Soziale Lerndienste im Bistum Trier



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Absage aller Seminare vom 16.03.2020 bis 30.04.2020

Hintergrund sind die aktuellen Entwicklungen bzgl. Covid-19 und dessen zunehmende Verbreitung.
Foto:  Motiv: Ausrufezeichen

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach intensiver Beratung und Rücksprache mit verschiedenen Gesundheitsämtern, Bundesämtern, Bundesministerien sowie Einsatzstellen und Freiwilligendienstträgern aus anderen Bistümern, haben wir uns dazu entschlossen, alle Seminare vom 16.03.2020 bis 30.04.2020 ersatzlos abzusagen. Hintergrund sind die aktuellen Entwicklungen bzgl. Covid-19 und dessen zunehmende Verbreitung.

Zwar befinden sich unsere Seminarstandorte aktuell nicht in vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten. Allerdings möchten wir mit der Seminarabsage vorsorglich etwaige Infektionsketten vermeiden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele Freiwilligendienstleistende in ihren Einrichtungen in Kontakt zu besonders gefährdeten Personen (ältere Menschen, Menschen mit Immunschwächen etc.) stehen. Insbesondere diese Menschen möchten wir mit der präventiven Seminarabsage schützen.

Die Anerkennung des Freiwilligendienstes ist durch die ersatzlos gestrichenen Seminare nicht gefährdet.

Die Seminare am Bildungszentrum Saarburg für die politische Bildung der BFD-FW sind von unserer Entscheidung ausgenommen. Die Hoheit über die Entscheidung bzgl. des Umgangs mit diesen Seminaren obliegt den Bildungszentren und wird auch von diesen entsprechend kommuniziert.

Während der ausfallenden Seminarzeiten müssen die Freiwilligen ihren Dienst in ihrer Einrichtung ableisten, sofern die Risikobeurteilung durch die Einsatzstelle dies zulässt. Das Schreiben des BMFSFJ v. 03.03.2020 sagt dazu folgendes aus:

„In konkreten Einzelfällen muss die Einsatzstelle bzw. der Träger eine Einschätzung der Gefahrenlage ggf. in Abstimmung mit den örtlichen Gesundheitsbehörden vornehmen und eine Abwägung zwischen dem konkreten Gefährdungspotential für die Freiwilligen und der Aufrechterhaltung der dienstlichen Verpflichtungen in den Einsatzstellen treffen. Ggf. sind alternative und ungefährliche Einsatzmöglichkeiten zu prüfen. Gegenüber Minderjährigen ist die Fürsorgepflicht in besonderer Weise zu beachten.  Wenn der Dienst unter- oder sogar abgebrochen werden muss, sind die im Einzelfall bestehende konkrete Gefährdungslage und die Unmöglichkeit anderweitiger Lösungs- bzw. Einsatzmöglichkeiten zu dokumentieren.“

 

Sollten in Ihrer Einrichtung Freiwillige tätig sein, die von der Seminarabsage konkret betroffen sind, so erhalten die Freiwilligen von uns ebenfalls eine entsprechende Information.

 

Mit freundlichen Grüßen Ihr ASL-Team


Marginalinhalt





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