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Pressedienst

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Montag, 13. Juni 2011

Ökumene
Begeisternde und faszinierende Momente
Über 15 000 bei der vierten Saarbrücker Nacht der Kirchen

Dechant Benedikt Welter und Superintendent Christian Weyer bei der Aussendung des "Pfingstfeuers" an die beteiligten Kirchen
Saarbrücken - „Die vierte Nacht der Kirchen hat meine Erwartungen noch einmal übertroffen: Bereits die übervolle Ludwigskirche beim Auftaktgottesdienst war überwältigend. Noch mehr aber die vielen, vielen Menschen vor Ort“, sagte Superintendent Christian Weyer. Nach ersten Schätzungen zogen die Angebote in den 25 Kirchen über 15 000 Besucherinnen und Besucher an.

Im Eröffnungsgottesdienst in der Ludwigskirche sangen fast 1200 Menschen begeistert die Lieder des Gospelchores Saarbrücken mit. Anschließend wurde das Pfingstfeuer in die beteiligten Gemeinden entsandt: nach Ensheim oder Schafbrücke, auf die Folsterhöhe oder den Rotenbühl. Vor Ort war Weyer überrascht von der hohen Qualität der Angebote. „Die christliche Kirche hat sich von ihrer besten Seite dargestellt. Und viele Menschen wollten diese Seite sehen“, sagte der Superintendent.

Auch der Saarbrücker Dechant Benedikt Welter war beeindruckt von der „stellenweise hingebungsvoll zu nennenden Kreativität“ in den einzelnen Kirchen. Fast alle Gemeinden hätten für die Nacht der Kirchen neue Ideen entwickelt, um dem Ausdruck zu geben, was christlicher Glaube bedeute. „Grenzüberschreitende Initiativen haben Christen zusammen gebracht. Kirchenräume wurden gewissermaßen auf sich selbst hin gestaltet, um den Besucherinnen und Besuchern das Gebäude als stilles Zeugnis für den christlichen Glauben erfahrbar zu machen“, bilanzierte Welter.

In St. Thomas Morus begeisterte Kabarettist Detlef Schönauer, in der Diakoniekirche auf dem Rastpfuhl der Pantomime Jomi, in Bischmisheim das Gambenconsort „Canzonata“ mit Alter Musik, in der Notkirche am 40er Grab die Cello Kids und in der übervollen Johanneskirche Tänzerinnen und Tänzer der Donlon Dance Company. Es wurde biblisch gekocht, im Labyrinth gewandelt, in der Jugendkirche eli.ja wurde keltisch getanzt und es wurde international musiziert. Es gab eine Hospiz- und eine Taizé-Kirche, es gab das Schöpfungswunder zu entdecken und den „Rock Jesu“, Lichtinstallationen, Andacht, Begegnung und Stille. In den Kirchen kamen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher miteinander ins Gespräch, sie erlebten begeisternde und faszinierende Momente.

Die Repräsentanten der beiden großen Kirchen in der Landeshauptstadt dankten allen, die mit viel Liebe und Engagement diese vierte Nacht der Kirchen vorbereitet und gestaltet haben: „Sie waren das Rückgrat auch dieser Nacht der Kirchen.“

Weitere Infos: www.saarbruecker-nacht-der-kirchen.de




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