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Pressedienst

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Montag, 27. Mai 2002

Kirchliche Verbände
„Zwei Tage Kloster Helgoland soviel wie zehn Tage Urlaub“
Angebot des Kolping-Gebietsverbandes Koblenz findet großes Interesse
Mayen/Koblenz. – Das monatliche Angebot des Kolping-Gebietsverbandes Koblenz im Kloster Helgoland bei Mayen findet über die Region hinaus ein immer größeres Interesse. Davon konnte sich der Regionaldekan der Region Koblenz im Bistum Trier, Peter Bleeser, beim 13. Jahrestag dieser Begegnung unter dem Motto „bilden, besin-nen, beten“ Ende Mai überzeugen. „Ich freue mich, dass an dieser Tankstelle Helgo-land immer mehr Menschen Kraft finden, um in ihrem Alltag als Christen Profil zu zeigen, indem sie einander helfen und ihren Mitmenschen beistehen“, sagte Bleeser, der mit den über 100 Teilnehmern zum Abschluss der Begegnung einen Gottesdienst in der Klosterkirche feierte.

Die Frauen und Männer, die aus dem Koblenzer und Neuwieder Raum, aber auch aus Wittlich, Cochem, Plaidt und Waldbreitbach zu dem zweitägigen Treffen in das Kloster gekommen waren, lobten den gemeinschaftsstiftenden Charakter dieser Tage, der Seele und Körper in gleicher Weise Gut tue. „Zwei Tage Kloster Helgoland sind für mich soviel wie zehn Tage Urlaub“, sagte eine der Teilnehmerinnen unter dem Beifall der Frauen und Männer, die sich zu einem Gespräch mit dem Regionaldekan eingefunden hatten. „Wir wollen Lebenshilfe und Orientierung geben“, erklärte Kol-ping-Gebietsvorsitzender Oswald Senner. Zum Tagesprogramm gehöre die Diskussion über tagespolitische Ereignisse ebenso wie die Entwicklung von Lebensperspektiven aus dem Glauben in einer Vertrauensatmosphäre. „Uns geht es darum, den Glauben und das Leben miteinander zu verbinden“, ergänzte Kolping-Gebietsreferentin Petra Heusler. Für sie bedeuten diese Tage der Bildung, der Besinnung und des Gebets ein „ Fitness-Angebot für Leib und Seele“. Hier könnten die Menschen „ die Seele baumeln lassen“, Schicksalsschläge verarbeiten und Gemeinschaft erleben. Das Gespräch mach-te deutlich, dass für viele Menschen gerade auch die stille Anbetung in der Kapelle von großer Bedeutung ist, da sie hier eine „bergende Nähe Gottes“ erfahren.

Die Initiative zu dieser „Helgoland-Bewegung“ des Kolpingwerkes war vor 13 Jahren von der Ordensschwester Eva Maria Gräf vom Kloster der Dominikanerinnen in Kob-lenz –Arenberg ausgegangen. In den Mitgliedern des Kolpingwerkes, vor allem bei den Kolpingsfamilien aus Mülheim-Kärlich und Heimbach-Weis, hatte die 1997 ver-storbene Ordensfrau die nötige Unterstützung für ihr Lebenswerk gefunden. Senner: „Aus den anfänglich sporadischen Terminen entstand dank Schwester Eva Maria die Helgoland-Bewegung als eine feste Einrichtung, die zu einem Begriff in den Kolpings-familien des gesamten Diözesanverbandes Trier wurde.“

„Das Kolpingwerk ist nach Adolph Kolping (1813-1865) benannt, einem Priester der Erzdiözese Köln. Sein Werk entstand zunächst als „Gesellenverein“ in vielen Orten Deutschlands. Heute gehören zu dem katholischen Sozialverband in 44 Ländern über 400.000 Menschen. Die Arbeit des Kolpingwerkes geschieht vor allem in Gruppen und Kolpingsfamilien auf Pfarr- und Ortsebene.



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