesegen zu lesen oder
wenn er mir sogar zugesprochen wird. Nicht als fromme Vollkaskoversicherung,
sondern als Wort des Mutmachens und Wissens, dass Gott auf meinen Wegen bei mir ist. Und so wünsche ich auch Ihnen schöne Ferien. Gott möge bei Ihnen
sein.
                                               Aus: Marcus C. Leitschuh: Ferien! Impulse zum Auftanken. Verlag Neue Stadt, 2004

Kräuterweihe

Kräuterweihe

Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der römisch-katholischen Kirche. Dieser Brauch ist schon seit dem 9. Jahrhundert bekannt und wurde in den letzten Jahren wieder mehr aufgelebt. Dabei werden am Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August Kräuter zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht. Dort werden diese im Gottesdienst oder im Anschluss daran vom Priester gesegnet. Die Kräuterweihe zählt zu den Sakramentalien. In manchen Orten Bayerns und Tirols beginnt damit auch die Zeit des Frauendreißigers.

 

Je nach Region bestehen die Kräuterbuschen aus insgesamt

sieben (Zahl der Wochen- bzw. Schöpfungstage), neun (dreimal drei für die hl. Dreifaltigkeit),Zwölf (Zahl der Apostel),14 (Zahl der Nothelfer),24 (zweimal zwölf: zwölf Stämme Israels aus dem alten und zwölf Apostel Christi aus dem neuen Testament) 72 (sechsmal zwölf) (Zahl der Jünger Jesu) oder gar 99

verschiedenen Kräutern.

Typische Kräuter neben Alant sind Echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut und die verschiedenen Getreidesorten. In manchen Regionen wurden in die Kräuterbuschen so viele Alantblüten eingebunden, wie Menschen, Kühe und Pferde auf dem Hof lebten. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern sollte besonders heilsam sein. Krankem Vieh wurden geweihte Kräuter ins Futter gemischt oder man warf zum Schutz vor Blitzschlag beim Gewitter Kräuter aus dem Buschen ins offene Feuer.                                       Text: Wikipedia / In: Pfarrbriefservice.de

 

Am 15./16.08. werden die mitgebrachten Kräuter nach den hl. Messen gesegnet, entnehmen Sie die Zeiten bitte der Gottesdienstordnung.

 

Entlass- u. Einschulgottesdienste

Aufgrund der Corona Pandemie haben wir, um größere Menschenansammlungen zu vermeiden, die Termine der Entlass- und Einschulgottesdienste und Kindergartengottesdienste nicht in der Gottesdienstordnung veröffentlicht. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Wir wünschen allen, Schulanfängern und Schulanfängerinnen einen guten Start ins Schulleben und allen anderen einen guten Start auf ihrem weiteren Weg.

Krisenzeiten

Krisenzeiten


Wir leben in Frieden und Freiheit.
So lange fühlten wir uns sicher!
Doch nun hat Angst uns im Griff,
ist als CORONA über uns hergefallen.

 

Abstand halten, Masken tragen.
Ist der Mensch, der mir begegnet,
eine Gefahr für mich?
Einschränkungen - Aufhebungen.
Was ist richtig?

 

„Fürchtet euch nicht!“
Immer wieder begegnet uns
diese Ermutigung in den Schriften der Bibel.
„Fürchtet euch nicht!“
sagt Jesus immer wieder zu seinen Jüngern.

 

Heute wie damals verspricht er uns
den Beistand durch seinen Geist,
den Geist, der Kraft und Mut gibt,
der uns erfüllt, uns stärkt und leitet.

 

Heute wie damals beruft er uns,
diesen Geist in der Welt sichtbar zu machen,
indem wir unsere Ängste besiegen,
einander stärken und helfen
und miteinander diese Krise bewältigen.


 

Gisela Baltes, www.impulstexte.de , In: Pfarrbriefservice.de

Kinderecke

Kinderseite

Wer findet den Weg?

Die Entdeckerin versucht, mit ihrem Boot zum Leuchtturm zu finden. Viele Schiffe sind beim Seeweg durch die Klippen an den Felsen bereits zerschellt. Die Wracks ihrer Schiffe versperren nun auch noch die Zufahrtswege. Nur ein Weg führt dorthin. Er ist sehr schwierig. Bist du auch ein Entdecker und findest ihn?

                                                                       Te xt: Christian Badel, www.kikifax.com / In: Pfarrbriefservice.de

Ist die Synode gescheitert?

