Das Dekanat Simmern-Kastellaun: Ankündigungen, Berichte, Mitteilungen.



 

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Dekanat Simmern-Kastellaun

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Das Dekanat Simmern-Kastellaun: Ankündigungen, Berichte, Mitteilungen
 


 

Interkulturelle Wochen 2019 im Rhein-Hunsrück-Kreis

Seit 22. September laufen im Rhein-Hunsrück-Kreis die „Interkulturellen Wochen“ (IKW) mit ihrem Veranstaltungs-Mix. „Zusammen leben, zusammen wachsen“ ist diesmal das Motto.

Zu den Akteuren, die die IKW durch eigene Veranstaltungen bereichern, zählt auch das Dekanat Simmern-Kastellaun. Gerne stellen wir deshalb hier das IKW-Programmheft zum Download zur Verfügung.





 

2021 als "Jahr der Ökumene" - Herbstversammlung der ACK Südwest


 

 
2021 als "Jahr der Ökumene": Delegierte der ACK Südwest befassen sich mit dem 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 und dem Schöpfungsverständnis der orthodoxen Kirche – Aufnahme der Neuapostolischen Kirche als Gastmitglied

Bad Münster am Stein.Zur Herbstversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Rheinland-Pfalz und im Saarland (ACK Region Südwest) kamen 30 Delegierte aus 13 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zusammen. Als Gäste der ACK Deutschland berichteten der 1. Vorsitzende Erzpriester Radu Constantin Miron und die Geschäftsführerin Verena Hammes unter anderem über den aktuellen Stand der Planungen für den 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt. Im Rahmen der Versammlung wurde die Neuapostolische Kirche als Gastmitglied in die ACK Südwest aufgenommen.

2021 – ein "Jahr der Ökumene"
"2021 soll ein Jahr der Ökumene werden", kündigten der Vorsitzende und die Geschäftsführerin der Bundes-ACK mit Blick auf den 3. deutschlandweiten ÖKT im Mai 2021 in Frankfurt und die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im September 2021 in Karlsruhe an. Hammes zufolge soll der Ökumenische Kirchentag zeigen, "wie bunt und lebendig die Ökumene in Deutschland ist". Um die "ökumenische Realität in unserem Land abzubilden", sei es wichtig, dass auch die kleineren Kirchen und internationale Gemeinden sich präsentieren und das Programm mitgestalten. Als eine "Chance für das gegenseitige Lernen sowohl für die mehreren tausend Delegierten und Beobachter aus der weltweiten Kirche als auch für die Kirchen in Deutschland" bezeichnete Hammes die Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen im September 2021 in Karlsruhe. Die neue Leiterin der ACK-Geschäftsstelle machte darauf aufmerksam, dass ÖRK-Vollversammlungen nur alle acht Jahre und an weltweit wechselnden Orten stattfinden, zuletzt 2013 in Busan/Südkorea. Deshalb sei die Versammlung 2021 in Karlsruhe "für uns ein ökumenisches Jahrhundertereignis". Auch weitere Jahrestage, so Hammes, machten 2021 zu einem ökumenisch bedeutsamen Jahr: darunter das Gedenken an den Auftritt Martin Luthers vor dem Wormser Reichstag 1521 sowie mehrere Jubiläen evangelischer Landeskirchen und katholischer Bistümer.

"Die Schöpfung im rechten Licht betrachten"
Im September 2020 findet die bundesweite Feier des ökumenischen Schöpfungstages in Landau in der Pfalz statt, die von der ACK Deutschland, der ACK Südwest und der ACK Landau gemeinsam vorbereitet und gestaltet wird. Im Zugehen darauf befassten sich die 30 Delegierten mit dem Schöpfungsverständnis der Orthodoxie. Dies zeichnet sich, so Erzpriester Miron, dadurch aus, dass die Schöpfung vor allem christologisch verstanden wird: "Es geht darum, die Schöpfung im rechten Licht zu betrachten und hinter allen geschaffenen Dingen Christus, das unerschaffene Licht, zu erkennen." Für den griechisch-orthodoxen Theologen besteht die Aufgabe des Menschen darin, ein guter "Ökonom" zu sein: ein "Haushalter der guten Schöpfung Gottes", der nach dem Vorbild Gottes, des liebenden Allerhalters, ökologisch handelt. Eine zentrale Rolle im orthodoxen Schöpfungsverständnis spielt der Lobpreis der Schöpfung und des Schöpfers: "Die Schönheit wird die Welt retten, nicht allein die Klage über die Zerstörung der Erde", zeigte sich Miron überzeugt.

