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Pressedienst

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Montag, 13. November 2006

Personal
Pater Gerhartz vollendete das 80. Lebensjahr
Seit 1998 Spiritual am Studienhaus St. Lambert in Burg Lantershofen
Grafschaft-Lantershofen. - Mit einem Dankgottesdienst in der Kirche St. Lambert in Lantershofen ist am 10. November der festliche Abend anlässlich des 80. Geburtstages von Spiritual Pater Johannes Günter Gerhartz SJ eröffnet worden. Konzelebranten des Jubilars waren unter anderen die früheren Regenten des Studienhauses St. Lambert, Bischof Dr. Felix Genn (Essen), Weihbischof Dr. Stephan Ackermann (Trier) sowie der Trierer Weihbischof und frühere Subregens des Studienhauses, Robert Brahm. Gerhartz ist seit 1998 Spiritual in der Priesterausbildung im Studienhaus St. Lambert, der Priesterausbildungsstätte des sogenannten "Dritten Bildungsweges".

 

Mit dem Wort "Danksagung" gab Pater Gerhartz selber das Leitmotiv dieses Tages vor. Es sei ihm ein Anliegen, seinen 80. Geburtstag zu nutzen, um zu allererst Gott zu danken, was in der Eucharistiefeier geschehe. Ebenso dankte er den vielen Menschen, die ihm in seinem Leben wichtige Begleiter waren und sind. Weihbischof Ackermann nahm in seiner Predigt Bezug auf das Leben und den Dienst des 80-jährigen Jesuiten-paters. Beim anschließenden Festakt, bei dem unter anderen Bischof Genn sowie der Bruder des Jubilars, Peter Gerhartz, und der Assistent des Generaloberen der Jesuiten für Mitteleuropa, Pater Wendelin Köster SJ, den Jubilar würdigten, machten die Studenten ihrem beliebten Spiritual ein besonderes Geschenk: "Jesuitengasse" heißt fortan der Durchgang zwischen Burg und Spiritualshaus, der täglich der Weg der Studenten zum Gottesdienst ist. Haussprecher Andreas Jacob überreichte dem Jubilar das vorläufige Straßenschild, das an der Hausfassade angebracht wird.

 

Pater Gerhartz war 1998 nach seinem Abschied als Rektor des Priesterkollegs "Ger-manicum et Hungaricum" in Rom nicht in den verdienten Ruhestand gegangen, sondern hatte mit der Übernahme der Tätigkeit als Spiritual in der Priesterausbildung am Seminar St. Lambert noch einmal eine neue Aufgabe übernommen. An der Theologischen Fakultät der Jesuitenhochschule St. Georgen in Frankfurt war er Professor für Kirchenrecht gewesen, ehe er von 1972 bis 1981 das Provinzialat der Niederdeutschen Provinz mit Sitz in Köln leitete. Anschließend erhielt er einen Ruf an die Kurie der Jesuiten in Rom. Dort war er von 1983 an als Generalsekretär tätig. 1992 erfolgte seine Ernennung zum Rektor des Germanicums.




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