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Pressedienst

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Donnerstag, 15. Juli 2004

Personal
Liebe zu den Kindern und Freude an der Auseinandersetzung
Rüdiger Kaldewey als Leiter der Marienschule verabschiedet

Rüdiger Kaldewey geht in den Ruhestand
Saarbrücken – Rüdiger Kaldewey, Oberstudiendirektor und langjähriger Leiter der Saarbrücker Marienschule, wurde am 14. Juli in einem Festgottesdienst und einer anschließenden Feierstunde in seiner Schule in den Ruhestand verabschiedet. Ordinariatsdirektor Dr. Herbert Hoffmann, Leiter der Hauptabteilung Schule-Hochschule im Bischöflichen Generalvikaritat Trier würdigte vor dem Kollegium, Eltern und zahlreichen Gästen aus dem Kontext des Gymnasiums die Lebensleistung des 1939 in Kiel geboren Pädagogen und „ Kulturkatholiken“, der eigentlich Zahnarzt hätte werden sollen.

Nach dem Abitur (1958) hatte Kaldewey in Münster, Freiburg, Würzburg und Saarbrücken Theologie, Deutsch und Geschichte studiert. 1964 ist der jetzt verabschiedete Schulleiter in den Schuldienst eingetreten. Schon 1970 wurde er Fachleiter für Katholische Religion und Mitglied im Prüfungsamt, berichtete Hoffmann in seiner Verabschiedungsrede. Fast 25 Jahre lang bildete Kaldewey junge Lehrer aus. Seine Beschreibung eines guten Pädagogen: „Liebe zu den Kindern, Freude an der Auseinandersetzung mit Jugendlichen und die subjektive Überzeugung, dass das, was man tut, sinnvoll ist.“ Kaldewey habe sich stets in vielen Feldern engagiert, ob in der Berufgruppe der Religionslehrer, an der Universität oder als Autor religionspädagogischer Fachliteratur. 1993 übernahm Kaldewey, als erster Laie und erster Mann die Leitung der Marienschule, die zu dieser Zeit von der Trägerschaft der Speyerer Dominikanerinnen zum Bistum Trier wechselte. Hoffmann dankte dem Scheidenden für alles, was er in seiner zehnjährigen Schulleitung an persönlichem Engagement in seine Schule investiert habe.

Thomas Meyer, der stellvertretende Schulleiter der Marienschule, würdigte seinen bisherigen Chef als Schulleiter, der die Marienschule in den Jahren seiner Leitung nachhaltig weiterentwickelt habe. Motiviert habe ihn sein Ziel, den Erziehungsauftrag einer christlichen Schule angemessen umzusetzen und eine Schulkultur zu schaffen, die geprägt ist vom christlichen Menschenbild, von Menschlichkeit und einer positiven Lern-, Lehr- und Erziehungsatmosphäre.



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