Aufnahme der Neuapostolischen Kirche als Gastmitglied
"Herzlich willkommen in der ACK-Südwest", mit diesen Worten begrüßte der 1. Vorsitzende Pastor Jochen Wagner die anwesenden Vertreter der Neuapostolischen Kirche (NAK) als neues ACK-Gastmitglied. Nach einem mehrjährigen Weg des gegenseitigen Kennenlernens und der Erörterung theologischer Fragen hatten mehr als zwei Drittel der ACK-Mitglieder der Aufnahme der NAK als Gastmitglied zugestimmt. Clement Haeck, von 2009 bis 2019 Apostel der NAK für Rheinland-Pfalz, das Saarland, Belgien und Luxemburg sowie für die beiden afrikanischen Länder Burkina Faso und Niger, dankte "für das Wohlwollen, die Zustimmung und die Begegnungen, die uns gezeigt haben: Wir sind ganz auf dem Weg des Zusammenwachsens".

Text: ACK Südwest – Foto: Renate Thesing

Foto 1: Im Gespräch: Die Geschäftsführerin der ACK-Deutschland Verena Hammes, der 1. Vorsitzende der ACK-Südwest Pastor Jochen Wagner, der 1. Vorsitzende der ACK-Deutschland Erzpriester Radu Constantin Miron und Apostel Clement Haeck von der Neuapostolischen Kirche.

Foto 2: Die Delegierten der ACK-Südwest bei ihrer Herbstversammlung 2019 auf der Ebernburg.





 

Ökumenischer Frauengottesdienst in Dickenschied


 
Das Vorbereitungsteam für die ökumenischen Frauengottesdienste aus katholischen und evangelischen haupt- und ehrenamtlichen Frauen lud am 22. Oktober ein zu einem etwas anderen Gottesdienst zum Thema "Taten sprechen mehr als Worte – Was Hände alles können". Deshalb wurden alle Frauen schon an der Tür mit Handschlag begrüßt. Schnell war die katholische Kirche in Dickenschied bis auf den letzten Platz besetzt.
Die Musikgruppe "Regenbogen" aus Gemünden sang als Einstieg das Lied "Tausendmal berührt". Anschließend führte eine Pantomime den Besucherinnen vor Augen, was Hände alles können: umarmen, trösten und streicheln, aber auch boxen, eine Niederlage anzeigen und abblitzen lassen.
Die Lesung erzählte von der salbenden Frau, die Jesus ihr kostbares Öl schenkte, ihn gegen den Willen der versammelten Jünger salbte und damit im Innersten berührte. Die Auslegung zu diesem Bibeltext machte es deutlich: Nur, was wir selbst in die Hand nehmen, können wir verändern. Nur wenn Worten auch Taten folgen, können wir die Welt lebenswerter machen. Neben meditativen Gedanken zum Thema konnten die Frauen beim gegenseitigen Salben der Hände praktisch nachfühlen, wie es ist, zu berühren und sich berühren zu lassen. Auch ein Gebärdengebet verdeutlichte nochmals ganz konkret, was Hände alles können.
Der Einmarsch der Türkei in die autonomen und demokratisch geführten Kurdengebiete in Syrien war Anlass, eine Kollekte für die Stiftung der Freien Frauen in Rojava zu halten, wobei 700 € zusammen kamen. Die Stiftung hat in den vergangenen vier Jahren mit Hilfe der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) eine gute Gesundheitsversorgung in ihrem Gebiet aufgebaut und betreut viele Flüchtlinge, Frauen und Kinder.
Die Dickenschieder Frauen bewirteten die Teilnehmerinnen mit einem üppigen Büffet, sodass nach diesem gelungenen Gottesdienst niemand hungrig nach Hause gehen musste.





