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Rundfunkarbeit

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Dienstag, 10. Juli 2012

Zwischenruf SR1 und SR3
„Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen…“

Wahrscheinlich kann sich nicht mehr jeder etwas unter einem Scheffel vorstellen. In der Schule habe ich dazu schon verschie-dene Antworten gehört: Scheffel – ist das nicht ein ganz kleiner Geldbetrag? Oder: Ist das nicht zum Drauf sitzen beim Melken?

Aber was bedeutet dann das Bibelwort: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen…?“ – Das passt ja irgendwie nicht zu einem Melkschemel und erst recht nicht zu einem kleinen Betrag.

 

Scheffel muss etwas sein, worunter ein Licht gestellt werden kann. Tatsächlich ist es ein Hohlmaß, wie es zur Zeit Jesu benutzt wurde und in das 9 Liter hineinpassen. Natürlich wäre niemand auf die Idee gekommen, eine Kerze oder Öllampe unter einen solchen Scheffel zu stellen. Denn dann würde es nicht lange dauern und das Licht würde mangels Sauerstoff verlöschen.

 

Jesus stellt also etwas ganz Selbstverständliches in den Raum: „Niemand zündet ein Licht an, um es dann unter einen Scheffel zu stellen.“ – Um Menschen, die an Gott glauben, etwas ganz Einfaches vor Augen zu stellen: So wie man ein Licht anzündet, damit es leuchtet und das Haus erhellt, genauso selbstverständlich wird sichtbar, dass ein Mensch glaubt. So ermutigt Jesus, sich zu zeigen und nicht zu verstecken. Und das Selbstverständliche des Bildwortes schützt vor Missverständnis: Es geht nicht darum, sich besonders – auch mit Hilfe der Ellenbogen – hervorzutun; es geht nicht darum, andere abzuwerten und schlecht zu machen um dann um zu strahlender da zu stehen. Es ist eben nichts Aufgesetztes, sondern etwas Selbstverständliches: wie es in einem modernen geistlichen Lied heißt: „Wo Gottes große Liebe in

einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.“

einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.“

Wahrscheinlich kann sich nicht mehr jeder etwas unter einem Scheffel vorstellen. In der Schule habe ich dazu schon verschie-dene Antworten gehört: Scheffel – ist das nicht ein ganz kleiner Geldbetrag? Oder: Ist das nicht zum Drauf sitzen beim Melken?

Aber was bedeutet dann das Bibelwort: „Sein Licht nicht unter den Scheffel stellen…?“ – Das passt ja irgendwie nicht zu einem Melkschemel und erst recht nicht zu einem kleinen Betrag.

 

Scheffel muss etwas sein, worunter ein Licht gestellt werden kann. Tatsächlich ist es ein Hohlmaß, wie es zur Zeit Jesu benutzt wurde und in das 9 Liter hineinpassen. Natürlich wäre niemand auf die Idee gekommen, eine Kerze oder Öllampe unter einen solchen Scheffel zu stellen. Denn dann würde es nicht lange dauern und das Licht würde mangels Sauerstoff verlöschen.

 

Jesus stellt also etwas ganz Selbstverständliches in den Raum: „Niemand zündet ein Licht an, um es dann unter einen Scheffel zu stellen.“ – Um Menschen, die an Gott glauben, etwas ganz Einfaches vor Augen zu stellen: So wie man ein Licht anzündet, damit es leuchtet und das Haus erhellt, genauso selbstverständlich wird sichtbar, dass ein Mensch glaubt. So ermutigt Jesus, sich zu zeigen und nicht zu verstecken. Und das Selbstverständliche des Bildwortes schützt vor Missverständnis: Es geht nicht darum, sich besonders – auch mit Hilfe der Ellenbogen – hervorzutun; es geht nicht darum, andere abzuwerten und schlecht zu machen um dann um zu strahlender da zu stehen. Es ist eben nichts Aufgesetztes, sondern etwas Selbstverständliches: wie es in einem modernen geistlichen Lied heißt: „Wo Gottes große Liebe in

einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.“

einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt, da bleibt nichts, was uns trennt.“




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