Webangebot der Pfarreiengemeinschaft Ahrbrück


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St. Andreas Ahrbrück


Gottesdienste - Termine - Nachrichten

- 08.08.62 Grundsteinlegung
- 1962 bis Dez. 1972 erbaut
* Architekt Walter Wieland, Michael Klaes
- 29.10.1967 benediziert * von Monsignore Moritz
* die Kirche ihrer Bestimmung übergeben
- März 1972 neue Bänke für die Kirche
- 1976 für die Mutter Gottes eine Steinplatte auf 2 Säulen
          "Maria, Königin des Friedens"
- 05.05.79 Glockenguss in Brockscheid
- 27.05.79 Glockenweihe
* St. Andreas Glocke
   Ton dis', Durchmesser 132 cm Gewicht 1500 kg
   "Heiliger Andreas, unserer Kirche Schutzpatron, bitte für uns an Gottes Thron"
   (wird geläutet wenn ein Mann in der Gemeinde verstorben ist)
* St. Rochus
   Ton fis', Durchmesser 111 cm Gewicht 850 kg
   "Heiliger Rochus, von uns hoch verehrt, du hast Gottes Ehr gemehrt"
* St. Katharina
   Ton ais', Durchmesser 89 cm Gewicht 450 kg
   "Heilige Katharina, Fürsprecherin, führ im Glauben zu Gott uns hin"
* St. Maria
   Ton gis', Durchmesser 99 cm Gewicht 650 kg
   "Maria, Jungfrau und Jesu Christ / Lob sei dir, da du unsere Mittlerin bist"
   (wird geläutet wenn eine Frau in der Gemeinde verstorben ist)
- 05.06.79 werden die Glocken im Turm aufgehangen
- 1986 - Kreuzwegstationen von Paderbroner Künstler und Bildhauer Hans Divo
- 2008 - neues Tabernakel


Zur 1200-Jahrfeier der Pfarrei Kesseling im Jahre 1962 wurde am 08.08.1962 für die drei Filialorte der Pfarrei Kesseling: Ahrbrück, Brück und Pützfeld der Grundstein für die St. Andreas Kirche gelegt. Damit konnte ein langjähriger Wunsch der Bevölkerung - erste Planungen mit entsprechendem Geländeankauf wurden durch den 2. Weltkrieg zunichtegemacht, nach dem Krieg behalf man sich mit einer Baracken-Notkirche an der Ahr, Wirklichkeit werden. Unter Pfarrer Alfons Scholz wurde durch den aus Brück stammenden Architekten Walter Wieland die Planung und Bauleitung übernommen. Als Walter Wieland plötzlich starb, übernahm der Architekt Michael Klaes, ebenfalls aus Brück stammend, die weitere Bauleitung. Am 29.10.1967 wurde die neue Kirche durch Monsignore Moritz, Trier benediziert (gesegnet) und damit ihrer Bestimmung feierlich übergeben. Diese größte Kirche des Seelsorgebereichs Ahrbrück wurde in den darauffolgenden Jahren zu einem neuen Zentrum der Seelsorge für die umliegenden Gemeinden. Im Jahre 1981 wurde die ehemalige Schule von Brück unmittelbar neben der Andreaskirche Pfarrhaus mit Wohnung des Pfarrers und Sitz des Pfarramtes für die. Pfarreien Kesseling, Hönningen, Lind und Heckenbach. Die Andreaskirche selbst erhielt in den 25 Jahren ihres Bestehens nach und nach ihre Ausgestaltung:
neue Bänke, eine elektr. Orgel,
4 Glocken (1979),
Kreuzwegstationen (1986),
Neugestaltung des Altarraumes (1988),
sowie als Krönung die neuen Fenster (1991).
Außerdem wurden die Kellerräume als Pfarrheim ausgebaut mit einem großen Saal, Küche, Jugendraum, Sitzungsraum und Pfarrbücherei.

Nach der Straßenseite sind die Fenster über den Portalen, der Ahrseite, sowie im Chorraum komplett überarbeitet und verglast. Die Portalfenster greifen dabei das Motiv der Straßenseite auf: das Blau des Wassers symbolisiert das "Arbeitsfeld" des "Menschenfischers" des von Jesus berufenen Jüngers, jedes Christen, der beauftragt und gesandt wird, die Botschaft des Evangeliums aus der Kirche hinauszutragen und Menschen für Jesus zu gewinnen, auch wenn die Wogen manchmal hochschlagen.
Die sich nach unten hin verdichtenden rot und grün dominierenden Farben der Chorfenster (Altarraum) weisen auf Pfingsten hin, das Fest der Geistausgießung und Be - Gabung. Am Altar erhalten wir gleichsam die Kraft für unseren Auftrag. Die drei Fenster auf der Ahrseite schließlich zeigen uns drei Beispiele eines "christlichen Lebens" in den drei Schutzheiligen unseres Ortes, der hl. Katharina (für Brück), der Muttergottes ("Stella maris" für Pützfeld) und des hl. Rochus (für Ahrbrück).
In der Andreaskirche ist somit auch die Einheit unserer Gemeinde Ahrbrück symbolisiert, eine Einheit für die Petrus und sein Bruder Andreas Symbolfiguren sind und an deren Verwirklichung im alltäglichen Leben uns unsere Kirchenfenster erinnern wollen.
Mit diesen Fenstern birgt die Andreaskirche einen einzigartigen Schatz moderner Glasmalerei - vom 1. Entwurf bis zur Fertigstellung sind fast 3 Jahre vergangen - ein Zeichen dafür, daß die künstlerisch wertvolle Arbeit in dieser Größenordnung eine echte Herausforderung an den Künstler Jakob Schwarzkopf und die ausführende Firma Binsfeld, Trier stellte, die aber schließlich mit Bravour gemeistert wurde.