 

Sternwallfahrt der kfd zur schwarzen Madonna von Spabrücken


 
Die katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in den Dekanaten St. Goar, Bad Kreuznach und Simmern-Kastellaun hatte für den 23. Oktober zur Sternwallfahrt eingeladen. Dabei kamen 150 Gläubige von Hunsrück, Nahe und Rhein in der wunderbaren Wallfahrtskirche in Spabrücken zusammen und feierten miteinander Gottesdienst. In der Lesung war der bekannte Text von der Hochzeit zu Kanaan zu hören. Ganz neu jedoch waren die interessanten fiktiven Gedanken von Maria und Jesus zu diesem ersten Wunder.

Für das Spendenprojekt der kfd auf Diözesanebene kamen bei der Kollekte 804 Euro zusammen, die den Frauen in Rojava helfen sollen, Frauen und Kinder in der nordsyrischen Region gut zu versorgen. Der Einmarsch der Türkei verursacht in den Kurdengebieten Flüchtlingsströme und vielerorts größte Not. Einiges, was die Frauen in Rojava in den letzten vier Jahren mit Hilfe der kfd aufgebaut haben, ist schon verloren. Aber ihre Hoffnung auf Frieden und Freiheit wollen die Frauen nicht aufgeben.

Nach dem Gottesdienst gab es eine Kirchenführung durch den Organisten Andreas Keber, der in seine lebendigen Erklärungen zu dem Gebäude und seinen früheren Bewohnern auch immer wieder Parallelen zu heutigen Sichtweisen und Situationen einfließen ließ. Schwarz wurde die aus Pinienholz geschnitzte Madonna durch einen Brand, bei der während der Reformationszeit alle Liturgischen Gegenstände der Katholiken vernichtet werden sollten. Jahrzehnte später wurde sie am Rücken zwar angekohlt und im Ganzen geschwärzt, ansonsten aber unversehrt in einem Brunnen gefunden. Seitdem zieht sie viele Wallfahrer in ihren Bann.

Beim Besuch der Eremitage etwas außerhalb des Ortes konnten die Pilgerinnen und Pilger Wissenswertes zu diesem Ort erfahren, wo sie in der Stille der Natur Gott ganz nahe sein können.Nach einer kurzen Wanderung durch den herbstlichen Wald traf man sich zum Abschluss auf dem Campingplatz Weißenfels zum gemeinsamen Abendessen.





 

Ökumenisches Gebet im Advent - Bestellformular

Das Faltblatt, das die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen - Region Südwest Ihnen vorlegt, möchte Anregung geben zur Gestaltung einer Gebetsstunde im Advent. Viele Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen treffen sich in der Adventszeit zu Hause oder in Kirchen und Gemeindehäusern, in Schulen und Altenzentren oder in anderen Einrichtungen, um sich miteinander auf das bevorstehende Fest der Geburt des Herrn einzustimmen... Laden Sie hier nähere Informationen sowie das zugehörige Bestellformular herunter!





 

Ökumenische Taizé–Gebete in Simmern & "Nacht der Lichter" in der Jugendkirche "Crossport to heaven"

Herzliche Einladung!

Auch in diesem Jahr finden wieder
ökumenische Taizé–Gebete in Simmern und
die "Nacht der Lichter" in der Jugendkirche "Crossport to heaven" statt.

Hier finden Sie alle Termine 2019.


"Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott,
als ein ruhiges gemeinsames Gebet, das seine Entfaltung
in anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder alleine ist,
in der Stille des Herzens weiter klingen."
Worte von Frère Roger, mit denen das Taizégebet in aller Kürze und Klarheit umschrieben ist.

Wann und wo das Taizégebet in Simmern stattfindet, erfahren Sie bei:
  • Lisa Lorsbach,
    Dekanat
    Simmern-Kastellaun
    Telefon: 06761 / 91 52 3-12
    Lisa.Lorsbach@bgv-trier.de

  • Wolfgang und Beate Jöst,
    Kirchenkreis Simmern-Trarbach

    Telefon 06764 / 12 75
Alle Infos zur "Nacht der Lichter" in der Jugendkirche "Crossport to heaven" gibt`s bei
  • Clemens Fey,
    Dekanat Simmern-Kastellaun

    Telefon 06543 / 20 20







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