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Pressedienst

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Dienstag, 11. Mai 2010

Seelsorge
Am Werk der Stifterin weiter bauen
Nonnenwerther Franziskanerinnen feiern 175-jähriges Bestehen
Weihbischof Peters (hinten) und Schülerinnen des Gymnasiums machen beim Luftballon-Wettbewerb mit
Weihbischof Peters (hinten) und Schülerinnen des Gymnasiums machen beim Luftballon-Wettbewerb mit
Remagen/Nonnenwerth – Weihbischof Jörg Michael Peters hat am 10. Mai aus Anlass des 175-jährigen Bestehens der Franziskanerinnen von der Buße und der christlichen Liebe einen Festgottesdienst auf der Rheininsel Nonnenwerth gefeiert. Die Gemeinschaft der „Nonnenwerther Franziskanerinnen“ war am 10. Mai 1835 von Catharina Damen in Heythuysen (Niederlande) gegründet worden. Die Ordensgemeinschaft unterhält auf der Insel ein Gymnasium mit rund 720 Schülerinnen und Schülern.

Weihbischof Peters überbrachte die Grüße des Diözesanbischofs Dr. Stephan Ackermann. In seiner Predigt ging er auf zuvor gehörte Zeugnisse ein, die Schüler, Lehrer, Eltern und eine Ordensschwester über das Leben, Lehren und Lernen auf Nonnenwerth gegeben hatten. So wie Abraham auf Gottes Ruf hin aufgebrochen sei, sei auch Schwester Felicitas von den Nonnenwerther Franziskanerinnen 1955 aufgebrochen, um ihrem Leben auf den Ruf Gottes hin eine besondere Richtung zu geben. „Um von Gott Zeugnis zu geben, braucht es die Erfahrung, dass Gott in meinem Leben da ist“, erklärte der Weihbischof. Wenn es um den Glauben gehe, zeige sich oft eine „Sprachlosigkeit der Gesellschaft“, sagte Peters. In den Aussagen der Schülerinnen und Schüler spüre er jedoch die Dimension der Hoffnung im Leben der Jugendlichen. Er ermutigte die rund 1.000 Festgäste, die Kirche nicht als etwas zu begreifen, „was uns gegenübersteht, sondern etwas wo ich dazu gehöre, ohne das ich die Hoffnungsperspektive nicht kennen würde“. Die Menschen dürften sicher sein: „Gott hat mein Schicksal längst in den Blick genommen.“
 
Provinzoberin Schwester Maria Lay dankte allen, die „am Werk der Stifterin weiterbauen“. Auch heute seien Menschen herausgefordert, in der Nachfolge der Gründerin ein Zeugnis zu geben: „Es lohnt sich, sich ganz und absichtslos für das Evangelium einzubringen.“ Die Provinzoberin betonte, sie freue sich, dieses „Fest des Dankes“ mit der Schulgemeinschaft, Vertretern des öffentlichen Lebens und auch mit großer kirchlicher Präsenz zu begehen: „Diese Feier trägt uns weiter und bahnt uns den Weg in die Zukunft.“ Sie betonte: „Wir spüren: Gott ist gut. Er hat uns in den Blick genommen, gestern, heute, morgen.“

Weihbischof Peters feierte den Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Alfred Becker (Remagen), Pfarrer Frank Klupsch (Remagen-Oberwinter), Dechant Klemens Hombach (Dekanat Rhein-Wied) und Pfarrer Bruno Wachten (Bad Honnef). Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes hatten sich alle Instrumental- und Chorensembles des Gymnasiums zusammen getan; Schüler, Lehrer, Eltern, Ordensschwestern und Mitarbeitende wirkten mit – „ein schönes Zeichen“, betonte Schulleiter Dieter Peter. Peter nutzte die Gelegenheit, den Schwestern zu danken „für alles, was Sie für uns tun“. An den Gottesdienst schlossen sich ein gemeinsames Mittagessen und ein Fest an, bei dem es unter anderem einen Luftballon-Wettbewerb, einen „Markt der Möglichkeiten“, musikalische Darbietungen und Ausstellungen gab.

Derzeit leben in der „Maria-Immaculata-Provinz“ mit dem Provinzhaus in Nonnenwerth 97 Schwestern. Im Kloster St. Clemens auf Nonnenwerth leben 25 Ordensschwestern. Weitere 72 Schwestern leben in den Konventen in Bad Honnef, Limburg, Linz am Rhein, Overath, Remagen und Trier.

Information: Franziskanerinnen von der Buße und christlichen Liebe, Kloster St. Clemens, Insel Nonnenwerth, Telefon 02228-60090, Internet www.nonnenwerth.org




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