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Pressedienst

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Montag, 14. September 2009

Seelsorge
Den christlichen Glauben festigen und weitergeben
Geistliche Gemeinschaften im Bistum Trier treffen sich im Kloster Martental
Bischof Ackermann beim Begegnungstag der Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier im Gespräch mit Msgr. Günther Becker (re.)
Bischof Ackermann beim Begegnungstag der Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier im Gespräch mit Msgr. Günther Becker (re.)
Leienkaul/Maria Martental – Die Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier, die in einem Arbeitskreis zusammenarbeiten, sind am 12. September zu einem Tag der Begegnung im Kloster Maria Martental zusammen gekommen. Höhepunkt des Tages mit Sternwallfahrt, Austausch, gegenseitiger Information, gemeinsamen Gebeten und Workshops waren ein Gespräch und der Abschlussgottesdienst mit dem Trierer Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann in der Wallfahrtskirche.
 
Die Gemeinschaften haben sich aus den unterschiedlichsten Beweggründen gebildet, häufig aus einer Aufbruchstimmung oder dem Wunsch nach Veränderung heraus. Doch das gemeinsame Ziel der spirituellen Gemeinschaften sei es, den christlichen Glauben in den Gemeinden zu festigen, weiterzugeben und ständig mit neuem Leben zu erfüllen, erklärte Bernhard W. Zaunseder, Sprecher des Arbeitskreises der Geistlichen Gemeinschaften im Bistum Trier: „Es gibt vielfältige Wege, dieses Ziel zu erreichen. Jede Gruppe hat ihre Spiritualität auf einen besonderen Fokus ausgerichtet.“ So sehe sich etwa die Franziskanische Gemeinschaft dem Erbe des Heiligen Franziskus von Assisi verbunden, die Missionarische-Heilig-Geist-Gemeinschaft im Sinne der Steyler Missionsschwestern setze sich unter anderem für Menschen in Not ein. Zum Thema des Begegnungstages erklärte Zaunseder: „,Gehet hin…’ drückt den missionarischen Auftrag der Geistlichen Gemeinschaften aus.“ Sie machten sich auf den Weg, etwa um der Jugend den Auftrag Jesu zu vermitteln, Gebetskreise oder Exerzitien zu leiten. Wie ernst sie gerade ihren missionarischen Auftrag nehmen, machten die Teilnehmer des von Monsignore Günther Becker moderierten Gesprächs mit Bischof Ackermann deutlich. Viele beklagten, dass der Kreis der Menschen, die ihren Glauben teilen, immer kleiner werde. Andere sprachen den Priestermangel und die Notwendigkeit der Laienarbeit an. Auch Kritik wurde geäußert, etwa zur Rolle der Frauen in der Kirche oder zur manchmal unterschätzten Arbeit der Laien. Bischof Ackermann beantwortete jede Frage offen und mit Freude an der Diskussion. Er mahnte jedoch auch zur Geduld und warnte vor Polarisierungen.

Den Gottesdient, gestaltet vom Katholischen Charismatischen Gebetskreis Auderath, feierten mit den Teilnehmenden des Begegnungstages auch zahlreiche Gläubige aus der Umgebung. In seiner Predigt würdigte Ackermann die Arbeit der Geistlichen Gemeinschaften und zeigte seine Anerkennung für die vielfältige Arbeit im Sinne des katholischen Glaubens. Ihr Tun erkläre die oft gestellte Frage nach dem Wesen der Spiritualität, die ein Jesuitenpater in einfache Worte fasste: „Spiritualität heißt gläubiger Umgang mit der Wirklichkeit.“  

An dem Begegnungstag hatten Cursillo – Kleiner Glaubenskurs, Katholische Charismatische Erneuerung (CE), Folkolar-Bewegung, Franziskanische Gemeinschaft (OFS), Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL), Missionarische-Heilig-Geist-Gemeinschaft, Gemeinschaft des Heiligen Franz von Sales, Gemeinschaft Charles de Foucauld, Schönstatt-Bewegung, Marriage Encounter (ME), Stefanus-Gemeinschaft und Legio Mariae teilgenommen.




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