Gedanken zu den neuesten Entwicklungen der Synodenumsetzung

Zum Autor: Mein Name ist Dominik Holl, ich bin Redakteur in der Bischöflichen Pressestelle des Bistums Trier in Saarbrücken. In dieser Funktion habe ich das breite Medienecho in Bezug auf die Gespräche zwischen Vertretern des Bistums Trier, darunter auch Bischof Dr. Stephan Ackermann, und Vertretern des Vatikans in Rom genau verfolgt. Gegenstand der Gespräche waren die beiden Klagen gegen das Gesetz zur Umsetzung der Synode im Bistum Trier. Meine Gedanken zu den Ergebnissen dieses Gesprächs und zu den anschließenden Interpretationen der Medien möchte ich gerne mit Ihnen teilen:

„Vorerst Gescheitert“, „Reform gestoppt“ – die Schlagzeilen zum Gespräch von Bischof Stephan Ackermann im Vatikan klangen wie ein Abgesang auf die Synodenumsetzung. Wenngleich die eigentlichen Meldungen unter den besagten Schlagzeilen einen weitaus sachlicheren Ton eingeschlagen haben, so schien in den Überschriften eine gehörige Portion Genugtuung der jeweiligen Autoren zu stecken. Ein Redakteur ging sogar so weit, in einem anschließenden Kommentar personelle Konsequenzen in Richtung Bistumsleitung für das sogenannte „Scheitern“ zu fordern.

Aber ist der Prozess denn wirklich gescheitert? Zugegeben: Die Befürworter der Synode hatten sich sicherlich ein anderes Ergebnis aus Rom erhofft. Die Gegner aber wahrscheinlich auch. Denn die Ergebnisse der Synode bleiben als Orientierung weiterhin gültig. Natürlich wurden bestimmte Punkte von Seiten des Vatikans benannt, an denen geschraubt werden muss. Aber zu behaupten, das gesamte Projekt sei gescheitert oder gestoppt, hieße die Sachlage zu verkennen. Denn eines sollte nicht vergessen werden:

Bei den Gesprächen in Rom ging es vor allen Dingen um den gesetzlichen Rahmen der äußeren Struktur, sprich: hier ging es um die Administration, die Verwaltung des kirchlichen Lebens. Nicht aber um das kirchliche Leben selbst.

 

Allein die Reaktion aus Rom ist Beleg dafür, dass ein anderer Wind durch die Kirche weht. Wären die Ideen der Synode ein singuläres Aufbegehren eines einzelnen Bistums, beispiellos in der großen Kirche, ohne Nachahmer oder Gleichgesinnte, die andernorts ähnliche Wege einschlagen – Rom hätte Bischof Ackermann wohl mit einem Tadel und der klaren Absage an alle Pläne nach Hause geschickt. Stattdessen hat Rom die Bedeutung des Vorhabens und die Tragweite der Auswirkungen auf die gesamte Katholische Kirche sogar schriftlich in der Pressemitteilung anerkannt. Allein wegen dieser Konsequenzen versuchen sie nun, ein Auge auf das Gesetzt zu haben, um den Grad der Änderungen kontrollieren zu können. Änderungen aber werden kommen und sie werden letztlich von Rom gebilligt sein.

Ja, Gottes Mühlen mahlen langsam und Gottes Kirche bewegt sich nur allzu oft zermürbend träge. „Und sie dreht sich doch!“, möchte man sagen. Die Synode ist nicht aus dem Nichts heraus entstanden. Sie ist Teil eines breiten gesellschaftlichen und innerkirchlichen Diskurses über die Erneuerung der Kirche, über einen Weg in die Zukunft. Auch die Gegner der Synode sind Teil dieses Diskurses. Wüssten sie, dass der Weg des Bistums sicher zum Scheitern verurteilt sei, sie würden sich entspannt zurücklehnen. Je heftiger die Reaktionen ausfallen, desto deutlicher wird, dass das Momentum der ins Rollen geratenen Kirche im Bistum immer größer wird.

Werfen Sie nur einmal einen Blick auf die Inhalte der Synode, auf die neuen Gottesdienstformen, von denen dort die Rede ist, auf die neuen Wege, den Menschen pastoral zu begegnen, auf die Ziele, sich als Kirche stärker und vernetzter in die Gesellschaft zu wagen. Schauen Sie sich dann einmal um – in Ihrer Gemeinde, in Ihrem Dekanat, in Ihrer nahen und fernen Umgebung: Was davon gab es vor sieben Jahren schon so? Was ist neu hinzugekommen? Und noch viel wichtiger: Worüber darf nachgedacht und diskutiert werden, ohne dass man für völlig verrückt gehalten wird. Es ist mehr möglich in dieser Kirche. Auch wenn der Prozess um die Struktur der Synodenumsetzung langwierig und kraftzehrend sein mag.

