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Pressedienst

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Montag, 7. November 2011

Seelsorge
Karl Borromäus: Priesterseminar feiert Patronatsfest
Bischof weiht Statue des Heiligen ein – Zwei neue Monsignori

Karl Borromäus-Statue in der JesuitenkircheTrier – Anlässlich des Patronatsfestes des Bischöflichen Priesterseminars in Trier hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 4. November in der Jesuitenkirche eine neue Statue des heiligen Karl Borromäus eingeweiht. Karl Borromäus (1538–1584) ist der Patron des Priesterseminars. Er war Kardinal und Erzbischof von Mailand.

Bei der neuen Statue handelt es sich um eine rund 1,60 Meter hohe und 120 Kilogramm schwere Bronzeplastik des Wittlicher Künstlers Sebastian Langner. Karl Borromäus ist in einer leichten Drehung und mit Blick auf das Kreuz über dem Altar dargestellt „wie in einem Aufbruch, von denen es so viele in seinem Leben gab, aber zugleich innehaltend und durch die Blickbeziehung eindeutig auf Jesus Christus gewendet“, erklärte der Künstler sein Werk. Der Heilige strahle Selbstbewusstsein und Gottvertrauen aus. Gleichzeitig erinnere seine Haltung an die Tugend der christlichen Demut. Die Plastik stehe zwischen gegenständlicher Darstellung von Gesicht und Händen und einer deutlichen Abstraktion und eröffne so zwei Sichtweisen: Zum einen die Begegnung im als realistisch empfundenen Porträt. „Aber auch die assoziative Erinnerung, die Menschen zu allen Zeiten mit Ideen und Wirken des Karl Borromäus bis in die Gegenwart verbinden.“

In seiner Predigt nahm Bischof Ackermann Bezug auf die Person des Karl Borromäus. Dessen Reformerfolge als Mailänder Bischof hätten auf zwei Elementen beruht: Auf der Verkündigung, den Predigten, die er selbst gehalten habe und auf den synodalen Aktivitäten. „Uns allen ist klar, dass der Bischof nicht allein von sich aus einen bestimmten pastoralen Weg dekretieren kann“, betonte der Trierer Bischof. Ein solcher Weg müsse gemeinsam gefunden werden; nicht nur, um eine möglichst große Akzeptanz zu erzielen, sondern auch um von Anfang an die unterschiedlichen Perspektiven einzubeziehen. „Das ist der Grund dafür, warum ich für die Zeit nach der Heilig-Rock-Wallfahrt die Idee eines breit angelegten Beratungsprozesses mit synodalem Charakter ins Spiel gebracht habe", erklärte der Bischof, „in dieser Idee fühle ich mich übrigens durch keinen Geringeren als den Patron unseres Seminars, Karl Borromäus, sehr bestärkt.“

Während der Feier gab der Bischof bekannt, dass Papst Benedikt XVI. die Regenten des Bischöflichen Priesterseminars in Trier, Michael Becker (47) und des Studienhauses St- Lambert in Lantershofen, Dr. Michael Bollig (44), zu „Kaplänen seiner Heiligkeit“ ernannt hat und überreichte ihnen die Ernennungsurkunden aus Rom. Als Träger dieses päpstlichen Ehrentitels dürfen sie künftig die Anrede „Monsignore“ führen.

Monsignori Becker (re) und Bollig (li) mit Bischof Stephan Ackermann (mi)Becker wurde 1964 in St. Wendel geboren und 1989 in Rom vom Joseph Kardinal Ratzinger zum Priester geweiht. Ab 1991 war er Kaplan in Waldbreitbach Maria Himmelfahrt und Niederbreitbach St. Laurentius, ab 1994 Vikar in Trier-Ehrang. Ab 1997 war er Geistlicher Rektor im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Bonn, ab 2002 Dechant in Saarbrücken. Seit 1. Februar 2010 ist er Regens des Bischöflichen Priesterseminars Trier. - Bollig wurde 1967 in Trier geboren und 1995 von Bischof Spital in Trier zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Bad Neuenahr-Ahrweiler St. Laurentius und Bad Neuenahr-Ahrweiler (Ramersbach) St. Barbara. 2002 wurde er Hochschulpfarrer in Trier, 2003 promovierte er. Seit 2006 ist er Regens am Studienhaus St. Lambert in Lantershofen.

Weitere Informationen zum Priesterseminar im Internet unter www.ps-trier.de


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