Webangebot der Pfarreiengemeinschaft Ahrbrück


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St. Margarita Blasweiler

Gottesdienste - Termine - Nachrichten

Erstmals wurde Blasweiler 992 urkundlich erwähnt
-    Kirche stammt aus dem (Ende) 13. Jahrhundert
-    Wird 1253 als selbständige Pfarrei genannt
-    diente bis 1662 als Pfarrkirche auch für Ramersbach
-    Ramersbacher wurden auch, bis dahin, in Blasweiler beerdigt
-    1662 wurde Ramersbach „verloren“, da Ramersbach eine eigene Pfarrei wurde
-    1802 Zuwachs durch Schelborn, das von Niederzissen getrennt wurde
-    15. September 1979 wird die Pfarrei Blasweiler aufgelöst und von der Pfarrei Heckenbach übernommen, die Pfarrei  
      erhielt dann den Namen: St. Pankratius und Margarita Heckenbach
-    Schelborn kam zur Pfarrei Oberzissen, Beilstein zur Pfarrei Heckenbach

-    die Kirche von Blasweiler ist ein dreiteiliger Bruchsteinbau – verputzt –
-    Abmessungen: etwa 17,15 x 5,6 m
-    der Chor stammt aus der spätgotischen Zeit
-    Die Sakristei wurde im 18. Jahrhundert angebaut
-    Hauptpatron ist die Hl. Margaretha, 2. Patron der Hl. Sebastian
-    1743 besitz die Kirche 3 Altäre, die der hl. Margaretha, der Mutter Gottes und dem Hl. Joseph geweiht sind
-    Die Kanzel stammt aus dem Jahre 1654
-    Inschrift der Kanzel : Exalta vocem tuam sicut tubis Israel 1654
-    Beichtstuhl und Kommunionbank aus dem 18. Jahrhundert
-    1851 Reparatur des Glockenstuhls
-    1939 mußte die St. Margarethenkriche geschlossen werden, da sie im Gebiet des ehem.
     Truppenübungsplatzes lag
-    am 28. Juni 1940 übergab Pfr. Poertner die Kirche offiziell an die Wehrmacht, die Einwohner von Blasweiler
     waren zu diesem Zeitpunkt schon ausgesiedelt
-    Kirche diente als Kleiderkammer
-    Pfr. Poertner stellte durch einen Vertrag sicher, das die 3 Glocken Eigentum der Kirchengemeinde blieben
-    jedoch wurden gegen Kriegsende die Glocken abgenommen – Grund: Materialknappheit
-    dabei fiel die älteste Glocke herunter und zerbrach
-    der Abtransport der Glocken wurde in Sinzig gestoppt
-    danach wurden sie wieder nach Blasweiler transportiert
-    3 Glocken befinden sich in der Kirche:
•    die erste und älteste Glocke aus dem frühen 14. Jahrhundert – in unzialer Majuskel 
      „IASPER, MALGOR, BALSVSR“ (Kasper, Melchior, Balthasar)
      Gewicht 9 – 11 Zentner
•    die Margarethenglocke , um 1400 – in gotischer Minuskel
      „SENT MARGARETE HEISSEN ICH, CHRISTIANI  DUSTERVVALT GOIS MIH ANNO D. MCCCC IN DEN IAR“
      Gewicht 7 – 8 Zentner
•    die 3. Glocke ist eine Glocke von 1737 – in Kapitalen „ANNA MARIA MARGARETA BIT GOT FUR UNS 1737

-    12 Jahre erklangen keine Glocken in Blasweiler
-    der Hochaltar wurde nach Schelborn bei der Räumung gebracht
-    Die Fenster der Kirche gingen zu Bruch und mußten ersetzt werden
-    Am 16. Juli 1951 um 8 Uhr war die Konsekration des Hochaltars
-    Das Festhochamt zelebrierte Generalvikar Dr. Heinrich von Meurers
-    Der Altar stammt von Alfons Biermann aus Maria Laach
-    Am 18.Juli 1960 wurde die Statue der Patronin St. Margaretha aufgestellt und gesegnet
-    1970 gab es einen Wetterhahn
-    am 27.1971 schlug der Blitz in den Kirchturm ein und richtete neue große Schäden an
-    1988 Renovierung der Pfarrkirche

Pfarrhaus:
-    1743 wird das Pfarrhaus Opfer eines Brandes
-    1840 wird ein neues Pfarrhaus gebaut, das alte wird zur Lehrerwohnung umgebaut

Bevölkerung:
-    1866  - etwa 135
-    1897 – etwa 115
-    1933 – etwa 134 (mit Mühle)

Priester in und von Blasweiler

Hl. Margareta

Margareta, in der griechischen Kirche Marina genannt, hat als jungfräuliche Märtyrin zu Antiochien in Pisidien ihr Leben für Christus hingegeben. Die romanhafte Legendeberichtet, Margareta sei von ihrem Vater, einem heidnischen Priester, verstoßen worden und habe nach erbittertem Kampf mit dem Teufel und furchtbaren Martern in der Verfolgung Diokletians (nach 300) den Tod erlitten. Im Abendland war ihr Kult schon im 7. Jahrhundert bekannt, kam aber erst im späten Mttelalter zur Blüte. Ihre Reliquien werden seit 1185 zu Montefiascone in der Toscana verehrt. Margareta wird zu den 14 Nothelfern gerechnet und bildet mit Katharina und Barbara die Gruppe der "drei heiligen Madl".