Der Diskurs in unserer Kirche hat sich spürbar verändert, das hat die Synode in ihrem Dokument klar manifestiert. Und vielleicht hat die Corona-Pandemie hier auch nochmal als Katalysator gewirkt, um Dinge in Schwung zu bringen, noch mehr undenkbare Dinge nicht nur denkbar, sondern vor allem durchführbar zu machen.

Wenn so Scheitern aussieht, möchte ich gerne wissen, was passiert, wenn aus dem Scheitern ein Erfolg wird!

 

Fragen und Antworten zur kirchlichen Trauung

Fragen und Antworten zur kirchlichen Trauung

Tipps für die Planung

 

Welche Unterlagen werden benötigt?

Jeder Ehepartner muss den so genannten Ledigkeitsnachweis erbringen: Dabei handelt es sich um eine aktuelle Taufurkunde, die beim Taufpfarramt erhältlich ist und nicht älter als sechs Monate sein darf. Bei ausländischen KatholikInnen kann das Verfahren langwieriger sein, was bei der zeitlichen Planung berücksichtigt werden sollte.
Partner, die nicht Mitglied der katholischen Kirche sind, benötigen einen amtlichen Ledigennachweis durch eine Aufenthaltsbescheinigung, die sie beim Standesamt oder Einwohnermeldeamt erhalten. Das deutsche Recht verlangte bis zum 31.12.2008 vor der kirchlichen Trauung die Schließung einer Zivilehe. Seit dem 01.01.2009 ist auch eine rein kirchliche Trauung gestattet. Diese wird allerdings zivilrechtlich nicht anerkannt und muss vom Bischof genehmigt werden. Für die standesamtliche Trauung wird die Geburtsurkunde, der Personalausweis oder Reisepass sowie eine Aufenthaltsbescheinigung benötigt.

 

Was ist ein Ehevorbereitungsseminar?

Die Planung der Hochzeit bedeutet für jedes Paar viel Stress. Zwischen Kleideranproben, Menüauswahl und Planung der Sitzordnung geht der tiefere Sinn der kirchlichen Trauung schnell verloren. Die katholische Kirche bietet deshalb Ehevorbereitungsseminare an, in denen wichtige Fragen nach dem gemeinsamen Lebensweg und dem Stellenwert des gemeinsamen Glaubens thematisiert werden. Aber auch die Herausforderungen, die die moderne Gesellschaft an das Zusammenleben eines Paares stellt, werden angesprochen. Informationen über verschiedene Kursangebote erhalten Sie bei Ihrer Pfarrei oder Ihrem (Erz-)Bistum.

 

Wer ist zuständig?

Grundsätzlich ist der Pfarrer der Heimatpfarrei der Braut oder des Bräutigams Ansprechpartner. In der Regel findet die Trauung in der Gemeinde statt, in der das Paar beheimatet ist. Für den Ausnahmefall, dass Sie woanders heiraten möchten, stellt der Heimatpfarrer eine Überweisung aus. Allerdings müssen Sie sich dann selbst darum kümmern, an Ihrem Wunschort einen  Pfarrer zu finden, der Sie traut.

Wie und wann organisieren wir die Terminabsprachen?
Bezüglich der Terminabsprachen für die Trauung sollte sich das Paar frühzeitig (rund 6 bis 12 Monate vorher) an die zuständige Pfarrgemeinde wenden, damit der Wunschtermin realisiert werden kann. Treffen Sie erst nach der Festlegung des Trautermins mit dem Pfarrer verbindliche Absprachen mit Restaurant, Diskjockey etc. Besonders im Frühjahr und Sommer heiraten viele Paare, so dass eine langfristige Planung ratsam ist.

  Kann ich nach einer Scheidung erneut heiraten?

"Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" – Auf diesem Bibelwort Jesu gründet sich das katholische Verständnis der Unauflösbarkeit der Ehe. Nach dem katholischen Eheverständnis kann deshalb eine gültig geschlossene und vollzogene Ehe nicht geschieden werden.

Eine Wiederheirat ist im Falle des Todes eines Ehepartners möglich. Es gibt allerdings Fälle, in denen keine katholisch gültige Ehe zustande gekommen ist. In einem persönlichen Gespräch mit einem Seelsorger können Heiratswillige klären, ob eventuell Voraussetzungen für ein Ehenichtigkeitsverfahren bestehen.

 

Was ist das Traugespräch?

