Israel-Pilger-Reise.



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Dekanat ahr-eifel

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Israel-Pilger-Reise
 


da wo alles begann…


Pilgerfahrt des Dekanats Ahr-Eifel führte zu den Wurzeln des Christentums im Heiligen Land


IsraelpilgerWährend das Bistum Trier aktiv die Umsetzung der Bistumssyndode: Herausgerufen – Schritte in die Zukunft wagen - voran bringt, zog es in diesen Herbstmonaten 34 Christen und Christinnen des Dekanates Ahr-Eifel zurück zu den Anfängen. Eine Pilgerreise ins Heilige Land lud dazu ein, den eigenen Glauben zu stärken.


Bewusst wählten die Verantwortlichen dieser Reise eine Variante, die sich auf wenige heilige Stätten konzentrierte. Sie liess viel Zeit, um sich mit der Botschaft der Bibel auseinanderzusetzen oder intensiv miteinander in den Austausch zu kommen. Sicherlich war diese Fahrt mit ihren spirituellen Impulsen und der Begegnung mit den Menschen vor Ort eine ganz besondere.

Gestärkt an Leib und Seele wollten wir heimkehren, damit wir uns gut einer sich verändernden Kirche im Bistum Trier stellen können“, beschreibt Dechant Jörg Meyrer, der die geistliche Leitung verantwortete, das tiefere Ziel der Tour und dies ist den Organisatoren gelungen, so das einhellige Echo der Gruppe.


Beginnend am noch tropisch-warmen See Genezareth nahm die zwölftägige Reise ihren Anfang. Dabei erwies es sich als klug, das Land Jesu bewusst unter die Füße zu nehmen. Viele der Strecken wurden erwandert. Auch geschichtliche Orte, die den größeren Kontext der Worte Jesu erhellten, kamen hierbei nicht zu kurz. „Wer auf den Spuren Jesu gewandert und gewandelt ist, der hört die biblischen Texte mit ganz anderen Ohren, hat gleich Land und Leute vor Augen!“ so Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß, die gemeinsam mit Pastoralreferent Markus Hartmann die Fahrt leitete.


Stand am See das Wirken Jesu im Fokus, so richtete sich in Jerusalem der Blick auf die Leidensgeschichte, auf die Auferstehungskirche, den Ölberg, die via dolorosa. Quartier bot hierfür das Deutsche Pilgerhospiz „Paulushaus“, vis a vis der Altstadt, dessen Rektor derzeit der Trierer Bistumspriester Stephan Wahl ist. Die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, Bethlehem, das Tote Meer, Jericho und eine lange Wüstenwanderung standen ebenso auf dem Programm, wie viele persönliche Begegnungen mit Menschen, die im Land leben und Aufschlussreiches von ihrem Wirken berichten konnten, so der Leiter der Konrad-Adenauer Stiftung Ramallah, Marc Frings, oder die Rektorin des St. Louis Hospitals und Generaloberin ihrer Gemeinschaft, Sr. Monika Düllmann. Hier zahlte sich aus, dass Markus Hartmann als Auslandsseelsorger vor Ort gelebt hatte und noch Kontakte ins Land pflegt.


Bevor die Gruppe ins Heilige Land aufbrach, traf sie sich mehrere Male zur Vorbereitung, sammelte Glaubens- und Lebensfragen für das geistliche Gepäck. Es zeigten sich hierbei Zweifel, Hoffnungen und Wünsche. Viele Antworten und viele Impulse ließen sich in den Tagen im Heiligen Land finden, auch viele Impulse. Dem Guide Johannes Kempin, Gemeindereferent und Bibeltheologe aus Freiburg, ist es gelungen die biblischen Passagen gut zu erschließen. Dem lebendigen und offenen Austausch in der Gruppe verdanken die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den Übertrag in ihr eigene Leben. Gestärkt an Leib und Seele können die Pilger und Pilgerinnen die Kirche von heute im Bistum Trier mitgestalten.


 



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