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Dekanat Ahr-Eifel

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Grundkonzept für pastorales Handeln

Dekanat Ahr-Eifel legt Pastorale Planung vor

Der stellvertretende Dechant Axel Spiller, Dekanatsreferentin  Andrea Kien-Groß, Dechant Jörg Meyrer und der Dekanatsratsvorsitzende  Marcus Purper (vlnr) stellten die Pastorale Planung für das Dekanat  Ahr-Eifel vor
Der stellvertretende Dechant Axel Spiller, Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß, Dechant Jörg Meyrer und der Dekanatsratsvorsitzende Marcus Purper (vlnr) stellten die Pastorale Planung für das Dekanat Ahr-Eifel vor
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Dekanat Ahr-Eifel hat am 18. Juni seine Pastorale Planung der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie soll „ein Grundkonzept“ für das pastorale Handeln im Dekanat sein, erklärte Dechant Jörg Meyrer bei der Vorstellung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Planung sei ein relatives neues Instrument, dessen Rahmen mit der Neuordnung der Dekanate 2004 vom Bistum Trier vorgegeben worden sei.

Das Ringbuch – ein Hinweis darauf, dass der Plan weiter bearbeitet werden und nicht „für die nächsten zehn Jahre in den Schrank gestellt“ werden soll, wie Meyrer betonte – enthält eine theologische Präambel (Einleitung), nennt statistische Daten des Dekanates und geht dann ausführlich auf die Weiterentwicklung der pastoralen Schwerpunkte durch die einzelnen Fachkonferenzen ein. Darüber hinaus sind unter anderem die Geschäftsordnung der Fachkonferenzen, ein Organigramm des Dekanates oder ein Verzeichnis der Seelsorger im Dekanat beigefügt.

Der stellvertretende Dechant Axel Spiller erklärte, beim Schreiben der Planung sei es darum gegangen, die Lebenswirklichkeit der Menschen wahrzunehmen: „Was ist gefordert, was brauchen wir vor Ort?“ Meyrer ergänzte eine weitere Fragestellung: „Wo können wir helfen, aktiv sein als Kirche von heute?“ Träger des Handels seien die Fachkonferenzen, führte er aus. Im Dekanat gibt die Fachkonferenzen „Diakonie und Soziales“, „Glaubenskurs für Erwachsene“, „Jugendarbeit und Schulseelsorge“, „Kinder- und Familienpastoral“, „Kirchenmusik“, „Menschen in Lebenswenden begleiten“, „Menschen spirituelle Quellen erschließen“ sowie die Arbeitsgemeinschaft Ökumene. Jede Fachkonferenz habe einen eigenen Stil, sagte Meyrer. Ein nächster Schritt sei, mehr Ehrenamtliche in die Konferenzen einzubinden. Denn schließlich, betonte der Dekanatsratsvorsitzende Markus Purper, sei die Planung nicht nur für die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern werde von haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden zusammen umgesetzt.

Dekanatsreferentin Andrea Kien-Groß erklärte, eine Schlüsselfunktion pastoraler Planung sei es, miteinander ins Gespräch zu kommen. Außerdem gehe es darum, Kräfte zu bündeln und Vernetzungen zu schaffen, auch zwischen den einzelnen Fachkonferenzen. Eine regelmässige Überprüfung der Arbeit gehöre ebenfalls dazu, ergänzte Spiller: „Wir müssen ehrlich hinschauen: Ist der Auftrag noch stimmig? Was ist der Stand? Kann ein Projekt abgeschlossen werden?“ Der Plan werde künftig auf der Homepage des Dekanates abrufbar sein, kündigte Meyrer an. „Wir sind ein Stück weit stolz, dass es nun geschafft ist“, sagte er. Zwar sei die Erstellung der Planung durchaus auch „mühevolle Kleinarbeit“ gewesen, doch es habe einen einstimmigen Beschluss aller Beteiligten  gegeben: „Das ist unser Plan!“

Im Dekanat Ahr-Eifel leben rund 38.000 Katholiken in 37 Pfarreien, die derzeit in 4 Pfarreiengemeinschaften zusammengefasst sind. Künftig soll es fünf pastorale Räume im Dekanat geben.

Inforamtion: Dekanat Ahr-Eifel, Telefon 02641-912780, E-Mail dekanat.ahr-eifel@bistum-trier.de, Internet www.dekanat-ahr-eifel.de




 



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