Einige Wochen vor der Eheschließung trifft sich der Pfarrer oder Diakon mit Ihnen zu einem Traugespräch. Dabei kommen viele verschiedene Themen zur Sprache: Zum einen möchte der Pfarrer Sie als Paar besser kennen lernen, damit er die Trauung persönlich gestalten kann. Zum anderen können Sie gemeinsam offene Fragen zur Gottesdienstgestaltung, wie Lied- und Textauswahl, Trauzeugen etc. klären.

Der Pfarrer wird mit Ihnen auch über das katholische Verständnis des Ehesakramentes und die Bedeutung der christlichen Ehe sprechen. Dabei geht es um die Unauflöslichkeit der Ehe, die Bereitschaft zur Treue und den Willen zur Elternschaft. Außerdem kommen mögliche Ehehindernisse wie zum Beispiel Verwandtschaft der Brautleute oder mangelndes Alter zur Sprache. In dem so genannten Eheprotokoll, das von den Brautleuten unterschrieben wird, werden die Daten für das Ehebuch der Gemeinde erfasst.

 

Wie wird der Traugottesdienst gestaltet?

Grundsätzlich ist die kirchliche Trauung ein kirchliches Fest im Rahmen eines Gottesdienstes und kein weltliches Fest. Dies bedeutet, es gibt eine feste Liturgie, die einen gewissen Rahmen vorgibt. Es ist allerdings wünschenswert, dass sich das Brautpaar bei der Gestaltung des Traugottesdienstes mit seinen eigenen Vorstellungen bezüglich der Auswahl der Texte, des Evangeliums, der Fürbitten und der Lieder einbringt. Häufig übernehmen Freunde oder Verwandte des Brautpaares verschiedene Dienste in der Trauung. Der trauende Priester und auch die Referenten im Ehevorbereitungsseminar unterstützen Sie gerne bei Ihren Planungen.

 

Wer kann Trauzeuge sein?

Die Trauzeugen haben nach dem katholischen Kirchenrecht die Funktion, die Trauung im Zweifelsfall bezeugen zu können. Sie müssen nach staatsrechtlichem Verständnis über 18 Jahre alt und voll geschäftsfähig sein.

 

 

Was haben konfessionsverschiedene Partner zu beachten?

Bei einer konfessionsverschiedenen Ehe verspricht der katholische Partner, dass er seinem Glauben treu bleiben will und sich nach seinen Möglichkeiten für die katholische Taufe und Erziehung der Kinder einsetzt. Die sogenannte "Ökumenische Trauung" zwischen einem katholischen und einem evangelischen Christen hat zwei Formen: Sie kann in der katholischen Kirche mit Beteiligung des evangelischen Geistlichen oder in der evangelischen Kirche mit Beteiligung des katholischen Geistlichen erfolgen. Sprechen Sie offen miteinander über die Chancen und Aufgaben einer konfessionsverschiedenen Ehe und treffen Sie verantwortliche gemeinsame Entscheidungen.

Was haben religionsverschiedene Partner zu beachten?

Der katholische Partner braucht für eine Eheschließung die Erlaubnis der Kirche. Er verspricht, dass er seinem Glauben treu bleiben und sich nach seinen Möglichkeiten für die katholische Taufe und Erziehung der Kinder einsetzen will. Die unterschiedliche Religion der Eheleute stellt an beide Partner hohe Anforderungen. Aufrichtigkeit und Respekt vor der Überzeugung des anderen Partners müssen ihre Ehe bestimmen. Der christliche Partner steht vor besonderen Herausforderungen, wenn das Ehepaar in einem nichtchristlichen Kulturkreis lebt.                                     Text: Gunda Ostermann / In: Pfarrbriefservice.de

 



 

Viel haben wir uns vorgenommen für den Urlaub:

Dass wir uns Zeit lassen und Zeit nehmen,

die kostbaren Tage zu genießen,

dabei weniger der Uhr trauen als unserem Gefühl:

essen, wenn wir hungrig sind, trinken, wenn der Durst kommt,

schlafen, wenn die Augen schwer werden:

Dazu segne uns!

 

Öffne, Herr, unsere Sinne für all das Schöne,

das zu entdecken ist,

dass wir staunen über deine Schöpfung

in Wald und Flur, in Stadt und Land.

Dass wir ruhig werden und still

und dich finden zwischen Himmel und Erde

und bei den Menschen, denen wir begegnen:

Dazu segne uns!

Amen.

 

Text: Bernhard Riedl / In: Pfarrbriefservice.de

 

 

 

 

 

 

 

 

Schöne Ferien…